Beiträge von mollyfisch

    Bitte bedenke, egal wie groß die Verachtung auch sei, solche gesprochenen oder geschriebenen Worte lassen sich niemals wieder zurücknehmen. Auch ich habe meiner Frau unschöne Sachen gesagt als ich noch emotional gefangen war, im nachhinein betrachte ich es als falsch. Es sind Menschen mit einer schlimmen Erkrankung, auch sie haben noch Würde verdient. Es gab ja auch mal ein Leben vor der Sucht.

    Hallo Holdy,

    du bist einen langen Weg mitgegangen. Das du traurig, verletzt usw. bist ist alles nachvollziehbar.

    Aber das was Freddy schrieb finde ich auch wichtig. Der Partner hat es trotz allem verdient mit Respekt behandelt zu werden. Er ist ein Mensch mit Gefühlen. Er ist krank.

    Auch ich habe vieles gesagt was ich heute bereue, es war halt in dem Moment aus der Situation heraus. Während und nach der Trennung haben wir es aber geschafft uns gegenseitig mit Respekt zu behandeln und da bin ich auch sehr froh drüber.

    LG

    Wie lange hält sie das noch so durch, wie lange ich? Warum möchte sie nicht in eine Therapie? Welche sinnvolle Gründe gibt es dafür?

    Hallo Holdy,

    warum sie nicht in eine Therapie möchte kann nur sie selber beantworten. Die Frage ist wirklich wie lange hältst du das durch. Das ganze ist extrem belastend.

    Hast du dir schon einmal Gedanken gemacht wie es für dich weitergehen soll?

    LG

    Ich habe einfach Angst vor der Zukunft. So wie ich meinen xy kenne, wird er jetzt so lange weiter saufen bis was richtig schlimmes passiert. Und ich gehe auch davon aus dass er während der Arbeit trinken wird. Dadurch dass die Arbeit aber das einzige ist, das noch einigermaßen funktioniert und ihm einen Grund gibt nicht 24/7 durchzuhängen, wäre es fatal, wenn er den Job verliert.

    Was mir besonders große Sorgen macht: Jetzt wo ich mich so mit dem Thema auseinandergesetzt habe, sind mir körperliche Symptome an ihm aufgefallen. Schockierend, wenn man dachte, dass es noch nicht so schlimm um ihn stünde. Er muss dringend zum Arzt, das wird er aber nicht machen.

    Ich hab wirklich Angst davor, den Karren an die Wand fahren sehen zu müssen.
    Ich schaffe es kaum zu essen und bin immernoch wie unter Schock weil ich das alles gar nicht begreifen kann.

    Tut mir leid, dass das jetzt so ein Roman geworden ist. Ich freue mich wenn sich jmd die Zeit nimmt ihn zu lesen und/ oder zu antworten.

    Hallo Monstera,

    ich verstehe dich. Aber du kannst es nicht ändern. Nur er kann das.

    Auch ich hatte Angst davor dass er den "Karren an die Wand fährt". Aber ich konnte es nicht verhindern.

    Versuche dich von dem Gedanken zu lösen dass du das ganze verhindern kannst.

    Auch mein Ex musste erst seinen absoluten Tiefpunkt erreichen. Momentan ist er auf einem guten Weg und ich wünsche ihm das er am Ball bleibt und es dauerhaft schafft trocken zu bleiben.

    Es tut weh den Menschen den mal einmal geliebt hat oder es auch noch tut so abstürzen zu sehen. Die Hilflosigkeit ist schwer zu ertragen.

    Aber du musst auch an dich denken. Es hilft niemandem wenn du mit untergehst.

    LG

    Ich hoffe dass er bald körperlich zusammenbricht, also der Körper ein Machtwort spricht und sich schützt. Das dürfte doch kein Mensch lange mitmachen.

    Also das habe ich auch gehofft. Mein Ex war auch mehrmals im Krankenhaus wegen Magenbeschwerden. Die hatte er eigentlich die letzten Jahren immer wieder. Geändert hat sich nichts.

    Ich habe noch ganz andere Dinge gehofft. Die traue ich mich hier gar nicht zu schreiben.

