Beiträge von pauly

    Hallo Eveline,

    ich habe vorhin nochmal bei der Entgiftungsstation angerufen. der für mich zuständige Arzt meinte, er könne meinen Arztbericht nicht vor Ende dieser woche fertigstellen. Naja...

    Zitat von eveline

    Was ist Dein Ziel? Wie willst Du es erreichen?

    Mein Ziel ist es, innere Zufriedenheit dauerhaft zu erlangen. Wie gesagt, das bedeutet dann (für mich jedenfalls) Lebensqualität!

    Ich habe ein intaktes soziales Umfeld (Partner, Familie, Arbeit), so dass ich recht zuversichtlich bin, dies auch zu erreichen. Das 'Wie' sieht für mich so aus: Ich mache die Langzeittherapie. Ich bin auch schon bei einer SHG, welche ich natürlich auch nach der Therapie regelmäßig besuchen will. Auch werde ich meine Angewohnheit, die meiste Freizeit zu hause zu verbringen, ändern (Saunabesuche, Akkupunktur, Wochenendausflüge).

    Aber das lasse ich jetzt alles erst mal auf mich zukommen.

    Sobald ich Neues weiß, werde ich berichten.

    Liebe Grüße

    pauly

    Liebe Eveline,

    Deinen letzten Beitrag hab ich regelrecht in mich aufgesogen. Du hast sehr schön beschrieben, wie innere Zufiedenheit in einen zurückkehren kann. Das ist absolut erstrebenswert und bedeutet eines: Lebensqualität!
    Ich habe zwar auch schon das Gefühl, dass ich zufriedener werde, aber nach erst 4 Wochen Trockenheit ist das wohl noch etwas verfrüht.

    Ich bewundere dich für deine Gradlinigkeit. Auch der Terminplan, den du für dich erstellt hast, wird dir sicherlich als Wegweiser nützlich sein.

    Mach weiter so. Dann denke ich, es wird tatsächlich alles gut. :)

    Liebe Grüße

    pauly

    Liebe Lilli,
    Liebe Jenny (Sandrielle :wink: ),

    Zu dritt klappt das ganz sicher, und wenn Lilli in unserer Mitte ist, kann sie sich auch bequem mal nach links oder nach rechts anlehnen... 8)

    Jenny, viele herzliche Grüße zurück und ich denke wir sehen uns mal im Chat? Damit du nicht mehr sagen musst: "Und weder kennt Pauly mich noch ich Pauly aus dem Chat "

    Und die Lilli kommt auch mal wieder in den Chat. Gell, Lilli...!?

    Liebe Grüße

    pauly

    Zitat von pauly

    Er wird (abgesehen von uns) derjenige sein, der sehr Stolz auf seine Mama sein wird, die den Kampf aufgenommen hat und für ihn gewinnen wird!

    Natürlich gewinnst du den Kampf nicht nur für ihn, sondern in erster Linie für DICH!

    Zitat von pauly

    Steh auf! Für deinen Sohn!

    Und für DICH!

    Liebe Lilli,

    was redest du denn? Du hättest doch nicht gestört! Die Chats sind doch in erster Linie dazu da, Hilfe und Unterstützung zu geben. Da treten belanglose Plaudereien automatisch in den Hintergrund !
    Ich bin sicher, dass das alle so sehen.

    Es kennt nicht jeder jeden im Chat. Ich z.B. bin das erste Mal vor ein paar Tagen im Chat gewesen und kenne auch noch nicht viele. Aber das lässt sich ja ändern, in dem man den Chat öfter mal besucht, und die Leute kennen lernt. :wink:

    Ich denke nicht, dass du dein Leben lang immer irgendwie gestört hast. Du scheinst ein sehr lieber Mensch zu sein, und solche stören grundsätzlich nie! :D

    Mir gefällt Deine Einstellung: "So kämpf ich jetzt einfach mit meinem verstand der sagt.....tus für deinen Sohn!!! "
    Wie alt ist denn dein Sohn?
    Er wird (abgesehen von uns) derjenige sein, der sehr Stolz auf seine Mama sein, die den Kampf aufgenommen hat und für ihn gewinnen wird!

