Beiträge von Twizzler

    Hallo Hans,

    da bin ich etwas unsicher.
    Klar, es wäre schöner sich abzulenken und bestimmt auch schmerzfreier. Andererseits muss ich ja lernen, unschöne Gefühle auch ohne Alkohol auszuhalten.

    Am Donnerstag hat meine Therapeutin noch zu mir gesagt, dass ich auch lernen soll alleine zu sein und das auszuhalten.

    Hallo Hans,

    ein schönes Gefühl, oder? :)

    Für heute Abend habe ich einen Notfallplan falls es mir nicht so gut geht. Immerhin ist die Trennung ja doch noch recht frisch und ich habe noch kein WE als Single erlebt in der letzten Zeit.
    Aber eines weiss ich jetzt doch schon ganz sicher.
    Trinken werde ich nicht!!!

    Entweder das unangenehme Gefühl aushalten (wenn es denn dann kommen sollte) oder etwas ablenken. Mal sehen.

    Inzwischen sind es sogar schon über 4 trockene Monate.

    Das ist noch nicht viel aber ein Anfang. :)


    Vielleicht kann ich gerade noch erzählen, dass letzte Woche einer von der Nachsorgestelle in der Klinik war zu der ich danach auch gehen möchte.
    Kommende Woche werde ich mit dem Mitarbeiter der Reha den Antrag stellen (vier Wochen vorher hat man mir gesagt). Und dann wird erstmal ein halbes Jahr genehmigt, das aber um ein weiteres halbes Jahr verlängert werden kann.

    Hallo Hans,

    als anstrengend empfand ich es, dass ich plötzlich so gefordert war in der Reha. In meinem Job war ich absolut nicht ausgelastet.
    In der Reha hatte ich plötzlich volles Programm. Da war ich abends wirklich sehr müde und kaputt.
    Das hat sich aber nach den ersten drei bis vier Wochen gegeben.
    Inzwischen bekomme ich auch nach der Arbeit noch viel geschafft, genieße aber auch die Momente der Ruhe.

    Ich empfinde es als "irre" wie viel ich dort über mich selber lerne und auch Dinge umsetzen kann.

    Mein Leben sieht im Moment komplett anders aus als damals.
    Ich habe wieder Freude am Sport, bin in einem Fitness Studio angemeldet, treffe Freunde, gehe aus, kann alleine sein.

    Ich habe mich sogar von meiner extrem belastenden Beziehung gelöst, an die ich mich bis vor einiger Zeit immer sehr stark geklammert habe. Dort war der Alkohol leider auch immer wieder ein großes Thema.
    In der Reha habe ich gelernt, was ich von einer Beziehung erwarte und das mein Ex-Partner mir das absolut nicht geben kann.

    Im Moment würde ich sagen, dass ich mein Leben recht gut im Griff habe.
    Der Drang zu trinken wird immer weniger.

    In der Reha lernen wir vor allem achtsam mit uns und der Umwelt umzugehen. Nicht nur in Bezug auf den Alkohol, sondern auch in alltäglichen Dingen.

    Ich glaube, ich kann gar nicht alles wider geben, was ich dort lerne.

    Trotzdem, das es mit dem Geld natürlich nicht so leicht ist zur Zeit (das war immer meine Ausrede nicht in eine LZT zu gehen), bereue ich es keine Sekunde diesen Schritt unternommen zu haben.

    In Bezug auf meinen Job hatte ich vor 1 1/2 Wochen ein GEspräch mit meinem Chef. Ich möchte vermeiden, wieder in diesen tristen Joballtag zu kommen, bei dem ich neun Stunden nur die Zeit absitze.
    Ich möchte gefordert werden.
    Er ist sehr daran interessiert mir neue Aufgaben zu geben und hat mir auch gleich signalisiert, dass ich mich sofort melden soll, wenn es dann zuviel wird.

    Im Grunde bin ich wirklich schon einige Baustellen angegangen und der Anfang ist bei jeder gemacht.

    Ich bin stolz und glücklich über mein jetziges Leben.
    Aber ich bin auch vorsichtig und achtsam.

    Danke Consuela für deine Rückmeldung.

    Gestern gab es leider einen konkreten "Anlass" (klingt ganz schön blöd, ich hoffe ihr wisst, was gemeint ist).