    Das war einfach Verzweiflung weil ich hoffte so das "Problem" zu lösen und nicht den Schritt der Trennung gehen zu müssen.

    Was denkst du passiert wenn sein Körper ein Machtwort spricht? Wahrscheinlich ist er sich der Risiken bewusst und trinkt trotzdem. Würde es für dich etwas ändern? Die Sucht wäre je trotzdem da.

    LG

    Hast du Beiträge quer gelesen oder gab es etwas nachdem du suchen konntest das deinem Fall ähnlich ist?

    Hallo Berniesu,

    ich habe hier sehr viel gelesen und habe unsere Situation in ganz vielen Beiträgen wiedererkannt. Leider musste ich hier auch erkennen und letztlich verstehen das der Kampf den ich damals führte aussichtslos war, da seine Einsicht bzw. die Bereitschaft gegen die Sucht anzugehen nicht da war. Das war nicht das was ich eigentlich lesen wollte. Es gab auch einige Antworten die mir nicht gefallen haben. Am Ende hat mir das aber geholfen doch den endgültigen Schlussstrich zu ziehen.

    Es stehen seit heute schon die nächsten 3 vollen Kästen im Versteck. Er trinkt zwischen 5 und 9 Bier täglich im Moment, ab ca 15 bis 21 Uhr. Ich merke ihm fast überhaupt nichts an!!!!! Ok heute abend rieche ich den Alkohol sehr. Darf/kann man überhaupt Autofahren? Hat man trotzdem die gleichen Promille im Blut? Er fährt zur Arbeit, kinder herum, die Familie spaziere etc.

    Ob er noch Restalkohol am Morgen hat kann ich dir nicht sagen, bist du sicher das erst nachmittags anfängt mit trinken.

    Irgendwann bemerkte ich bei meinem Ex ein starkes Zittern am morgen. Bis dahin wollte ich es irgendwie nicht wahrhaben das er alkoholabhängig ist. In dem Moment wurde es mir leider sehr bewusst. Ich möchte gar nicht wissen wie lange mein Ex schon mit einem gewissen Promille-Gehalt gefahren ist und wie oft ich da auch mitgefahren bin. Wenn er nach Hause kam mit Fahne dann ist er ja auch gefahren. Wir wohnen auf dem Land, er war im Außendienst tätig.

    LG

    Ich frage mich oft, wieso ich so festhänge und mich nicht trennen „kann“. Soviele Leute lassen sich scheiden, fangen neu an. Wieso bin ich so feige? Jeder Freundin würde ich dazu raten. Wir sind seid fast 20 Jahren zusammen. Ich verstehe mich selbst nicht. Ich krieg den Mund nicht auf, kann nicht drüber reden. Ich verzweifle grad über mich selber.

    Hallo Franzi,

    das hat nichts mit feige zu tun. Das ist ein Riesenschritt mit ganz vielen Veränderungen. 20 Jahre sind eine lange Zeit.

    Ich war mit meinem Partner 28 Jahre zusammen und bin 24 Jahre verheiratet. Über eine Trennung hatte ich schon Jahre vorher immer wieder nachgedacht. Aber da war eben auch die Angst vor der Veränderung und was alles danach kommt. Erst als es für mich unerträglich geworden ist habe ich den Weg hierher gefunden.

    Lass dich beraten, bei der Suchtberatung für Angehörige bekommst du sicher auch einige Tipps und Hinweise.

    LG

    Hallo Nala,

    da hast du dann ja recht hohe Kosten allein für den Arbeitsweg. Wie ist es mit der Kinderbetreuung?

    Lass dich unbedingt beraten. Wenn du genau weißt welche finanziellen Mittel du monatlich hast kannst du das ganze besser planen.

    LG

    Die Entscheidung zu treffen das Ganze zu beenden macht mir Angst. Es macht mir Angst was danach kommt. Ich habe Herzrasen wenn ich daran denke

    Hallo Nala,

    die Angst ist vollkommen normal. Letztendlich gibt man doch etwas vermeintlich funktionierendes und gewohntes auf. Man hat das Ungewisse vor sich und weiß nicht was kommt. Es zerplatzt der Traum welchen man mit dem Partner hatte.