    Steh auf! Für deinen Sohn!

    Ich wünsch dir viel Kraft und Durchhaltevermögen. In ein paar Tagen geht es dir bestimmt wieder so gut, wie vor dem kleinen 'Unfall'.

    Viele liebe Grüße

    pauly

    Hallo Marla,

    Klasse, so gefällst du mir. Du packst es an und du wirst sehen, es lohnt sich in jeder Beziehung.
    Wie ich schon gesagt habe, wird sich jemand für deine Tochter finden.

    Du weißt aber schon, dass du bei der Beratung nichts verschweigen oder beschönigen solltest... :wink:

    Jetzt wünsche ich dir viel Erfolg. Kannst ja hier erzählen, wies weitergeht.

    Viele liebe Grüße

    pauly

    Hallo Lilli,

    ja, du warst gestern im Chat. Hättsts ruhig sagen können, dass es dir gerade nicht so super geht.

    Aber egal, du hast dich wieder gemeldet hier und das find ich klasse!

    Morgen bist du bei Tag zwei und ein Stück weiter. Ich drück dir auch sämtliche Daumen, dass du wieder in die Spur' kommst. Meine ganz große Unterstützung hast du jedenfalls auch.

    Liebe Grüße

    pauly

    PS: Jenny hat recht: Komm doch wieder mal in den Chat! :wink:

    Hallo Espresso,

    da, wo Du schon bist, möchte ich auch hin. Und noch weiter...!

    Ich bin zwar jetzt erst eine knappe Woche von meiner 3-wöchigen Entgiftung wieder daheim, und es geht mir prima, aber sicherlich bin ich noch nicht über'm Berg. Aber ich bin zuversichtlich.

    Viele Grüße

    pauly

    Hallo Marla,

    muss Dir nicht peinlich sein, die 'Schlappe' deiner Ärztin einzugestehen. Aber Du hast recht, sie wird Dir mit Sicherheit eine Entgiftung anraten.

    Du gibst Dir also noch eine Chance. Nutze sie. Ich drück Dir ganz fest die Daumen.

    Liebe Grüße

    pauly

    PS: Sollte es nicht klappen, kommste aber trotzdem wieder hierher, gell!?

    Hallo Marla,

    ich hoffe, deinem Brummschädel geht es inzwischen etwas besser.

    Zitat von marla


    wieder ein neuanfang...

    Ja, genau so musst du es sehen! Ein Neuanfang!
    Nochmal hast Du vielleicht nicht das Glück, dass deine Tochter gerade bei ihrem Vater ist.

    Zieh zumindest eine stationäre Entgiftung in Betracht. Diese Zeit wirst du für deine Tochter und deinen Job überbrücken können. Du MUSST das jetzt für DICH tun!

    Zitat von marla


    wenn es alles nicht hilft, werde ich eine therapie in erwägung ziehen. ist blos schwierig (kind, job...)
    ich hoffe, ich schaffe es so

    Aber, wie du feststellen kannst, hat ja alles nichts geholfen! Alleine hast du es nicht geschafft.

    Überleg es dir und geh zumindest morgen mal zu deinem Arzt/Ärztin und leg die Karten offen auf den Tisch. Dann könnt ihr die weitere Vorgehensweise zusammen besprechen.

    Liebe Grüße

    pauly

    Damit die Zeit zwischen Entgiftung und Langzeit nicht zu lange wird, habe ich gestern mal bei der BfA angerufen, um mich nach dem Fortschritt des Genehmigungsverfahrens zu erkundigen. Als mir die freundliche Dame am Telefon dann eröffnete, dass noch kein Antrag vorläge, war ich einigermaßen baff (der Antrag hätte von der Entgiftungsstation eigentlich schon am 13.11. abgeschickt worden sein). Ich rief dann auf der Entgiftungsstation an: Jaaa, es wären zwar alle notwendigen Papiere da, nur der Arztbericht wäre noch nicht fertig. Man kümmere sich aber darum... :?