    Ich war sehr enttäuscht, ängstlich und traurig in diesem Moment. Und plötzlich war der Druck da.
    Ich muss ehrlich gestehen, so knapp war es in den letzten 14 Wochen nicht ein einziges Mal gewesen.

    Morgen werde ich das in der Klinik ansprechen und mir überlegen, wie ich in solchen Momenten in Zukunft besser reagieren kann.

    Ich bin sehr erleichtert, dass es nicht dazu gekommen ist zur Flasche zu greifen. Aber es macht mir eine riesige Angst, dass ich fast alles hingeschmissen hätte.

    Der Verstand hat da wirklich für einen kurzen Moment ausgesetzt und dieser kleine Teil im Gehirn hat das Kommando übernommen.

    Hallo zusammen,

    im Moment komme ich nur am WE dazu etwas zu schreiben. Unter der Woche habe ich einfach keine Lust mehr mich an den PC zu setzen.
    Die Klinik ist nach wie vor sehr anstrengend. Aber ich gehe sehr gerne dort hin.

    1. weil es sehr gut tut, Menschen um mich zu haben, die das selbe Ziel verfolgen
    2. weil ich sehr viel mitnehmen kann.

    Wie weit mein Weg allerdings noch ist, habe ich an diesem Wochenende gemerkt. Ich habe zwar nicht getrunken, aber für einen Moment war der Gedanke da, alles über den Haufen zu schmeissen.

    Man muss wirklich jeden Moment achtsam sein. Die Gefahren lauern, immer und immer wieder.

    Ich habe noch sehr viel zu lernen. Aber es sind ja auch noch 8 Wochen Zeit.

    Ich bin heute auf den Tag sehr stolz auf 14 trockene Wochen.

    Meine 3. Woche in der LZT liegt nun hinter mir.
    Nach wie vor ist es sehr anstrengend. Abends bin ich sehr müde.

    Aber ich bin sehr froh, mich zu diesem Schritt entschlossen zu haben.
    Ich konnte schon sehr viele Dinge mitnehmen.

    In der Klinik habe ich außerdem bemerkt, wieviel Spaß mir Mannschaftssport macht. Kommende Woche werde ich zwei neue Sportarten im Verein ausprobieren und schauen, ob ich damit glücklich werden kann.

    Außerdem habe ich von meiner Therapeutin sehr gute Ansätze für einen neuen, anderen Lebensstil bekommen.

    Es wäre jetzt zuviel, alles aufzuschreiben.

    Aber ich merke wie gut mir diese Therapie tut.

    Wenn ich Probleme habe, fällt es mir leichter mich gedanklich damit auseinander zu setzen statt mich wie früher zu betäuben oder einfach abzulenken.

    Es ist durchaus möglich, unangenehme Dinge ohne Alkohol zu ertragen.

    Ich weiss jetzt nicht genau wieviele Wochen seit meinem letzten Tropfen Alkohol vergangen sind. 13 oder 14 müssten es inzwischen sein.
    Ich muss auch sagen, dass ich innerhalb der Therapie zwei- oder dreimal heftigen Trinkdruck hatte, weil so viel hochgekommen ist als ich damit konfrontiert wurde. Aber ich habe es durchgehalten und damit gearbeitet.

    Das Team und die Mitpatienten sind allesamt toll. Hinter allem was wir dort machen, sehe ich einen Sinn.
    Ich habe abgesehen von den sportlichen Plänen auch bereits zwei neuen Hobbies für zu Hause gefunden.

    Es geht also aufwärts. Auch wenn es kleine Schritte sind, für mich sind sie groß.
    Selbst meine Therapeutin hat mir bestätigt, dass ich sehr gut mitarbeite. Das macht mich auch sehr stolz.

    Es ist das erste Mal, dass ich mit so viel ernst bei der Sache bin. Und ich bin glücklich zur Zeit. Ich sehe die Baustellen in meinem Leben nicht als unüberwindbare Hindernisse, sondern als Herausforderungen die es anzupacken gilt.

    So, gestern hatte ich ein Vorstellungsgespräch in der Klinik und am Montag geht es los.

