Beiträge von SoLa

    Hallo achellias,

    Suchtdruck hab ich nicht, aber ich hatte einen Vorfall auf dem Firmenhof. Ein äterer Mann fur auf den Hof und saßß eine ganze Weile darin bis ich auf sein Auto zuging. Er stieg beschwerlich aus und Fragte nach einer Adresse. Man sah ihm seine Alkohol- Vergangenheit an. :(

    Das hat mir wieder gezeigt, ich bin auf dem richtigen Weg! Ob Wein im Sonderangebot oder anderer Alkohol, ich geh dran vorbei und sag mir immer "Das brauchst du nicht,um dich gut zu fühlen"

    Hab an einer Selbsthilfegruppe teilgenommen und was soll ich sagen: Gut das ich auf dem Richtigen weg bin :) . Es ist erstaunlich, wie jung man sein kann und eine so massive Drogenvergangenheit haben kann :(

    Ich werde auch weiterhinstark sein und Du bestimmt auch!

    VG

    Hallo achelias,

    bin seit 14 Monaten trocken, Abstinenzprogramm mit Haaranalyse. Den Totalausfall hab ich nicht erlebt jedoch war ich nah dran. War auch schwer für meine Freundin. Aber Sie hält zu mir und und ist stolz, auch wenn wir nicht zusammen leben. Sie würde es merken(ist Krankenschwester), da Sie mit Krebspatienten auf ihrer Station zu tun hat, deren Krebs u.a. auch vom trinken herrührt.

    Wie gehts mir? Gut muss ich sagen. Merke meinen klaren Verstand und Arbeit läuft. Ich bin entspannter und nehme mir Zeit für mich,wenn ich Sie brauche.

    Meine kleine Tochter macht mir sehr viel Freude und spannt mich ein :D.

    Ich werde oft mit Alkohol im Alltag ( Einkaufen,Feiern,Feste) konfrontiert , aber wenn ich dann zurückdenke, lächle ich und sag mir. Gut dass ich nicht trinke, denn es geht mir gut!

    Die MPU ist wichtig, aber nicht der Grund meines aufhöhrens. Ich habe Verantwortung für eine kleine Tochter, bin im Strassenverkehr unter Alkohol gefahren. :( Es ist Gott sei Dank nichts passiert, aber wäre etwas geschehen (Möchte ich mir lieber nicht ausmalen :( ), wäre alles, was ich mir aufgebaut habe durch mich selbst zu nichte gemacht worden.

    Da ich Selbstständig bin, habe ich viel Kundenkontakt und mir fallen sofort zwei Kunden ein, denen man massiv ihren Alkoholkonsum ansieht. X/

    Ich möchte einfach neu anfangen und das ohne Alkohol. HAbe viel über Abhängigkeit gelesen und auch die gesundheitlichen und sozialen folgen. Bin froh, dass es bei mir noch nicht soweit ist. :thumbup:

    Hast du die Kurve gekriegt und wenn ja wie lange bist du schon Abstinent? Hattest du Unterstützung in der Familie, durch Freunde?

    Warst du in einer Klinik?


    VG SoLa

    Hallo Elly,

    vielen Dank für deine Nachricht. Hast es richtig verstanden :)

    Habe morgen meine erste Runde im SHG. Da ich meinen Zustand selbst nicht erkannt habe oder besser gesagt, NICHT warhaben wollte, bin ich jetzt dran.

    Habe mir selbst was vorgemacht.

    Beim durchstöbern hier habe ich parralelen zu meinem Werdegang entdeckt :(

    Es muss was passieren in mir. Ich will stark bleiben, für mich und meine Tochter

    LG Lars

    Einen wunderschönen Sonntag wünsche ich allen, die dies lesen. Ich möchte mich kurz vorstellen.

    Mein Name ist Lars und ich hoffe hier Hilfe und vielleicht Rat zu bekommen, um meine Alkoholabstinenz seit Juni 2021 auch weiter konsequent durchzuhalten.

    Ich bin 49 Jahre alt und komme aus dem Bundesland Brandenburg. Ich bin alleinerziehender Vater einer kleinen Tochter, die seit Juli letzten Jahres bei mir wohnt und in meinem Ort zu Schule geht. Die Mutter und ich wechseln im Wochenturnus mit der Betreuung ab, da Sie nicht weit entfernt wohnt. Meine Partnerin (seit 7 Jahren) wohnt nicht bei mir. Ich bin Selbstständig, mit einem kleinen Betrieb.

    Mein Weg in die Alkoholsucht verlief über Jahre von mir unbemerkt (eher nicht war haben wollend!)

    Stark angestiegen ist der Alkoholkonsum mit der ungewollten Schwangerschaft der Kindsmutter. Ich fühlte mich überfahren, ungefragt und meine Lebensplanung war auf einmal über den Haufen geworfen. Streit, böse Worte und Hilflosigkeit folgten. Sie hatte sehr schnell einen anderen Partner, der bei ihr einzog. Ein fremder Mann, den ich nie kennenlernte, allein mit meiner Tochter? Horror für mich. Ohnmächtig den Behörden gegenüber(Jugendamt!) nahm ich alles hin und um den Schmerz zu unterdrücken, trank ich. Das mündete in meiner Trunkenheitsfahrt im November 2017.

    Ich hatte es geschafft, nach diesem Vorfall fast 15 Monate keinen Alkohol zu trinken.

    Dann kam Stress und ich dachte, naja man könnte ja mal. FEHLER! aus heutiger Sicht. L

    Eine ähnliche Ohnmacht erlebte ich 2020/2021 durch Corona. Aufstehen, arbeiten gehen, nach Hause und schlafen. Man war zwar „Systemrelevant“, jedoch irgendwo dem Alltag entfliehen ging nicht. 3 Urlaube abgesagt, durch Corona frustrierte Kunden, die einen massiv für die Einschränkungen, die anderen dagegen. Ich in der Mitte L

    Ich habe meinen Führerschein nach einer 2. Trunkenheitsfahrt mit 0,66 Promille Anfang Juni 2021 abgeben müssen (1. Trunkenheitsfahrt fand im November 2017 statt), da ich keine MPU-Untersuchung bis November 2021 nachweisen konnte. Seit Ende September bin ich in einer Beratung und habe ein 1 jähriges Abstinenzprogramm vollzogen um im Oktober eine MPU durchzuführen.

    Ich kann mir vorstellen, dass der/die eine oder andere sich jetzt fragt: „ Warum sucht er erst jetzt Rat im Forum?“

    Die Frage kann ich nur so beantworten: „ Ich wollte mir selbst nicht eingestehen, dass ich ein Alkoholproblem habe!“

    Im laufe der Gespräche in der MPU Vorbereitung ist mir klar geworden, dass ich mich als Alkoholiker bezeichnen muss, der jetzt zwar schon über ein Jahr auf Alkohol verzichtet hat, aber immer in der Gefahr schwebt rückfällig zu werden.

    Wie gesagt, wäre ich dankbar für eine Unterstützung um den eingeschlagenen Weg auch in Zukunft erfolgreich weiterzugehen.


    Viele Grüße aus Brandenburg


    Lars