Heute ist Tag 12 ohne. Irgendwie doof die Tage zu zählen, das macht ja irgendwie nur Sinn, wenn man vorhat das bis zu einem bestimmten Tag x durch zuziehen und dann wieder anzufangen.
Mir hat es die ersten Tage geholfen zu zählen, weil sich da der Erfolg gezeigt hat im Gegensatz zu den vorherigen Malen. Ich war auch sehr ungeduldig und wünschte mir direkt es wäre mehr gewesen.
Aber das muss man halt einfach akzeptieren.
Je mehr Tage es wurden, desto schwerer ist mir das zählen gefallen.
Ich glaube nach dem ersten Monat musste ich nachgucken wie viele Tage es sind.
Die Tage an sich haben für mich also etwas an Bedeutung verloren.
Im Vordergrund steht die Vorsicht vor jedem einzelnen Tag.
Aber tatsächlich wünschte ich es wären nicht nur 12 Tage sondern schon 3 Monate oder noch länger, das gäbe mir irgendwie das Gefühl von Sicherheit.
Ich weiss nicht, ob man diese Sicherheit jemals hat bzw. sogar haben sollte. Zuviel Sicherheit artet auch gerne mal in Leichtsinn aus.
Ich möchte diese Sicherheit nicht. Sie würde mich denken lassen, dass mein Problem vielleicht doch nicht so groß ist wie ich es mir zu Trinkzeiten ausgemalt habe.
Ich möchte immer auf der Hut sein. Egal ob es 2, 50 oder 800 Tage sind bzw. werden.
Dein Partner trinkt? Wie oft denn? Das ist aber ganz schön hart für dich.
Ich persönlich hätte damit ein riesiges Problem. Da ist die Versuchung doch schon sehr groß.
Aber mich würde da auch mal sehr die Erfahrung der LZT interessieren.