Beiträge von Alex_aufdemweg

    Also bei meinem Auto gehen die Fenster mit Kurbel hoch und runter. Ich habe keine Nebelleuchten und keine Temperaturanzeige. Und einen Schlüssel ohne Batterien. Nachdem ich das hier alles gelesen habe bin ich richtig glücklich :lol:

    Vorhin vom Supermarkt ging bei dem Auto neben mir automatisch der Kofferraum auf. :shock: Ich hatte den Kofferraumdeckel gerade auf dem Kopf liegen, weil ein Heckklappendämpfer raus gebrochen ist und er nicht oben bleibt. :P Da braucht man beim Einladen von schweren Sachen halt "Köpfchen".

    Ich glaube mein Auto würde sogar ohne Batterien fahren ;)

    Ja genau. Zumal das eine Glas einfach gar nichts bringt. Kein Genuss. Es weckt einfach den schlafenden Goliat im Suchtgedächtnis auf.

    Und immerhin kann es auch einen Vorteil haben ohne Partner. Beim Mittagessen stand zwar ihr Bier unterm Tisch. Aber es war da. Und die Fahne beim eigenen Partner in den eigenen vier Wänden braucht wirklich keiner. Da wir uns eigentlich nicht nahe kommen ist das zum Glück soweit ok. Aber für schlechte Stimmung sorgt es leider immer wieder.

    Diese Feier muss echt heftig gewesen sein. Da kann ich voll mitfühlen.

    Auch jetzt reizt mich der Gedanke an ein Gläschen

    Mir hilft da eine Aussage, die ein Freund mal in einem Meeting machte. Er meinte: "wenn ich im Sommer da jemanden im Biergarten sitzen sehe mit nem Bierchen. Da hätte ich auch auch gerne eines." Dann machte er eine Pause und meinte dann: "Ach was. Was will ich mit einem Bierchen. Das bringt mir nichts. Ich will zehn!" Und genau das ist es. Er hat mir aus der Seele gesprochen. Es gibt das eine Gläschen nicht. Ich kann nicht ein Gläschen trinken und mich daran freuen. Weil es mir niemals reichen wird. Mich niemals zufrieden stellen wird. Weil es dann wie eine Welle über mir zusammen bricht.

    Wie der gute alte Spruch sagt "für einen Alkoholiker ist ein Glas zu viel und zehn zu wenig".

    Ich hoffe, dass Dir das nicht zu viel zu schaffen macht. Zumal ja auch noch diese Trennung schon sehr schwer für Dich ist.

    Zum Glück steht vorerst nichts derartiges für mich an. Ich hätte riesen Schiss davor. Ich habe echt keinen Bedarf mich vollzutriggern.

    Wenn Du Dich nachher ins Bett legst und wenn Du morgen aufwachst wirst Du Dich sicher stolz fühlen, dass Du das gut gemeistert hast. Das kannst Du auch. Und es war sicher sehr schlau rechtzeitig die Biege zu machen.

    Mal kurz ganz von der Psyche weg. Womit ich das nicht hinten an stellen will. Bin ja selbst neu (80 Tage). Aber ich hatte auch Probleme mit Zittern und schlechter Laune. Da der Körper gewöhnt ist den Zuckerspiegel mit Alkohol zu puschen hatte ich da so meine Probleme.

    Du hast geschrieben, dass Du gerade vom Training kamst. Es könnte - und ich sage nur es könnte - sein, dass Dein Zuckerspiegel etwas im Keller war und Du deswegen automatisch die Flasche in der Hand hattest. Ich achte derzeit auch darauf. Damit will ich sicher nicht anpreisen süßes Zeug in sich rein zu schütten oder schaufeln. Aber ich habe zum Beispiel für den Fall der Fälle immer einen Fruchtriegel mit dabei. Der Körper muss manchmal erst wieder lernen aus "normalem" Essen den Zuckerspiegel zu regulieren. Nach einer Weile wird es dann im Normalfall auch wieder so gehen.

    Da die Andockstellen für das Serotonin verringert wurden (weil sie vom Alkohol besetzt werden) müssen sie sich auch erst regenerieren. Das macht auch erst mal schlechte Laune. Das braucht eben alles seine Zeit. Ggfs. probierst Du es mal damit. Immer besser als die Pulle.

    Hallo Veru,

    erst mal Glückwunsch. Bist mir voraus. Bin erst bei 75 angelangt. :wink:

    Manchmal glaube ich, dass es keine Zufälle gibt im Leben. Gerade eben habe ich in meinem Thread eine Frage zu dem Thema gestellt. Und hier wurde sie jetzt aber sowas von hinreichend beantwortet.

    Ich hatte mir gleich am ersten Tag unter Anderem alkoholfreies Weizen gekauft. Zum Glück nicht 0,0. Denn auf der Flasche stand (schön klein), dass es unter 0,5 % Alkohol enthält. Da habe ich es verschenkt. Was ein Glück.

    Mir ging es jetzt auch darum was denn passiert wenn ich nicht aufpasse und etwas esse mit z. B. Burgundersoße. Und ich muss da tatsächlich gestehen, dass ich es nicht weiß. Weil ich absolut keine Erfahrung damit habe. Ich weiß nur, dass mir eine innere Stimme sagt, dass ich sie am besten auch gar nicht erst machen sollte. Ich habe mit der Zeit ein inneres Gefühl entwickelt. Auf der Dose steht Bier. Da höre ich automatisch so eine alte, trötende Sirene. Warnung, Warnung...! Gift für mich. Gibt es ungiftiges Gift? Es schmeckt wie das was mich umbringt. Aber es ist harmlos? Naja. Aus diesem Grund stellt sich mir diese Frage nicht. Ich mag nichts trinke, dass nach einem Gift schmeckt. Das hat sich einfach so entwickelt. Und gerade bin ich "saumäßig" froh darüber :)