Lumen - auch bei Dir lasse ich mich jetzt zu einem ausdrücklichen Rat hinreißen: Bleib bei Dir! Warum kreist Du sooooo sehr um ihn? Was gibt Dir dieser Mann, der Dir wegen seiner Suchterkrankung so wenig geben kann?
Beiträge von Lanananana
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Na ja inzwischen denkt er wohl schon drüber nach in Entzug zu gehen möchte allerdings das ich ihm helfe das zu organisieren. Und da frage ich mich schon ob das richtig ist
Sorry - das klingt mehr als halbherzig. „Überlegt“ … wir reden hier nicht über einen verstauchten Knöchel, der eventuell auch von allein wieder ausheilt …
Lass dich nicht veräppeln. Wer Krankheitseinsicht hat handelt. Hier geht es nämlich um eine Krankheit, die tödlich endet! -
Ich habe gesagt, dass das stimmt, aber er es in der Hand hat. Ich werde zudem auch immer aus der Wohnung gehen, wenn da nur eine Flasche Bier steht. Und alkoholfrei zählt nicht. Zwar hat er dazu nur genickt
Wenn Du sagst, Du verlässt ihn, musst Du es auch tun - sonst nimmt er Dich nicht mehr ernst. Dazu passt dann aber überhaupt nicht die Duskussion um die Flaschen auf dem Tisch. Entweder oder.
Aus eigener Erfahrund kann ich Dir sagen, dass solche Gespräche nix bringen. Du versuchst eine Situation unter Kontrolle zu bringen, die Du so nicht unter Kontrolle hast,
Du kann nur für Dich entscheiden, ob Du gehst oder bleibst und zu welchen Bedingungen. Und dann musst Du handeln. -
Ich fühle auch mit Deinem Sohn. Ich bin selbst in einer suchtbelasteten Familie aufgewachsen. Ganz schlimm, wie sich das auf ein ganzes Leben auswirken kann. Zeig ihm, dass niemand das „aushalten“ muss.
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Eine Stunde später kam dann die Nachricht, dass es vorbei ist. Dann ging es los- Nachrichten im Minutentakt.. er sperrt das Konto, kündigt den Kredit, sperrt mir die Tür ab, usw usw usw.. Ich weiß dass er rechtlich vieles nicht darf.
Es war ein bisschen ein Schlag ins Gesicht seinen echten Charakter zu sehen. Kein Wort von Liebe, nur von Existenz und Geld..
Und dann sind da die Gedanken, ob ich ich da was anders hätte machen sollen... Diese Nachricht die er mir geschickt hat, dass er so viel gemacht hat in den letzten Wochen für eine Veränderung, die geht mir ans Herz..
Das eine ist das, was gerade passiert. Erpressung und Manipulation - abgesehen vom Grundproblem „Alkohol“. Das andere ist das, was Du ersehnst. Liebe, Mitgefühl Zweisamkeit, Familie …
Ich fühle mit Dir. Aber bring Dich in Sicherheit. Das was Du sehen willst, ist da leider nicht. Er hat nichts gemacht für eine Veränderung. Er manipuliert und erpresst Dich.
Ich wünsche Dir einen kraftvollen Start in ein gutes neues Jahr! -
Das war die "Ohrfeige" die ich vl noch gebraucht habe um wieder auf meinen Weg zu finden.. Jetzt fehlt nur noch der Mut den Schlussstrich auszusprechen.
Das hoffe ich sehr für Dich. Trau Dich!
Normal versuche ich hier mehr von meinen Erfahrungen zu schreiben als „Ratschläge“ zu geben aber Dir möchte ich sagen, geh nicht zurück!!! -
Liebt man ihn nicht mehr, ist es wohl besser sich zu trennen.
Im Gegenteil - wenn man ihn liebt, ist es ebenfalls wichtig aus dem Suchtsystem auszusteigen. Damit überhaupt Bewegung in die ganze Situation kommen kann.
Liebt man diesen Menschen immer noch, dann ist es sicher richtig ihn bei der Abstinenz zu unterstützen.
Das finde ich schwierig: klingt für mich wie ein Aufruf zu Co-Verhalten. Der Alkoholkranke ist für seine Gesundheit ganz alleine verantwortlich.
