Beiträge von Panama

    Ich verstehe das grundsätzlich nicht, wie oft Männer drauf bestehen, in der gemeinsamen Wohnung/ dem Haus zu bleiben und die Frau dazu nötigen, sich mit den Kindern was Neues zu suchen.

    Egal, wer sich trennt, meiner Meinung nach sollte immer derjenige entscheiden, der sich hauptsächlich um die Kinder kümmert, wo er / sie mit den Kindern wohnen möchte.

    Finde ich super, dass du dir Hilfe für dich und die Kinder bei der Suchtberatung holst. Ich war damals auch da und es hat mir sehr gut getan, mit jemand Unbekanntem und Unbeteiligtem über alles reden zu können.

    Frag doch noch mal beim Anwalt nach, sicher brauchst du doch auch von ihm Gehaltsnachweise, eure Steuerbescheide etc.?

    Yve, es ist weiterhin seine Entscheidung.

    Bleib weiter stark und meide den Kontakt. Vielleicht, ganz vielleicht kapiert er dadurch, wie ernst die Lage ist und ganz ganz vielleicht sucht er sich dann ernsthaft Hilfe. Vielleicht aber auch nicht, vielleicht trinkt er dann noch mehr, vielleicht schlimmeres. Aber das ist ganz allein seine Verantwortung. Wenn er wirklich Hilfe will, kann er sie auch bekommen, aber bei den richtigen Stellen, bei den Profis. Und ganz sicher nicht von dir.

    Es sieht auch leider absolut danach aus, dass er immer noch rein gar nichts kapiert hat und einfach nur den alten Zustand wiederherstellen will. Er steckt voll im "ich arme Sau" Opfer Modus und ist meilenweit davon entfernt, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen. Du kannst und solltest ihm überhaupt nicht helfen! Er ist erwachsen, es gibt genug Stellen, die ihm helfen können und muss er da selbst hingehen.

    Lies doch hier noch im Forum um dich abzulenken. Bei den Alkholikern kannst du das immer wieder nachlesen.

    Und für dich wäre die Formel "heute kein Kontakt (und zwar gar keiner!)" gut (vergleichbar mit "heute trinke ich nicht" bei den Alkoholikern.

    Puh. Was soll man dazu sagen. Gut, dass du deinen Standpunkt nochmal klar und deutlich vertreten hast. Aber ehrlich gesagt, denke ich, dass du dir das Gespräch quasi trotzdem hättest sparen können. Ja gut, er geht jetzt erstmal auf deine Forderung ein, weil er Ruhe und keinen Streit haben will.

    Du kannst hier mehrfach bei den Alkoholikern lesen, wie wichtig es ist, dass die Einsicht, die Akzeptanz und der Wille dauerhaft was zu ändern vom Alkoholiker selbst kommen muss.

    Wenn er jetzt dir zuliebe zusagt, dass er nie wieder was trinken wird, obwohl er ja aus seiner Sicht weder Alkoholiker ist, noch überhaupt ein Problem hat und natürlich easy kontrolliert trinken könnte, ist das völliger Quatsch und einfach nur eine Hinhaltetaktik. Er geht jetzt alibimäßig 1-2 Schritte, bis du dich in seinen Augen wieder eingekriegt hast und dann wird es munter weitergehen. Ist natürlich alles Spekulation und ich wünsche dir wirklich, dass es anders läuft.... aber ich lese hier im Forum auch schon seit drei Jahren mit und die Realität sieht oftmals anders aus.

    Was du beschreibst ist definitiv mindestens ein Alkoholproblem, wahrscheinlich ist er Alkoholiker.

    Bei meinem Mann war es ähnlich. Ich hab das aber nicht realisiert und verstanden, weil ich immer dachte, ein Alkoholiker ist jemand der täglich trinkt und morgens schon anfängt. Das ist nicht so!

