Beiträge von Lea

    Na aber es heißt doch so schön, wenn sich eine Tür schließt öffnet sich wo anders eine Neue.

    Ich finde es gut, wenn sie diese traurige Tür zwischen euch nun endlich schließen darf! Ihr habt jetzt alle die Gelegenheit zu heilen und euch an anderer Stelle ganz neu zu begegnen.

    Auch hier ist es erlaubt zu träumen 😊

    Hallo Anna,

    vielleicht denkst du noch einmal über ein Gespräch mit der Suchtberatung oder einem Therapeuten nach. Es ist ja immer sinnvoll, sich passende Hilfe ran zu holen. In einer akut so belastenden Situation wie deiner, kann es wahre Wunder bewirken 😊

    Lg, Lea

    Liebe Fee, nun lässt das Kindervolk mir doch unerwartet eine freie Hand zum tippen😊

    Ich lese hier voller Freude von jedem erfolgreichen Schritt in eure Freiheit! Weihnachten zu dritt in eurem gemütlichen neuen Heim ist ein tolles Ziel. Es ist schön, mitverfolgen zu dürfen, wie du euch wieder Luft zum Atmen verschaffst.

    Lass dich nicht abbringen von deinem Weg. Alles Liebe, Lea

    Na klar als sauberer Schnitt, alles andere wäre verrückt in eurer Situation und auch in den meisten anderen. Aber ein Experte kennt Möglichkeiten Geldwerte aus der einen Ecke in die andere zu schieben und trotzdem ist am Ende alles klar geregelt, Sag ich mal so mit meinem fehlenden Fachvokabular 😂

    Wie geht’s euch inzwischen?

    Lg, Lea

    Liebe Anna,

    vielleicht kannst du ja die aktuelle Ruhe ein wenig genießen und dir selbst zugestehen, dass es Zeit braucht los zu lassen.

    Heute ist er in der Klinik und dort gut aufgehoben. Heute kannst du durchatmen und etwas Gutes für dich tun.

    Lass die Sonne rein, Lea

    Guten Morgen,

    habt ihr mal über Ferienwohnung oder vermieten an Monteure oder so nachgedacht. Da braucht es glaub ich nicht zwingend getrennte Zähler, wenn entsprechende Pauschalen im Vertrag stehen.

    Ich würde zusätzlich einen Experten befragen. Zwischen Eltern und Kindern ist vielleicht kein klassischer Kauf inklusive aller Nebenkosten nötig. Es gibt so viele Tricks, von denen man als normalsterblicher noch nie gehört hat. Vorgezogenes Erbe mit Wohnrecht, Teilschenkung, Minimal rechtlich zulässiger Kaufpreis und statt dessen Beteiligung an der Wohnung im Norden etc.

    Fröhliche Grüße, Lea

    Nein, kein Kind sollte sowas erleben müssen! Niemand sollte sowas erleben oder so leben müssen!

    Nun ist es aber leider so, dir wurde die Situation durch seine Bitte um Hilfe aufgedrängt. Er hat sich gegen den Entzug und für dieses Leben entschieden. Das ist ein riesiger Unterschied.

    Am wichtigsten ist es im Moment, wie du nun am besten für dich selbst sorgen kannst. An deiner Stelle würde ich bei der Suchberatung anrufen und fragen wo ihr am schnellsten akut Termine als Angehörige bekommen könnt. Du musst lernen die Bilder los zu werden und brauchst einen Plan für euer weiteres Vorgehen.

    Wo steckt dein Vater inzwischen? Ist es bei der einen Nacht geblieben? Ist er in der Klinik angekommen?

    Falls er noch bei euch ist und die Wohnungsschlüssel noch hat würde ich ihn umgehend zurück in diese Wohnung bringen! Kündigung bedeuten nicht das sie ihn auch rausgesetzten bekommen und wenn ihr nicht die Verantwortung für ihn übernehmen wollt, dann lasst ihn dort wo er war.