    12 Wochen sind bewilligt worden. Ich bin gespannt, aufgeregt, auch ängstlich, neugierig.....
    VIele Gefühle auch einmal gerade.
    Darum gehts mir psychisch auch nicht ganz so dolle.
    Mit so neuen Situationen kann ich nur recht schwer umgehen.

    Aber das wird schon.

    Hallo BlueCloud,

    nein, das habe ich am Dienstag auch nochmal genau mit meinem NEurologen abgeklärt. Die darf ich weiterhin bei Bedarf nehmen.

    Jetzt weiss ich auch schon wieder genaueres.

    Nach vielen Telefonaten ist rausgekommen, dass die Bewilligung an eine alte Adresse von mir gegangen ist.
    Die Klinik habe ich auch angerufen. Dort ist leider auch noch keine Bewilligung eingegangen.
    Aber am Dienstag morgen habe ich dort das Vorgespräch und dann kann alles (soweit die Bewilligung endlich mal auftaucht) auch sehr schnell gehen.

    Nächste Woche Freitag ist die Beerdigung meines Opas. Ich denke ab übernächster Woche Montag bin ich dann wahrscheinlich schon in der Klinik. Drückt mir die Daumen.

    Vielen Dank liebe Hanna :)

    Da heute mal wieder nichts im Briefkasten war, habe ich dort angerufen und wieder mal nachgefragt. Leider ging es an eine ganz alte Adresse von mir.
    Die Klinik müsste den Bescheid aber wohl schon haben.
    Dort habe ich den zuständigen Mitarbeiter zwar nicht erreicht (morgen erst wieder) aber der Herr am Telefon konnte mir schon mal sagen, dass wenn der Bescheid da ist, solle ich mal mit nächster Woche Aufnahme rechnen.
    Na das ist doch mal was :)

    Hallo Hanna,

    vielen Dank.

    Ich trauere anders als meine Mutter und meine Oma.
    Mein Opa ist ganz friedlich eingeschlafen abends und morgens einfach nicht mehr wach geworden. Ein wirklich friedlicher Tod.
    Und das ist für mich eine Sache, die mir viel Schmerz nimmt.
    Ich konnte ihn auch nochmal sehen und mich verabschieden. Das hat auch sehr geholfen.

    Ich bin soo dankbar, dass ich in dieser Zeit trotzdem auf Alkohol verzichten kann ohne psychischen Entzug. Das ist für mich ein ganz kostbares Geschenk.

    Ich bin weiter wachsam und renne nach wie vor jeden Tag zum Briefkasten um auf die Nachricht von der Rentenversicherung zu warten.

    Sobald diese da ist, werde ich mich sofort mit der Klinik in Verbindung setzen um zu fragen, wann meine LZT losgehen kann.

    Guten Morgen,

    ich fasse mich jetzt nur kurz, da ich gerade meine Beruhigungstropfen genommen habe, in der Hoffnung gleich endlich schlafen zu können.

    Leider gab es die Tage eine schlechte Nachricht. Es gab einen Trauerfall in der Familie der mich stark mitgenommen hat.

    Das einzig Gute was ich daran sehen kann (wenn man das so nennen kann), es hat mir gezeigt, dass ich auch in sehr schwierigen Situationen mit dem Leid ohne Alkohol umgehen kann.
    Darauf bin ich sehr stolz.

    Da wir schon nach 0:00 Uhr haben, ist heute mein 60. Tag.

    Gerade war ich einkaufen undhabe mich auch nicht sonderlich unwohl dabei gefühlt. Es war sogar ganz schön ganz in Ruhe durch den Laden zu streifen.

    Mal nebenbei bemerkt, ich habe dann etwas gesucht und bin im falschen Gang gelandet. Da bin ich dann an den ganzen alkoholischen Getränken vorbei.
    In den ersten drei bis vier Wochen, hatte ich dabei immer so ein blödes Gefühl im Magen. Ich nehme es zwar noch zur Kenntnis, das Magengefühl ist allerdings nich tmehr vorhanden.
    Das ist insgesamt schon ein schönes Gefühl.

    Allerdings muss ich ja sagen, dass mir die Unfreundlichkeit der Mitarbeiter echt total auf den Wecker geht. Es ist fast schon egal wohin man geht. Ständig sitzen da mufflige VErkäuferinnen. Da kann man denen noch so nett gegenübertreten. Die sitzen da und sind schlecht gelaunt.


