Beiträge von Twizzler

    Hallo zusammen,

    tja, nach langer Foren-Abstinenz (aber leider keiner Alkoholabstinenz) habe ich den Weg zurück gefunden.

    Ich weiss nicht genau, wann ich das letzte Mal hier etwas geschrieben habe. Sollte etwa 1 1/2 Jahre her sein.

    Damals bin ich leider wieder rückfällig geworden.
    Zwar gab es immer mal wieder Trinkpausen (einmal sogar ca. 4 Wochen), aber den Ausstieg habe ich nie so richtig geschafft.

    Ich wollte es einerseits so gerne, andererseits aber irgendwie doch nicht.

    Im August letzten Jahres habe ich dann einfach mal einen anderen Weg eingeschlagen. Ich habe mir einfach eingestanden, dass ich es alleine nicht schaffen kann.

    Ich habe dann den Weg zu den AA gefunden und dort ging irgendwie auch alles sehr schnell. Nach zwei Wochen hatte ich meine ersten Dienste dort, nach drei Wochen hatte ich eine Sponsorin mit der ich die Schritte arbeite. Am Montag haben wir den vierten Schritt abgeschlossen.
    Seitdem bin ich online sehr aktiv dabei.

    Und morgen darf ich, so Gott es will, 7 Monate Trockenheit feiern.

    Suchtdruck hatte ich, abgesehen von der Anfangszeit, in dieser Zeit zweimal. Einmal war es um Weihnachten und einmal an Silvester als etwas ziemlich blödes passiert ist.
    Ich habe aber meine Werkzeuge genutzt, direkt jemanden angerufen und so konnte ich auch diese Abende nüchtern verbringen.

    Mein Leben hat sich in den letzten knapp 7 Monaten auch ganz schön verändert.
    Ich kann inzwischen ganz anders mit Menschen umgehen, habe sogar kaum noch Kontakt mit meiner besten Freundin, weil sie leider den ganzen Tag Cannabis konsumiert (meine Bedingung ist: nur Kontakt wenn du klar im Kopf bist) und habe sogar das Rauchen durchs Dampfen ersetzt.

    Das sind zwar nicht alle Veränderungen, aber das würde jetzt hier den Rahmen sprengen :lol:

    Schön, wieder hier zu sein.
    Ich wünsche euch allen einen entspannten Sonntag und g24h.

    Viele Grüße

    Twizzler

    Liebe Inka,

    die sind ganz feste gedrückt. Denke an dich.

    Es ist so toll, dass du trotz des ganzen Stresses nüchtern bleibst. Ich wünsche dir, dass es weiterhin so bleibt.

    Viel kann ich dir gar nicht schreiben, ich kenne eure Situation nicht, aber nach einer so langen Zeit kann eine Beziehung wohl kaum ohne Schmerz beendet werden.
    Aber wer weiss, vielleicht bekommt ihr ja noch einmal die Kurve.
    Ich würde es euch sehr wünschen.

    LG

    Twizzler

    Hallo Inka,

    wie schön dich hier zu lesen.
    Bei der SHG brauchst du gar nicht bange sein. Du musst ja bedenken, es sind Menschen die genau das gleiche Problem haben wie du selber auch. Dann müsste es denen theoretisch genauso peinlich sein.
    Ich sage müsste, weil ich es keineswegs peinlich finde wenn man sich ein Problem eingesteht und dagegen angehen möchte.
    Das verdient in meinen Augen sogar großen Respekt.
    Also geh mit erhobenen Kopf dorthin.
    Viele Menschen wären gerne schon soweit wie du :)

    LG

    Twizzler

    Liebe Anonymia,

    Zitat

    Ich möchte mir dieses Jahr selber einen selbst gebastelten Kalender für 2020 schenken mit Gutscheinen für jeden Monat.

    Beim Lesen deines Beitrages ist mir eine ähnliche Idee gekommen wie dir der Vorsatz.
    Wie wäre es denn, wenn du dir einmal in der Woche oder von mir aus auch jeden Tag eine Kleinigkeit gönnst die nur für dich ist und dir gut tut.
    Ein Stück Kuchen, ein schönes Bad, ein leckerer Tee.
    Deine eigene kleine Auszeit, die du dann auch ganz bewusst wahrnimmst und genießt.
    Und dir auch ganz bewusst machst, das mache ich jetzt nur für mich und ich werde es genießen weil ich es wert bin etwas für mich zu machen.

