Leider erst 60 Tage
Kannst du auch anders ausdrücken
Schon 60 Tage ![]()
Das ist doch eine Leistung. Damit kann sich dein Denken langsam verändern.
Bleib dran ![]()
Leider erst 60 Tage
Kannst du auch anders ausdrücken
Schon 60 Tage ![]()
Das ist doch eine Leistung. Damit kann sich dein Denken langsam verändern.
Bleib dran ![]()
Da ich Alkoholiker bin,und der Faden auch so betitelt ist, geb ich meinen Senf mal dazu.
Er hatte eine trinkpause, allein wegen dem Führerschein .
Die neue wird es mitmachen müssen oder nicht.
Er wird weiter einen "Ausrutscher "nach dem anderen hinlegen und über kurz oder etwas länger genau dort landen wo er vorher war,wahrscheinlich wirds noch schlimmer.
Schade.
LG Bolle
Respekt!
Noch ein bisschen, dann ists 4 stellig ![]()
Hallo Eva
Die Vergangenheit ist nicht mehr zu ändern.
Mit der Zeit vergeht auch die Reue, soviel in den Sand gesetzt zu haben. Denn mit jedem neuen und nüchternen Tag beweist du dir selbst und deiner Umgebung (Familie)das es anders, besser geworden ist und auch bleibt.
Du hast schon eine Strecke zurückgelegt und es wird immer mehr und besser.
Zuviel zurückschauen versperrt den Blick nach vorne.
Das Leben umkrempeln ist mir auch nicht leicht gefallen aber es hat sich so gelohnt.
LG Bolle
Hallo Bienenliesel
Meine Gedanken dazu
Wenn deine Mutter ankommt, nimmst du dir sie zur Seite, für ein Viertel Stündchen unter 4 Augen und erklärst ihr was du gerade tust,nämlich dir ein abstinentes Leben aufzubauen, Tag 20 oder so und wo für dich die Risiken liegen. Mütter sind,auch wenn sie nach außen anders wirken wollen, immer auf der Seite ihres Kindes, egal wie alt es ist.
Glaub mir,es wird dich befreien und sie wird im Rahmen ihrer Möglichkeiten mitziehen, mittragen. Aus meiner Sicht ein wichtiger Schritt für dich.
Einfach machen und das Ergebnis wird bestimmt auch dich überraschen.
Drück dir die Daumen
LG Bolle
Ignoriert meinen Konflikt einfach. Das wollte und hätte ich hier gar nicht so öffentlich austragen sollen.
Auf jeden Fall wäre ich ohne dieses Forum hier nicht so weit gekommen.
Doch,das war richtig.
Durch das Forum wirst du auch noch weiter kommen, Schritt für Schritt.
Manchmal wuselt es im Kopf, Unsicherheit oder sonstiges will sich breit machen. Ist normal.gut es hinzuschreiben,zu sortieren oder auf morgen zu vertagen.
LG Bolle
Willkommen hier im Forum
Mit dem durchfortsten wirst du auch auf die Artikel stoßen. Grundbausteine und Notfallkoffer.
LG Bolle
Ja, ich habe ihm schon vor 14 Tagen gesagt das ich offensichtlich ein Problem mit Alkohol habe, habe meinen Konsum runtergeschraubt und am Samstag auf niemals wiedersehen gesagt.
Problem mit Alkohol?Das kommt bei ihm in die Kategorie, nicht so schlimm oder nicht so ernst gemeint.
In dem Bereich kenn ich mich aus:
Hallo Herr Doktor, ich bin Alkoholiker, trinke seit Samstag nicht mehr, sitze hier im kalten Entzug, bin unruhig und schwitze.Habe Angst vor einem Krampfanfall .Können sie mir ambulant helfen oder eine Einweisung geben. Jetzt.
Manchmal nutzt es nichts zart anzuklopfen, da muss getrommelt werden.
Es geht um dich und deine Gesundheit und dein Leben.
LG Bolle
"Ich habe dabei festgestellt, dass es für die Kids auch gar nicht so einfach zu verstehen ist, wenn der Vater sagt ich bin Alkoholiker."
Hallo René
Es ist ja sogar für Erwachsene, die nicht betroffen sind so gut wie unmöglich das zu verstehen. Mit dem Wort Alkoholiker kann eben keiner was anfangen, aus Unwissenheit oder mangelnder Erfahrung.
