Beiträge von Pott

    Ich erachte deinen Satz, dass er wohl doch kein Problem gehabt habe und dass er es geschafft habe für reichliche Selbstüberschätzung.

    Was glaubst du denn, wie schnell man eine Sucht stoppen kann?
    Meinst du, er trinkt sich jahrelang die Hucke zu und in ein paar Tagen ist alles überstanden?

    Selbstbetrug und gefährliche Verharmlosung ist das und nichts anderes!!!

    Kurz und knackig: Recht haben die Beiden!

    Es wird nicht besser, sondern schlimmer werden!!!

    Obwohl ich Trennungen nicht propagiere, scheint es mir in deinem Fall das einzig Richtige zu sein, damit du und deine Kinder endlich wieder leben könnt.
    Das ist doch kein Leben, wenn er dich morgens mit einer Fahne anhaucht und abends schon betrunken im Bett liegt und du den ganzen Rest am Hals hast.
    Eigentlich bist du schon alleinerziehend, nur dass er noch bei euch wohnt und du somit noch seine Wäsche machen kannst!

    Gruß
    Heike

    ich kann auch nicht den Mund halten....

    Morgen, du WG -Mama :wink:

    Es ist müßig immer wieder zu sagen vielleicht ist er noch nicht soweit.....ich bin wie du der Meinung, dass er sich langsam orientiert haben müsste und auch zuhause angekommen sein sollte.
    Mit kommt sein Verhalten wie eine Fahne im Wind vor...Och geh ich mal dahin wo es weniger stressig ist, wenn die Stimmung dort wieder kippt, kann ich ja nach Hause... :twisted:

    Ich wäre auch von einem Zusammenleben und nicht von einem Nebeneinanderherleben ausgegangen als er wieder einzog, ich denke, das ist für beide Seiten wenig befriedigend.
    Was sagt er denn dazu?
    Ach ja, ich vergaß, er redet ja nicht....

    Dia, verpass ihm denselben Tritt, den du dir verpasst hast - wenn nötig mit Hilfe (s)einer SHG.
    Und gib nicht auf - du bist auf dem richtigen Weg

    *knuddel*

    Hallo Kerstin,

    es gibt noch eine Weisheit, die mir immer sehr geholfen hat:

    Wer dich nicht so mag wie du bist, der hat dich einfach nicht verdient!!!!

    Versuche dir ein dickeres Fell zuzulegen, du hast keine Veranlassung es jedem Recht machen zu wollen, weil du dich dabei nämlich vernachlässigen würdest!
    Ich höre gerne auf mein Bauchgefühl, fühle ich mich mies bei einem Gedanken, dann sage ich Nein.

    Alles Liebe
    Heike

    was hälst du davon, anstatt Tabletten zu nehmen, wenn er trinkt, dass du konkret etwas für dich tust? Sprich das Haus verlassen, etwas unternehmen,etc.?
    Ich denke nicht, dass es dir allein so schlecht geht, weil ER trinkt. Ich denke, du bist nicht unbeteiligt.
    Das er trinkt, ist seine Sache. Was es in dir auslöst, kannst du beeinflussen.
    Warum gehst du nicht in eine SHG oder in eine Therapie? Fahr in Kur, aber um Gottes willen tu nicht so, als wärest du ein Lamm das zur Schlachtbank geführt wird und das mit einem Dackelblick als gegeben annimmt!!!
    Wach auf und tu was für dich - oder fühlst du dich in der ewigen Opferrolle zu wohl?!

    Gruß
    Heike

    *lach* Spedi, manchmal könnt ich dich echt knutschen. Furztrockener Humor, klasse!!!

    Kaltblut, es macht keinen Sinn, jetzt über eintretende Eventualitäten nachzudenken, da haste schon Recht!
    Solange du mir dir im Reinen bist, kannst du nur gewinnen und ich schätze das weißt du auch!

    Deine Sensoren werden auf jeden Fall bestehen bleiben und das ist auch gut so, weil sie als eine Art Sebstschutz funktionieren. Meine sind auch hochfein ausgebildet und ich höre am Telefon am ersten Satz, ob mein Mann getrunken hat oder nicht. Ich muss ihn nicht mal sehen.....
    Für mich ist dieses Warnsystem ein echt guter Freund geworden, weil sich bei mir dann sofort absolute Gefühlskälte einschaltet und ich rational nachdenke.
    Seinen Verstand über die Gefühle zu stellen hilft manchmal mehr als tausend Worte!