    War nur so ein Gedanke der mir kam. Muss nichts großes sein und muss nichts kosten.
    Vielleicht auch einfach mal für zehn Minuten bewusst raus zu setzen und die Vögel oder die Wolken beobachten.

    Schön, dass du eine Freundin hast, die so zu dir steht. Das ist ganz viel wert. Und sie macht ihre Sache ja scheinbar sehr gut, wenn sie dich "zwingt" dich auch mal etwas bedienen zu lassen. :wink:

    Auch toll finde ich, wie sehr du doch schon auf dich selbst achtest. Du meidest dein Stammlokal weil er dir evtl. über den Weg laufen könnte.
    Das ist Selbstfürsorge. Du möchtest nicht, dass es dir hinterher schlecht geht.
    Ich denke, du bist auf einem sehr guten Weg.

    LG

    Twizzler

    Liebe Bagelinchen,

    erst einmal: tief durchatmen und dich wieder beruhigen.
    Du bist gerade sehr aufgewühlt von daher würde ich dir gerne ein paar Fragen stellen wie die Situation bei dir aussieht.

    Ist es deine Wohnung oder seine? Wer steht im Mietvertrag als Mieter?
    Hast du jemanden bei dem du unterkommen kannst?
    Hast du vielleicht sogar jemanden, der dich begleitet wenn du ein paar Sachen dort abholst.

    Er wird gerade von dir aus seinem bequemen Leben gerissen.
    Er ist es nicht gewohnt, dass du jetzt für dich und nicht immer nur für ihn einstehst.
    Das verwirrt ihn und er zieht seine Register.
    Lass dich davon aber bitte nicht von deinem Weg abbringen.

    Wichtig wäre es, dir Hilfe zu suchen. Von guten Freunden oder der Familie. Jemanden zu haben bei dem du bleiben kannst, bei dem du dich geborgen fühlst.

    Du bist gerade dabei dein Leben nach vorne auszurichten.
    Auch wenn der Weg der dir jetzt erst einmal bevorsteht steinig ist, ist es doch ein Weg für dich in die Freiheit und Selbstbestimmtheit. Nicht nur für dich sondern auch für dein Baby. Ihr zwei seid jetzt das Wichtigste.

    Fühl dich gedrückt.

    Liebe Bagelinchen,

    auch von mir bekommst du nochmal ein Kraftpaket zugeschickt.
    Es klingt wirklich schrecklich, diese Beziehung.

    Was du uns hier erzählt hast, stell dir doch mal vor, eine Freundin würde dir das von sich selber erzählen.
    Sieh deine Geschichte mal als Außenstehende.
    Würdest du dir nicht wahnsinnige Sorgen um eine gute Freundin machen wenn sie in einer solchen unberechenbaren Beziehung steckt? Würdest du nicht versuchen ihr zu helfen?
    Ich denke doch, gerade weil du so ein empathischer Mensch bist.

    Ich finde es sehr mutig von dir, dass du dich hier öffnest und Hilfe suchst. Das ist der eine Schritt.
    Einen weiteren Schritt hast du ebenfalls schon hinter dir.
    Du hast erkannt, dass er ein massives Problem hat, dir psychisch schadet und sich nicht ändern wird (selbst wenn er das wirklich vor hätte, wäre eine räumliche Trennung erst einmal sinnvoll; leere Versprechungen sind sonst nur wieder an der Tagesordnung).

    Du hast bereits zwei ganz wichtige Schritte hinter dir. Der dritte und wichtigste fehlt zwar noch, aber genau darum bist du ja hier.

    Wenn du dich hier durch ältere Threads liest wirst du merken, dass deine Geschichte den anderen wirklich sehr sehr ähnlich ist.

    Ich wünsche dir ganz viel Klarheit und Stabilität für dich und dein Baby.

    LG

    Twizzler

    Hallo Dhyana,

    zu deiner Frage kann ich dir leider keine Antwort liefern.

    Zitat

    Ich bin gerne alleine in der Freizeit. Habe doch bei der Arbeit genug Menschen um mich.


    Genauso geht es mir auch.

    Bei der Arbeit habe ich privaten sowie beruflichen Kontakt zu sehr vielen Menschen und darum bin ich abends und auch an den Wochenenden gerne alleine.
    Ich war als Kind aber auch schon so, dass ich mich sehr gut alleine beschäftigen konnte.
    Selbst ein Partner würde mich da im Moment überfordern, schließlich sollte man sich doch hin und wieder sehen. :lol:

    Es ist wirklich eine sehr schöne Eigenschaft, wenn man auch alleine sein kann. Man ist unabhängiger. Ich kenne viele Menschen, die das nicht können und fast durchdrehen wenn keiner da ist. Wenn diese Menschen dann auch noch Single sind....oh je.
    Viele erdulden dann lieber eine schlechte Beziehung als gar keinen Menschen um sich zu haben.

    Ich habe auch nur zwei gute Freunde. Einen sehe ich nur bei der Arbeit und meine beste Freundin und ich haben zwar jeden Tag Kontakt, aber auch nur über WA-Sprachnachrichten. Hin und wieder treffen wir uns dann bei ihr oder bei mir.

    Glückwunsch, zu über einem Jahr. Dann machst du etwas wohl verdammt richtig. :D

    LG

    Twizzler

    Hallo Ernest,

    das Leben geht halt auch weiter nach dem Trinken. Mit allen Rechten und Pflichten die man nun mal so hat. Schön, dass du aber ganz klar sehen kannst, was sich nach dem Nicht-Mehr-Trinken verändert hat.
    Wow, fast zwei Jahre. Hut ab.

    Zitat

    Sogar die Langeweile ist kein Schreckgespenst mehr. Und die mürrischen Tage.... na, da bin ich halt mürrisch.

    Das ist eine Akzeptanz die man wirklich erst lernen muss. Davon hat man mir auch in der Klinik viel beigebracht.
    Naja, der Gelassenheitsspruch funktioniert ja genauso.
    Und den sage ich mir auch immer wieder in Gedanken auf wenn es mal zu Situationen kommt, die ich eben gerade nicht ändern kann.
    Auch wenn man sich die schlechte Laune vielleicht nicht immer sofort erklären kann, man akzeptiert einfach dass es so ist und nach einer Nacht drüber schlafen, sieht die Welt doch meistens auch wieder ganz anders aus.

    Zitat

    Und Ihr Ex-Alki's oder zukünftige Ex-Alkis: wie geht's den Euch so?

    Nett, dass du so in die Runde fragst. :D
    Ich habe meinen Urlaub meinen neuen Babykätzchen gewidmet.
    Habe die beiden eingewöhnt (damals 7 Wochen, jetzt 19 Wochen alt) und Vertrauen zu ihnen aufgebaut. Schöner hätte ich mir einen Urlaub auch kaum vorstellen können.
    Jetzt zeichnet sich nach und nach immer mehr der Charakter der beiden heraus (vorher haben sie entweder nur gespielt oder geschlafen) und es sind ganz liebe und süße Mäuse geworden.
    Es ist jeden Tag eine Freude sie zu erleben.

    LG

    Twizzler

    Lieber Karsten,

    toll geschrieben und ich hoffe deinen Beitrag hier lesen ganz viele die sich noch unsicher sind, wo die Reise hinführen soll.

    Zuletzt habe ich auch alle zwei Tage trinken müssen. Und es hat mich kaputt gemacht. Ich war irgendwie kein richtiger Mensch mehr. Ständig dieses Verstecken, diese schlechten Gefühle, ob andere etwas merken. Merkt meine Chefin dass ich wieder trinke? Wissen es die Arbeitskollegen, riechen sie etwas?

    Von Fachliteratur habe ich bis jetzt die Finger gelassen. Ich möchte mich zwar schon mit dem Thema beschäftigen, aber meine Angst ist getriggert zu werden wenn ich jetzt ständig das Wort Alkohol höre/lese.
    Dass da evtl. Vorstellungen und Gedanken und vor allem Erinnerungen hochkommen, mit denen ich zur Zeit einfach noch nicht umgehen kann. Ich stehe ja noch komplett am Anfang.
    Und da möchte ich gerne jeden Trigger vermeiden.

    LG

    Twizzler

    Hallo Carl Friedrich,

    danke dir für dein Feedback.

    Das mit dem Hinterstübchen ist eine sehr gute Frage.
    Einerseits wusste ich genau wo es hinführt wenn ich auch nur eine einzige Flasche anrühre, andererseits war da vielleicht noch ein winzig kleiner Hoffnungsschimmer, dass ich dieses "Ab und zu" hinbekomme.