Ich habe meinen versucht zu erklären, wie Sucht funktioniert, nicht nur Alkohol. Und auch beschrieben, was verschiedene Situationen mit mir machen können, wenn ich nicht aufmerksam bin und Risiken für mich vermeide.im ersten oder auch zweiten Jahr besonders großen Abstand zu meinem ehemaligen Suchtmittel zu halten.
Bis ich mich stabil fühle, und auch dann immer noch achtsam sein muß. Beispiele,z,b. von einem Raucher, der nach einer Zigarette wieder zum Raucher wird kann zur Verdeutlichung helfen.eben nur um zu erklären, daß es absolut Tabu bleiben muß.
10 Wochen ![]()
Und Ja ,das Risiko auf solch einer Veranstalltung ist mir bewusst und das muß ich aushalten können und kann das auch.
Fragt sich nur wie lange.
Lies dich bei den anderen Artikeln mal ein und vor allem bei dem Begriff:Risikominimierung
Hallo Franko
Zur Zeit scheint dein Selbstbewusstsein geschrumpft zu sein. Du bist schon länger abstinent gewesen als ich jemals. Das ist doch schonmal eine tolle Leistung.
Und hämische Bemerkungen kränken sicherlich.gibt aber auch Gelegenheit dich zu positionieren.und zurückzuschießen.
Wenn mir jemand so käme, müsste er sich warm anziehen, denn schließlich habe ich und du ja auch das Glas stehengelassen,der stänkerer jedoch nicht.
Letzten Endes geb ich mich mit solchen leuten garnicht mehr ab.
Bringt ja nichts andere retten oder bekehren zu wollen. Klappt so wenig wie bei mir damals, nämlich garnicht.
Vergeudete Energie.
In vielen Beiträgen hier kannst du nachlesen, das das Umfeld von früher nicht mehr passt zu dem trockenen Leben.
LG Bolle
In meinem Umfeld weiß jeder dass ich ein Alkoholiker bin und mir wird trotzdem Bier und Alkohlfreies angeboten.
Hallo Franko
Das ist ja wohl der Hammer. Aus Versehen?Oder weil derjenige es vergessen hat, könnte ich noch einigermaßen nachvollziehen.
Es gibt auch solche Zeitgenossen, die dich einfach testen, ärgern oder verführen wollen.
Gerade da geh ich persönlich dann in die offensive. War bei mir nur ein zweimal nötig.
Z.b. oh,du hast bestimmt vergessen, das ich keinen Alkohol (mehr) trinke.oder?
Falls du mich testen willst finde ich das unverschämt und rücksichtslos, oder würdest du deiner zuckerkranken Oma eine Torte aufschwatzen wollen, oder jemand der eine Erdnussallergie hat mit Erdnüssen verführen wollen, damit er schön krank wird?
Und dann so,daß andere Personen mithören können.
War vor langer Zeit bei mir mal der Fall.
Er hat sich geschämt wie ein Dreckspatz ![]()
Das war dann erledigt für die Zukunft.
Klare Kante,freundlich aber bestimmt, das hilft.
LG Bolle
Wie gehe ich mit einem solchen Wort um?
Woher kommt der Begriff?Wer hatte ihn genutzt und nutzt ihn heute noch?
Nochmals Fragen über Fragen, unterschiedliche Deutungen, Meinungen und Gefühle die dabei entstehen.
"Einer ist immer schuld ","die Schuldfrage muss noch geklärt werden"
Wenn ich mir mit dem Hammer auf den Daumen haue,bin ich dann selbst schuld.
Nein.ich hab nicht aufgepasst und jetzt tuts weh.damit muss ich leben.
Der Schmerz wird weniger und ist irgendwann weg.Beim nächsten mal pass ich auf.
Aus Erziehung und Prägung, aus der Kindheit wurde mir vermittelt das einer, hoffentlich nicht ich immer schuld sei.die Religion nutzt es heute noch um Menschen zu "führen "zu "leiten"auf den gewünschten Weg.
Sehe ich heute anders. Aus Unwissenheit, achtlosigkeit mache und machte ich Dinge, die Konsequenzen hinter sich herziehen.
Der Mensch macht immer Dinge die er nicht überlegt hat und die sich anders entwickeln als gedacht.
In jungen Jahren hatte ich immer gern gebechert, war lustig machte Spaß, lockerte auf.
Konsequenz, ich wurde abhängig, süchtig.