    Schönes Wochenende!

    Heike

    Zitat

    Ich bräuchte wirklich dringend jemanden, der auf all diese Wunden Pflaster klebt. Aber bei mir kommt niemand, obwohl die Sehnsucht riesengroß ist.

    Kann ja auch nicht, weil der Schlüssel in euch selbst liegt!

    Nur wer gelernt hat alleine glücklich zu sein, ist für eine Partnerschaft offen!
    Hab ich mal irgendwo gelesen und ich muss sagen, dass es stimmt!

    Ihr könnt nur selbst eure Wunden verarzten, indem ihr euer Wohlergehen mal zur Abwechslung an erste Stellt stellt!
    Wie wäre es mit einer Verhaltenstherapie? Irgendwoher muss dieser Harmonie -und Beziehungshunger ja herrühren und wenn man weiß, worans liegt, könnte man auch gezielt dagegen arbeiten.
    Vielleicht ist auch schonmal viel erreicht, wenn ihr anfangt, eure Bedürfnisse nicht mehr hintenan zu stellen, Dinge zu tun, die ihr schon lange nicht mehr gemacht habt, eure Hobbies ausleben...es muss doch irgendwas vorher da gewesen sein, was euch Spaß machte?!!!!

    Schönes Wochenende, ihr beiden!

    Gruß
    Heike

    Hm, ja vorauszusehen wars schon irgendwie, aber trotzdem ist es nicht weniger schmerzhaft!

    Ich gebe Diandra Recht, dir ist alles geblieben und sie bewegt sich auf unbekanntem Terrain.
    Du kannst auch zum Jugendamt gehen und einer Amtspflegerin, die auf jeden Fall bei einer Trennung eingeschaltet wird, deine Sichtweise schildern. Sie wird dich ebenso beraten wie ein Anwalt. Und später muss sie eine Empfehlung abgeben, wen sie für die Kindeserziehung geeignet erachtet.
    Nichtsdestotrotz ist es wichtig zum Anwalt zu gehen und die Trennung offiziell zu machen -auch wegen der Kinder!
    Es muss nicht immer eine Schlammschlacht folgen, meistens sind beide Seiten für eine gütliche Einigung offen.
    Deine Chancen die Kinder zu behalten stehen ziemlich gut. Nicht jeder Richter meint, dass die Kinder zwangläufig am Besten bei der Mutter aufgehoben sind und nochwas:
    Ihr habt das gemeinsame Sorgerecht. Du kannst deine Zustimmung zum Umzug der Kinder verweigern. Ein klares Plus für die Väter, die mehr sein wollen als nur Wochenendanimateure!

    Viel Erfolg und einen klaren Kopf!

    Heike

    Hallo,

    Nu ja,neue Situation würde ich sagen.

    Er muss sich erstal wieder zurecht finden, ihr müsst euch neu kennenlernen.

    Ich würde ihn einfach in Ruhe lassen wenn er schlecht gelaunt ist und meiner Wege gehen.
    Ich denke nicht, dass man alles auf außereheliche Beziehungen schieben kann.
    Oder hast du erwartet, er kommt zurück und ist genauso wie vorher -nur dass er nichts mehr trinkt?
    Das war dann etwas naiv, denn er hat sich durch die Therapie auch neu kennengelernt.

    Gib ihm einfach Zeit und vergiß dich dabei nicht! Alles andere wird sich finden.

    Gruß
    Heike

    Morgen,

    ich kann verstehen, dass du keinen Besuch mehr empfängst. Das ging mir genauso!