    Gestern hatte ich ja meinen Termin bei meiner Therapeutin. Wir haben viel über meine Beziehung gesprochen. In meiner Therapie vor zwei Jahren war ja meine Mutter ein sehr zentrales Thema. Weil sie etwas überfürsorglich war. Und das ist wohl auch ein Grund, warum ich so schlecht alleine sein kann meinte meine Therapeutin. Ich war es als Kind immer gewohnt, dass jemand da war und mich auch nicht richtig in Ruhe gelassen hat. Und heute fällt mir eben dadurch das Alleinsein so schwer. Das hat mich schon ziemlich zum Denken angeregt und es wird bestimmt ein sehr zentrales Thema in meiner Therapie werden.

    Wir haben uns jetzt allerdings darauf geeinigt, dass ich meine Therapie erst nach meiner LZT starten werde.
    Ich soll mich immer mal wieder bei ihr melden und durchsagen, wie es mit meiner LZT steht, gerade wenn ich dann weiss, wie lange sie gehen wird.

    Also habe ich auch eine gute Nachbetreuung nach der LZT. Das ist schon mal ein gutes Gefühl.

    Guten Morgen zusammen.

    Ich danke euch sehr für die ganzen Rückmeldungen.

    Auch wenn ich jetzt gerade nicht auf alles eingehen kann, habe ich mich wirklich gefreut.

    Ich kann absolut nicht schlafen heute Nacht. Gerne wüsste ich was los ist. Die letzten Nächte ging das eigentlich recht gut.
    Zur Arbeit werde ich wohl morgen nicht gehen. Ich bin einfach gar nicht müde und das obwohl ich heute morgen sehr zeitig aufgestanden bin und mich auch heute Mittag nicht hingelegt habe....

    Irgendwie ist es gerade so wie vor einem Jahr als ich meine Tiefphase hatte. Nur dass ich nicht so depressiv dabei bin.

    Naja, ich schreibe hier, das tut mir gut und außerdem habe ich jetzt wieder mit meinem Tagebuch angefangen.

    Ihr habt recht. Es wird Zeit dass ich in die Therapie komme. Aber jeden Tag endet der Blick in den Briefkasten mit einer Enttäuschung.

    Ach, zu Lindis Kommentar wollte ich gerne noch was sagen. Ich habe zwei Wochen lang mal sehr genau auf meine Ernährung geachtet. Morgens gesunde Kohlenhydrate, mittags ebenfalls, nachmittags nach dem Sport ein Eiweiss-Drink und abends ein Essen mit viel Eiweiss und ohne Kohlenhydrate. Dazu der Sport.
    Das hat immerhin so gut geklappt, dass ich vier Kilo verloren habe und niemals Hungergefühl hatte.

    Aber leider habe ich das jetzt die letzten Tage wieder sehr schleifen lassen. Heute ein Döner, Freitag ein Fast-Food-Restaurant.....da merkt man schnell was man wieder falsch macht :wink:
    Aber im Moment fehlt mir auch so etwas der Antrieb jeden Abend zu kochen.

    Naja, zwei KIlo habe ich dadurch jetzt auch schon wieder drauf. Aber ich bleibe dran.

    Für morgen Abend habe ich mir auf jeden FAll vorgenommen, frühzeitig meine Tropfen zu nehmen. Die machen etwas müde und ich kann sie bei Bedarf halt nehmen. Nicht zuviel, sonst schlafe ich 13 Std. am Stück durch. Hatte ich auch schon.

    Psychisch gehts mir jetzt gerade eigentlich ganz gut. Nur das schlechte Gewissen, dass ich morgen absolut nicht fit sein werde um zu arbeiten nagt etwas an mir.

    Aber, die Hauptsache ist doch, ich habe nicht getrunken. Ich bin und bleibe weiterhin nüchtern.
    Wenn ich das schaffe, ist alles andere auch machbar. Das sind für mich zumindest die kleineren Baustellen. :)

    Hmm. das Kopfkino arbeitet dabei gar nicht. Zumindest ums Thema Alkohol. Es sind halt Sachen die gemacht werden müssen.
    Ich bin leider auchc ein sehr ungeduldiger Mensch. Und wenn ich mir vornehme abzunehmen, muss das natürlich auch sofort sein. :?

