Beiträge von GewitterliebE79

    Es tut mir sehr leid, was du und deine Kinder gerade durchmachen müssen.

    Ich bin erst kurz hier und kann dir keinen Rat geben. Ich möchte dich nur wissen lassen, dass du nicht allein mit deiner Geschichte bist. Ich bin in einer ähnlichen Situation. Es ist sehr gut, dass du schnell gehandelt hast. Nimm dir jede Hilfe, die du bekommen kannst.

    Viel Kraft und Durchhaltevermögen!

    LG, Saphira

    Vielen lieben Dank Saphira. Es tut gut zu lesen, dass ich nicht alleine damit bin. Ich fühle mich ansonsten recht allein mit der Erkrankung meines Mannes. Es ist für mich leider immer noch mit Scham besetzt. Mit meinen Freundinnen kann ich darüber überhaupt nicht sprechen, sie haben leider überhaupt kein Verständnis dafür. Ich wünsche mir für dich, dass du auch viel Unterstützung erfährst.

    Vielen lieben Dank für deine Worte. Auch, wenn ich weiß, dass ich richtig gehandelt habe, sind die Aussagen meiner Schwiegereltern sehr verletzend. Vor 6 Jahren haben sie mich auch sehr persönlich angegriffen und mir die Schuld gegeben. Damals konnte ich mich noch nicht so gut davon abgrenzen. Heute gelingt es mir schon besser. Die letzten 6 Jahre hatten wir dann ein ganz gutes neutrales Verhältnis, umso enttäuschender wie sie sich jetzt wieder verhalten. Auch, alles auf dem Rücken der Kinder auszutragen, finde ich sehr schmerzhaft. Ich habe mir vorgenommen, den Kontakt einzuschränken bzw. einzustellen. Falls mein Mann sich dazu entschließt weiter zu trinken, wird er seinen Job verlieren. Ich kann die Miete alleine nicht stemmen. Der Wohnungsmarkt hier ist sehr bescheiden, bzw. fast unmöglich eine Wohnung zu bekommen. Ich weiß auch einfach nicht, ob ich die Kraft habe ihm das zu verzeihen. Ich weiß es ist eine Krankheit und auch das Rückfällig dazugehören. Aber ich hatte es schon fast vergessen, weil die 6 Jahre recht gut gelaufen sind.

    Hallo zusammen,

    Mein Mann ist Alkoholiker und war bis vor kurzem 6 Jahre trocken. Seit Freitag trinkt er wieder sehr exzessiv. Er ist zu seinen Eltern gegangen, wir haben 2 Kinder im Alter von 5 und 7 Jahren und ich möchte nicht, dass sie ihren Vater in dem Zustand sehen. Das hatten wir auch gemeinsam so vereinbart. Er lag dann hier trotzdem betrunken im Zimmer, ist dann aber gegangen. Ab Mittwoch hätte er Urlaub. Das macht mir umso mehr Angst, weil ich denke, dass er die Zeit mit trinken verbringen wird. Mir ist klar, dass ich darauf keinen Einfluss habe und es in seiner Verantwortung liegt, ob er sich Hilfe holt oder aber nicht. Es ist für mich gerade schwer auszuhalten. Unsere Kinder verstehen die Situation überhaupt nicht. Meine Schwiegereltern geben mir die Schuld, dass er weiter trinkt. Ich war Samstag mit beiden Kindern auf dem Spielplatz als er von der Arbeit kam. Er hat hier dann weiter getrunken. Wäre ich dagewesen, so sagen sie, wäre das nicht passiert. Es tut mir weh, solche Vorwürfe zu hören. Auch werden sie in Zukunft nicht mehr auf die Kinder aufpassen. Sie wollten, dass ich beide Kinder nicht an der OGS anmelde. Das habe ich auch nicht. Jetzt stehe ich vor dem nächsten Problem. Ich weiß gar nicht, wie ich nach dem Urlaub wieder arbeiten soll, ohne Kinderbetreuung. Die SHG von meinem Mann habe ich auch angerufen um Unterstützung zu bekommen. Dort wurde mir gesagt, das mein Mann so suchterfahren ist, dass er genau weiß, was er tun muss und das es an ihm liegt, welchen Weg er geht. Ich sollte gut für mich und die Kinder sorgen und ihn alkoholisiert nicht reinlassen. Ich bin wütend, traurig und verzweifelt zugleich. Vielleicht mag sich jemand mit mir austauschen.