Beiträge von Panama

    Von mir auch herzliches Beileid.

    Hast du mittlerweile eine rechtliche Beratung? Deine Situation klingt wirklich sehr anstrengend und belastend. Bitte such dir da unbedingt kompetente Hilfe.

    Vielleicht kannst du dich beim Amt auch an die Leitung wenden und die Dringlichkeit deiner Situation schildern? Wenn man mal freundlich aber bestimmt nachhakt, ist manchmal doch was möglich, was sonst lange auf dem Stapel liegen bleibt.

    Ich wünsche dir viel Kraft und starke Nerven!! Du weißt, weshalb du das machst und es kommen ganz sicher bald bessere Zeiten!!!

    Die ganze Arbeit und Verantwortung für unsere Tochter überlässt er mir.

    Er hat wenig Einsicht

    Er trinkt aber auch wenn er mit ihr alleine ist und das übermäßig.


    Hera

    mir ging es darum, dass Alfa meint, er würde sein Kind regelmäßig sehen wollen.

    Aufgrund dieser Aussagen oben, dazu noch dass er trinkt, wenn er fährt etc. gehe ich davon aus, dass er so tief im Alkohol steckt, dass dieser definitiv bei ihm an erster Stelle steht. Wenn es dann für ihn unbequem wird, das Kind zu sehen, wird ihm wohl weiterhin der Alkohol wichtiger sein und er wird sich wahrscheinlich nicht den Hintern dafür aufreißen, sich regelmäßig alleine um eine 5-jährige zu kümmern.

    Damit meinte ich nicht, dass er das Kind nicht liebt und es macht ihm bestimmt schon etwas aus, das Kind nicht mehr so oft zu sehen, aber wahrscheinlich nicht so viel, dass er dafür nötige Schritte einleitet.


    Und ich kenne übrigens tatsächlich auch so einige Väter, die sich nicht gerade darum reißen, sich nach einer Trennung um die Kinder zu kümmern. Kinder sind einfach auch anstrengend und das ist manchen einfach zu unbequem.

    So traurig es ist, es wird ihm nicht viel ausmachen, das Kind nicht jeden Tag zu sehen.
    Ich kenne einige Männer, die kommen da prima mit klar und kümmern sich deutlich weniger als sie könnten und die sind keine Alkoholiker.

    Schieb das nicht als Ausrede vor.

    Das ist auch wirklich schlimm Alfa.

    Denk immer an die richtig fiesen Momente, falls du doch auf die Idee kommst, du könntest es vielleicht doch aushalten und so schlimm ist es vielleicht doch nicht. Mir hat das sehr geholfen. Ich hatte eine Art Liste im Kopf, die ich immer durchgegangen bin, wenn ich dachte, ich könnte es vielleicht doch aushalten.

    Nein, konnte ich nicht. Ich wollte das für mich nicht und für meine Kinder auch nicht.

    Denk nur daran, wenn du es ankündigst, musst es auch wirklich durchziehen.

    Hast du dich schon mal beraten lassen?

    Ok, du hast trotzdem gefragt. Kannst du einfach googeln. Es ist sehr aufwändig für die Länder sich das Geld zurückzuholen und dauert oft mehrere Jahre. Die Quoten liegen be 20-26% je nach Bundesland, was sich zurück geholt wird.
    Beim Familienministerium steht dazu was zum Thema Unterhaltsvorschuss.


    Das Ganze ist nun mal ein riesiges Problem und macht es ja nun vielen Frauen mit Kindern noch schwerer sich zu trennen, weil sie eben trotz bestehender Ansprüche oft nicht das bekommen, was ihnen zusteht.

    Jupp, die gibt es... Spreche aus Erfahrung... Habe dann darauf verzichtet... Mittlerweile frage ich mich, ob ich eigentlich doof war. Hängt aber auch damit zusammen, dass ich ja soooo stark bin und Alles alleine kann (Ironie off). Zähle ich mit zu meinen Co- Anteilen...

    Warum machst du das?? Das ist doch Geld, das deinen Kindern zusteht. Und wenn du es für später für sie anlegst, wenn du meinst, du bringst sie jetzt auch so durch.

