Beiträge von Mond71

    Hallo Sunshine,

    Danke für Deine Ehrlichkeit. Ich hatte kurz bevor ich losgefahren bin nochmals mit meiner Bekannten telefoniert und erfahren, dass wir mit ihren Mädels alleine sind. Außerdem hatte sie Rufbereitschaft (Ärztin) so das klar war, kein Alkohol. Ich bin nicht beratungsresistent, im Gegenteil ich nehme mir alle eure Ratschläge an! Mir ist es sehr wichtig trocken zu bleiben! Ich habe in der geschlossenen Psychiatrischen Klinik meinen Entzug gemacht. Das war eine sehr schlimme Zeit und ich ich bin dem Team der Station unendlich dankbar für die erfahrene Betreuung und Menschlichkeit. Ich komme vielleicht gerade nicht so rüber. Ich will und werde nicht mehr saufen. LG

    Das ich ab 30.06 erst in eine SHG gehen kann, hatte ich oben geschrieben. Mit Sport sieht es auch momentan blöd aus, ich heile gerade noch einen Kreuzbandriss aus. Fühle mich gerade wie auf der Anklagebank Hartmut - und danke für das ins tiefe Loch fallen, genau deshalb möchte ich ja raus unter nette Menschen.

    Hartmut

    Zitat

    ... noch sehr wackeligen Füße ...

    Du hast so recht, aber ich habe null soziale Kontakte außer der Arbeit und guten Tag mit den Nachbarn. Ich verblöde langsam!

    Elly

    Ich war dort noch nicht sooft in der Vergangenheit gewesen, aber es wurde zum Essen ein Glas Wein oder Weinschorle getrunken, wobei ich denke, dass um diese Uhrzeit 19 Uhr eher noch nichts derartiges angeboten wird.

    Ich könnte verrückt werden. Vielleicht fahre ich hin und wenn ich merke es triggert mich zu sehr lege ich die Karten auf den Tisch? Aber ich möchte nicht mit meiner Abstinenz hausieren gehen, da ich nicht will, dass durch einen Zufall mein Arbeitgeber davon erfährt. Das mache ich aus Selbstschutz.

    Ein anstrengender Arbeitstag ist vorbei. Musste gerade einkaufen. Ich bin nachher bei einer Bekannten eingeladen, die ich zufällig vorhin beim Einkaufen getroffen habe. Da ich mit dem Auto hinfahren werde, bin ich relativ entspannt. Hoffentlich halte ich durch, falls sie mir mit Weinschorle oder so etwas kommen. Trinke jedenfalls vorher noch reichlich Wasser. Oder soll ich lieber gar nicht erst hin fahren? Mist, man sie hat so einen schönen Garten und einen großen Hund, da würde ich echt mal auf andere Gedanken kommen. ;O(

    Hallo ihr lieben ich habe wieder einen Tag alkoholfrei geschafft. Dank euch! :thumbup: Es war zwischendrin heute echt wild in meinem Suchthirn!

    Ja und das mit dem ,,,

    Zitat

    Insgeheim wussten wir zur nassen Zeit genau, daß wir uns morgen psychisch und physisch scheiße fühlen und auch so aussehen werden. Und zwar den ganzen Tag und dann tranken wir deswegen weiter...ich halt mir das immer wieder vor Augen.

    ... ganz genau Teufelskreis. Freue mich auf morgen und euch,

    LG

    Hallo Thor, ich habe das Gefühl Du hast mega Angst vor einer endgültigen Trennung. Aber so wie es in der Vergangenheit war -Achterbahnfahrt aller paar Wochen - kann es auch nicht bleiben. Du wirst sie in ihrem Verhalten nicht ändern können, so lange sie es selber nicht will. Lass sie für heute erst einmal in Ruhe! Es ist besser so. Sie muss ihr Verhalten mal reflektieren, aber je mehr du Druck aufbaust, um so mehr treibst du sie in die Enge. LG Mond

    Hallo Stern,

    danke für deine "Analyse". Ich kämpfe weiter schlürfe meinen Pfefferminztee und bin froh heute nicht einkaufen gegangen zu sein. Ich fühle mich tatsächlich befreit ohne Alkohol. Am Morgen noch wissen wie der Abend verlaufen ist und nicht fieberhaft zu überlegen, wo ich die leeren Flaschen versteckt habe. Mit alles verloren meine ich, dass mein Sohn und mein Mann mit meinen beiden Katern ausgezogen sind und ich es da irgendwie immer noch nicht richtig realisiert hatte - warum. War halt frisch verliebt - ich war so ein Dummchen. Nun sitze ich hier alleine in der riesigen Wohnung und ignoriere das nervige Triggern von meinem Exfreund Alkohol!

    Habe die letzten Tage das Buch "Die Bestie schläft" von Andrea Noack gelesen. Kann ich nur empfehlen. Habt ihr noch Büchertipps? Die Suchtfibel ist nicht so meins. Ich mag lieber Erfahrungsberichte.

    LG

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    Der Alkohol tat alles andere als irgendetwas zu verbessern, im Gegenteil, er ließ mich zum unkontrollierten Schwachkopf werden.