    Das muss ich wohl zugeben.
    Aber mein Kopf weiss, wenn ich jetzt nur einmal zugreife, dann greife ich auch ein zweites Mal und ein drittes Mal zu. Und noch viele weitere Male.

    Es gibt kein Ab und zu. Entweder ganz oder gar nicht.

    Der Unterschied ist eben, dass ich mich jetzt wirklich komplett auf mich selber konzentrieren kann. Ich habe bei meinem Genesungsprozess keine Ablenkungen.

    Das tut mir sehr gut. Und ich mag es auch alleine zu sein.

    LG

    Twizzler

    Heute ist Tag 19.

    Mein Schlaf hat sich in den letzten Tagen enorm gebessert.
    Es ist so schön, abends schlafen zu können und am Morgen frisch ausgeruht aufzuwachen.
    Wie schwer war es immer aus dem Bett zu kommen, wenn ich am Vortag getrunken hatte. Oft war ich dann erst um 9:00 bei der Arbeit.
    Früh Feierabend machen wollte ich aber trotzdem. Da sind einige Minusstunden zusammen gekommen.

    Heute Morgen habe ich überlegt, ob ich nach der Arbeit noch einkaufen gehe und somit direkt das Leergut in mein Auto packe.
    Habe ich jetzt nicht gemacht, weil ich heute nicht einkaufen gehe. Aber sofort war der Gedanke da, dass ich mich für mein Leergut nicht mehr schämen muss, weil keine Alkoholflaschen darunter sind.
    Ich muss nicht überlegen wo ich sie abgebe, damit es nicht so auffällt.
    Ich muss mich nicht schämen weil ich aus einzelnen Flaschen mehr als einen Kasten zusammen bekomme.
    Mensch, war mir das immer peinlich wenn ich da mit 30 leeren Flaschen vorgefahren bin. :roll:

    Ich habe kein schlechtes Gefühl mehr, wenn ich mich morgens in mein Auto setze. Weil ich keinen Restalkohol mehr habe.
    Ich genieße meinen Kaffee morgens wieder sehr. Er schmeckt wieder so gut.
    Von dem Alkohol war mein Magen so fertig, dass ich kaum noch Kaffee vertragen habe.

    Und ich frage mich nicht mehr, was ich am Vorabend vielleicht jemandem gesagt oder geschrieben habe wofür ich mich schämen müsste.

    Wenn man sich manche Dinge vor Augen führt ist es, als wäre man aus einem Gefängnis entlassen worden.

    So viele Einschränkungen hatte man, die jetzt nicht mehr vorhanden sind.

    Jetzt melde ich mich auch mal wieder im offenen Bereich zu Wort, nachdem ich die letzten Tage nur noch im Geschlossenen geschrieben habe.

    Leider gab es bei mir seit März ja einen längeren Rückfall.
    Es gab große Probleme in meiner Beziehung, mein Baby war nicht mehr da. Ich war ziemlich am Ende und habe es leider nicht geschafft standhaft zu bleiben.

    In der Zwischenzeit habe ich zwei neue Babykätzchen bekommen, die Beziehung ist beendet. Aber wir sind noch gut befreundet, sehen uns und können gut miteinander reden. Er ist mir als Ansprechpartner und Ratgeber auch sehr wichtig. Generell ist er noch ein sehr wichtiger Mensch in meinem Leben.
    Nur eine Partnerschaft kann ich momentan ohne Rückfallgefahr eben nicht führen.

    Jetzt bin ich seit 18 Tagen wieder ohne Alkohol.

    Meine neuen kleinen Mäuse halten mich ganz schön auf Trab. Eine von ihnen ähnelt meiner Katze die nun nicht mehr bei mir ist.
    Sie ist so wahnsinnig lieb und süß. Und auch verkuschelt. Ich sehe etwas von meiner alten Katze in ihr.
    Darüber bin ich auch sehr glücklich.
    Tiere geben einem so unheimlich viel.

    Ich bin jedenfalls im Moment trotz einiger Hindernisse in meinem Leben glücklich. Ich habe wieder Energie.
    Jeden Tag den ich aufwache, bin ich dankbar.

    Ich finde es total schön für dich, dass du diese Erfahrungen mit deinen Kumpels gemacht hast.

