Beiträge von Apfel

    Hallo Sams,

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    Weiß nicht, ob das so eine gute Idee war, seitdem findet ein schriftlicher Schlagabtausch statt und ich finde das alles ganz furchtbar...
    Am meisten ärgert mich aber, das ich mich jetzt wieder fühle, als sei ich an allem Schuld und habe den ganzen Streß verursacht. Er hat es mal wieder geschafft, mir das einzureden und mir auch im Gespräch nur das Wort im Mund herumgedreht. Mein Kopf weiß ja, das es nicht so ist, aber mein Herz denkt jetzt wieder in den alten Strukturen : Warum hast du das nicht anders geregelt, du machst immer alles falsch..etc.
    Ich weiß nicht, ich halte mich eigentlich für relativ stark, aber wenn dann so etwas kommt, bin ich sofort wieder die Alte und handle und fühle auch so ( und merke wieder einmal, das ich nicht halb so gut darüber hinweg bin, wie ich mir immer einrede ).


    Nein, du hast nichts falsch gemacht. du bekommst das nur eingeredet. dieses gefühl kenne ich auch. schön, dass dir mittlerweile bewußt ist, dass dir eine schuld aufgedrückt ist. es ist ein fortschritt zum sich nicht schuldig fühlen. :)
    es ist auch nicht sinn und zweck anderen zu gefallen, wichtig ist mit sich selbst im reinen zu sein.
    ich wünsche dir viel kraft für deinen weg.


    gruß apfel

    Hallo Wibo,

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    Langsam so ganz langsam beschleicht mich das Gefühl, das ich zu viel Hoffnung investiere!

    hast du das gefühl, dein mann hat saufdruck oder wieder getrunken? :roll:

    bleib stark.

    gruß apfel

    hallo bea,

    Zitat

    Da bin ich nochmal, an diesem verregneten Pfingstsamstag ...
    an dem ich eigentlich meinen neuen Mietvertrag unterschreiben wollte ..

    ich hab es nicht getan.

    ich weiss, wie schwer es ist über seinen schatten zu springen und sich zu trennen.
    du hast deinen partner gesagt, du ziehst aus und gehst jetzt doch nicht. 1:0 für deinen partner. kann er doch sein spielchen so weiter treiben, nachdem er dich mal wieder rumgekriegt hat.
    es bringt nichts dinge anzudrohen und sie nicht in die tat umzusetzen. du bist damit nicht glaubhaft ihm gegenüber. :roll:
    naja mir erging es nicht anders, bis ich mich endlich an meine worte und das ultimatum (wenn nochmal alk, dann trennung) hielt.
    ich hatte es gesagt, also zog ich die trennung auch schweren herzens durch. aber anders konnte mein ex sein leben nicht ändern und ich meins auch nicht.

    ich wünsche dir die notwendige kraft und stärke um konsequent zu sein. deine neue arbeit könnte dir sicher hilfreich auf einem weg in die unabhängigkeit sein.

    gruß apfel

    Hallo Panther,

    das ist wohl wahr.

    es ist zumindest für mich schon ein unterschied, ob man in eine co-abhängigkeit gerät, weil man sich unbewußt in einen alki verliebt ob man sich einen partner wählt, von dem man von vornherein weiß, dass er/man ein problem damit hat (alk, klient).

    deine worte haben mich wieder ein stück weiter bebracht.

    mein verstand ist mittlerweile mein bester berater, aber mein gefühlstürchen für partnerschaften ist noch fest verschlossen.
    :D


    gruß apfel

    Hallo Maxie,

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    echt, die Suche nach den Hintergründen meiner Affinität zu Alkis treibt mich wirklich um. Möchte hierzu gleich mal anmerken, daß ich natürlich, wie wohl die meisten Co`s hier im Forum, beim Kennenlernen meiner Partner nicht bemerkt habe, daß sie ein Alkoholproblem hatten. Das war jeweils sehr gut versteckt.

    mich quält der gedanke, dass mir das gleiche noch einmal passieren kann. es steht ja nun nicht an der stirn geschrieben, dass jemand ein alkoholproblem hat.
    aber bei deinem klienten, weißt du doch schon, dass er ein alki ist. warum läuten da nicht die alarmglocken und dein verstand sagt dir finger weg der mann ist alki?

    Gruß Apfel

    gruß apfel

    Hallo Maxie,

    ich war 6,5 jahre mit meinem partner zusammen. davon war er 3 jahre am stück trocken und viele male zwischendurch auch. die letzten 1,5 jahre nach dem rückfall hatte auf jedenfall das negative das positive überwogen.

    ich verstehe dich irgendwie nicht. es gibt doch auch interessante männer, die nicht trinken. siehst du gar nichts schlechtes an einem trinker? haben die nie gemüffelt? haben die nie mit dir irgendwelchen psychoterror getrieben? hast du sie nie für ihre art gehasst, verabscheut? waren die nie agressiv?

    gruß apfel

    Hallo Charlotta,

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    Ist es das wirklich? Gibt es keinen Alkoholiker, der noch mit seinem Partner zusammen ist? Kann man das nicht zusammen schaffen?

    man kann es nur zusammen schaffen, wenn beide es auch wollen. und es gibt auch paare, die noch zusammen sind. aber da hat der alkabhängige angefangen für sich sein leben zu ändern. liebe charlotta, wir können nicht beeinflussen, für was sich unser partner entscheidet. ob er sich für oder gegen den alk entschließt. aber wir können ihn vor die wahl stellen.