    Genauso ist es - aber ich bin wahrscheinlich wieder gut im Verdrängen geworden. Rufe mir jetzt ziemlich "peinliche" und gefährliche Situationen in meine Gedanken zurück. Es war wirklich schlimm, ich darf mir das nicht klein reden.

    Bin zu Hause angekommen (Feierabend) und zwar ohne irgendwo einkaufen zu gehen.

    Bin ziemlich nervös. Zum Glück habe ich Euch alle hinter mir - tut gut.

    In den letzten 2 Monaten (seit ich abstinent) habe ich wirklich nur positive Äußerungen zu meinem Auftreten und meiner Ausstrahlung bekommen. Irgendwie denken meine Kolleginnen/Kollegen, Nachbarn ... ich würde eine Diät machen. Habe sage und schreibe 8 Kilo abgenommen - alles "versteckte" Kalorien.

    Sorry wenn ich so hippelig bin, aber ich muss mich gerade stark motivieren. Danke für die Ratschläge! Ich trinke jetzt einen Milchkaffee, später gibt es einen "Eimer"Tee und keinen Alkohol.

    LG

    Ich habe leider sämtliche sozialen Kontakte vernachlässigt. Im Moment lese ich viel zum Thema Alkohol. Grundsätzlich bin ich ein kreativer Mensch und hätte auch Bastelarbeiten zu Hause, aber ich kann mich zu nichts wirklich durchringen. In eine Gruppe vor Ort kann ich erst am 30.06. gehen. Je näher der Feierabend kommt dest unruhiger werde ich. Sauge alle Tipps auf und versuche eine Strategie für HEUTE zu finden. Das habe ich schon einmal verstanden. Morgen sehe ich weiter. LG

    Ja mein Haushalt ist alkoholfrei. Egal wo ich lang fahre, irgend ein Discounter liegt auf dem Weg. Ärgere mich gerade über mich selber. War so gut unterwegs nach der Klinik. Ich habe beobachtet ,dass seit dem ich wieder arbeiten gehe es wieder schlimmer geworden ist. Ich habe richtig doll Angst vor heute Abend. ;0(

    Sorry die falschen Smileys… zu viele Tränen in meinen Augen

    Keinen Halt mehr soll bedeuten ich konnte jetzt den ganzen Tag trinken. Vorher bei ihm, wurde wirklich maßvoll getrunken. Ich jedoch hatte meine heimlichen Reserven gebunkert. Wenn ich das schreibe schäme ich mich fürchterlich. Das ich jetzt so einen Saufdruck verspüre, kann ich gar nicht verstehen. Meine Gedanken drehen sich nur darum nach der Arbeit mir Wein zu kaufen und einen gemütlichen Feierabend mit mir zu feiern. Bitte gebt mir ganz viel Tipps das ich den Supermarkt nicht anfahre. DANKE

    Danke für eure Zeilen. Ich hatte nach Feierabend jeden Tag den gleichen Trott. Schnell nach Hause maximal kurz einkaufen, damit es nicht so auffällig ist, zu den Weinflaschen noch ein paar harmlose Lebensmittel in den Korb. Zu Hause angekommen gerade so die Jacke ausgezogen und dann der erste Schluck zur Belohnung… Die Trennung von meinem Mann und der Auszug von ihm und unserem Kind waren mir letztes Jahr konnte ich gar nicht richtig realisieren. Ich hatte einen tollen Mann aus früheren Zeiten wieder getroffen und schwebte auf Wolken. Innerlich merkte ich nach ein paar Monaten das es sich nicht gut anfühlte, aber der Alkohol machte es immer wieder „schön“. Als mich dieser Mann im März quasi bei Nacht und Nebel vor die Tür setzte gab es keinen Halt mehr. Brauche erst einmal eine Pause. ;( ;(

    Hallo und vielen dank für deine Worte! Die Gewohnheit ist halt drin und der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Ich lese sehr gern im Forum und das gibt mir Kraft! <3 Ich wünsche mir den ehrlichen Austausch mit Betroffenen oder ... Hauptsache man findet Kontakt, wenn man es braucht und da glaube ich, diese Form von Austausch zu finden. LG

    Ich bin seit einigen Wochen alkoholfrei und genieße es! Jedoch möchte ich ehrlich zu geben, dass es mir sehr, sehr schwer fällt. ER (Alk.) hat sich im Laufe der Jahre so in mein Leben "gemogelt" und will nach der Verbannung zurück zu mir. Ich kann außer mit meiner Ärztin, meinem wunderbaren Sohn und einer weiteren Person mit niemandem offen darüber reden. Manchmal bin ich so getriggert, dass ich kurz davor bin mir eine Flasche Wein zu kaufen und "abzutauchen". Während der Arbeit geht es einigermaßen - nur wenn die Gedanken kommen, was ich alles verloren habe, durch dieses Teufelszeug werde ich fast verrückt. Ich denke dann, wenn du eh alles verloren hast, kannst du auch trinken :oops: . Ich weiß wie dämlich dieser Gedanke ist!!! In genau diesen Momenten wünsche ich mir, mit verständnisvollen Menschen Kontakt aufnehmen zu können, um die Situation zu meistern und stark zu bleiben. LG