Beiträge von Lea

    wie man Kinder vor Alkoholgefährdung schützen kann

    an aller ersten Stelle stehen dabei immer die Eltern und die nahe Familie.

    Auf der einen Seite, durch ein stabiles liebevolles Aufwachsen, wodurch bestenfalls stabile selbstbewusste Jugendliche und Erwachsene entstehen, die sich auf gesunde Weise abgrenzen können.

    Auf der anderen Seite durch die Abwesenheit von vorgelebten Suchtstrukturen. Dadurch wird ja nachweislich die Gefahr selbst süchtig oder Co Abhängig zu werden erheblich verstärkt.

    Wie immer fängt man als erstes bei sich selber an, das hat den größtmöglichen Effekt im direkten Umfeld :mrgreen:

    Hey Luna, also wir sind hier (stimmt genau jetzt nicht mehr für alle, ich geh zB nach diesem Text ins Bett 😊) aber du wirst gelesen, ganz sicher!

    Schreib einfach drauf los.

    Was dich beschäftigt.

    Was du dich fragst.

    Was du schon immer mal raus lassen wolltest.

    Oder du liest einfach erstmal eine Weile nur mit.

    So oder so, du bist nicht allein.

    Gute Nacht, Lea

    Hey Luna, ich sag mal freundlich Hallo und schön das du hier her gefunden hast.

    Mir hat der Austausch schon oft sehr geholfen oder einfach die Möglichkeit meine Gedanken hier auf zu schreiben und damit raus zu lassen und zu sortieren.

    Mein Vater ist bereits an den Folgen seiner Sucht gestorben, zum Glück hatte ich den Kontakt damals bereits beendet.

    Du bist nicht allein mit deinen Gefühlen!

    Liebe Grüße, Lea

    Und wenn man ganz ehrlich sein möchte, wie groß die Auswirkungen auf die Kinder wirklich waren, konnte man erst am Ende von deren Leben abschließen beurteilen.

    Ich hab Ewigkeiten gedacht ich wäre ziemlich „unbeschadet“ aus meinem Elternhaus heraus gewachsen. Selbst in einer Therapie sind mir zwar einige besonders einschneidende Erlebnisse aufgefallen, aber auch danach dachte ich die Auswirkungen sind ja noch relativ erträglich.

    Wie schwer meine Kindheitserfahrungen wirklich wiegen, habe ich erst ehrlich betrachten können, als meine eigenen Kinder geboren wurden.

    Meine Eltern oder Großeltern werden nie wissen, was sie mir wirklich alles angetan haben und wie nachhaltig sie mir das Leben schwer gemacht und teilweise wirklich versaut haben. Sie blieben/bleiben in ihrer Illusion und im Selbstbetrug stecken.

    Für Kinder ist es immer schlimm!

    Kinder gehen aus so einer Kindheit nie ohne schwerwiegende Schäden heraus, auch nicht aus den oberflächlich harmlosen funktionierenden Suchtfamilien 😔

    Lea

    PS: Einzig wie ehrlich die Eltern mit dieser ihrer Last und Schuld umgehen kann einen Unterschied machen und Heilung ermöglichen.

    Liebe 9Leben, würdest du dieses Jahr heute immer noch als weniger stressig und belastend einstufen, als eine Trennung?

    Zu dem Zeitpunkt habe ich mir dann gesagt, nun brauchst du auch keinen Trennungsstress mehr anzuleiern, jetzt kannst du weiter abwarten - er hat seine Entscheidung im Umgang mit der Krankheit endgültig getroffen, das Ende ist absehbar.

    Viele Grüße und alles Gute, Lea

    Liebe Senja, ich sag einfach mal herzlich Willkommen 😊

    Als Kind und auch später habe ich oft im Auto meiner Mutter gesessen und hatte fürchterliche Angst. Sie brüllte, war und fuhr aggressiv und das dabei nie etwas passiert ist grenzt an ein Wunder. Das es nicht normal ist auf diese Art Auto zu fahren, habe ich erst sehr viel später in meinem Leben realisiert.

    So viele Dinge habe ich erst so viele Jahre später verstanden und manche werde ich nie verstehen.

    Ausziehen ist ein erster guter Schritt und sich nach und nach Distanzieren, ein eigenes Leben aufbauen, zu sich selbst finden.

    Schön das du hier bist, es gibt hier einige EKAs und bestimmt kann der Austausch dir ein wenig Erleichterung verschaffen.

    Liebe Grüße, Lea

    Liebe Lotta, heul ne Runde und dann mach dich auf, alles tut tun damit du da raus kommst.

    Nimm dieses Gefühl und erinnere dich daran, wann immer du ein zu knicken versucht’s.

    Die erste Januarwoche mit den guten Vorsätzen und leeren Versprechungen ist vorbei, jetzt ist wieder Realität angesagt und deine aktuelle Realität kennst du ja. Die Frage ist nur, soll das deine dauerhafte Realität sein.

    Liebe Grüße und eine tolle Wohnung wünsche ich dir, Lea

    Aus dem Haus bekommen ist das eine, die ganzen Dinge gerade regeln etwas völlig anderes!

    ... das mag zwar sein.

    Doch als ich in einer ähnlichen Lage war (für den Vater eine Wohnung besorgt und eine komplette Wohnungseinrichtung) , war mir der Tiefpunkt des Alkoholikers völlig egal!

    Ich war mit den Nerven am Ende und tat alles, scheute weder Mühe noch Kosten, damit das ein Ende nahm.

    Ich wollte einen Schlussstrich ziehen.