    Ich habe dann aber die Flucht nach vorne angetreten, bzw mein Mann hat jedem unserer Bekannten und Freunde erzählt, dass er Alkoholiker ist. Auf diesen Zug bin ich aufgesprungen.
    Ich habe auch meinen Chef und die Abteilung in Kenntnis gesetzt, einfach damit ich nicht nach Hormonschwankungen oder PMS gefragt werde, wenns mir schlecht geht oder ich brummelige Antworten gebe.
    Ich werde einfach in Ruhe gelassen und genieße sowas wie einen Sonderstatus. Versuchs einfach -du wirst Verständnis ernten und keinerlei Nachteile in Kauf nehmen müssen!
    Du musst dich nicht für deine Frau schämen!!!
    Ich trinke auch seit Jahren keinen Alkohol, weil ich mir das Glas Wein alle Jubeljahre auch sparen kann. Außerdem schmeckts nicht!
    Ich werde dieses Jahr ein Tabu brechen, indem die Konfirmation meiner Tochter alkoholfrei ausgerichtet wird.
    Niemand kann von einem Alkoholiker verlangen, dass er auf einem Fest, dass er ausrichtet, Alkohol anbietet. Das wäre ungefähr so, als würde ein Pollenallergiker alles mit Blumen und Bäumen schmücken. Wems nicht passt, der darf gerne gehen. Ich bin der Meinung das man keinen Alkohol braucht um zu feiern. Ich kann auch so lachen und fröhlich sein.

    Zum Aufräumen: Warum hast du den Kram nicht liegen lassen bis deine Frau aufsteht? Und anstatt die Kleine zwischen deinen Beinen rumwuseln zu lassen, wäre ich mit ihr rausgegangen.

    Ich habe mit meinem Mann zum Schluß nichts mehr unternommen. Wollte er auf ein Fest, bin ich zuhause geblieben. Ich musste mir oft von Bekannten anhören, dass man mich nirgends mehr sieht und meine Antwort war, dass mich das Besäufnis und morgens trinken ankotzt und ich mir so meine freien Tage nicht vorstelle. Betretene Gesichter und "du hast ja Recht!" waren die Folge.
    Heute sieht man mich wieder -ich helfe auch mit bei den Festivitäten. Wirds mir zu viel, dann gehe ich!

    Ich habe mir für mich klargemacht, dass ich am Verhalten meines Mannes nichts ändern kann, aber an mir kann ich sehr viel ändern.
    Ich nehme mir eine Aktivität vor, entweder er geht mit oder er lässt es sein. Aber ICH gehe -unabhängig von ihm.
    Das bringt mich schon ein Riesenstück weiter.

    Versuche positiv zu denken -das bringt dich schon viel weiter!

    Gruß
    Heike

    und was hindert dich daran, JETZT zu gehen?
    Du machst dir doch Sorgen, also was hält dich davon ab?

    Wenn ich mir derartige Sorgen mache, dann bewege ich mich schnellstens zum Arzt, gerade weil man ja weiß, wie es enden kann, oder sehe ich was falsch?

    Ich kann verstehen, dass du dich schämst, aber denk ja nicht, dass dein Arzt deinen Zustand nicht schon längst bemerkt hat. Die sind auch nicht blöd nur meist zu "taktvoll" um ihre Patienten womöglich zu verprellen.

    Was kann dir denn passieren, wenn du deinem Arzt dein Problem schilderst? Meinem Mann wurde gesagt, dass es Zeit wurde, dass er mit seiner Lage rausrückte, denn die ewigen Magenschmerzen waren schon verdächtig -genauso die Fahne, die man nicht mit Fishermen's überdecken kann. Unser Hausarzt war sehr verständnisvoll und ließ sein wirklich volles Wartezimmer außer Acht und beriet meinen Mann.
    Ganz einfach, gib dir einen Schubs und du weißt Bescheid -rumrätseln macht nicht wirklich Sinn!

    Gruß
    Heike

    Hallo Daniel,
    mit Bestürzung lese ich, wie schlecht es dir geht.
    Was willst du noch aushalten? Für mich wäre es kein Leben, wenn ich niemanden mehr treffen, kein Fest ausrichten könnte, nur weil mein Partner trinkt.
    Du hast es nicht unter Kontrolle - wenn sie trinken will, dann trinkt sie, unabhängig davon ob du da bist, ein Fest gibst - sie sucht sich ihre Gründe und glaub mir, sie wird immer welche finden.
    Ich gebe dir den dringenden Rat endlich was für dich zu tun - es ist egal, ob du anwesend bist oder nicht, sie wird Gründe finden um trinken zu können. Dann haste doch lieber vorher ein wenig Spaß oder?!

