Beiträge von Bolle

    Hallo Petra

    Das machst du richtig,du bewegst dich ja, :thumbup:

    Loslassen ist etwas ganz schwieriges,vorallem wenn man es sehr mag oder mochte.

    ich weis es von mir mit dem Alk,aber auch von meiner Ex und den Kindern,wenn sie erwachsen werden und ihr eigenes

    Leben leben wollen.

    Es ist immer ein langer Prozess.Da hilft manchmal auch einfach nur weitergehen auf seinem Weg.

    Du bist schon unterwegs,das freut mich.

    Jetzt guck nach vorne in die Zukunft ohne Angst.Sei mutig für Neues.(und schau dich nicht so oft und intensiv um,da siehst du nämlich nicht mehr wo du hin willst ;) )

    Ich drück dir feste die Daumen

    Liebe Grüße

    bolle

    Hallo Petra

    Habe mir lange überlegt ob ich hierzu was schreiben soll.

    Bin ja quasi von der anderen Seite.also langjähriger Alkoholiker.

    Stelle mir auch manchmal die Frage,warum es bei mir so lange gedauert hat trocken zu werden,und was mir

    vielleicht geholfen hätte den Weg früher zu gehen.

    Klare Antwort:Wenn mir mein Damaliger CO die Pistole auf die Brust gesetzt hätte und eine Entscheidung gefordert

    hätte .in aller Klarheit und Konsequenz.

    Mach was gegen deine Krankheit oder ich und die Kinder sind weg.Hätte ich mir gewünscht aus heutiger Sicht.

    Wir Alkoholiker hören meist den Schuss nicht,auch nicht den zweiten.Erst wenn uns alles um die Ohren fliegt,bewegt sich was.

    Auf jeden Fall sind die Chancen dann höher,das sich was ändert.

    Und dann dein Plan dich in einem anderthalben Jahr zu trennen,und das ihm noch mitzuteilen ist aus einem

    nassen Alkoholikergehirn geradezu eine Einladung in aller Ruhe weitermachen zu können.

    Sorry wenn ich so direkt und bestimmt bin.Auch auf die Gefahr hin ins Fettnäpfchen getreten zu sein ,bitte ich im Vorraus mal um Entschuldigung.

    Liebe Grüße

    bolle

    Hallo Dominik

    Ich kann schon verstehen das du nun so langsam ungeduldig wirst,je näher dein Termin rückt.

    Als du schriebst das du dich auf die Therapie freust musste ich schmunzeln und dachte warts mal ab.

    Bei mir fühlte sich das anders an.Ziemliches Gedankenchaos.Aber ist bei jedem anders.

    und Geduld wirst du haben müssen,denn wie lange läufst du jetzt schon talwärts?

    Wenn ich das richtig sehe schon einige Jahre.Nun bist du am Wendepunkt und musst den Berg wieder hinauf.

    ich finde es gut und mutig,das du diesen Schritt nach vorn gemacht hast.

    LG bolle

    Hallo Dominik

    Freut mich das du es anpackst.Der weg den du gehst ist der richtige.

    Bin auch aus den Südwesten und habe LZ Erfahrungen.

    Hier im Forum kannst du einiges mitnehmen auf deinen Weg.

    Erkenntnisse,Empfehlungen ,Ratschläge etc.und manchmal begegnest du dir selbst hier.

    Grüße bolle

    hallo Hartmut

    Gruß vom mir an den Hardliner :lol::lol:

    Hatten ja schon kurz Kontakt

    Bei unserer Krankheit muss man Hardliner sein oder sich zu einem entwickeln.

    Deine Kommentare und Ratschläge entsprechen meiner Sichtweise der Dinge.

    Grüße

    bolle

    Hallo Jarno

    Bin auch neu hier und erst kurz in dieser SHG

    beim lesen deines Beitrags kommt mir meine vergangenheit schlagartig wieder entgegen.

    ich habe in den letzen Jahrzehnten(richtig gelesen) :o ähnliches erlebt.Sehr viele Entgiftungen,3Langzeittherapien stationär

    und einige ambulant.

