Beiträge von Twizzler


    Heute ist Tag 12 ohne. Irgendwie doof die Tage zu zählen, das macht ja irgendwie nur Sinn, wenn man vorhat das bis zu einem bestimmten Tag x durch zuziehen und dann wieder anzufangen.

    Mir hat es die ersten Tage geholfen zu zählen, weil sich da der Erfolg gezeigt hat im Gegensatz zu den vorherigen Malen. Ich war auch sehr ungeduldig und wünschte mir direkt es wäre mehr gewesen.
    Aber das muss man halt einfach akzeptieren.

    Je mehr Tage es wurden, desto schwerer ist mir das zählen gefallen.
    Ich glaube nach dem ersten Monat musste ich nachgucken wie viele Tage es sind.
    Die Tage an sich haben für mich also etwas an Bedeutung verloren.
    Im Vordergrund steht die Vorsicht vor jedem einzelnen Tag.



    Aber tatsächlich wünschte ich es wären nicht nur 12 Tage sondern schon 3 Monate oder noch länger, das gäbe mir irgendwie das Gefühl von Sicherheit.

    Ich weiss nicht, ob man diese Sicherheit jemals hat bzw. sogar haben sollte. Zuviel Sicherheit artet auch gerne mal in Leichtsinn aus.
    Ich möchte diese Sicherheit nicht. Sie würde mich denken lassen, dass mein Problem vielleicht doch nicht so groß ist wie ich es mir zu Trinkzeiten ausgemalt habe.
    Ich möchte immer auf der Hut sein. Egal ob es 2, 50 oder 800 Tage sind bzw. werden.


    Dein Partner trinkt? Wie oft denn? Das ist aber ganz schön hart für dich.
    Ich persönlich hätte damit ein riesiges Problem. Da ist die Versuchung doch schon sehr groß.
    Aber mich würde da auch mal sehr die Erfahrung der LZT interessieren.

    Hallo Hope,

    naja, insgesamt komme ich nicht so gut aus dem Bett. Aber ich bin früh aus dem Bett. Nur brauche ich morgens etwas länger um fit zu werden. Dafür habe ich durch den Umzug aber auch einen kürzeren Arbeitsweg. Das gleicht sich wieder aus. :)

    Der Traum hatte was mit Zombies zu tun. *g* Ehrlich gesagt, habe ich den sogar inzwischen schon wieder vergessen :)

    Ansonsten durfte ich gestern einen Runden feiern. 50 Tage.

    Habe da gestern auch noch mit meinem Freund drüber geredet. Ob er jemals für möglich gehalten hätte, dass das diesmal wirklich so läuft als ich (mal wieder) sagte, dass ich endlich aufhören möchte.
    Das höchste der Gefühle waren ja mal 14 Tage.

    Aber auch wenn ich nicht ganz so fit bin morgens, so ist es doch ein absoluter Luxus endlich mal wieder gut zu schlafen. Ich schlafe durch und ich schlafe auch sehr tief und fest. Das ist zu Trinkerzeiten eigentlich nie vorgekommen.
    Entweder ist man nachts ständig aufgewacht oder hat schlecht geschlafen weil man Zuviel getrunken hatte oder an den wenigen Tagen wo ich mal nichts getrunken habe, hatte ich so massive Ein- und Durchschlafprobleme.

    Ich lese auch unheimlich viel hier im Forum und da kommen natürlich Erinnerungen hoch. Schlechte Erinnerungen.

    Ich habe unheimlich Angst, mich irgendwann zu sicher zu fühlen und zu vergessen bzw. zu glauben, vielleicht kann ich ja doch hin und wieder. Da hilft das lesen und austauschen.

    Ich bin eigentlich nicht der Typ der neue Themen eröffnet, aber dieses interessiert mich wirklich brennend.

    Nur nicht trinken reicht nicht.

    Diesen wahren Spruch lese ich immer wieder im Forum.

    Wie genau sieht das bei euch aus?
    Wie setzt ihr das um?
    Was habt ihr an eurem Verhalten und an eurem Denken verändert?
    Was bedeutet es für euch, nur nicht mehr zu trinken?

    Viele Grüße

    Twizzler

    Heute habe ich mal extrem verschlafen.
    Ich bin zu einer Zeit aufgewacht, zu der normalerweise schon im Büro sitze.
    Grund dafür war ein sehr heftiger Albtraum, aus dem ich irgendwie nicht aufwachen konnte.
    Ich habe nichts mitbekommen, meinen Handywecker, meinen Tabletwecker, den Lichtwecker. Alles ignoriert bzw. einfach verschlafen.
    Auch nach dem Aufstehen war ich noch sehr benommen und konnte erstmal gar nicht richtig denken.
    Zu sehr war ich noch in dem Traum gefangen.

    Jetzt bin ich fast zwei Stunden später als sonst im Büro angekommen.

    Das schlimme an dieser Situation für mich:

    Es erinnert mich an alte Zeiten.
    Zeiten an denen ich mir abends so die Kante gegeben habe, dass ich morgens nicht aufstehen wollte/konnte und viel zu spät im Büro war.

    Es hat mich zwar nicht getriggert, trotzdem fühlt es sich für den Moment so an, wie in alte Muster zurück zu fallen.

    Da muss ich wohl etwas gnädiger mit mir werden.
    Auch wenn man nichts trinkt, darf man mal verschlafen (wir haben Gleitzeit, darum ist das nicht wirklich tragisch) und mal müde und kaputt sein und zu "spät" zur Arbeit kommen.
    Bin ich ja im Grunde auch nicht durch die Gleitzeit. Aber es geht halt um die Stunden die ich mir gerade mühevoll wieder aufbaue.

    Das gerade nur mal so am Rande erzählt.

    Selbst wenn ich nichts trinke, fühle ich mich nach früher versetzt. Es ist einfach die Erinnerung wie die Tage früher ganz oft vorgekommen sind.

    Hope, ich finde dein Beispiel toll.
    Das ist ein sehr guter Gedankengang.

    Es gibt so viel erst wieder neu zu lernen.
    Sich mit Gefühlen auseinander setzen die man nicht toll findet, neue Gewohnheiten zu entdecken, quasi ein neues Leben aufbauen.

    Kurze Info:

    Ich habe mit ihr geredet. Sie hat für so etwas echt auch total Verständnis.
    Jetzt ist es so, dass die Kollegen nach dem Essen erstmal wieder alle arbeiten kommen und erst später auf den Weihnachtsmarkt gehen.
    Sie könne mir garantieren, dass keiner Alkohol trinken würde.
    Im ersten Moment war ich sehr angetan, dann kam aber halt der Gedanke: selbst wenn alle danach wieder arbeiten gehen, kann sie weder ein paar Bierchen (vor allem alkoholfreie) oder Wein ja schlecht verbieten. Nach einem guten Essen ist das ja fast wie nichts getrunken.
    Daher bin ich jetzt wieder auf dem gleichen Stand wie vorhin.
    Ich möchte nicht mit dorthin gehen.
    Sie hat sich aber für meine Offenheit bedankt und weiss jetzt auch, warum ich zu solchen Veranstaltungen vom Büro aus nicht mitgehen möchte.

    Hallo Moony,

    ich bin leider nicht in der Position dir Tipps geben zu können.
    Obwohl ich selber mal mit einem Mann zusammen war, wie du ihn im Eingangspost beschrieben hast.
    Bei mir war die Situation aus zwei Gründen aber komplett anders:
    1. habe ich selber auch getrunken zu der Zeit, bin aber nicht ausgerastet so wie er und
    2. war es meine Wohnung in der wir uns aufgehalten haben, daher musste er gehen.

    Ich weiss aber sehr genau wie es ist mit einem Mann zusammen zu sein, der bei der kleinsten Kleinigkeit ausrasten kann. Und zwar so sehr, dass man Angst um sein Leben bekommt.

    Daher hoffe ich sehr, dass du von Gleichgesinnten hier viele gute Tipps bekommst.

    Ich wollte einfach nur mal einen kleinen Trost hierlassen und dir wünschen, dass du den Mut findest, etwas an deiner Situation zu ändern.

    Ich fände es in deinem Fall (wegen körperlicher Gewalt) auf jeden Fall auch gerechtfertigt, wenn du dich heimlich aus dem Staub machst. Aber das ist meine persönliche Meinung.

    Ich wünsche dir alles Liebe.

    Vielen Dank für diese Worte MieLa.

    Es tut wirklich sehr gut so etwas zu hören wenn man unsicher und verängstigt ist.
    Ihr habt mich hier wieder stärker gemacht.
    Meine Traurigkeit nimmt etwas ab.