    Wenn du so weiter machst, wird deine Seele verkümmern und ich denke nicht, dass du das wirklich willst. Warum schließt du dich nicht einer Selbsthilfegruppe an? Dort gibt es Menschen, die genau wissen wie du dich fühlst und dir mit Gesprächen und gezieltem Nachfragen den richtigen Weg aufzeigen. Der Weg, der für dich passt. In deinem Tempo.
    Du wirst dort -genau wie hier - ohne großé Worte verstanden und das Wichtigste ist, dass du unter Menschen kommst.

    Ich wünsche dir den Mut endlich und zur Abwechslung mal für dich einzustehen und dir Gutes zu tun!

    Gruß
    Heike

    ....dann geh zu deiner Jugendamtsbetreuerin und schilder die Lage -am besten sachlich.
    Und wechsel die Handynummer.

    Mit ihm reden bringt nix, also lass es sein. Ich weiß nicht warum du dich immer in Situationen bringst, die dich aufregen?
    Wenn du nichts von ihm hörst, gehts dir doch gut.
    Und das es dir gut geht ist oberstes Ziel!

    Gruß
    Heike

    :D Klasse, Ayki!

    Genau so soll es sein!
    Freu dich, genieß dein Leben und sei ruhig sauer, wenn du dich allein gelassen fühlst!
    Verdient hast du es allemal!!!!

    Einen schönen Ostermontag -ich werde mit den Kindern und dem Hund bei dem herrlichen Wetter nachher eine Wanderung unternehmen. Und du?

    Gruß
    Heike

    Elke, woher willst du wissen, dass ich nichts tue?
    Ich tue eine Menge, auch wenn wir nicht getrennt sind! Denk ja nicht, dass wir hier eine heile Familie vorspielen, das ganz sicher nicht. Ich habe mir Hilfe gesucht und sie auch bekommen.
    Wie du sicher weißt, ist das Ganze ein Lernprozess -für beide Seiten!
    Näher werde ich auf mein Tun nicht eingehen, denn ich lerne gerade, dass ich niemandem Rechenschaft schuldig bin -nur mir selbst :)

    Zitat

    Nicht böse sein, aber es macht einen schon traurig, wenn sich hier alles nur, entschuldigt den Ausdruck, um den Kranken dreht. Alles andere, Kinder, Ehe..... ist das auf einmal alles völlig egal????

    Kann ich nachvollziehen, ginge mir wahrscheinlich nicht viel anders und zwar aus 2 Gründen:
    -Während der nassen Zeit bist du auf dich allein gestellt und siehst hilflos zu. Alles, was die Fam am Leben erhält, erledigst du.

    - Wenn die nasse Zeit vorbei ist, bist du wieder auf dich alleine gestellt, denn der kranke Partner geht in Therapie. Darüber macht sich niemand Gedanken. Nur du hast wieder alle Lasten!
    Man kommt sich ausgenutzt und betrogen vor und so entwickelt sich Bitterkeit. Die ist aber destruktiv, denn sie lähmt. Wenn ich gelähmt bin, kann ich nicht handeln, sondern bin in meinem Leid gefangen.

    Und wie Elke schon sagte, kontrollieren wollen wir alle. Sonst wären wir nicht hier!
    Es geht aber nicht darum ausgefeiltere Strategien zu erlernen, sondern aus diesem Teufelskreis rauszukommen.
    Deswegen meine provokanten Fragen ....man erkennt nicht, dass man sich immer nur im Kreis dreht. Dazu benötigt jeder Anregung von außen.

    Gruß
    Heike

    Du kannst nichts für dich machen? :shock:

    Also ganz ehrlich, das ist eine Ausrede!
    Auch mit den Kindern kann man eine Menge für sich machen!
    Es gibt Fitnessstudios mit Kinderbetreuung, es gibt Krabbelgruppen, wo man Kontakte zu anderen Müttern knüpfen kann.
    Es gibt Freunde, mit denen man etwas unternehmen kann.
    Und wenn du dir einen Teeny stundenweise zum Babysitten beschäftigst, kannst du auch eine Menge tun.

    Wenn du Angst davor hast, wenn er wieder kommt, also sorry, das ist keine gesunde Beziehung!
    Was willst du deinen Kindern denn vorleben? Angst lähmt?
    Nee, Wolke, das lasse ich so nicht gelten!

    Denk doch mal drüber nach, wie DU dir dein Leben vorstellst -so wie du dich anliest, könnte man meinen, dein Leben sei vorbei....

    Gruß
    Heike