Genau DAS ist das Merkmal der Sucht.
Sie steht über allem. Zuallererst kommt der Alkohol. Und dann lange nichts.
Genau DAS ist das Merkmal der Sucht.
Sie steht über allem. Zuallererst kommt der Alkohol. Und dann lange nichts.
Puh Kati, da brauchst du weiterhin starke Nerven. Was ein Glück, dass er eine neue Wohnung gefunden hat! Ich drücke dir wirklich die Daumen, dass es zu weit weg ist und er es nicht schafft, vor deiner Tür rumzulungern.
Oh Mann, das muss ja schrecklich für dich gewesen sein.
Aber jetzt hast du es erstmal geschafft. Was für ein Meilenstein. Ich wünsche dir weiterhin starke Nerven und hoffe sehr für dich, dass du in den nächsten Tagen etwas runterfahren und zur Ruhe kommen kannst.
Dann drücke ich euch die DAumen, dass ihr die nicht braucht und wünsche euch eine wunderschöne Feier!!
Habt ihr denn einen Notfallplan, was ihr macht, wenn er an eurem 3-tägigen Hochzeitsfest trinkt?
Na, das wird ja nicht das Einzige gewesen sein, was sie gesagt hat.
Aber grundsätzlich wäre es sicher hilfreich, wenn du mehr versuchst, dich um dich selbst zu kümmen und dich auf dein eigenes Leben zu konzentrieren.
Was hast du denn schon alles ausprobiert in deinem Leben?
Und was machen deine Kinder in ihrer Freizeit?
Jetzt, wo ich das von dir geschrieben hier lese, fände ich es aber fast noch erschreckender, wenn er kein Problem hätte und es ihm einfach egal wäre, das ich darunter leide.
Naja, wenn du ehrlich zu dir bist, solltest du wissen, dass ihr wohl eine Dreiecksbeziehung führt, in der der Alkohol mit Abstand an erster Stelle steht.
genauso ![]()
Ich fand es auch sehr sehr hilfreich, mir eine Liste den mit Ausfällen und blöden Situationen anzulegen. Und da immer wieder geballt dran zu denken. Und mir dann bewusst zu werden, dass es nicht besser, sondern immer schlimmer wird und dass ich so nicht weiterleben und mir das weiter angucken will.
Anfangen könntest du damit, dir diese Liste zu erstellen und zu erweitern und erstmal den abendlichen Diskussionen aus dem WEg zu gehen. Bringt eh nichts, mit jemandem zu reden, der getrunken hat. Bringt auch nichts, seinen Konsum zu kommentieren, davon kommt es nur zu Stress und Streit.
Versuch doch, abends was schönes für dich zu machen. HAst du Freunde, die du treffen kannst?
Mein Mann hat sich ähnlich benommen, als er noch getrunken hat. Alle waren Schuld, nur er nicht. Ich denke, er hat das in dem Moment wirklich geglaubt, er hat die Realität einfach ausgeblendet.
Du hast ja schon über Jahre alles mitgemacht und alles versucht. Du merkst ja, dass sich nichts, aber auch nichts ändert. Du brauchst gar kein schlechtes Gewissen haben! Denn der Einzige, der was tun kann und muss, ist dein Ex.
Und du merkst doch auch, dass reden oder diskutieren überhaupt gar nichts bringt, weil er gar nicht in der Lage ist, die Realität zu sehen.
Das Einzige, was dir helfen wird, ist, den Kontakt soweit es geht zu reduzieren, am besten ganz einzuschränken. Er muss erstmal alleine klar kommen. Vielleicht wacht er dann auch, vielleicht stürzt er noch weiter ab, das ist ganz alleinseine Verantwortung.
Okay, also dann kann man ja das Mietverhältnis ja auch regulär nach drei Monaten beenden, aber dann kann man denjenigen trotzdem nicht rausschmeißen, wenn die drei Monate um sind, sondern muss ne Räumungsklage anleiern, wenn der nicht geht?
naja gut, aber ganz unabhängig davon... ohne Mietvertrag beim Einwohnermeldeamt den Einzug bestätigen... und so lange bist du ja noch gar nicht mit ihm zusammen.
Ich bin auch Vermieterin und man muss schon echt aufpassen. Bislang haben wir Glück gehabt und noch keinen Ärger gehabt, aber man weiß ja nie, was noch kommt.
Das klingt tatsächlich alles sehr kompliziert, da hilft wohl nur ein Anwalt.