    Ich möchte diesen Weg unbedingt weitergehen. Seit Jahren beinhaltet mein Tagebuch ständig die Beiträge:
    "Ich bin schon wieder gescheitert, ich möchte es endlich schaffen"
    Und das ungefähr alle drei bis vier Tage.
    Das war einfach nur die Hölle.
    Jetzt so weit zu sein (ich weiss, dass ich noch am Anfang stehe), ist für mich ein erster ganz großer Schritt in Richtung Freiheit.

    Ja, da hast du vielleicht recht Correns.

    Im Moment habe ich das Gefühl, diese Angst frisst mich auf.
    Die habe ich seit gestern.
    Von daher nehme ich stark an, dass es auch zum Teil mit dem Wissen um meinen Vater zusammenhängt.
    Das habe ich am Wochenende erfahren.
    Erst dachte ich, das geht mir nicht so nah wie es sollte.
    Vielleicht tut es das aber doch.
    Verspätet.

    Ich halte meinen Dad für einen sehr starken Menschen. Stärker als mich.
    Und da sind noch die Vorwürfe.

    Er hat wohl wieder angefangen zu trinken, weil er sich einsam fühlt.
    Ich bin vor zwei Monaten aus seiner Stadt weggezogen.
    Auch wenn wir uns nur ca. alle drei Wochen gesehen haben, haben wir doch sehr oft telefoniert.
    Warum das jetzt nicht mehr so ist, weiss ich nicht.
    Als wäre ich auf einen anderen Planeten gezogen.

    Jetzt muss ich dazu sagen, dass mich der ganze Umzugsstress seit Mitte September auch extrem gestresst hat.
    Ich habe es sehr genossen wenn ich einfach mal meine Ruhe hatte.

    Mein Kopf weiss schon, dass ich nicht für das Wohlergehen meines Vaters verantwortlich bin, mein Bauch sagt aber irgendwie, dass ich ihn verlassen habe, seinem Schicksal überlassen habe.
    Auch wenn das jetzt etwas dramatisch klingt.
    Warum hat er mich nicht angerufen wenn er einsam war?

    Irgendwie fühle ich mich mitverantwortlich und das ist gerade eine Last die ich nicht tragen möchte und kann.
    Die darf ich mir eigentlich auch nicht auferlegen.
    Jeder hat selber in der Hand, ob er wieder zur Flasche greift oder nicht.

    Mein Kopf versucht meinen Bauch zu überholen. Der ist soweit eigentlich ganz vernünftig.
    Trotzdem hat das alles eine leichte Panik bei mir ausgelöst was meine Gesundheit angeht.

    Danke für deine Antwort Correns,

    das beruhigt mich auch etwas. Ich muss zugeben, habe etwas Angst diesbezüglich auf meine Chefin zuzugehen.

    Aber die Erfahrung der LZ-Trockenen ist hier wirklich auch sehr wichtig für mich.
    Dass man nicht zu einer Party geht wo viel Alkohol getrunken wird, ist ganz klar.

    Hier handelt es sich halt um ein gemütliches Mittagessen.
    Ob überhaupt jemand was trinkt, weiss ich nicht. Könnte es mir aber gut vorstellen, weil auch einige in der Stadt leben in der wir essen gehen.
    Aber auch wenn dort nur "gemütlich" getrunken wird, möchte ich es halt einfach nicht.
    Bei meinem Glück sitzt dann noch jemand neben mir der sich ein Bier bestellt.
    Sehr gruselig diese Vorstellung.

    Ich bin zur Zeit wirklich sehr nachdenklich und voller Respekt dem Thema gegenüber.
    Es geht auch schon leicht in die Angst.

    Angst, dass ich irgendwann zu selbstsicher werde und das Problem kleinrede.
    Angst, dass ich vergesse wie schlimm das alles für mich war.
    Angst wieder nach der ersten Flasche zu greifen.

    Wie geht man mit diesen Gedanken um?
    Lässt man sie zu?
    Versucht man sich besser abzulenken?

    Das hat bestimmt auch damit zu tun, dass mein Dad jetzt nach ca. vier trockenen Monaten wieder regelmäßig seit 3 Wochen trinkt.
    Vielleicht hat mich das mehr runter gerissen als ich mir anfangs eingestehen wollte.

    Hallo zusammen,

    Tag 45 habe ich heute.
    Irgendwie wird es immer schwerer sich die Daten zu merken.