    Ein entscheidendes Kriterium ist der Kontrollverlust. Und das hat dein Mann. Fängt er einmal an, kann er nicht aufhören, egal wie die Konsequenzen sind (dich beschimpfen, stürzen, auf dem Boden einschlafen). Er kann nicht mehr „kontrolliert“ trinken. Er kann nicht weniger trinken oder sich auf einer Party zusammenreißen.
    Alkohol ist ein Nervengift, er verändert und schädigt das Hirn dauerhaft. Bei deinem Mann ist der „Kontrollschalter“ anscheinend unwiderruflich zerstört, da ist nichts mehr zu machen.

    Vielleicht kann er sich mal 1-2 Wochenenden zusammenreißen, wenn er das will, dafür werde die Abstürze danach umso schlimmer werden.

    Das Einzige, was da dauerhaft helfen würde, wäre dauerhafte Abstinenz. Wozu dein Mann sicher nicht ansatzweise bereit ist.

    Jetzt kommt die große Frage - was kannst du tun?? Und das ist das Schlimme - leider nichts. Alles reden, bitten und betteln ist völlig umsonst.
    Du kannst hier viel lesen und lernen und sehen, wo die Reise hingeht.

    Und dann kannst du gucken und überlegen, wie dein weiteres Leben aussehen soll. Weiterhin versaute Parties, Familenfeste, Feiertage, Wochenenden und Urlaube mit dem Bewusstsein, dass es immer schlimmer wird oder ein besseres Leben für dich?

    Ja das stimmt. Da gebe ich dir recht.

    Eine richtige Beziehung war es nie gewesen und ich verstehe bis heute nicht wie ich so blind sein konnte. Alle haben mich gewarnt. Sogar mein eigenes Kind hätte ich beinahe verloren im Kampf um seine Kämpfe. Nur gut geht es mir mit der Entscheidung nicht. Ich verstehe mich selbst nicht. Es tut weh und in mir ist eine Leere. Und ich weiss nicht wie ich auf seine Textnachrichten reagieren soll. Bis her habe ich nicht geanwortet. Und den Willen wirklich trocken zu werden denke ich hat er nie gehabt. Vor mir hatte er eine Frau mit drei Kindern. Sie konnte auch nichts ausrichten. Sie hat ihn vollkommen blockiert und seine Kinder wollen keinen Kontakt

    Da solltest du erstmal später dran arbeiten, wieso du da reingeraten bist und alle Warnungen in den Wind geschlagen hast. Passiert ist passiert und du kannst es ja jetzt nicht mehr ändern.

    Du musst jetzt versuchen, da rauszukommen. Am besten antwortest du ihm gar nicht mehr. Alle Wege blockieren. Du hast doch schon alles 1000x fach gesagt. Er will und kann nichts ändern. Deswegen musst du ihn loslassen und dir ein neues Leben aufbauen.

    Vielleicht versuchst du es wie die Alkoholiker. Schritt für Schritt, Tag für Tag. Anstatt "heute trinke ich nicht", "heute lasse ich keinen Kontakt zu". Du steckst jetzt in tiefem Liebeskummer und Verlustangst, du willst dich eigentlich weiter an ihn klammern und nicht akzeptieren, dass das aussichtslos ist.

    Für dich kann es aber nur besser werden, wenn du ihn loslässt. Da gibts den Spruch, lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.


    Ja das stimmt. Da gebe ich dir recht.

    Eine richtige Beziehung war es nie gewesen und ich verstehe bis heute nicht wie ich so blind sein konnte. Alle haben mich gewarnt. Sogar mein eigenes Kind hätte ich beinahe verloren im Kampf um seine Kämpfe. Nur gut geht es mir mit der Entscheidung nicht. Ich verstehe mich selbst nicht. Es tut weh und in mir ist eine Leere. Und ich weiss nicht wie ich auf seine Textnachrichten reagieren soll. Bis her habe ich nicht geanwortet. Und den Willen wirklich trocken zu werden denke ich hat er nie gehabt. Vor mir hatte er eine Frau mit drei Kindern. Sie konnte auch nichts ausrichten. Sie hat ihn vollkommen blockiert und seine Kinder wollen keinen Kontakt