Sehr gerne danke ![]()
Beiträge von Veru
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Hallo Hartmut,
danke für deine ehrlichen Worte. Werde deinen Rat beherzigen.
Die Entgiftung ist schon vorbei und überstanden.
(Seid dem 05.12 trocken)
Ich habe lediglich etwas zum Schlafen genommen. (4 Tage)
Mein Neurologe kennt mich schon ziemlich lange und er weiß auch bescheid. Mit meinem Hausarzt werde ich dann demnächst noch sprechen.
Ich möchte mich garnicht raus stehlen....aber verstehe nach meinen Postings das es so rüber kommt. Ich befasse mich schon länger mit dem Thema, möchte mir einen Materialkoffer anlegen, mich und meine Trigger verstehen. Auch werde ich einiges auf der Arbeit ändern!!
Ich habe schon länger versucht aufzuhören. Mein erbärmlicher Versuch mit einem Trinktagebuch und dem kontinuierlichen Ausschleichen funktionierte nicht.
Vermutlich stehe ich mir selber im Weg. Leistungsdruck, Verlustängste etc.. hindern mich offen mit der Familie zu reden.
Doch ich glaube das mein Schamgefühl auch ein Anreiz zur Abstinenz ist. Zudem hab ich einfach die Sch***** voll und will es ändern.
Hier noch eine kleine Geschichte:
Nach 15 Tagen Abstinenz und der Entgiftung fühlte ich mich richtig gut! Ich fragte mich, ob ich den Alkohol wirklich nicht unter Kontrolle hätte.
Für die Entgiftung hatte ich mir eine Flasche Vodka besorgt, um bei schweren Symptomen handeln zu können.
Also hab ich mal dran geschnuppert.
Nach am selben Abend war die Flasche leer. So viel hatte ich sonst nicht getrunken.
Und das obwohl ich keinerlei Suchtdruck hatte.
Es war für mich lediglich ein selten dämliches Experiment.
Also fehlt mir der Stopp Knopf.
Naja... Alkohol gibt es jetzt nicht mehr im Haus!! Kein Bier 🍺 nichts! Freue mich abends die Fassbrause zu öffnen und bin absolut zufrieden damit. Ich hoffe es bleibt so!!
Habe heute bei 3 Therapeuten angerufen.... bin auf der Warteliste.
LG
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Vielen Dank für Eure Rückmeldungen

Ich bin sehr dankbar einfach mal darüber reden zu dürfen. Vielen vielen Dank an Euch!!!!
Corona hat mich in den letzten 1,5 Jahren schwach werden lassen.
Ich weiß, dass der kalte Entzug nicht zu empfehlen ist. Aber ich hatte es im Griff und zum Glück auch Medikamente die mich unterstützten.
Leider schäme ich mich so sehr, dass ich mich ihr einfach nicht anvertrauen kann.
Letzte Woche waren wir zusammen im Urlaub. Sie hat gelegentlich etwas getrunken. Und es fiel mir nicht schwer NEIN zu sagen . Im Gegenteil, ich war stolz.
Keinerlei Suchtdruck....
Ich möchte es gerne alleine versuchen.... wenn es schief läuft, bleibt mir nix anderes übrig als es ihr zu sagen.
Ich muss sagen, dass ich jegliche Form von Alkohol nicht mehr so gut vertragen. Im Urlaub habe ich mit ihr darüber gesprochen, über mein Vorhaben einfach nix mehr zu trinken. Sie findet das super.
Da ich bereits in der Vergangenheit mal ca. 10Jahre nix getrunken habe, war es für sie nichts besonderes.
Drogen o.ä. nehme ich nicht.
Leider leide ich seid Ewigkeiten unter einer Depression die jedoch durch eine gute medikamentöse Einstellung kaum vorhanden ist.
Neurologische Untersuchungen waren vor 2 Monaten. Ohne Befund.
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Guten Morgen zusammen,
ehrlich gesagt hat es viel Überwindung gekostet sich hier anzumelden.
Die Einsicht, ein Alkoholiker zu sein war schwierig.
Das Ganze fing vor 1,5 Jahren an. Ausgelöst durch einen enorm stressigen und verantwortungsvollen Job.
Überstunden, keine Mittagspause, permanentes multi Tasking etc...
Meine Partnerin hat von der Sucht nichts mitbekommen. Wenn ich Feierabend habe, liegt sie meist schon im Bett.
Und sie weiß es bis heute nicht.
Vor zwei Wochen habe ich meinen persönlichen Tiefpunkt erlebt und realisiert, dass es so nicht weiter gehen kann.
Der kalte Entzug war schon krass.... aber ich habe es geschafft. Meiner Partnerin habe ich erzählt, dass ich mir wohl was eingefangen habe. Am Samstag dann leider der Rückfall.
Dabei ist es jedoch geblieben.
Ich musste alles mit mir allein ausmachen und schäme mich es ihr zu erzählen. Aber das Kapitel ist nun für mich abgeschlossen.
Ich hoffe mich hier ein wenig informieren zu können. Leidensgenossen*innen zu finden. Nicht allein zu sein.
LG