    Am liebsten zehn Kilo in zwei Tagen.
    Klar, völlig unrealistisch....

    Lesen, ja, sehr schöne Idee. Von meinem Lieblingsautor wollte ich gerne alle Bücher nochmals durchlesen.
    Ich habe mir zwar auch in der ersten trockenen Woche Bücher von trockenen Alkoholiker gekauft, aber die möchte ich im Moment nicht so gerne lesen.
    Lieber sind mir auch sehr spannende Thriller.

    Muss los, schreibe später nochmal.

    Hallo Silberkralle,

    vielen Dank für deine Rückmeldung.

    Diese Phobie dachte ich eigentlich soweit im Griff zu haben.
    Vor etwa vier Jahren war es so stark, dass ich mich nicht mal mehr alleine zum Einkaufen getraut habe.
    Dann ging es mir letztes Jahr im September nochmals relativ schlecht. Aber seitdem habe ich eigentlich kaum noch Probleme damit.

    Ich weiss auch nicht, warum das jetzt so plötzlich wieder kommt.

    Auch habe ich für mich ständig das Gefühl unter Spannung zu stehen.
    Ich setze mich in vielen Dingen unter Druck. Ich muss dieses und jenes schaffen. Sport, Haushalt, Kochen, Entspannung etc.
    Selbst beim Entspannen abends kann ich dann aber kaum abschalten weil ich mir Gedanken mache, dass ich z.B. nicht genug dafür getan habe weiter abzunehmen (Sport).

    Ich denke, das wird ein sehr zentrales Thema in meiner Therapie werden.
    Ich habe heute mal den Anfang mit Yoga gemacht, was mir auch sehr gut getan hat. So richtig abschalten konnte ich damit zwar nicht, aber immerhin fühle ich mich ein klein wenig besser gerade.

    Letzte Nacht hatte ich einen schrecklichen Traum.

    Ich saß zusammen mit ein paar Verwandten und wir haben Gesellschaftsspiele gespielt. Sie haben sich einen Eierlikör gegönnt und mich hat das in dem Moment so gestört, dass ich sie gebeten habe, ob sie nicht auf Rücksicht einmal darauf verzichten können.
    Statt zu verzichten, wurde mir ein Glas Rotwein angeboten. Ich habe erst abgelehnt.
    Aber eine Glas ginge doch, sagte man mir. Ich habe dann zugestimmt und im Laufe des Abends die komplette Flasche geleert. Ich kam mir hinterher vor wie ein Versager und dachte mir nur "Du hast gerade 50 Tage mit einem Schlag kaputt gemacht"

    Ich denke, solche Träume kennen wir bestimmt alle. Man trinkt und fühlt sich schlecht.
    Ich bin froh, dass es nur ein Traum war.


    HEute gehts mir auch irgendwie gar nicht gut. Ich habe gleich einen Termin bei meiner Therapeutin um darüber zu sprechen wie wir weiter vorgehen. Nach meiner LZT werde ich ja wieder regelmäßig zu ihr gehen.

    Nur habe ich heute enorme Probleme überhaupt das Haus zu verlassen und unter Menschen zu gehen. Im Büro war ich die letzten zwei Tage auch nicht.
    Ich weiss nicht was los ist aber zur Zeit könnte ich mich einfach wieder komplett einigeln zu Hause.
    Das hatte ich die letzten Wochen/Monate gar nicht mehr. :(

    Guten Morgen,

    wenn ich mich nicht ganz irre, dürfte heute mein 50. Tag sein.
    Nach einem Anruf, bin ich gespannt ob ich wirklich bis Ende dieser Woche Bescheid bekomme wann es für mich mit der Klinik losgeht.

    50 ist ja schon irgendwie ein kleiner Feiertag für mich.

    Gestern hatteich einen wirklich blöden Abend. Ich war aufgrund einer Sache sehr traurig, habe mich selber zerfressen.
    Früher habe ichmir den Frust weggetrunken.

    Umso schöner war es heute Morgen für mich frisch und ohne Kater aufzuwachen.
    Es ist ein neuer Tag und heute sieht alles wieder ganz anders aus.

    Man kann d iese Gefühle also aushalten. Auch wenn es nicht immer angenehm ist.