Beiträge von Peter-Paul

Willkommen in unserem Forum: Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unserer Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Die Freischaltung für den geschützten Bereich kann nach frühstens 4 Wochen erfolgen. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität, mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.

    Hallo Hartmut,

    nein , mir geht es gut. Ich versuche nur ein Sicherheitsnetz zu bauen, für Tage wo es nicht so ist. Jetzt springt mich gelegentlich ein Bild an und der Gedanke an Alk ist dann kurz da.

    PP

    Was machen wenn der Suchtdruck kommt und der Gedanke ob, wie usw. ? Macht es für euch Sinn dann jemanden anzurufen mit dem abgesprochen ist, dass man ihn in solchen Situationen dann an ihn wendet? Leider habe ich als Mann kaum männliche Freunde mit denen ich gut über meine Suchtproblematik reden kann . Oder nutzt ihr eher das Forum um Kontakt zu finden und in den Austausch zu kommen bzw. den Moment zu überbrücken und zu reflektieren was gerade los ist?

    Gruß PP

    Hallo Bolle,

    danke für die Reaktion. Ja man muss ein erbe nicht annehmen. Schwierig finde ich jedoch, dass ich eben auch vieles von meinem Vater ablehne und dabei hätte ich ihn doch lieber lieb. Wäre super wenn einfach alles jeden Tag besser würde. Diesen Wunsch zu haben ist vielleicht ein guter Start.

    Gruß Peter-Paul

    jetzt war mein Vater zu besuch und mir ist noch deutlicher geworden wie unsicher er ist und wie viel er damit hadert wie er als Kind aufgewachsen ist. Und auch er sagt, dass er sich bremsen muss beim Alkohol und diesen bei Frust nutzt. Schwierig wenn ich als Sohn meinen Vater bestärken soll und zu hören bekomme wie schwer er sich tut und getan hat seien Kinder in den Arm zu nehmen. Kein Impuls von ihm zu einer Aktivität mit mir oder den Enklen. Selbst auf Fragen tut er sich schwer klar einen Wunsch zu äußern und mich nervt dieses Verhalten-

    Mein Erbe

    Hallo Elly,

    ja es ist so, dass es nur Abstinent geht. Habe es lange genug mit kontroliertem Konsum versucht und immer wieder ist es mehr geworden und außer Konrtolle geraten.

    ja viele der Beiträge sind sehr berührend und aufwühlend.



    Gruß Peter-Paul

    vor zwei Wochen habe ich das letzte mal getrunken. Hab schon gesagt. Und das trinken bleiben lassen für heute. Jeden Tag. Ja und wenn ich gescheitet bin, dann daran, dass ich es verharmlost habe und zu faul war mich ernsthaft dagegen zu stellen. Und auch heute wieder durchgewurschtelt und gegen das trinken entschieden.

    Was ist da so fürchterlich und Brei?

    ist fast 2 wochen her. es hat mich recht berührt was du geschrieben hast und mit welcher begeisterung du dich dem Thema zuwendest! Die letzte Tage waren recht dicht, ketzt merke ich, dass ich mir Auszeit/ Ruhezeit wünsche und die Idee Alkohl taucht auf. ja und sie geht auch wieder weg. Jetzt muss ich mich allerdings zusätzlich um meine Frau kümmern da sie sich verletzt hat und im Haushalt ausfällt. Noch ein Grund mehr auf kleien Auszeiten und etwas Zeit für mich zu schauen.

    Leider ja, denn sonst hätte ich meinen Vorsatz nichts zu trinken ja nicht einfach "vergessen". Als Jugendliche ist schnaps irgendwie als Problemlöser aufgetaucht und hat sich festgesetzt. Einsamkeits- und minderwertigkeitsgefühle kompensiere ich immer wieder damit und am schlimmsten ist, dass ich es ganz oft heimlich getan habe.