Beiträge von Zoezoe

    Was täte ich nur ohne euch. Frauenhaus anrufen? Keine schlechte Idee vermutlich. Jetzt habe ich einen Mietwagen bis Dienstag angemietet, der Bekannte fährt mich nachher hin. So kann ich morgen wenigstens pünktlich zur Arbeit kommen. Ich werde dann morgen Vormittag das Auto ummelden. Schein und Brief habe ich ja. Und dann versuchen, ihn anzurufen, dass ich das Auto mit den Kennzeichen holen möchte. Nur was mache ich, wenn er so ist wie gestern? Die Polizei rufen? Dann eskaliert es komplett, da bin ich mir sicher.

    Eine Wohnung, auf die ich mich auch beworben habe, ist jetzt weg. Ich hoffe, dass der Termin am Dienstag klappt. Blöd ist nur irgendwie, dass ich ziemlich viel während meiner Arbeitszeit erledigen muss. Das kommt mit Sicherheit nicht gut an, wenn man wo neu angefangen hat...Keine Ahnung, ob ich da mit offenen Karten spielen soll. Die denken doch, dass sie jemand eingestellt haben, der nicht ganz richtig ist im Kopf.

    Guten Morgen, nach einer fast schlaflosen Nacht fühle ich mich schrecklich. Mein Bekannter hat bei seiner Freundin übernachtet, das war wohl auch gut so, weil ich gefühlt jede Stunde aufgestanden bin. Ich fühle mich schon wieder so gelähmt und gleichzeitig ruhelos und ich habe Angst. Schlimm so etwas. Bin völlig neben mir. Von Erleichterung ist nichts zu spüren. Vermutlich würde ich ernsthaft überlegen, wenn er sich melden würde und mir verspräche, das alles wieder gut wird. Das ist doch nicht normal! Was stimmt bei mir nicht? Warum habe ich mir all das so lange gefallen lassen? Die Aktion mit den Nummernschildern hat er vor 3 Jahren schon einmal gemacht nach einem bösen Streit, der auch handgreiflich war. Ich konnte einen seiner damaligen Bekannten zu Hilfe rufen, der ihn dann wieder zur Vernunft gebracht hat. Alles wiederholt sich. Der Auslöser dieses Mal war ein Brief vom Gericht mit Vorladung zu einer Verhandlung, Anzeige wegen Beleidigung . Als ich den Brief aus dem Briefkasten geholt habe, wurde mir schon ganz flau im Magen. Zurecht wie sich zeigte. Ich weiss nicht, wie weit er dieses Mal gegangen wäre, aber die Beschimpfungen am Freitag haben mir gereicht. Und die gestrigen Telefonate zeigen ja auch, dass es so nicht normal ist. Das sich das kein Mensch gefallen lassen muss. Vielleicht hätte ich früher den Absprung geschafft, wenn ich Freunde hätte. Aber außer dem lieben Bekannten habe ich einfach gar niemand mehr.

    Ich glaube eher, dass er eine psychische Störung hat, das war alles so seltsam...Ich weiss nicht, wie ich das alles ohne Auto machen soll, ganz abgesehen davon, dass ich von den Sachen, die jetzt noch bei ihm sind, wohl nichts mehr bekomme, und mein Hund...warum konnte ich nicht reichtzeitig die Reißleine ziehen. Bin ich wirklich einfach faul, bequem und eine Schmarotzerin, so wie er es mir vorwirft? Ich weiss noch nicht mal, wie ich am Montag ins Büro kommen soll. Ich bin einfach am Ende.

    Liebe Linde, zuviel ist nicht das richtige Wort. Ich bin am Ende, ganz einfach. Und daran bin nur ich schuld. Ich hätte viel früher die Reißleine ziehen müssen. Das war nur zu Beginn ein normale Beziehung. Diese Beschimpfungen, die Schuldzuweisungen, dieses "hast Du nun endlich eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Polizei geschrieben" ...Bei machen Sachen hat er mit Sicherheit Recht, ich bin keine Heilige, aber das ist alles keine Rechtfertigung für solch ein Verhalten. Ich habe letztes Jahr über 20 000€ in seine Firma einbezahlt, da bin ich doch keine Schmarotzerin. Natürlich ohne Belege, danke für meine Blödheit...

    Wie meinst Du das mit protokollieren? Da steht doch dann Aussage gegen Aussage. In der Zwischenzeit hat er angerufen, dass ich pro Tag wo mein Auto ja wegen ihm bei ihm steht, haha, 200 € zu zahlen hätte. Er ist wirklich entweder wieder völlig betrunken oder verrückt geworden. Ich hatte in den letzten Tagen schon öfters das Gefühl, dass er nicht getrunken hat, aber nicht in der Realität ist.