    Ich weiß nicht wie du finanziell aufgestellt bist. Gehst du arbeiten? Das habe ich nicht so richtig rausgelesen. Vielleicht kannst du dich auch mal bei der Caritas o.ä. beraten lassen welche Hilfen du beantragen kannst.

    Man sieht erstmal kein Land, aber nach und nach lichtet sich der Nebel. Und am Ende von jedem Tunnel kommt auch wieder Licht.

    LG

    Ich will es hoffen.... Kopf und Bauch sprechen ja schon viele Jahre nicht miteinander... Wie war es denn bei anderen Angehörigen die den Absprung geschafft haben? Seid ihr mit einem miesen Bauchgefühl gegangen oder was war der "Trick"?

    Hallo los,

    ich hatte mich getrennt, er machte einen Entzug und ich schöpfte wieder Hoffnung. Leider war die Hoffnung umsonst. Ich habe mich vor der eigentlichen Trennung anwaltlich beraten lassen um einfach mal Licht ins Dunkel zu bringen. Auch hatte ich da den Entschluss gefasst das Haus (im Grundbuch stehe nur ich) zu verkaufen um meinen Ex auszahlen zu können. Weiterhin hatte ich alle Unterlagen auseinandersortiert. Dieser Entschluss im Zweifel das Haus zu verkaufen hat mir irgendwie die Last genommen. Jetzt habe ich das Haus doch behalten, irgendwie geht es weiter.

    Ja Kopf- und Bauchgefühl ist echt schwierig. Das miese Gefühl (ihn im Stich gelassen/fallen gelassen zu haben) werde ich leider nicht wirklich los, da nach der Trennung der richtige Absturz kam (wahrscheinlich wäre der Punkt auch so gekommen, nur vielleicht etwas später). Auch wenn es so gaaanz langsam besser wird. Der Verstand und wahrscheinlich doch ein unbewusstes Gefühl hat mich davor bewahrt das ganze rückgängig zu machen.

    LG

    Meine Wohnung ist schon gekündigt, seine auch und wir arbeiten zusammen.
    Es fühlt sich an als würde ich bei einem Unfall zuschauen, nur dass dieser mein Leben ist.

    Eine Trennung wäre also nicht nur eine Trennung sondern einfach alles würde sich verändern.

    Habt ihr dann schon für eine gemeinsame Wohnung unterschrieben oder wie ist das gemeint?

    Vielleicht kann man mit dem alten Vermieter reden und die Kündigung eventuell zurücknehmen? Das ihr zusammen arbeitet ist natürlich blöd und wahrscheinlich auf Dauer schwierig. Ich weiß ja nicht wo du arbeitest, aber ist denn eine andere Abteilung oder die Versetzung in eine andere Schicht eine Option?

    LG

    Und dann ist da noch die Sorge, er wird zerfallen ohne mich. Es ist nicht meine Verantwortung und doch tut der Gedanke unerträglich weh…

    Hallo Monstera,

    ja das kenne ich und ja es tut weh. Aber er hat es in der Hand wie es weitergeht.

    Ganz am Schluss als er alles verloren hatte saß mein Ex mit mir in der Klinik und hoffte das er als Notfall aufgenommen wird. Er hatte Angst das er weggeschickt wird. Ich glaube da hatte es bei ihm Klick gemacht. Für uns leider zu spät.

    Ich glaube auch das mein Ex mit mir an meiner Seite es nicht geschafft hätte. Die Strukturen waren zu eingefahren, meine Erwartungshaltung war da und ich denke es war auch einfach schon zu viel kaputt.

    Ja, es stimmt - eigentlich weiß ich was zu tun ist. Aber es ist so schwer. Wir sind in dieser kurzen Zeit sehr zusammengewachsen, verbringen jeden einzelnen Tag miteinander. Ich weiß nicht ob ich nochmal jemanden finden werde, der mir so vertraut ist.

    Diese Gedanken sind ganz normal. Aber lieber allein als unglücklich in einer Beziehung.


    LG

    . Er hörte auf heimlich zu trinken und sagte mir immer wenn er vor hatte was zu trinken. Nur dass es immer wieder häufiger wird. Bis er abstürzt. Dann Reue, Besserung, und wieder von vorne.

