Beiträge von Sare

    Was soll denn eine Paartherapie bringen? Das sind ja keine Suchtexperten. Es gibt ja andere Themen, warum es nicht funktioniert.

    Auch das Thema Co- wird ja kaum abgedeckt. Liebe Api, Dir erstmal einen wunderschönen Urlaub mit Deinem Sohn. Das Du den nötigen Abstand findest auf Deinem Weg zu bleiben.

    LG Momo

    Hab ich doch geschrieben, es kann helfen, die Trennung zu vollziehen. Man kann auch zur Paartherapie gehen um sich zu trennen. Wichtig ist doch, dass der Partner eingewilligt hat dorthin zu gehen und wenn alles auf dem Tisch liegt, wird auch dazu ermutigt sich zu trennen bzw. es werden Wege aufgezeigt und besprochen, wie eine Trennung annehmbar gestaltet werden kann.

    Eine Paartherapie kann auch helfen, sich in Anstand zu trennen. An deiner Stelle würde ich es mal probieren. Manchmal kann man Dinge von Außenstehenden besser annehmen.

    Liebe Gamani, ich fürchte, dass mit dem Raussetzen des Ex ist nicht so einfach wie du vielleicht denkst. Auch, wenn du alleine den Mietvertrag unterschrieben hast, gilt er als Untermieter wenn er dir anteilig Miete bezahlt hat. Da gibt es Kündigungsfristen die du ihm setzen musst. Lass dich bitte juristisch beraten.

    Ja, so wie Hartmut sehe ich das auch.

    Du hast entschieden, dass du mit ihm reden willst, aber er hat vorher schon entschieden, dass er das nicht will. So what? Für mich ist das eine klare Ansage und die hast du zu akzeptieren. Kannst du aber nicht und das ist der Punkt um den du dich drehst und windest.

    Ich würde vielleicht die Gelegenheit nutzen, solange er im Krankenhaus ist wird er ja nüchtern, bzw. ansprechbar sein. Ich würde hingehen und ihm erklären, dass mich seine Sucht so zerstört und ich keinen Ausweg mehr sehe als den Kontakt komplett abzubrechen. Dann würde es mir wahrscheinlich besser gehen, weil ich wüsste, ich konnte es ihm vernünftig erklären und er war in der Lage mich anzuhören.

    Das heißt nicht, dass ich danach wieder den Kontakt aufnehmen würde, keinesfalls würde ich das. Ich würde es für mich als einen endgültigen Abschluss betrachten. Ich weiß natürlich nicht, ob du so ein Gespräch schon mit ihm hattest, wie gesagt, mir persönlich würde es leichter fallen, so Abschied zu nehmen.

    Beim Bewo triffst du alle Entscheidungen selbst, sie bieten Unterstützung an.

    Bevor du Leistungen vom Ambulant Betreuten Wohnen bekommst, wird mit Dir und dem LWL oder LVR (in NRW) ein sogenannter Hilfeplan erstellt. Darin geht es um Deine Ziele die Du mit, bzw. trotz deiner Erkrankung erreichen könntest, jetzt mal ganz grob gesagt. Und danach richtet sich die Unterstützung, die der Landschaftsverband für Dich bewilligt und das Ambulant Betreute Wohnen Dir zukommen lässt. Das ist so ähnlich wie ein Pflegedienst, nur für die seelische Gesundheit und weder eine Wohnform noch eine gesetzliche Betreuung. Ein Bewilligungszeitraum erstreckt sich über 1,5 - 2 Jahre und danach wird die Lage neu beurteilt.

    Und ich kann dir jetzt schon sagen, dass deine Mutter alle deine Bemühungen ablehnen wird und du dich dann wieder schlecht fühlst.....wenn die Hausärztin dir das versprochen hat, umso besser. Dann lass sie doch machen und zieh dich da raus. Deine Mutter wird dann in das Heim kommen, das einen freien Platz hat und gut ist. Deshalb bist du keine schlechte Tochter, es ist ihre Entscheidung.

    Ich sehe das etwas anders und ich finde, du solltest dir diesen Schuh sehr wohl anziehen. Zeigt es doch, dass du zwar denkst du bist "geheilt" als Co, bist es aber noch nicht. Vielleicht suchst du dir professionelle Hilfe um mal zu schauen, was da in deiner Seele los ist.

    Ich sehe solche wiederkehrende Situationen immer als Warnung, dass noch etwas aufzuarbeiten ist und das schafft man kaum ohne professionelle Hilfe. Zum Glück ist dein Alarmsystem gleich angesprungen!