    Meine Klinik hat mir nach der Langzeit direkt eine Nachsorgegruppe angeboten,was ich auch annahm.Und zwar direkt nach der Entlassung.Vielleicht ist das bei dir auch möglich.Hilfreich ist es auf jeden Fall.

    Wenn du endlich die Kurve kriegen willst,sei dir bewußt das diese eine sehr langezogene Kurve ist und du Zeit brauchst.

    bei mir hat es gefühlt ewig gedauert zufrieden trocken zu sein.Aber es lohnt sich auf jeden fall nicht aufzugeben weiter an sich zu arbeiten.Draußen geht alles so weiter wie vorher.da ändert sich nichts.

    Du änderst dich und wirst anecken.

    Schau mal ob du die Möglichkeit hast über Vermeidung von Rückfällen was zu lesen bekommst.(

    Rückfallprophylaxe)

    wir hatten damals eine extra Gruppe in der Reha.

    Und wenns dir irgendwo mulmig wird in einer Situation ergreif die Flucht,zumindest vorerst.

    Das ist allemal besser als einen Rückfall zu riskieren.Später wenn du stabil bist,kannst du anders damit umgehen.

    Ich wünsche dir alles Gute in deinem neuen Leben

    LG bolle

    Hallo Stern

    das mit dem kämpfen bezieht sich Gott sei Dank nicht(mehr) auf den Alk.sondern eher allgemein gemeint.

    Also auf das alltägliche.bin auch nicht mehr der jüngste(ü60)und beim aufstehen muss ich manchmal kämpfen :lol:

    Auch die tägliche Struktur beizubehalten ist manchmal ein Kampf.Solo bin ich schon etwa 10 Jahre.

    LG bolle

    Hallo Mond

    erstmal respekt und ein dickes lob von mir.als ich deine zeilen las kam bei mir die erinnerung zurück,wie es mir

    auch sehr oft so gegangen ist wie dir jetzt.du hast die erste hürde genommen,das ist der körperliche faktor.jeztz kommen die nächsten hürden :? wie du geschrieben hast,hat sich der alkohol nicht nur in dein leben gemogelt,sondern auch in deine gedanken.und von dort lässt er sich nicht so einfach verbannen.geht auch nicht so richtig :( auch heute noch denke ich manchmal an ihn.aber in ganz anderer form.als etwas das hinter mir liegt und nicht im weg herumsteht.mich behindert und stolpern lässt.

    das wirft doch ein ganz anderes licht auf die sache oder?

    damit stärkst du dich und drückst aus,das du die kontrolle hast.

    bleib stark und lenk dich ab,egal durch was ,wenn er dich wieder triggert.er wird so schnell nicht locker lassen,aber du hast bisher bewiesen das du standhalten kannst.

    LG bolle ich drück dir beide daumen :wink:

    hallo stern

    war längere zeit (ca 2 jahre)in einer gruppe beim psychosozialen freundeskreis.auch in einer nachsorgegruppe nach meiner letzten reha 09 ohhh mann ist das lange her :-)))

    war jetzt ziemlich lange alleine unterwegs,was ja auch sinn macht.nun dachte ich mir,das es auch sinn macht im austausch mit

    gleichgesinnten und betroffenen zu treten.immer als solokämpfer wird auch manches mal eintönig.

    und mit nichtbetroffenen darüber zu reden bringt nicht viel,da das verständnis dieser krankheit für fast alle aussenstehenden sehr gering ist.

    lg bolle

    hallo zusammen

    Suche schon länger eine Möglichkeit mich mit anderen alkoholabhängigen auszutauschen, auch einfach nur zu plaudern.bin seit nunmehr 8 Jahren trocken. Sehr viele entgiftungen und einige Therapien, stationär und ambulant liegen hinter mir. Inzwischen kann ich sagen zufrieden trocken zu sein, was ich in früheren Jahren für unmöglich hielt. Suche nun Leute zum Gedankenaustausch.LG Bolle :lol: