Beiträge von Nele_22

Willkommen in unserem Forum: Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unserer Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität, mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.

    Hallo Savia,

    schön das du hier bist :)

    Ich bin auch erst seit ein paar Tagen dabei und bin sehr froh dieses Forum gefunden zu haben. Ich bin Alkoholikerin und mir ging es mit der Konsummenge ähnlich wie dir, ein bisschen mehr war das schon an einigen Tagen. Ich wollte seit Monaten damit aufhören, gestand es mir aber nicht ein Alkoholikerin zu sein... einerseits dachte ich, ich könnte alleine (kalten Entzug) trocken werden, andererseits hatte ich unglaublich Angst vor den Entzugserscheinungen. Diese Angst hinderte mich tatsächlich daran aufzuhören. Alles änderte sich, als ich dann bei meinem Hausarzt mein Alkoholproblem offen machte. Auch er riet mir, weiter zu trinken (in kleinen Mengen und nichts "hartes", aber das trank ich ja eh nicht) bis ich den Termin in einer Entzugsklinik bekam. Dies ging dann recht fix, ein paar Tage.... Dort fühlte ich mich verstanden und ich hatte keine Angst mehr vor Entzugserscheinungen. Ich bekam sehr wenig medikamentöse Unterstützung, aber das war mein Befreiungsschlag!

    Hab keine Angst, lass dir helfen und vertraue auf dich und die Hilfe die dir angeboten wird.

    Ganz liebe Grüße

    Jutta

    Hallo Seeblick,


    ich habe keine Reha gemacht. Ich habe danach direkt mit einer neuen Arbeitsstelle begonnen.

    Ich muss dazu sagen, dass ich selbst bis August 2021, 11 Jahre in einer Medikamenten- und Alkoholabhängigen Rehabilitationsklinik gearbeitet habe ... Tja, der Schuster hat die schlechtesten Schuhe (lach)... theoretisch bin ich gut aufgestellt, ich fühle mich auch stabil und lerne jeden Tag mehr über mich.. Was die psychische Dynamik angeht ... es gibt aber immer wieder noch Fragen die auftauchen und bei denen ich Unterstützung brauche, danke für deine Hilfe

    und Unterstützung :) ich froh hier zu sein und freue mich ebenfalls auf einen guten Austausch...

    Liebe Grüße

    Hallo Zusammen,

    ja mir geht es wie so vielen... wo fange ich an...

    Ich bin 47 Jahre, habe zwei erwachsene Kinder (22 und 20 Jahre) lebe gerade in Scheidung. Alkohol hat in meinem Leben schon immer eine Rolle gespielt. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich auch nicht versucht habe einen Tag mal auszusetzen, jedoch immer alles unter Kontrolle hatte.. so mit dem Feierabendbier.

    2020 bin ich aus unserem gemeinsamen Haus ausgezogen und habe kurz darauf eine schwere Depressive Episode mit Angst- und Panikattacken entwickelt. Nun fing ich massiv an, gegen meinen Gemütszustand und meinen Ängsten zu trinken.

    Im August 2021 habe ich einen Entzug gemacht und bin seitdem trocken. Ich habe einen neuen Partner mit dem ich jetzt zusammen lebe und bin dankbar für diese neue Chance und Perspektive in meinem Leben. Ich bin auf der Suche nach einer Selbsthilfegruppe zu der ich passe und die zu mir passt :) Ich möchte mein Leben trocken und nüchtern erleben (das ist ein sehr großer unterschied mit klarem Kopf) und an mir arbeiten um trocken zu bleiben. Ich würde mich auf eure Unterstützung freuen und mich gerne mit euch austauschen.

    So das reicht erstmal....

    Vielen lieben Dank an Euch

    LG

    Nele_22