    Und ohne dieses zweifelhafte Engagement achelias hätte dein Vater vielleicht einen anderen Weg einschlagen können oder du hättest mit deinen eigenen Themen anders umgehen können. Der eigenen Sucht nachgeben, egal ob Alkohol oder Menschen oder oder oder kann nie die besser Wahl sein.

    Lea

    Für mich ist das die einzige logische Konsequenz, ja!

    Wenn ich verhindern will das ich und meine Kinder auch krank werden und mein Gegenüber keine Krankheitseinsicht hat und nicht gesund werden will… gibt es nur noch Selbstschutz.

    Liebe Franzi, an dem Dilemma habe ich mich auch lange fest gebissen. Einerseits in Bezug auf meine Süchtige psychisch kranke Mutter und auch in Bezug auf alkoholabhängie Menschen im Umfeld meiner Kinder.

    Unsere „Lösung“ haben die Kinder selbst geliefert. Es gibt immer einen eigenanteil, den der Kranke liefern muss um gesund zu werden. Kinder müssen zB Medizin nehmen oder sich ausruhen oder unangenehme Untersuchungen über sich ergehen lassen (Impfungen zB).

    Bei Kindern entscheiden die Eltern mit, was die besten Heilungschancen birgt. Aber das Kind muss immer mitmachen.

    Es gibt Krankheiten, die enden trotz Behandlung schlimm.

    Es gibt aber auch Krankheiten, psychische oder Sucht, da ist eine Heilung möglich, es liegt aber komplett am Kranken selbst sich auf den Weg zu machen. Angehörige (Kinder) können da leider nichts tun und manchmal sogar aus Schutz für sich selbst auf Abstand gehen.

    Liebe Grüße, Lea

    Der Weg mag eventuell egal sein, aber was ist mit dem Klick?

    Hat es bei ihm klick gemacht?

    Will er denn überhaupt trocken leben?

    Was ist deine Basis, ihm gerade diese Chance geben zu wollen?

    Anstatt deinen Kindern die Chance auf ein glückliches und erfülltes Leben zu geben?

    Ich meinte eher… hat er sich bewegt?

    Ist zum Hausarzt gegangen, hat nach einem Therapieplatz gesucht, war er bei der Suchtberatung…

    Ob er trinkt oder nicht, das kannst du als Angehörige niemals mit Sicherheit wissen.

    Es geht nicht um Lippenbekenntnisse, es geht um Taten.

    Wenn er es ernst meint mit einer Veränderung, dann könnte er ja zum Beispiel auch ausziehen und in Ruhe trocken werden und nach einem halben Jahr oder einem Jahr guckt ihr zwei dann Mal ganz in Ruhe und mit Abstand, was da noch für Gefühle vorhanden sind.

    Er muss euch nicht zwingen Haus und Garten zu verlieren, er könnte auch ein liebender Vater und Mann sein und euch eure vertraute Umgebung weiterhin ermöglichen.

    Hast du ihm sowas mal vorgeschlagen und wenn ja, wie war die Reaktion 🤔

    Und denkst du, trotz vermeintlich schöner Kindheit, es ist ein Zufall, dass du heute in ein ganz ähnliches Muster gerutscht bist, eine ähnliche Beziehung führst, die dich nicht glücklich macht, nicht erfüllt.

    Wünscht du ein solches Leben auch deinen Kindern, wenn sie erwachsenen sind? Selbst Alkoholiker oder süchtig nach ihrem Alki.

    Du hast die Macht dieses Muster zu durchbrechen, wenn du mutig und stark genug sein willst, für deine Kinder.

    Oder du überlässt es halt ihnen, später deinen Misthaufen auf zu räumen, der ihre Seelen so zerstörte hat, wie der Misthaufen deiner Eltern die deine.

    Eltern haben absolute Macht über das Leben ihrer Kinder. Große Macht bedeutet auch große Verantwortung.

    Von leicht hat nie einer was gesagt.

    Lea

    Ach liebe tapfere, ein paar aufrüttelnde Worte treffen dich so hart das du ganz auf unsere Unterstützung verzichten willst… allein darüber würde ich an deiner Stelle mal ganz genau nachdenken 😔

    Ich würde mich freuen zu lesen, wie es mit euch weiter geht, einfach weil ich neugierig bin.

    Was aber viel wichtiger ist, wie geht es mit dir selbst weiter?

    Machst du dich auf in ein selbstbestimmtes Leben ohne Sucht und Kontrolle?

    Findest du zu dir selbst und machst den Weg frei für aufrichtige echte Liebe, Respekt und Zufriedenheit?

    Ich wünsche es dir von ganzem Herzen!

    Lea

    Hallo Tapfere, du kannst so klar formulieren was du willst und was du verdient hast, aber dann suchst du es beim falschen Partner.

    und zuletzt: ich glaube, ich will verdammt noch mal eine Chance haben. Ich will ein zufriedenes Leben mit einem liebevollen und verlässlichen Partner an meiner Seite. Ich hab da schon soviel investiert. Und ich weiss, dass er das kann.

    Denn nein, er kann das nicht und was viel schlimmer ist, er will es auch gar nicht!

    Die ganze Welt ist voller toller Männer, die dir geben können und wollen was du dir wünschst.

    Und du willst an dem einen kleben bleiben, der gar keinen Bock darauf hat. Was für eine traurige Zukunftsaussicht und wie viel vergeudete Lebenszeit.

    Ich wünsche dir ein zufriedenes Leben, es ist nur eine Entscheidung weit entfernt, vielleicht triffst du sie ja noch bevor dein Leben zu Ende geht.

    Lea