Hallo Romy 66 !
Ich habe zwei Therapien gemacht. eine in Lübeck und eine in Hankensbüttel/lüneburger heide. Deine Frage ist nicht so leicht zu beantworten, denn eine Therapie ist immer nur so gut wie man selber will und diese mitgestaltet. die erste in lübeck, war aus heutiger sicht für mich ein schöner Urlaub. jede menge Freizeitaktivitäten und erholung. für andere jedoch war es der schlüssel zu einem abstinenten leben. Ich war wohl noch nicht so bereit mich auf die Therapeuten einzulassen.
die zweite Therapie in hankensbüttel, sehr abgelegen und ruhig war dagegen für mich das richtige. Du fragst nach Ärzten denen du vertrauen kanst. In der Regel sind es Therapeuten mit denen du es zu tun hast. Vertrauen kanst du soviel erwarten wie du bereit bit , Vertrauen zu schenken. Gehe davon aus es sind Menschen die dir Helfen wollen. Du must nur bereit sein dir Helfen lassen zu wollen.
einen schönen trockenen tag wünscht dir Bernd
Beiträge von Bernd G
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Hallo spacegirl !
ziehe doch mal anders bilanz. du hast heute nichts getrunken !!! du hast was in deiner wohnung gemacht !!!
du schreibst dir deinen ärger von der seele !!!
für mich sind das positive dinge.
das körperliche wohlbefinden wird noch etwas schwanken aber immer besser werden.
wenn du`s von dieser seite siehst, war der tag doch gar nicht so schlecht, oder ?
viele grüsse von Bernd -
Guten Abend !
danke für dein Interesse henri ! du sprichst mir aus der seele.
Es läuft zwar alles super für meine freundin , aber ich sehe es wie du . hat sie es wirklich schon realisiert, das sie alkoholkrank ist ? wir sind 12 jahre zusammen bisher wollte sie es nie sein. Ich merke zwar das sie mehr für sich tut als je zuvor und finde das toll. allein , ich bin ein gebrantes kind und sehe es wie einige andere hier auch das es vieleicht etwas vorschnell ist gleich die gruppe zu schmeissen. naja morgen will sie ja noch mal hingehen ,vieleicht ändert sie ja noch ihren entschluss.
ma sehen wie es mir dann damit geht.
viele grüsse Bernd -
ein hallo an alle!!!!
heute ist mein sechster tag der trockenheit....
gestern abend war ich noch recht lange traurig und auch enttäuscht von mir das ich den geburtstag meiner schwester vergessen habe. auch nachdem ich angerufen habe..
später als mein partner nach hause kam, haben wir noch lange aufgesessen und geredet, was für mich auch sehr neu ist. aber es war gut und ich bin später ruhig schlafen gegangen.
das lied davon war, ich bin erst um fast 11 uhr aufgestanden, kenne ich garnicht von mir..
dadurch kam ich doch etwas in panik, denn ich wollte so viel erledigen , dank der hilfe meines partners habe ich auch alles erledigt. habe eine ferienwohnung zur betreuung, die haben wir zusammen gereinigt , mot´rgen kommen neue gäste, wir waren zusammen einkaufen, nur eins habe ich gebeten alleine machen zu können, da ich es auch verbockt habe.
denn ich hatte auf der bank alle meine karten sperren lassen, weil ich annahm meine geldbörse verloren zu haben. montag waren wir schon auf der bank und sie wurden wieder aktiviert, doch gestern wollte ich für meinen enkel weihnachtsgeld einzahlen, habe nicht an mittwoch gedacht ( bank zu ) so wollte ich nur die auszüge mitnehmen, was passiert karte weg , eingezogen. ich habe es mit gelassenheit hingenommen da ich mir nicht denken konnte das es was schlimmes ist,heute habe ich es dann alleine geregelt, durch mein kartensperren, war natürlich auch diese karte mit einbezogen. also alles halb so wild.
das war mein bisheriger tagesablauf, tocken, alles, fast alles mit meinen partner zusammen, es war schön.
liebe grüsse lilieput
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hallo kldiro !
Allein die Tatsache, das du dieses Forum aufgesucht hast zeigt mir das da was nicht in ordnung ist. ich wünsche dir Kraft für die einsicht krank zu sein. Dann hast du die möglichkeit mit hilfe des Forums gesund zu werden.