    Meine Erfahrungen mit süchtigen Familienmitgliedern sind sehr vielfältig und ich schreibe dir jetzt wirklich nur meine ganz persönliche Meinung. Wen oder was du heute gesehen hast ist nicht mehr dein Papa. Vielleicht steckt er noch ganz tief drinnen, vielleicht ist er längst vom Alkohol getötet worden. Deinen Papa gibt es im Moment nur noch in deinen Erinnerungen und in deinem Herzen. Der Mann, der früher dein Papa war, diesen Mann musst du nun lernen los zu lassen. Auf sein Leben und seine Lebensumstände hast du leider keinen Einfluss und wenn du versuchst daran etwas zu ändern machst du dich selbst kaputt, erreichst aber trotzdem nichts von dem was du dir wünschst.

    Ich hoffe du kannst schlafen, liebe Grüße, Lea

    Einen wunderschönen guten Abend!

    Wie du bist gespannt… heißt das ich sollte jetzt ein paar Tage warten, um dem Spaß zu erhöhen 😂

    Ehrlich gesagt freut mich euer guter Moment so sehr, ich habe gar keine Lust über die andere Seite der Medaille zu schreiben. Es ist so wunderschön, die Liebe wieder spüren zu können. Ich hoffe und denke die Gefühle aus diesem Gespräch sind der erste Lohn dafür, dass ihr angefangen habt euch zu bewegen!

    Meine Gedanken sind also absolut kein Aber sondern ein UND.

    Und nun ist es nämlich nicht nur wichtig die Chancen zu erkennen sondern auch die Risiken realistisch ein zu schätzen. Merlyn hat da ja schon ordentlich vorgelegt 😎 Mir ist sofort in den Kopf gekommen, dass die Idee wunderbar ist, eine eventuelle Umsetzung aber sehr genau abgestimmt und dann festgezurrt werden sollte. Ansonsten besteht die Gefahr einer (eventuell sogar ungewollten) Taktik um eure Pläne zu sabotieren. Der Immobilienmarkt ist der Wahnsinn und selbst bei guten finanziellen Möglichkeiten kann es durchaus dauern eine neue Bleibe im Norden zu finden. Zwischen einer guten Idee und der Umsetzung können Welten liegen und nur du kannst einschätzen, ob deine Eltern dazu allein in der Lage sind oder alternativ eure Hilfe annehmen würden. Ohne festen Zeitplan begebt ihr euch unter Umständen in eine ewige Warteposition. Es könnte also sinnvoll sein trotzdem erst einmal aus zu ziehen 🤷🏻‍♀️

    Euch wurde schon früher Undankbarkeit vorgeworfen, bei all dem was bereits für euch getan wurde. Dementsprechend kann ein Familienrabatt auch als Dauerhaftes Druckmittel eingesetzt werden, falls ihr euch da nicht ausreichend abgrenzen könnt.

    Wenn alle Beteiligten die Idee umgehend angehen und es einen realistischen Zeitrahmen gibt, warum nicht.

    Und wenn ich mal wieder ne Runde träumen darf… Deine Eltern werden ein Haus finden und auf dem Grundstück steht ein kleines Backhaus das ihr als Ferienhaus ausbauen könnt. In Zukunft sind Besuche auf Abstand möglich. Jeder kann sich bei Bedarf zurück ziehen und ihr habt die Chance auf friedliche liebevolle Begegnungen.

    Erstmal ausziehen würde ich im Moment wohl trotzdem 🙈

    Hat deine Gesundheit sich beruhigt?

    Alles Liebe, Lea

    Herzlich Willkommen Anna!

    Ja, ich denke hier haben einige Ähnliches erlebt 😔

    Vielleicht hilft es dir ein wenig bei anderen zu lesen, so schrecklich es ist, ich zB. finde den Gedanken tröstlich nicht der einzige Mensch auf der Welt zu sein, der sich mit solchen Dingen auseinander setzen muss.

    Hier ist zur Zeit sehr viel los, aber bestimmt meldet sich bald ein Moderator bei dir, um dir eine Anmeldung für den Austausch Bereich an zu bieten.

    Und habt bestimmt kann dir das Forum helfen! Helfen deine Gedanken zu sortieren, helfen dich weniger alleine und überfordert zu fühlen helfen Ideen zu sammeln.

    Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, du kannst dich bald aus deiner Schockstarre befreien.

    Liebe Grüße, Lea

    Liebe Fee,

    es freut mich zu lesen, wie du dich Schritt für Schritt in ein neues Leben aufmachst!

    Und ich sehe die Gefahr, wenn du eine Wohnung ganz in der Nähe suchst und deine Freundin weiter gegenüber wohnt. Ist es nicht vielleicht eine bessere Idee zurück in die Gegend deiner Eltern zu ziehen? Eine neue Wohnung und eine neue Arbeit musst du dir doch ohnehin suchen.

    Bei jedem Besuch gegenüber werdet ihr mit dem Erlebten konfrontiert. Bei jeder Begegnung mit deinem Ex besteht die Gefahr retraumatisiert zu werden oder einem erneuten Angriff seinerseits ausgeliefert zu sein. Er wird erfahren wo ihr hinzieht und selbst wenn du dich dort sicher fühlen solltest, wie sollen deine Kinder das schaffen?

    Jetzt gerade, mit der akuten Gefahrensituation wird es relativ leicht für dich weiter weg zu ziehen. Wenn ihr euch erst einmal neu eingerichtet habt, dann wird es viel schwieriger deinem Mann seine Umgangsrechte streitig zu machen. Einige hundert Kilometer Entfernung machen es einem nassen Alkoholiker deutlich schwerer unangemeldet vor der Tür zu stehen. Das eigene Kind heimlich vom Spielplatz oder aus denn Kindergarten ab zu holen.

    Je weiter du von dort weg gehst, desto weniger Angriffsfläche bietest du ihm für die Zukunft. Nur weil du aus seinem Haus irgendwann raus bist, heißt das noch lange nicht, vor ihm in Sicherheit zu sein :cry:

    Ich habe schon zu viel gesehen, um dir das nicht zu schreiben und ich wünsche dir von ganzem Herzen einen ruhigen aber auch sicheren Platz für dich und deine Kinder! Lea

    Liebe Sporty, na das ist ja mal eine unerwartete Wendung. Verrückter Weise hatte ich da in den letzten Tagen auch mal drüber nach gedacht, wie so eine Situation aussehen könnte. Meine ersten Impulse und Gedanken behalte ich natürlich für mich, dir ins Sortieren rein Grätschen finde ich unfair 😂. Aber ich bin total gespannt, zu welchen Überlegungen ihr kommt, ich bin in Gedanken immer mal wieder bei dir und ich freue mich schon jetzt darauf von dir zu lesen.

    Einen schönen Abend und genieß ruhig erstmal die liebevolle Begegnung, lass das wirken, auch daraus ziehst du neue Kraft 😊

    Liebe Bluefire,

    da musste ich nun doch ein wenig Schmunzeln, als ich mir vorgestellt habe wie ihr einen Dreijahresplan für ein ungeborenes Baby macht 😊

    Deine Sorgen und Ängste kann ich sehr gut verstehen, mir geht es mit meinem Schwiegervater ähnlich. Aber auch ganz ohne Daten und Fakten, solange ich als Mutter kein gutes Gefühl dabei habe wird keines meiner Kinder alleine Zeit dort verbringen. Und zwar so lange, bis mein Gefühl etwas anderes sagt oder sie so alt sind das ich sie alternativ festbinden müsste. Wobei selbst dann ☺️

    Es gibt Mütter, die drücken ihr Neugeborenes gerne und auch für längere Zeit jedem in den Arm der sich bereit erklärt. Es gibt Mütter, da darf monatelang maximal der Vater das Kind überhaupt angucken. Beides ist völlig in Ordnung und alles dazwischen ganz genauso. Am wichtigsten ist es, dass deine Tochter auf die Welt kommt, du ein Gefühl für die Bedürfnisse von euch dreien entwickelst und dieses Gefühl dann auch vertrittst.

    Das die zukünftige Oma jetzt schon der Meinung ist sie könnte Ansprüche anmelden oder Entscheidungen über eure Tochter treffen finde ich allerdings absolut gesprächsbedürftig! Es ist leider nicht unüblich, dass mit der Geburt von einem Kind, die Familienkonstellation gründlich ins Wanken gerät und sich alle neu Positionieren müssen.

    Meine ganz ehrliche Meinung… lass das Alkoholproblem fürs erste komplett da wo es hin gehört, bei deinen Schwiegereltern!

    Versuch es aus zu blenden!

    Kümmere dich um euch und genießt die Schwangerschaft. Es gibt keinen Grund sich diese wunderbare Zeit und den Start mit eurer Tochter vermiesen zu lassen. Du musst auch keine Angst um dein Baby haben, da gibt es keinen Grund für! Du allein wirst entscheiden wer Kontakt haben wird und wie intensiv dieser dann aussehen kann.

    Lass dein Kind angekommen, nehmt euch Zeit selbst an zu kommen.

    Alles andere wird sich dann finden, wenn es dran ist. Bis dahin kann die Situation eine völlig andere sein und dann kannst du dir ganz in Ruhe Ratschläge dafür suchen. Im Moment ist es doch schade um jede Sekunde, in der deine Aufmerksamkeit auf die Details aus dem Leben deiner Schwiegerfamilie gedichtet ist. Diese Zeit geht dir an anderer Stelle verloren. Vergeudete Zeit ist immer traurig, aber innerhalb einer Schwangerschaft doch noch viel mehr.

    Hach… ein Baby 🥰

    Ganz liebe Grüße, Lea

    Liebe Bluefire,

    herzlich Willkommen hier im Forum und alles Gute für deine Schwangerschaft! Es ist so eine aufregende und lebensverlängernde Zeit und es gehört dazu sich viele Gedanken und Sorgen zu machen.

    Nun beschreibst du leider einen sehr traurigen Teil von eurem Familienleben. Deine Bedenken sind völlig berechtigt und es ist gut sich darum Gedanken zu machen, was man da als Mutter für eine Haltung einnehmen möchte.

    Hier im Forum kannst du ganz viele persönliche Geschichten lesen, Antworten auf viele deiner Fragen bekommen oder um persönliche Meinungen bitten. Ich bin ganz sicher, dass du hier Unterstützung bekommen wirst, um ganz in Ruhe deinen Weg zu finden.

    Viele liebe Grüße und wir werden bestimmt noch von einander lesen, Lea

    Liebe Fee, in diesem Haus wirst du niemals in Sicherheit sein! Ein fehlender Schlüssel hält niemanden auf, schon gar keinen wütenden Säufer. Er hat dir bereites gedroht, dass du bald sterben wirst, was brauchst du denn noch mehr?

    Warum willst du noch dort sein, wenn er beschließt diese Idee in die Tat um zu setzen???

    Du bist selbst traumatisierte, genau wie deine Kinder, da ist es manchmal schwer sich der Realität zu stellen. Die Pläne, die du hast sind wunderbar und bei einer normalen Trennung würde ich dir zu deinem strukturierten Vorgehen gratulieren.

    Wie willst du deine Kinder beschützen, wenn ihr alleine in diesem Haus bleibt? Nachts, wenn alle Nachbarn schlafen oder einfach mal Augen und Ohren verschließen, von dem Drama, was sie schon so oft mitbekommen haben. Kinder die Angst haben fallen Treppen hinunter oder springen aus Fenstern.

    Ich will dir keine zusätzliche Angst machen, indem ich schreckliche Bilder in deinen Kopf setze. Aber ich könnte ewig so weiter machen, mit Beispielen die so wirklich passiert sind.

    Du allein trägst die Verantwortung für deine Kinder! Nur du kannst sie beschützen!

    Es tut mir wirklich sehr leid was du durchmachen musst, aber durch meinen Kopf wandert die ganze Zweit…

    Wer nicht will findet Gründe. Wer will findet Wege!

    Pass bitte auf euch auf, Lea

    Ich finde, das klingt im Grundsatz schon man positiv und richtig gut 😊 Bestimmt bekommt ihr genau die Wohnung, die letztlich am besten zu euch passt, die Daumen sind gedrückt!

    Lieber fünfmal Krankenhaus zu viel, als einmal zu wenig…

    Hoffentlich geht es dir heute schon besser, lass dich bitte nicht von dem Gefühl überfordert zu sein überrollen. Ihr habt einen Plan, ihr habt einander und sobald es euch besser geht können sich ganz neue Türen öffnen, auch mit deinen Eltern.