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Vermisst Du wirklich ihn, wie er aktuell ist - oder vielmehr das, was hätte sein können, wenn es anders wäre?
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Nein - Co-Verhalten ist keine Sucht. Jedenfalls nicht in meinem Fall. Auch keine nach einem Menschen. Das wäre ja auch schwierig - Menschen komplett zu meiden.
Es ist ein sehr krankes Verhaltensmuster. Basierend auf geringem Selbstwert, mangelnder Selbstfürsorge, manipulativen erpresserischen Glaubenssätzen … etc.Co- Verhalten ist sehr hartnäckig und oft selbstzerstörerisch. Es braucht ungeheuer viel Energie, sich seiner selbst bewusster zu werden und dem Suchtsystem zu entrinnen. In meinem Fall auch viel professioneller Hilfe. Aber es ist keine „Sucht“.
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Ich weiss dass es falsch von mir war sie wieder in mein Leben zu lassen. Ich habe mich freiwilig wieder ins Hamsterrad begeben und leide weiter. Durch meine eigene Dummheit hab ich mich selbst verletzt.
Wie sollte meine Reaktion jetzt ausfallen?
bitte um Hilfe oder Rat.
Der Rat steckt in Deinen eigenen Zeilen.
Schnell wieder raus aus dem Hamsterrad!
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Was bringt Dir aktuell dieser Blick zurück?! Er kostet doch nur unnötig Energie. Schau nach vorn und überleg Dir, was zu tun ist, damit die Zukunft schön wird.
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Ich weiß nicht, ob Dich das entlastet aber im Grunde hast du nur die Verantwortung für dein Leben.
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Lies Dir nochmal Deinen Faden durch. Ich habe nicht den Eindruck, dass Du wirklich glaubst, dass er (jetzt) was ändert.
Zudem hast Du selbst gesagt, dass Du nicht weißt, ob Du überhaupt verzeihen kannst.
Bei Deinen Eltern zu bleiben, heißt Provisorium - Hintertür zur Rückkehr weit auf.Eine eigene Wohnung zu beziehen wäre ein Schritt in eine selbstbestimmte Zukunft. Ein Zeichen! Für Dich, die Kinder und Deinen Mann.
Dass Dir das Angst/Druck macht, verstehe ich. Aber aus meiner Sicht lohnt es sich. -
ich habe ihm den kleinen Finger entgegengestreckt und er hat die ganze Hand genommen oder noch blöder- mich bis zum Hals wieder in sein Spiel reingezogen.
Wirklich?
Ich finde er hat gemacht, was er die ganze Zeit macht. Warst Du denn wirklich schonmal aus dem Spiel?
Warum hast Du die eigene Wohnung abgesagt? -
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Niemand (!!!) kann einen Alkoholkranken retten! Nicht mal mit Liebe. Oder kompletter Aufopferung.
Aber man kann sich als Co die Sauferei eine Weile schön reden. Ebenso wie die Erinnerung an die ach so glücklichen Zeiten.
Bleib bei Dir! Wenn Du immer auf seine neue Beziehung schielst oder die vermeintlich schöne gute alte Zeit, quälst Du Dich nur selbst. -
Soll ich mich jetzt schon gedanklich darauf vorbereiten, wie ich nach dem nächsten Rückfall reagieren soll (ausziehen und trennen)
Ich bin mit dieser Strategie sehr gut gefahren!!!
Und habe trotzdem die Zeit der Abstinenz sehr genossen. So sehr, dass mich der Schlag getroffen hat als der Rückfall da war, weil ich ihn zu dem Zeitpunkt schlicht schon ausgeschlossen hatte. Es war doch „alles so schön“.
Da hat mir der klare Entschluss: „noch eine Runde drehe ich nicht mit“ - extrem geholfen, mich in Sicherheit zu bringen.
Denken konnte ich da nämlich erst mal nicht mehr. Und handeln auch kaum. Ich stand unter Schock.
Deshalb mein Rat: Definitiv genau überlegen, was Du tun wirst bevor es passiert. -
Hat die Neue ihn nun gerettet?
Die Frage meinst Du hoffentlich nicht ernst.
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Aus meiner Sicht hast Du das richtig gemacht.