Viel Erfolg dabei.
viele Grüsse Bernd -
Mahlzeit liebe Leute !
Erst einmal ,Danke Annika für die Namensänderung, das ging ja schnell.
Ich glaube im Unterbewustsein wusste ich was für Reaktionen auf meine Frage kommen. Vieleicht ist es so. Lange habe ich gekämpft, damit meine freundin überhaupt mal zu einer Gruppe geht,das war echt nicht einfach. Nun nach dem letzten rückfall habe ich mich an den PC gesetzt und dieses Forum gefunden.ich war froh darüber denn ich habe einige jahre nichts in dieser richtung für mich getan. Dann erzählte ich meiner freundin davon und versuchte sie zu überzeugen das es auch ihr nicht schaden kann sich einmal damit vertraut zumachen. dann nach zwei sätzen im forum ihrerseits die aussage " dann brauche ich ja nicht mehr zur Gruppe ". da gingen bei mir die Alarmglocken an. Eigentlich wusste ich schon immer, das sie für " mich " zur gruppe geht und nicht für sich. Nun war es mir klar, das ich leider recht hatte.
Jetzt nach fünf Tagen merke ich jedoch, das sie so offen ist wie nie zuvor und das es ihr einfach nur gut tut. Ich Freue mich für sie und denke es sollte auch kein " Konkurenzdenken " geben was hilft und welcher weg der richtige ist. Meiner Meinung nach jeder der zur Abstinenz führt.
Viele Grüsse und einen schönen trockenen Tag
wünscht euch Bernd -
hallo leute !
Gestern Abend nach der Arbeit hatte ich noch ein längeres Gespräch mit meiner Partnerin. Ein satz lies bei mir die Alarmglocken klingeln. " Jetzt schreibe ich im Forum , da brauche ich doch eigentlich nicht mehr zur Gruppe gehen. "Ich persönlich finde das nach fünf tagen trockensein ganz schön mutig. wie denkt ihr darüber ?
viele Grüsse von Bernd -
Hallo Paula !
Was meinst du mit " auf der suche nach dem WARUM " ?
Bin seit Fast 13 Jahren trocken. Die innere Unruhe habe ich leider noch nicht besiegt.Hoffe es gelingt dir diese zu finden.
bei der such nach dem warum bin ich mal auf die nase gefallen. vor 13 Jahren habe ich einen Rückfall gebaut , nachdem ich 2 jahre trocken war. damals habe ich mir den Kopf zerbrochen mit den ganzen " WARUMS ".
Warum trinke ich , warum ausgerechnet ich abhängig geworden bin , warum hilft mir keiner . warum hat mich meine frau verlassen, warum hat mich keiner lieb, warum vertraut mir keiner usw. usw. ich bin daran fast zerbrochen. erst als ich diese " warums " nicht mehr beachtet habe sie mir egal wurden konnte ich nach vorne schaun. Ich finde es nicht mehr wichtig warum in der vergangenheit etwas passiert ist, ich kann es nicht mehr ändern. vieleicht hilf dir dieser Gedanke bei der such nach der inneren Ruhe.
viele liebe Grüsse und einen schönen trockenen tag wünscht dir Bernd -
guten morgen liebe leute !
Nach Meiner Therapie vor 12 Jahren. konnte ich auf keine Feier gehen, ich hatte Angst mit alkohol nur in einem Raum zu sein. heute mag ich zu keiner feier gehen weil sich im laufe der Jahre ein Hass und Ekel entwickelt hat.
Es wird noch schlimmer wenn ich da zusehe wie leute die ich kenne und mag mit jedem glas immer " blöder " werden. dann will ich da nur noch weg.
vieleicht hängt das auch damit zusammen, das ich ca. 100 rückfälle an der seite meiner Freundin mitgemacht habe. Da ist für meinen Ex-Freund den Alkohol nur noch hass und Ekel übrig geblieben.
Alles Gute für diesen trockenen Tag wünscht euch Bernd -
hallo sina !
Ich habe soetwas auch schon erlebt und zwar in einer therapieklinik.