    Hallo Monstera,

    solche Abmachungen hatte ich mit meinem Ex auch immer mal wieder getroffen. Immer mit der Hoffnung dahinter das damit alles gut wird.

    Das ist aber am Ende alles unsinnig. Wie du schreibst erst Reue, kurze Besserung, dann geht es wieder von vorne los. Und genau dieses Hoffen und Bangen und dann die Enttäuschung ist für die Angehörigen das Schlimme. Er wird dir vermutlich so ziemlich alles versprechen damit für ihn alles so weiter geht wie bisher. Und du klammerst dich immer wieder an diesen Strohhalm.

    Du kannst den Absprung noch schaffen. Ihr wohnt noch nicht zusammen. Seine Sucht kann nur er allein bekämpften und der Entschluss dazu muss von ihm kommen.

    LG

    Hallo Nala,

    da hast du ja auch in deiner Kindheit einiges mitmachen müssen. Umso wichtiger ist es jetzt deine Tochter genau davor zu schützen.

    Dieses nachlassende Interesse am Partner, den Kindern, den Freunden kennen hier fast alle.

    Du stehst mit allem allein da, kümmerst dich und es kommt so gut wie nichts mehr zurück.

    Wie stellst du dir dein weiteres Leben vor. Du bist noch jung. Möchtest du die nächsten Jahre so verbringen? Wenn er nichts unternimmt wird sich die Situation wahrscheinlich eher verschlechtern.

    LG

    Hallo Nala,

    es ist gut das du den Weg hierher gefunden hast. Das Lesen der Geschichten von anderen wird dir helfen deine Situation besser einschätzen zu können.

    Er muss selber den Wunsch haben etwas gegen seine Sucht zu unternehmen. Da kannst du noch soviel reden, wenn er nicht will wird das nichts. Auch eine Paartherapie wird da nichts bringen.

    Dieses ewige Hoffen und Reden kenne ich auch zur Genüge. Am Ende glaubt man selber das man ihn mit dem vielen Reden, Drängen, Schimpfen und Drohen noch dazu gebracht hat weiter zu trinken.

    Du musst schauen das es dir und deinem Kind gut geht. So wie du ihn beschreibst wird das wohl aktuell nicht funktionieren.


    LG

    Hallo Berniesu,

    dein Bauchgefühl trügt wohl leider nicht. Die Menge Alkohol und die Veränderungen die du beschreibst sprechen eine deutliche Sprache.

    Das ganze ist ein schleichender Prozess. Der Betroffene muss seine Trinkmenge immer weiter erhöhen um den gleichen Effekt zu erzielen. Wenn die Angehörigen es bemerken trinkt der Betroffene meist schon lange.

    Du kannst sicher versuchen mit ihm zu reden und ihm deine Sorgen und Ängste mitteilen. Die Entscheidung sich Hilfe zu suchen muss dein Mann selber treffen.

    Sehr sehr viele Abhängige funktionieren noch Jahre. Sie gehen arbeiten, erledigen ihre Sachen im privaten Bereich und kaum jemand merkt etwas. Irgendwann funktioniert das aber nicht mehr.

    Lies hier viel in den Beiträgen von Betroffenen. Das hat mir geholfen die richtige Entscheidung für mich zu treffen.

    LG

    Hallo Zusammen!

    Wir haben mit der Kleinen gesprochen.
    Sie hat geweint und gesagt dass sie das nicht möchte.Jetzt ist sie wieder aber in ihren Alltag übergegangen.Ich denke es ist ein Prozess.Was ich krass fand,ist ,dass sie unsere Beziehung scheinbar gar nicht als scheiternd gesehen hat.Sie meinte:Ihr habt doch gar nicht viel gestritten oder:Ihr habt Euch doch mal geküsst.Tja,was soll ich sagen.Vielleicht haben wir es ja doch ganz gut hinbekommen und nun ist es weiterhin

    Hallo Lotta,

    super das ihr das Gespräch wie geplant führen konntet. Ich glaube schon das deine Tochter die Streitigkeiten und Spannungen mitbekommen hat Kinder sehen ja manches etwas anders. Die denken dann schon das ein Kuss oder nicht so viel streiten reicht um weiterzumachen. Leider kannst du ihr den Schmerz nicht nehmen, aber ich bin sicher das du sie auffängst und durch die Phase sehr gut begleitest.

    ich denke auch, dass es gut ist, wenn Du es nicht mehr so mitbekommst. Die Sucht eines Angehörigen frisst so viel Lebensenergie. Und das hilft der Person ja nicht einmal, wenn sie die Sucht nicht anerkennt und nichts ändern will.