    Gestern und vorgestern habe ich sehr sehr viel im Co-Bereich gelesen.
    Ich konnte eine Menge davon mitnehmen.
    Und ich bin durch die vielen Rückfälle die dort beschrieben wurden, richtig ans Nachdenken gekommen.
    Ich muss zugeben, ich habe es auch sehr stark mit der Angst zu tun bekommen.
    Mir ist nochmal so richtig bewusst geworden, dass man diese Krankheit immer mit sich rumträgt, sich dessen immer bewusst sein und auch immer sehr auf sich aufpassen muss.
    Die Angst ist immer noch da. Eine Angst die zwar berechtigt ist, aber doch jetzt nicht mein Leben bestimmen sollte.
    Ich habe es doch selber in der Hand das erste Glas stehen zu lassen.

    In zwei Wochen gibt es von unserer Firma aus eine Weihnachtsfeier. Wir gehen essen.
    Eigentlich recht harmlos.
    Ich möchte mich aber im Moment nicht der Situation aussetzen, dass dort vielleicht auch was getrunken wird.
    Bestimmt nur in Maßen, aber trotzdem.
    Ich habe Angst, dass es mich triggern könnte. Gerade weil ich gerade so unheimlich viel über das Thema nachdenke.
    Und manchmal denke ich eben auch an diese früheren "entspannten" Abende.

    Danach gehen alle noch auf den Weihnachtsmarkt. Das habe ich für mich schon komplett ausgeschlossen. Ich brauche ganz sicher nicht überall den Geruch des typischen Weihnachtsmarkt-Getränkes.

    Bei dem Essen bin ich unsicher. Habe ich das Recht mich zu verweigern und mich der Gruppe zu entziehen? Wir sind eigentlich ein gutes Team.
    Ich möchte aber dem Alkohol noch nicht ausgesetzt sein. Auch nicht in Maßen.
    In meiner Freizeit mache ich rein gar nichts was auch nur annähernd mit dem Thema zu tun hat.

    Wie seht ihr das?
    Übertreibe ich?
    Bin ich zu sensibel?
    Aber es geht doch um meine Gesundheit.

    Blöd auch noch, dass das Essen zur Arbeitszeit stattfindet.
    Ich würde sehr gerne einfach hier im Büro bleiben und weiter arbeiten in der Zeit wenn die anderen gehen.
    Aber wie wird das aufgenommen?
    Meine Chefin weiss übrigens von meinem Problem.
    Und dass ich jetzt nicht mehr trinken wird sie mir angemerkt und angesehen haben. Sie hat sich immer sehr große Sorgen um mich gemacht.
    Aber ob sie auch dafür Verständnis aufbringt....? Ich weiss es nicht.
    Ich fühle mich einfach gerade extrem verunsichert.

    Hallo zusammen,

    die letzten Tage waren gefüllt von Kopfschmerzen, Dauermüdigkeit und Stress und ich hatte nicht wirklich Laune an meinen Laptop zu gehen.
    Zwischendurch kommen auch immer die Gedanken an meine Spiele die ich immer während des Trinkens gespielt habe.
    Das ist ein Gedanke des Vermissens.
    Da ich das aber komplett mit Bier verknüpfe, sind diese ebenso gestorben wie der Alkohol.

    Zum Glück flauen die Gedanken nach einiger Zeit auch wieder ab. Ich habe am Wochenende viel im Haushalt gemacht.
    Das sorgt natürlich auch für den nötigen Seelenfrieden.

    So kann ich heute immerhin schon Tag 36 verzeichnen.
    Inzwischen fällt es mir schwer, die Tage zu benennen ohne nachzuschauen. Man hat so auf den ersten Monat hingefiebert.
    Jetzt verliere ich öfters den Überblick an Tagen.
    Ich kann nur sagen, dass ich nie gedacht hätte, das ich solch eine Zahl schaffen könnte.
    Es fühlt sich wirklich toll an.
    Die Tage ohne Alkohol werden ein klein wenig selbstverständlicher. Der Samstagabend alleine fühlt sich nicht mehr so einsam und verloren an.
    Es wird eine andere Art der Routine die mir sehr gut gefällt.

    Ich wünsche euch allen einen schönen Abend.

    Obwohl ich mit Weihnachten Gat nicht mehr viel zu tun habe, ein Adventskalender gehört dazu. :)
    Ich mag auch noch diese von früher. Ohne viel Klimbim, einfach nur ein kleines Stück Schokolade in Form von Glocke, Schneeflocke etc. Erinnert mich an meine Kindheit.