Meiner Meinung nach , giebt es da keine Zwei Meinungen. Selber musste ich 9 Wochen auf einen therapieplatz warten. Vieleicht weil solch Leute mir diesen enthalten haben. Auch von Solidarität kann da keine Rede sein, wenn 10 mann trocken werden wollen und ein oder zwei Ihnen das Leben schwer machen. Trinken können die auch draussen.
Alles gute für dich und deinen abstinenten Weg.
viele Grüsse von Bernd -
hallo Karsten ! danke für den hinweis. meine partnerin hatte sich zuvor eingeloggt und ich habe es nicht bemerkt.
also an alle anderen lieben leute, der letzte beitrag von lilieput stammt von mir. werde in zukunft darauf achten damit es keine verwirrung giebt.
viele grüsse bernd -
hallo!!!
ich nenne mich lilieput und bin neu in diesem forum!
es ist heut mein vierter tag ohne alkohol...
gestern abend ging es mir sehr schlecht, aufeimal bekam ich riesige kopfschmerzen, muste mich übergeben. dazu kamenn zittern und schweissausbrüche. das war so gegen 10.30 uhr, ich bekam richtig angst das ich einen krampfanfall bekomme. hab mich dann bis um 11,00 uhr im wohnzimmer auf das sofa gelegt und wollt warten bis mein partner kommt. habe eine kopfschmeerztablette genommen und mich dann doch ins bett gelegt und gewartet. mir war so übel.. aber das ist auch vorbeigegangen, mein partner hat mir noch ein zäpfchen gegen übelkeit gegeben und wir haben uns noch über einige dinge unterhalten, das tat gut!
heute geht es mir wieder besser..auch heute will ich keinen alkohol trinken..
denn es geht um sehr viel, ich will ihn nicht verlieren und ich weiss wie er durch meine rückfalle in den letzten 12 jahre leidet.aber ich weiss auch das wenn ich nicht aufhöre, mein leben bald beendet ist und das will ich nicht. für jetzt genug, mein kleiner haund will gassi. aber ich werde heute noch einwenig aus meinem bisherigen vorkorkstem leben erzählen. eins weiss ich ihr alle habt mir schon sehr geholfen, danke
liebe grüsse lilieput -
hallo leute !
so langsam kehrt wieder ruhe in mir ein. nach dem rückfall meiner lebensgefährtin war ich sehr aufgewühlt, ratlos,verzweifelt und deprimiert. durch das schreiben im forum und durch ein gutes gespräch mit einem kollegen löst sich langsam die anspannung. die angst wird weniger aber ich weigere mich noch zum " alltag " überzugehen . ich denke manchmal vergesse ich zuschnell wie gefährlich die situation eigentlich auch für mich war. durch das lesen im forum und das schreiben bleibt eine gewisse anspannung erhalten , niemals zu vergessen das der kleine mann im hinterkopf immer auf einen schwachen moment meinerseits lauert. ich will auf der hut sein und ihm wiederstehen.
so muss jetzt zur spätschicht,gehe aber gelöst dorthin.
Viele Grüsse Bernd -
guten morgen calistra !
habe deine beiträge gelesen und freue mich das es dir etwas besser geht. ich bin beides alkoholiker und co. es ist schon aufregend wenn man situationen die man selbst erlebt hat ,hier im forum wiedererleben darf. manchmal meinte ich soetwas kann nur mir passieren und seit ich dieses forum endeckt habe sehe ich ,da giebt es leute die haben genau das gleiche erlebt und sind sogar bereit mit mir darüber zu reden. es tut gut.
was du schreibst macht in meinen augen sinn. für deinen mann war es sicherlich schlimm keine arbeit zu haben und dieses gefühl ,niemand braucht mich , kenne ich auch. aber wie ich es verstehe macht er wärend der neuen arbeit einen kalten entzug, ist auch nicht ganz ohne. das ihr am telefon miteinander redet ist ein erster wichtiger schritt. meine partnerin kann am telefon auch leichter über ihre sucht reden , man braucht halt niemandem in die augen zu schauen . aber egal alles was hilf nicht zu trinken ist in meinen augen erst mal gut. ich wünsche dir das ihr wieder zusammen findet.
viele grüsse Bernd -
hallo liebe leute !