Aber ihr habt beim Einwohnermeldeamt bestätigt, dass er bei euch wohnt, ohne einen Mietvertrag zu haben und ohne dass er Miete zahlt? Da merkt man dann leider erst hinterher, was das für Konsequenzen haben kann :-(.
wünsche dir auf jeden Fall viel Kraft und starke Nerven.
wie kann er ohne Mietvertrag bei dir gemeldet sein?
Na, das ist ja nicht so sehr hilfreich, aber gut, wenn sie das natürlich nicht dürfen, ok.
Aber gut, wenn du jetzt trotzdem alle Schlösser austauschst und er nicht mehr reinkommt, müsste er ja erstmal zum Anwalt etc. oder nicht?
Ich versteh das irgendwie nicht so richtig, hattest du nicht gesagt, er wurde zum 30.06. gekündigt? Wenn ja, wieso darf er dann noch in der Wohnung bleiben?
Ich denke nicht, dass er bis zum 15.07. raus ist, er wird wahrscheinlich auch das nicht ernst nehmen, sondern eher seinen Kummer ertränken und alles verdrängen.
Was heißt denn, ihr habt die Schlösser getauscht, also wenn er jetzt die Wohnung verlässt zum Einkaufen oder so, kommt er nicht mehr rein?
Leider sind ihre Kinder ihre Nr. 1und ich Nr.2
Und ich denke, das „leider“ ist das Hauptproblem. Kinder sollten für Eltern immer die Nummer 1 sein. Was nicht heißt, dass jedes Verhalten gutgeheißen oder akzeptiert wird, aber grundsätzlich ist das im Normalfall so.
Dass du da mit ein Problem hast, ist vielleicht das Hauptproblem in eurer Familienkonstellation.
Aber grundsätzlich klingt euer Zusammenleben toxisch und ungesund für alle Beteiligten.
Das ist ganz sicher auch für deine Töchter sehr sehr schwer und sie haben sicher in den letzten Jahren auch richtig viel mitgemacht. Es gibt auch Hilfe für EKAs bei den Suchtberatungsstellen zum Beispiel. Das wäre sicher gut für deine Kinder, um das alles besser zu verarbeiten.
Dass er das weiß, ist ja schon mal gut. Ob er das dann auch wirklich akzeptieren kann und sein Leben dementsprechend umgestaltet, musst du dann leider erstmal abwarten.
Ist ja verständlich, dass du traurig bist und an eine gute Zukunft glauben möchtest.
Die Realität sieht aber leider oft anders aus. Lies dich mal hier im Forum bei den Geschichten der Angehörigen und vielleicht auch EKAs ein. Es ist erschreckend, wie viele hier Schlimmes mitmachen mussten. Ich hab hier schon gelesen, dass Leute 3-5x im Jahr zur Entgiftung gehen und manche schon quasi auf dem Nachhauseweg vom KH wieder anfangen zu trinken.
Entscheidend ist erstmal die Einsicht und dann die Akzeptanz. Hat dein Mann eingesehen, dass er Alkoholiker ist? Viele erkennen zwar, dass sie ein "Problem" haben, meinen aber trotzdem, dass sie "kontrolliert" trinken können. Wenn die Einsicht und Akzeptanz nicht da ist, dass sie NIE wieder auch nur einen Schluck trinken können, dann wird das vermutlich nichts.
Ob er das erkennt oder nicht, ob er trinkt oder nicht, liegt ganz allein in seiner Verantwortung, da könnt ihr leider nichts machen. Was aber meiner Meinung nach sehr problematisch ist, dass deine Kinder ab Freitag mit ihm allein zuhause sein sollen. Du schreibst, deine Jüngste kennt ihn gar nicht nüchtern und hat Angst vor Freitag. Ich finde wirklich, dass du sie der Situation nicht aussetzen solltest. Selbst wenn er nicht trinken sollte, wird sie sich doch die ganze Zeit Sorgen und Gedanken machen, was sie tun soll, wenn er doch trinkt. Kann dein Mann nicht woanders hingehen, bis du zurück bist? Oder hast du einen erwachsenen Verwandten/ Freund, der die Tage mit im Haus verbringen kann? Ich finde sie mit 16 und 19 wirklich zu jung, um ihnen die Verantwortung aufzubürden, die sie zwar nicht haben, aber ja trotzdem übernehmen werden.
Ist das wichtig, woher deine schlechte Stimmung kommt? Deine Gedanken kreisen jedenfalls nur um ihn. Trinkt er? Trinkt er nicht? Wann trinkt er wieder?
Worauf willst du warten oder hoffen?
Besser wäre, wenn du versuchst, deinen Tag unabhängig von ihm zu planen und zu gestalten.