    Genau so ist. Das Zusammenleben nimmt unglaublich viel Energie. Ich war zwar seit August 2022 räumlich getrennt von meinem Ex-Mann aber richtig zur Ruhe kam ich erst nach seinem Gang in die Klinik und damit Auszug ab Februar. Von da an ging es mir deutlich besser.


    LG

    Hallo Lotta,

    wie andere auch schon geschrieben haben solltest du mal aus der "Wir-Position" rauskommen.

    Ich gehe mal davon aus dass die meisten Alkoholiker durchaus um Ihre Situation und die möglichen Folgen wissen. Bei meinem Ex hatte ich auch das Gefühl das er Depressionen hat.

    Natürlich tut er dir leid. Das ist ja genau das Problem was wir haben. Er tut uns leid und wir versuchen weiterhin alles zu tun damit es ihm besser geht und wir unser "Gewissen" beruhigen. Das alles hilft dem Betroffenen leider nicht. Du kannst ihm nicht helfen wenn er nicht möchte.

    LG

    Am Freitag vor zwei Wochen ist es dann eskaliert.

    Er war wieder mal betrunken, geriet in einem Streit mit unsrer Tochter im Teenageralter, der verbal völlig entgleiste.

    Daneben stänkert er auch gegen seinen Sohn, findet im Suff alles Scheiße was der macht.

    Versteht nicht das ich keine Lust hab ihm beim saufen zuzuschauen.

    Hallo Ilse,

    diese Sätze finde ich echt schlimm. Was du machst und wie du damit umgehst ist die eine Sache. Aber deine Kinder habe keine Wahl. Offensichtlich lässt er ja seinen Frust an Ihnen aus. Und da sollte Schluss sein.

    Du schreibst ja auch das du Herzrasen usw. bekommst wenn du an die Wochenenden denkst.

    Ja es ist nicht einfach sich zu trennen. Das ist so. Man bedauert es auch, irgendwann hat man sich ja auch mal geliebt und es gab bessere Zeiten. Aber wenn der Alkoholkranke nicht möchte ist es ein aussichtsloser Kampf bei dem am Ende alle verlieren.

    Du hast noch viele Jahre vor dir, deine Kinder noch ihr ganzes Leben. Denk drüber nach wie diese Jahre aussehen sollen.

    LG

    LG

    Hallo an alle,

    eigentlich hatte ich mir vorgenommen mich mehr einzubringen, merke ab auch das mich das immer sehr aufwühlt.

    Dieses Gefühl nicht genug getan zu haben lässt mich leider immer noch nicht los. Das dauert wahrscheinlich noch, vielleicht geht es auch nie ganz weg. Wer weiß.

    Mein Noch-Ehemann ist nach wie vor trocken. Er ist auf Arbeitssuche und kommt ansonsten anscheinend gut klar. Er geht zur Suchtberatung und plant dann wohl ab Dezember die MPU Vorbereitung.

    Wir telefonieren in unregelmäßigen Abständen miteinander, ab und an muss ja doch noch mal etwas besprochen werden.

    Am 07.11.2023 haben wir Scheidungstermin. Dann ist es amtlich. Irgendwie kommt es mir manchmal immer noch so unwirklich vor.

    Trotz allem war der Schritt richtig. Ich weiß das ich das nicht mehr lange durchgehalten habe. Auch wenn man denkt man ist stark, irgendwann geht es nicht mehr.

    Es gibt aber auch positives. Ich habe einen neuen Partner an meiner Seite und erlebe gerade eine ganz andere Qualität in der Partnerschaft.

    LG