    Zitat

    Sehe ich das irgendwie falsch? So etwas passiert doch nicht von heute auf morgen. Wenn mein Mann mir an den Kopf knallt, dass ich ein Problem habe, sage ich ja nicht sofort: "Stimmt, du hast recht." Das muss sich doch erst entwickeln.

    ich denke, der alki ist sich seines körpers schon eher bewußt und weiß, dass er den alk braucht. er wird es nur nicht zugeben um ungehindert seiner sucht nachgehen zu können.
    ...zum satz:stimmt du hast recht. das habe ich zu meinem partner auch wenig gesagt, weil sooft bei mir fehler gefunden wurden, wo keine da waren, weil ich ständig in eine schuld getrieben wurde.

    hallo ketch

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    Zur absoluten Abstinenz werde ich ihn derzeit ganz sicher nicht überzeugen können- wobei es schon schön wäre. Ich denke jedoch, er wäre fassungslos, wenn ich das fordern würde.

    damit eierst du nur rum. habe ich auch gemacht. naja das zögert das ganze nur hinaus. und ohne richtige konsequenz wird der alki wahrscheinlich sein spielchen so weiter treiben.

    gruß apfel

    Hallo zusammen,

    ayki, die knallharte *g*

    stimmt muddi, es braucht seine zeit, ehe man sein verhalten ändert.
    schön, dass du, liebe muddi, auch über deine kindheit nachdenkst. es ist hilfreich um zu verstehen, warum man so geworden ist, wie man ist.

    gruß apfel

    Hallo Pauli,

    ich kann deinen worten nur zustimmen.

    habe aber auch erst die erfahrung sammeln müssen, dass ein alkoholabhängiger wirklich gar nichts mehr trinken kann. solche versuche mit "trinken nur bei besonderen anlässen" sind gänzlich gescheitert. obwohl ich wußte, dass ein alki überhaupt nichts mehr trinken darf, mußte ich ja erst noch feststellen, dass er wirklich abhängig ist.


    hallo ketch,

    hatte den alkkonsum meines partners auch nie geduldet. ich habe ihn gehaßt und wollte den alk loswerden. letztendlich bin ich ihn nur losgeworden, als ich meinen partner fallen liess.
    und ich kann deine argumente total nachvollziehen. ich konnte mich auch nicht gleich von meinem partner trennen. erst als das leid zu groß wurde und ich meine bitteren erfahrungen gesammelt habe und mir klar wurde, dass ich nichts gegen seine krankheit unternehmen kann, trennte ich mich.


    gruß apfel

    hallo maxie,

    solange du kein problem damit hast, dich in einen nassen alki zu velieben, ist ja alles ok.
    vielleicht brauchst du ja den kick? ;) es gibt leute, die holen sich ihre nervenkitzel über einen fallschirmsprung. du verliebst dich eben in einen alki.

    wenn ich deine beiträge so lese, überwiegen ja die positiven aspekte. ich lese überhaupt nichts von leid.

    nach meinem leidensweg mit einem alki möchte ich nicht, dass mir das gleiche nochmal passiert.

    ich empfand meine freiheiten in meiner beziehung übrigens sehr eingeengt. nähe war jedoch wenig da.

    gruß apfel

    Hallo blondi,

    hatte auch zweifel gehabt, wie ich finanziell über die runden komme, wenn ich nicht bei meinem partner bleibe und das hat mich auch sehr zurückgeschreckt.

    als ich dann aber den ersten schritt gemacht und bewegung in die ganze sache kam, sah ich, dass ich auch ohne ihn leben kann.

    von deinem partner kannst du wahrscheinlich, so böse das jetzt klingt, auch irgendwann nicht mehr hoffen, dass er euch versorgt, wenn er seine arbeit verliert.


    gruß apfel

    hallo silberstreifen,


    wir haben ja einiges gemeinsam. einen partner der zur therapie war und weiter trank. und mein kleiner ist auch 4 jahre alt.

    habe mich letzten dezember kurz vor weihnachten von meinem partner getrennt und ich muß sagen, dass es mir allein gut geht.

    wie war die zeit für dich, als dein mann zur therapie war und die allein deine frau standst?