    Jetzt wo ich hier auch ganz entspannt vor dem TV Sitze sind diese getriggerten Gedanken auch zum Glück weg.
    Ich mag auch Abende alleine sehr gerne und denke mir halt, dass es auch viel zu schade wäre diese betrunken zu erleben.

    Vielen Dank MieLa. :)
    Es ist sogar etwas besser geworden, so dass ich mich gleich auf den Haushalt stürzen kann.

    Mal eine Frage an alle:
    Ging es euch in der Anfangszeit auch manchmal so, dass euch bestimmte Beiträge hier vielleicht sogar eher getriggert haben.
    Vorhin im Büro ging es mir mit einem Beitrag so und plötzlich kam die Erinnerung zurück, warum ich getrunken habe.
    Es ist zwar jetzt nicht so schlimm gewesen, dass ich einen inneren Kampf ausgefochten habe (zum Glück), aber ein ungutes Gefühl im Magen hatte ich doch.

    Und das sind Situationen vor denen ich richtig Angst habe. Man wird so schnell durch irgend etwas im Alltag an ein Erlebnis aus den nassen Stunden erinnert.

    Viele hier sagen ja, dass das mit der Zeit besser wird, aber doch empfinde ich diese Situationen als sehr sehr unangenehm.
    Ich habe einfach versucht das Ganze umzukehren und ir in Erinnerung zu rufen, warum ich eben nicht mehr trinke.

    Und ich habe mir auch eine Kleinigkeit gegönnt. Das darf man ja auch ab und zu mal machen. Habe mir einen schönen Adventskalender gekauft. Trotz meinen fast 40 Jahren bin ich auch immer noch etwas Kind. :)

    Euch wünsche ich nur positive Gedanken heute.
    Meinen Gedanken geht es zum Glück jetzt auch schon wieder besser.

    Hallo MieLa,

    ehrlich gesagt, denke ich auch seit ein paar Tagen darüber nach. Vielleicht wäre das wirklich was für mich. :)

    Heute geht es mir irgendwie nicht so gut. Ich habe seit heute Morgen Kopfschmerzen die auch trotz Schmerztabletten nicht verschwinden wollen. Dadurch hatte ich vorhin auch stark mit dem Kreislauf zu kämpfen.
    Noch etwa eine Stunde, dann ist endlich Feierabend. Evtl. fahre ich dann noch kurz einkaufen und dann ab nach Hause. Noch ein wenig Haushalt und ab halb sieben etwa ist dann Schicht im Schacht.
    Dann nur noch Couch und etwas Serien schauen. Vielleicht wäre ein schönes Bad heute mal was Feines.
    Ich freue mich jedenfalls total auf einen gemütlichen Abend mit meinen Katzen.

    Komischerweise habe ich im Moment abends gar nicht den Gedanken an Alkohol. Wenn, dann kommt er immer tagsüber. Den Abend kann ich dann wirklich voll und ganz bewusst genießen mit schönen Serien und leckerem Essen.

    Auch noch so eine Sache:
    Heute ist mein 30. Tag. Die ersten ca. 15 Tage war es wirklich am schlimmsten. Da musste ich abends früh essen, damit der "Durst" auf Alk etwas abflaute. Jetzt kann ich essen wann ich möchte und wann immer ich Hunger bekomme. Dieser "Durst" ist nicht mehr so vorhanden.
    Ich möchte nicht sagen, dass er gar nicht und nie vorhanden ist, aber wenn ich die letzten Tage mal so Revue passieren lasse, ist er wie gesagt meistens tagsüber aufgetaucht.
    Zum Glück war er dann auch meistens relativ schnell wieder weg.

    Vielen Dank Risu, es tut schon gut so etwas zu hören bzw. Lesen.

    Jetzt freue ich mich richtig auf mein Bett. Das hat sich übrigens auch geändert. Ich bin sonst immer mit Unbehagen ins Bett. Die Dunkelheit hat mir Angst vor schlechten Gedanken gemacht.
    Jetzt freue ich mich abends immer sehr auf mein Bett. Habe es mir sehr kuschelig dort gemacht. Vielleicht liegt es auch an der verbesserten Schlafsituation.
    Gerade die ersten 11-12 Tage nach dem Aufhören waren schlaftechnisch wirklich schrecklich. Ich glaube das kennen einige hier.