Meine heutige Sichtweise und Herangehensweise ist für mich ganz einfach.
Dumm gelaufen, fahrlässig gehandelt und ist jetzt wie es ist.
Damit komme ich mittlerweile gut zurecht.
Es war ein langer und beschwerlicher Weg bis dahin .Trotzdem muss ich mich nicht täglich selbst in die Pfanne hauen und mir eine schuld aufbürden.
Ich bin froh das Karussell des Alkohols verlassen zu haben. Eine Lebensaufgabe.
Eigene Schuldzuweisungen behindern mich in meinem Leben trocken zu sein und zu denken.
LG Bolle
Die Bilder im Kopf, die im laufe der Zeit entstanden sind gelten als gegeben.
Jeder ,der nur einfache Definition, die einfach übernommen werden, kennt das.
Das ist so.und schon sind Alkoholiker abgestempelt,definiert,ganz kurz und bündig.
So dachte ich jahrelang selbst und da will ich ja nicht dazugehören. Bin ich nicht.
Die medizinische Seite und Erklärung und Definition wird nicht berücksichtigt.
Seit 1968 gilt Alkoholismus als Krankheit.
Ist bei den meisten noch nicht angekommen. Täglich sterben etwa 200 Menschen an den unmittelbaren Folgen ihrer Krankheit.
Wird nicht wahrgenommen. Ignoriert.
Bei mir hat es sehr lange gedauert, bis ich das eingesehen habe.
Die tausendfachen Bemühungen aber jetzt weniger zu saufen, mich nicht mehr gehen zu lassen, auf die bremse zu treten, nicht mehr so viel oder so oft über die Stränge zu schlagen, waren nicht möglich, nicht durchzuhalten, einfach nicht machbar.
Einzige mögliche Schlussfolgerung:ich bin alkoholkrank geworden, ich bin Alkoholiker.
Wie komme ich da raus?
Einzig die absolute Abstinenz hilft.
Wege gehen, die ich nicht wollte, trotz Scham unabhängig davon was andere dachten oder lachten.
Mache ich heute noch so und es ist gut für mich. Das trockene Leben ist vielmehr als nur nicht trinken.
Ich bin Alkoholiker, na und.
Die Befreiung ist täglich spürbar, erlebbar.
LG Bolle
Hallo Tom
Willkommen in unserer Gruppe
dem man keine Chance mehr geben mag. Und das zurecht.
Die Chance hast du dir selbst gegeben, das ist doch schonmal ein Anfang. Etwa 6 Wochen abstinent ist auch ein guter Start ins nüchterne Leben.
Lies dich erst ein wenig ein hier, die grundbausteine(unter Artikel zu finden) sind die Richtschnur
LG Bolle
Hallo Alex
Vielen Dank für deine Arbeit für das Forum.
Deine Beiträge habe ich immer gern gelesen, deine humorvolle Art geschätzt. Deinen Weg verfolgt und deine klare Linie.
Du hast viel geschafft in den 3 Jahren in denen ich dabei bin.Hut ab.
Das Leben ist Veränderung, Wandel.
Bleibst uns ja trotzdem erhalten.
Manchmal dachte ich, wie schafft der das nur,immer in voller Action und jetzt auch noch ohne Auto ![]()
Weiterhin alles erdenklich Gute auf deinem Weg
Herzliche Grüße
Bolle
Hi nori
Es ist nie zu spät. Ich konnte erst mit weit über 50 trocken werden. Mit jedem nüchternen Tag wird es bei dir auch positive Veränderungen geben .Vielleicht kaum merklich aber auch ein Marathon fängt mit einem einzigen Schritt an.
Du hast schon einige wichtige Schritte gemacht. Gut das der Termin so schnell möglich ist ![]()
Mir ging es auch manchmal zu langsam. In die Zukunft kann niemand blicken. Aber heute zählt, und die Tage werden zu Wochen.
In einigen Wochen kannst du ja mal deine ersten Beiträge wieder lesen und staunen wie du dich verändert hast.
LG Bolle
Herzlich willkommen
Ich bin ca 3 Jahre hier und es tut mir gut.
Zwar schon lange trocken aber der Austausch und die ständige Verfügbarkeit ist toll.
Jetzt meine Gruppe.
LG Bolle
Hallo Robin
Das Wort "Angst "tausche ich beim drübernachdenken durch "Respekt "aus.
Das fühlt sich für mich dann besser an.