    Jetzt ruf ich am Montag nochmal an. Ich glaube, denen muss man auf die Nerven gehen, damit sich was bewegt.

    Jetzt sitze ich hier und trinke literweise Tee (das hab ich mir wohl während der Entgiftung angewöhnt, sowie regelmäßige Malzeiten) und warte auf meinen Bescheid.

    Aber solange es mir gut geht, ist das ja kein Problem.

    Hallo Marla,

    wahrscheinlich kennst du ja die Weisheit: Hinfallen ist keine Schande, nur ist es eine Schande, wenn man nicht mehr aufsteht.

    Du hattest ja jetzt schon einige Tage geschafft, d.h. Motivationslosigkeit kann man dir nicht vorwerfen!

    Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich dir nur vorschlagen, eine stationäre Entgiftung mitzumachen. Ich weiß, das willst du jetzt nicht hören, aber nach einer erfolgreichen Entgiftung hast du einen ganz anderen Blick auf die Dinge/Probleme.

    Weiß denn dein Freund Bescheid? Wenn nicht, solltest du ihn einweihen. Du wirst ja dann sehen, wie er reagiert...

    Jetzt musst du aber wieder den Kopf hochnehmen, und deinen erfolgreich begonnenen Weg zur Trockenheit wieder aufnehmen!

    Drücke dir die Daumen dabei!

    Liebe Grüße

    pauly

    Hallo Tony,

    mit Sicherheit wird dich dein Arzt gleich zur stationären Entgiftung einweisen. Du musst dir auch keine Gedanken machen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dort alle sehr nett sind und sich sehr um einen kümmern. Es sieht keiner auf dich herab. Es ist auch nicht schlimm, wenn du nicht nüchtern dort erscheinen solltest.

    Du wirst sehen, nach ein paar Tagen fühlst du dich schon wieder viel besser (obwohl du das jetzt vielleicht noch nicht glauben magst).

    Ich drücke dir die Daumen. Du schaffst das!

    Viele Grüße

    pauly

    Hallo Horst,

    ich bin letzten Mittwoch von einer 3-wöchigen Entgiftung nach hause gekommen. Der Aufenthalt dort verlief bei mir ähnlich. Und auch ich ging mit gemischten Gefühlen heim. Dort auf der Station habe ich mich doch sehr beschützt und sicher gefühlt. Auch habe ich nette Menschen kennen gelernt.

    Jetzt bin ich wieder im Alltag (Montag wieder ins Büro), fühle mich aber besser denn je!

    Ich wünsch dir weiterhin alles Gute und viel Erfolg beim Trockenbleiben!

    Viele Grüße

    pauly

    Hallo Joachim,

    ich kann dibo nur beipflichten. Mach zunächst eine stationäre Entgiftung. Die ersten Tage sind zwar kein Zuckerschlecken (waren es zumindest bei mir nicht), aber dann geht es schnell aufwärts!
    Ich bin erst seit letztem Mittwoch von der Entgiftung zurück. Wenn ich zurückdenke, war es eine schöne Zeit. Dort wird mit dir auch besprochen, wie es nach der Entgiftung weiter gehen soll.

    Ich drück dir sämtliche Daumen!

    Gruß

    pauly

    PS: Ich fühle mich so wohl in meiner Haut, wie schon lange nicht mehr!

    Ich habe vergessen noch etwas wichtiges von meiner Entgiftung zu erzählen: Ich war nicht im Krankenhaus, sondern auf der Entgiftungsstation einer psychiatrischen Großklinik. Ich weiß nicht, wie sowas im Krankenhaus abläuft, aber folgendes empfand ich während der ersten Entzugstage als sehr tröstlich auf der Entgiftungsstation: Es waren noch Leidensgenossen da, denen es ähnlich dreckig ging. Klingt jetzt zwar bescheuert, aber es half irgendwie.

    Auf der Station waren über 20 Mitpatienten. Nach der Entzugswoche konnte ich mich dann auch an deren Unterhaltungen/Gesprächen beteiligen. Man glaubt gar nicht, wie befreiend es sein kann, mit Leuten zu sprechen, die im gleichen Boot sitzen. Ich habe mit denen über Dinge geprochen, die ich "draußen" niemandem erzählt hätte. Es war irgendwie wie in einer großen Familie.

    Ich möchte damit zum Ausdruck bringen, dass bei einer solchen stationären Entgiftung nicht nur die medizinische Versorgung sichergestellt ist, sondern dass einen die sozialen Kontakte zu den Mitpatienten unheimlich unterstützen und motivieren können.

    Bei einem Entzug zu hause hat man all dies nicht!

    Erst mal vielen herzlichen Dank für den warmen Empfang hier.

    esgehtanders, Whitewolf: Ich hoffe, dass es sehr bald los geht. Ich warte noch auf die Zusage zur Kostenübernahme durch die BfA. Bis die da ist, geh ich ab kommendem Montag wieder ins Büro.

    Ich freue mich, dass ich hier ein Internet-Forum gefunden habe, wo ich mich mit Gleichgesinnten austauschen kann.
    An meinem Entlassungstag vergangenen Mittwoch habe ich gleich abends eine Selbsthilfegruppe im Nachbarort besucht. Mein erster Eindruck war sehr positiv und ich werde auch weiterhin dort hingehen.

    Hier mein Suchtbericht (für die, die es interessiert... 8)) :

    Beginn des Konsums:

    Im Alter von 15 Jahren wurde ich von einem älteren Bekannten zum ersten Mal auf eine Party mitgenommen. Dort trank ich 3-4 0,33l-Flaschen Bier. Den Rest des Abends verbrachte ich überwiegend auf der Toilette, da ich mich mehrmals erbrechen musste.
    Bis zum nächsten Alkoholkonsum vergingen mehrere Monate.

    Bis ca. zum 20. Lebensjahr trank ich nur sehr sporadisch (meist bei Dorffesten, Weihnachtsfeiern, o.ä.) und dann moderat.
    Danach wurde es schon regelmäßiger, z.B. 2-3 Biere/Schorle wöchentlich nach dem Schwimm-Training mit den Vereinskameraden.


    Weiteres Konsumverhalten:

    Bis ca. zum 40. Lebensjahr verlief eine Periode eines relativ konstant bleibenden Konsumverhaltens: Jeden 2. bis 3. Abend ein Bier oder Schorle und am Wochenende (Fr./Sa.) jeweils 3-4 Biere oder Schorle.

    Ab ca. 40 habe ich dann schon täglich mein „Feierabendweizenbier“ getrunken (manchmal auch zwei). Dieser Konsum erfolgte jedoch ohne „Zwang“, d.h. es gab keine äußerlichen Beweggründe, wie z.B. Probleme im Beruf oder in der Partnerschaft/Familie oder Frustration.

    Vor ca. 2 Jahren bemerkte ich, dass ich immer öfter (offensichtlich grundlos, s.o.) bedrückt war und eine innere Unruhe verspürte. Ich merkte natürlich auch sehr schnell, dass sich diese Gefühle mit dem Genuss von Alkohol dämpfen lassen oder ganz verschwinden.
    Mir wurde aber auch schnell klar, dass die Gefahr in eine Abhängigkeit zu geraten immer größer wurde. Anfang Januar 2004 machte ich dann während des Weihnachtsurlaubs einen kalten Entzug. Danach war ich bis Mai 2004 trocken. Ich war sicher, dass ich jetzt wieder „fit“ genug wäre, um wieder etwas zu trinken. Natürlich unter der Prämisse nur wenig und kontrolliert zu trinken. Anfangs klappte das auch, aber die Bedrückungen und Unruhen ließen die Dosen doch wieder steigen.
    Nach Recherchen im Internet kam ich zu der Erkenntnis, dass ich evtl. unter Depressionen leiden könnte. Daraufhin konsultierte ich einen Psychiater (Ende 2004), der dies dann auch tatsächlich diagnostizierte. Von ihm bekam ich Antidepressiva verschrieben, die ich seither einnehme. Ab da fühlte ich mich dann auch erheblich besser.

    Das Jahr 2005 verlief dann relativ „reibungslos“. Ich trank täglich mein „Feierabendbier“ und am Wochenende 3 oder 4.

    Ab Anfang 2006 erhöhte sich der Konsum jedoch wieder (schleichend). Da ich sehr selten in Kneipen/Gaststätten gehe, trank ich meistens daheim (bis ca. Mitte 2006 jeden Abend 3-4 Biere und am Wochenende ca. 5-6 Biere am Abend).

    Dann kam der Tag, an dem ich mich morgens unwohl fühlte, und auf die Idee kam, das Unwohlsein mit einer halben Flasche Bier zu bekämpfen, was auch hervorragend klappte. Nach ca. 2 Wochen kam wieder so ein Morgen, an dem ich wieder gleich verfuhr. Die Zeitabstände zwischen den Tagen, an denen ich mich morgens unwohl fühlte wurden natürlich immer kleiner. Ich bekam dann auch Probleme mit dem Schlafen. Das Einschlafen klappte nach den „Feierabendbieren“ meistens problemlos, aber nach 2-3 Stunden Schlaf wachte ich auf und konnte erst nach dem Trinken einer halben Flasche Bier wieder weiter schlafen.

    Anfang Oktober war ich mit meinem Partner im Urlaub. Er „erwischte“ mich beim nächtlichen Trinken, worauf ich dann meinen 2. kalten Entzug im Urlaub machte. Diesmal hielt es nur bis nach dem Urlaub. Dann fing ich wieder an zu trinken und war dann soweit, dass ich abends 5-6 Biere getrunken habe, in der Nacht 1 ½ Flaschen und morgens noch eine Flasche, um auch schon auftretende Entzugserscheinungen (leichtes Zittern der Hände, Schwitzen) zu bekämpfen. Am Schluss habe ich mir sogar schon 3 Mal in der Mittagspause an der Tankstelle eine Büchse Bier geholt.

    Am 23.11.06 ließ ich mich von meinem Hausarzt krankschreiben, um einen weiteren kalten Entzug zu hause zu machen. Am 24.11.06 war mir aber schon klar, dass ich es alleine nicht schaffen würde und ließ mich daher von meinem Hausarzt am 25.11.06 nach Weinsberg/Weißenhof zu einer 21-tägigen Entgiftung einweisen. Große Unterstützung erfuhr ich dabei von meinem Partner, meinen Eltern und meiner Schwester.

    Hallo Ihr,

    ich bin über Google auf dieses Forum gestoßen, und hab mich auch gleich hier angemeldet.

    So wie ich das bis jetzt sehe, kann dieses Forum sehr goße Hilfe und Unterstützung bieten.

    Ich bin gestern von einer 3-wöchigen Entgiftung in einer Klinik zurück gekommen. Ich hatte mich von meinem Hausarzt einweisen lassen und war dort mit 2,99 Promille angekommen. Ich hatte einen sehr schweren Entzug, der jedoch mit Medikamenten (u.a. Distra) abgemildert werden konnte. Es war trotzdem eine harte Woche.
    Aber nach dieser ersten Woche ging es schnell aufwärts. Ich konnte wieder richtig gut schlafen und nahm sogar 3 Mahzeiten am Tag zu mir.

    Jetzt fühle ich mich prima und sehr motiviert für die Langzeittherapie, von deren Notwendigkeit ich mich habe überzeugen lassen.

    Ich hatte früher schon zwei Mal einen kalten Entzug gemacht. Dass dies lebensgefährlich (!) werden kann, habe ich leider erst auf der Entgiftungsstation erfahren.

    Ich schreibe das, um den noch Unentschiedenen Mut zu machen, eine stationäre Entgiftung mitzumachen. Ich weiß, dass ich nur mit der erfolgreichen Entgiftung noch lange nicht überm Berg bin, aber ich weiß jetzt, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

    Gruß

    Pauly