Bin gerade von der spätschicht gekommen und möchte noch schnell ein paar gedanken loswerden. erst mal danke für eure schreiben. es tut so gut nach hause zukommen und das zu lesen. ich bin also nicht alleine auf diesem planeten. meine partnerin hatte einen guten tag, sie hat selber etwas im forum geschrieben. siehe da es hilft. das schreiben fällt ihr leichter als das sprechen in ihrer shg. auch hat sie heute vormittag mit mir gesprochen , über sich . das sie ihr leben ändern will und das ihr unsere beziehung viel bedeutet. nach langer zeit fühle ich mich ernst genommen und habe etwas hoffnung . seit 8 jahren gehe ich nicht mehr zur gruppe und nun merke ich das mir das schreiben hier im forum und der austausch mit euch sehr gut tut. ich habe mir fest vorgenommen da am ball zubleiben.
Danke und Gute nacht Bernd -
hallo jule !
ich kann meinen vorschreibern nur recht geben such dir möglichst schnell hilfe. das beste wäre natürlich mit deinen eltern ( nüchtern ) zu sprechen, wenn du das kanst. ansonsten giebt es genügent professionelle hilfen. traue dich diese in anspruch zu nehmen bevor du mit deinen eltern gar nicht mehr reden kanst.
NUR MUT UND NICHT RESIGNIEREN !
viele grüsse Bernd -
lieber peter und liebe kerstin !
danke für eure zeilen. sicher habt ihr recht mit dem ultimatum. um ehrlich zu sein habe ich bereits einige ultimaten gestellt. leider ohne erfolg. natürlich fühle ich mich irgendwie nicht ernstgenommen. vieleicht habe ich angst vor dem alleinsein.vieleicht angst vor dem was dann kommt, was immer das sein wird.ich dachte nach fast 13 jahren abstinenz bin ich in der lage ihr zu helfen,ihr vorzuleben wie es gehen kann. aber es fällt mir immer schwerer daran zu glauben. trocken leben mus man schlieslich aleine. aber ich bedanke mich für eure zeilen die mir hoffentlich helfen bald einen entschluss zu fassen.
viele Grüsse Bernd -
Hallo Leute !
Habe vorgestern schon etwas geschrieben, es hat mir gut getan. meine lebens gefährtin ist heite den zweiten tag trocken und alles scheint wieder in ordnung zu sein. Ich bin selbst alkoholiker jedoch sei fast 13 jahren trocken.nun da das wochenende zuende geht spüre ich wie langsam wieder die angst in mein herz schleicht. einerseits froh das sie aufgehört hat andererseits voller angst das es wieder von vorn losgeht wie schon so oft. das schlimmste ist für mich immer wieder dieser vertrauensverlust.sie hat in den letzten 12 jahren immer wieder rückfälle gebaut. dann wenn ich denke alles ist im lot passiert es wieder, dabei versuche ich ihr vorzuleben wie es gehen kann. aber kann man das eigentlich? noch ist alles wieder zu frisch , am donnerstag hatte ich geburtstag, als ich nach hause kam war sie betrunken. So sass ich alleine und musste etwas weinen ,ich kamm mir noch nie so allein vor wie an diesem tag. jetzt habe ich ihr wieder verziehen zum X.ten mal alles ist wieder gut, meint sie aber mit meiner angst bleibe ich allein. auch ihre beteuerungen bewirken da inzwischen wenig.bei der therapie 1994 habe ich doch gelernt wie ich mich verhalten muss aber das unzusetzen erscheint mir grausamm und unmöglich, ich liebe sie viel zu sehr.
viele grüsse bernd -
danke für den tip aus dem chatt. ich weine und habe wieder etwas hoffnung gefunden.
allein der gesunde egoismus fehlt mir noch.
danke peter
viele grüsse von Bernd -
hallo magdalena !
erstmal finde ich es toll das du so offen mit deinem problem umgehst. sicher ist es nicht der richtige weg ,den alkohol deiner mutter zu entsorgen. andererseits hat sie diesen nicht getrunken.auch denke ich das es schwer sein wird eine 75 jährige frau zu überzeugen das sie alkoholkrank ist. du solltest vieleicht versuchen in einem gespräch zu erfahren welches das eigentliche problem deiner mutter ist. sie müss letztendlich die einsicht haben und den ersten schritt machen.
viele Grüsse bernd