    Zitat

    Ich habe jetzt immer öfters das Gefühl, dass ich eigentlich mit meinem Mann überhaupt nicht zusammenpasse, er bräuchte eine Frau, die auch trinkt und raucht und die gleichen Interessen hat wie er.

    auf jedenfall hast du so einen mann nicht verdient, sondern einen besseren. das leben ist viel zu kurz, um es sich zu vermiesen lassen.

    es drängt sich bei mir auch die frage auf. warum bist du noch mit ihm zusammen, wenn du deinen mann nicht für den richtigen hältst?
    und ich glaube, das wertvollste, was du aufgeben kannst, bist du und dein kind.

    gruß apfel

    Hallo Ketch,

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    Aber was bleibt mir anderes, als ihn wissen zu lassen: so geht es nicht mehr weiter? Dann müsste ich mich umgehend trennen- das kann ich nicht, eine Chance hat doch jeder verdient, oder?

    sicher hat jeder mensch EINE chance verdient oder auch 2 oder 3, aber irgendwann muß genug sein.

    ich habe mich jetzt nach der trennung gefagt, warum ich solange um etwas kämpfte, wogegen ich nicht gewinnen kann. und ich habe langsam verstanden, dass ich menschen nicht ändern kann.

    Zitat

    dennoch sehe ich es auch wie Charlotta: weil ich ihn liebe, ist es auch meine Pflicht/mein Recht mich zu informieren, ihn zu drängeln, ihm Konsequenzen aufzuzeigen. Ihm begreiflich machen: so nicht mehr!
    Ja, und dafür muss ich doch wissen: wie schlimm ist es schon, wo steht er?

    es ist zu unterscheiden zwischen dem partner unterstützen bis zur selbstaufgabe oder dem ganzen grenzen setzen, weil es für einen selbst wichtig ist.

    und du machst hier etwas für dich :)

    Gruß Apfel

    Hallo Silberstreifen,

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    Wisst Ihr, ich hänge total in der Zwickmühle. Am liebsten würde ich meine Koffer packen und gehen,aber es geht nicht so einfach, wir haben ein Haus zusammen und ein kleines Kind und da kann ich nicht einfach so abhauen, aber es kann ja auch nicht so weitergehen. Ich habe echt gedacht, dass er es geschafft hat, als er auf Therapie weg war. Das schlimme ist ja auch, dass er den ganzen Tag zuhause rumhängt, während ich den ganzen Tag arbeiten muss. Wenn ich dann abends von der Arbeit gestresst nach Hause komme, dann ist er noch schlecht drauf und es gibt oft Streit. Wahrscheinlich trinkt er, wenn ich nicht zuhause bin.
    Und dass Schlimme ist noch, dass er mich immer bei alles als Schuldigen hinstellt. Ich habe ihm schon die Scheidung angeboten, will er aber auch nicht. Ich weiß nur, dass mein Leben so kaputt geht, aber ich weiß im Moment nicht, wie es weitergehen soll.

    wie alt ist denn dein kind?
    ich hatte übrigens, als mein ex nach der therapie wieder anfing zu saufen, das gefühl als hätte ich 2 kinder zu hause sitzen. und das große machte mehr arbeit und sorgen. es war nicht schön für mich von der arbeit nach hause zu kommen und nicht zu wissen, was mich erwartet.

    ich denke, wir glauben viel zulange, dass wir keinen ausweg aus der situation finden. das schwierigste ist es den ersten schritt zu machen.

    und glaub mir du bist nicht schuld, dass er trinkt. er ist es, der das zeug in sich hineinschüttet und er ist es, der alkoholkrank ist. du kannst vor dem alk flüchten.

    gruß apfel

    Hallo Blume,

    wie gesagt, ich kann deine wut verstehen. jedenfalls habe ich meinem kind nicht gesagt, dass sein vater ein A**** ist, ob wohl ich ihn so empfunden habe.
    als mein kleiner fragte, warum wir uns trennten, haben wir uns über verschiedene vorfälle unterhalten, da wurde nichts bagatellisiert. ich erklärte dem kleinen dennoch, dass dies krankheitsbedingt war.

    Zitat

    Er ist halt krank.

    es ist schon ein unterschied zu sagen. er ist krank oder er ist halt krank.
    das "halt" bringt dann schon eine gewisse narrenfreiheit des alkoholikers zum ausdruck.


    gruß apfel

    Hallo Blume,

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    Es fällt mir schwer, zu sagen, dass er krank ist, nicht nur zu ihr...ich halte ihn einfach für willensschwach und verantwortungslos, ich hab da schlechte Gefühle und böse Worte. Vielleicht, wenn sich das erstmal alles setzt....ich hab ja jetzt schon Momente, wo ich wieder milder an ihn denken kann.....

    kurz nach der trennung, sah ich auch nicht die krankheit bei ihm. ich sah nur das, was er mir antat. es war einfach zu viel passiert. es war mir egal, ob er krank war, weil es einfach nur weh tat.

    es gab dann auch immer wieder situationen, wo ich mich fragte, warum macht er das? und ich ärgerte mich über ihn.
    jetzt habe ich langsam das gefühl, dass er sich wandelt und vernünftige verhaltensweisen aufzeigt. rege mich also nicht mehr so über ihn auf.


    gruß apfel