    Macht euch eine Liste mit den schlimmsten Ausfällen und Ereignissen. Und die ruft ihr immer wieder auf, wenn der Gedanke kommt "och so schlimm war es doch gar nicht" oder "vielleicht kann ich das doch aushalten". Mir hat das sehr geholfen!!

    Ich denke, das siehst du falsch. Das Problem ist die psychische Abhängigkeit. Und das ist meiner Meinung nach bei jeder Sucht so.

    Die körperliche Abhängigkeit ist ja nach einem Entzug vorbei. Nach dem Entzug verlangt nicht mehr der Körper nach dem Stoff, sondern der Kopf bzw. das Suchtgedächtnis.

    Du kannst ja auch nur für dich sprechen. Versprechen in seinem Namen würde ich nicht hat, sondern wirklich nur bei dir bleiben. Die Erklärung, dass Papa krank ist und sich nicht helfen lassen will, finde ich gut. Vielleicht kannst du ihnen auch noch erklären, dass die Krankheit nichts mit ihnen zu tun hat, dass sie nicht Schuld sind, dass er trinkt und dass sie nichts machen oder sich anders verhalten können, damit er aufhört.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft. Du bist sehr stark für die Kinder und dich und tust auf jeden Fall das Richtige!

    Jana, mal ein anderer Gedanke - kann es sein, dass er durchgehend volltrunken ist?

    Mein Mann war so, wenn er auf Geschäftsreisen war. Er hat sich dann zuletzt ab dem 2./3. Tag gar nicht mehr gemeldet, weil er durchgehend betrunken war und genau wusste, dass es Theater gibt, wenn er sich meldet. Statt dann auszunüchtern, hat er einfach immer weitergetrunken, um sich den Problemen bloß nicht stellen zu müssen.

    Könnte mir vorstellen, dass es deinem Mann ähnlich geht und er zu betrunken ist, um zu denken, zu sprechen oder ähnliches.

    Einen Anwalt würde ich an deiner Stelle auf jeden Fall kontaktieren bzw. eine Rechtsberatung aufsuchen, damit du dich überhaupt mal informieren/ beraten lassen kannst, wie so der Stand der Dinge im Falle eines Falles wäre.

    Wenn er kein Alkoholproblem und/ oder hätte, dann hätte er sich ja den Führerschein schon längst zurück holen können.

    Solange er nicht einsieht, dass er suchtkrank ist, wird sich für dich und das Kind genau gar nichts verbessern.

    Das ist bestimmt verletzter Stolz und er denkt, er kann dich mit den Drohungen klein kriegen.

    Am besten ist es wirklich, wenn du dich ganz schnell rechtlich und professionell beraten lässt. Ist denn irgendwas bei ihm dokumentiert, hat er mal den Führerschein verloren wegen Alkohol oder so?

    Mach dir eine Liste mit den schlimmsten Dingen, die gelaufen sind. Mir hat das immer wieder geholfen, daran zu denken und zu wissen, so will ich nicht mehr leben. Immer wenn die Hoffnung aufkam oder ich dachte, ach, so schlimm war das doch gar nicht. Doch, war es! Und immer wieder an das Schlimmste zu denken, hilft, nicht wieder einzuknicken.

    Und hier zu lesen hat mir auch sehr geholfen. Die Geschichten von den EKAs, die teils viel Schreckliches mit ihren Eltern erlebt haben. Das wollte ich für meine Kinder nicht. Und für mich auch nicht!

    Und bei mir war es auch manchmal so, er stand betrunken vor mir und hat behauptet, er hätte nichts getrunken. Alle hatten gesehen, wie voll er war. Sogar mein kleiner Sohn sagte, er hat gerochen, dass der Papa Wein getrunken hat.

    für mich ist das schwer zu fassen, da ich nicht weiss oder schwer verstehen kann was da typisch ist. Klingt vielleicht blöd. Das schlechte Gewissen hat er mir immer gemacht. Auch seine Anschuldigungen ich würde ja auch usw.... Ich habe mich wieder gefunden in blöden Diskussion und Rechenschafften die ich abgelegt habe.

    Genau das ist typisch. Die Lügen, die falschen Versprechungen, die Schuldumkehr (also dir und allen anderen die Schuld dafür in die Schuhe schieben, dass er trinkt), dir einreden wollen, dass du alles falsch siehst etc.