    Eine alkoholfreie Umgebung ist für mich persönlich total wichtig und ich würde (zumindest jetzt noch nicht) zu einem Treffen gehen bei dem Alkohol konsumiert wird.
    Bei mir ist das auch sehr übersichtlich.
    Mein Partner trinkt generell gar keinen Alkohol und meine beste Freundin so gut wie nie, aber in meiner Nähe würde sie das niemals machen. Die beiden sind mir auch die größte Stütze im Leben (das bezieht sich jetzt nicht nur auf die Sucht).

    Ansonsten gäbe es nur Veranstaltungen von unserer Arbeitsgruppe aus, aus denen halte ich mich vorerst raus. Kommt aber auch nur ein- oder zweimal im Jahr vor.
    Bei Feiern die die gesamte Firma betreffen, werde ich mich zukünftig allerdings komplett raushalten. Da weiss ich genau wie sehr dort gesoffen wird. Das ist einfach nicht mehr mein Umfeld.
    Indem ich das kommuniziere, bekomme ich auch entsprechendes Verständnis entgegengebracht und stehe nicht als "Spielverderber" da.

    Ich muss sowieso sagen, dass ich mit meiner Krankheit offen umgehe. Wenn ich Krebs hätte, bräuchte ich mich auch nicht dafür zu schämen.

    Du liest dich wirklich sehr sortiert und vorbereitet. Ich wünsche dir wirklich, dass alles gut klappt und die Hilfe bekommst die du benötigst.

    Zitat

    Es gibt Tage, an denen ich in einem Park meinen Sohn zusehe wie er glücklich spielt und ich anfange wie ein Schlosshund zu weinen...da ist nichts mehr mit Stärke.. :(

    Stärke bedeutet aber auch, Gefühle zuzulassen und zu verarbeiten.
    Und das tust du.

    Ich sehe es wie Hai, du wirkst sehr stark so wie du schreibst.

    Dass nicht alles spurlos an dir vorbei geht ist doch klar. Du bist ein Mensch und hast Gefühle. Es wäre sehr traurig, wenn es anders wäre.

    Zitat

    Respekt hatte er keinen mehr vor mir

    Dafür kannst du nun einen Riesenrespekt vor dir selber haben. Denn du ziehst das durch.
    Du achtest auf DICH! :D

    Bitte bleib am Ball.
    Du machst das ganz toll.

    Nachträglich noch alles Gute zum Geburtstag. :)

    Es ist schön, dass du diesen Tag so positiv erleben konntest.
    Und ich freue mich auch für dich, dass ein paar alte Freunde an dich gedacht haben. Vielleicht kannst du das ja jetzt nutzen um alte Bekanntschaften wieder neu aufleben zu lassen. Einen besseren Anlass gibt es wohl nicht.

    Zitat

    Der Gedanke an Bier kam am Abend mal kurz auf, gefolgt aber vom Gedanken an die Gründe warum ich nicht mehr saufen will.

    Und da gibt es so viele Gründe. Die schriftlich festzuhalten ist eine gute Idee. In schlechten Phasen kannst du einen Blick drauf werfen und dich freuen wieviel du schon geschafft hast und dass du dran bleibst.

    Ich wünsche dir weiterhin eine gute alkfreie Zeit.

    Morgen bin ich vorerst den letzten Tag ambulant in der Klinik. Ich habe um eine Verlängerung gebeten, die wohl auch laut Sozialarbeiterin kein Problem darstellen sollte. Die ist jetzt aber im Urlaub.
    Morgen muss ich mal schauen wer mir noch etwas dazu sagen kann.

    Ich würde die ambulante Therapie sehr gerne nochmal um zwei Wochen verlängern.
    Ab Montag gehe ich auch wieder arbeiten. Für die Klinik könnte ich mir die zwei Tage in der Woche aber Urlaub nehmen. Meine Chefin hat schon zugestimmt.

    Gerade das Volleyball-Training in der Klinik macht mir total Spaß und ich bin auch schon auf der Suche nach einem Verein nach der Therapie.

    Im geschlossenen Bereich hatte ich ja schon berichtet, dass vor knapp zwei Wochen meine über alles geliebte Katze eingeschläfert werden musste.
    Das war eine sehr schlimme Zeit und gerade die ersten Tage danach habe ich ans Trinken gedacht, weil ich glaubte diesen Schmerz nicht aushalten zu können.
    Noch nie in meinem Leben habe ich so getrauert.

    Aber ich konnte es aushalten und habe heute meinen 57. Tag.

    Ich hatte meinen Freund und meine beste Freundin an meiner Seite die mir sehr geholfen haben.