    Ich war lange nicht mehr hier, der neue Job ist doch anstrengend und. ich hatte ja doch die Hoffnung...gestern gingen die Beschimpfungen wieder los. Heute morgen ist er dann mit den Hunden losgegangen und als er zurückkam, hat er an meinem Auto, das auf ihn zugelassen ist (böser Fehler), die Nummernschilder abgerissen. Dann ist er in der Werkstatt verschwunden und hat die Hunde mitgenommen. Es folgten Anrufe von ihm, ich wurde beschumpfen, ich habe darum gebeten die Nummernschilder wieder zu bekommen, vergeblich. Ich habe das Nötigste zusammengepackt und habe meinen Bekannten angerufen. Er hat mich dann abgeholt und jetzt sitze ich hier, ohne wirkliche Verkehrsanbindung und ohne Auto. In der Zwischenzeit kamen weitere Anrufe mit Beschimpfungen, ich hätte seinen Autoschlüssel mitgenommen etc. Habe ich natürlich nicht. Er hat mir Hausverbot erteilt und drohte mir an, mir den Schädel einzuschlagen, sollte ich es wagen auf sein Grundstück zu kommen. Die Frage, wie ich an mein Auto kommen soll, hat er schlicht überhört. Aber am schlimmsten war der Anruf "Dein Hund möchte jetzt mit Dir Gassi gehen".

    Weil ich letzte Woche schon ein ungutes Gefühl hatte, habe ich wegen Wohnungen geschaut. Heute hat ein Vermieter einen Besichtigungstermin zugesagt für Dienstag. Wäre jetzt erst einmal ein Wohnen auf Zeit, möbiliert und nicht ganz günstig, aber ich würde mich sehr freuen, wenn das klappen würde. Nur ohne Auto ist das alles nicht so wirklich machbar...Und das Ganze in Verbindung mit dem neuen Job...Ich war so blöd!

    Hey ihr Lieben,

    jetzt wollte ich mich wieder bei euch melden, was der Stand nun ist.

    Seit dem WE gab es keinen Alkohol mehr, weder hier, noch wenn er außer Haus war, ich denke, das hätte ich sonst bemerkt.

    Anfang der Woche hatte er einen Termin bei einem Anwalt wegen der 3. Anzeige. Vor diesem WE hätte ich darauf bestanden, mit zu gehen. Einfach aus der Angst heraus, dass es ihn triggern wird und wenn ich dabei bin, er anschließend keinen Alkohol kaufen kann. Dieses mal habe ich ihn allein gehen lassen. Er war länger weg, als der Termin gedauert hat. Als er zurückkam, hatte er keinen Alkohol getrunken. Ich vermute, er ist durch die Gegend gefahren und hat so versucht, damit klar zu kommen.

    An dem Tag war es zeitweise wieder etwas angespannt, ich konnte mich aber distanzieren, ich bin nicht daran schuld und er hat es gefälligst nicht immer bei mir abzuladen. Das habe ich auch gesagt. Ich bin nicht seine Therapeutin. Ich höre ihm gerne zu, wenn er Sorgen hat, aber ich höre mir nicht zum 1000x die gleiche Geschichte an. Entweder er kommt damit klar oder er muss sich an seine Therapeutin wenden.

    Ich selber bin über meinen Schatten gesprungen und habe jemand angerufen, mit dem ich seit Jahren so gut wie keinen Kontakt mehr habe. Wir gratulieren uns zum Geburtstag und das war es.

    Im Fall der Fälle kann ich jederzeit mit meinem Hund zu ihm und dort auch für einige Zeit bleiben, vorausgesetzt, dass der Hund dort tagsüber nicht alleine bleiben muss (Bellen und Heulen, die Nachbarn). Das beruhigt schon ungemein, da es hier in der Region schwierig ist, überhaupt eine Monteuerunterkunft oder ähnliches zu finden, wie ich durch Telefonate feststellen musste. Und die Preise für Pensionen bzw. Hotels sind so hoch, das kann sich kein Mensch leisten.

    Jetzt muss ich schauen, wo ich meinen Hund zur Not tagsüber unterbringen könnte, meinen neuen AG will ich damit nicht gleich konfrontieren.

    Finanziell habe ich etwas umgeschichtet bzw. einen Kredit nicht vorzeitig abgelöst (wie ursprünglich geplant), so dass ich problemlos eine Kaution stemmen kann.

    An den ersten Tagen habe ich mir noch Gedanken gemacht, wie es für ihn sein muss, mich so zu sehen, mit diesen Schmerzen wegen der Rippen. Aber auch das ist etwas, mit dem er zurecht kommen muss.

    Ist das nun eine Trinkpause bei ihm? Ich habe die Hoffnung, dass er begriffen hat, dass es so nicht weitergehen kann.

    Er ist nach wie vor ehrenamtlich sehr engagiert, das finde ich auf der einen Seite ja gut, denke mir aber, da ist er der Gut-Mensch und bei mir?

    Liebe Grüße, Zoezoe

    Hallo ihr Lieben,

    daß hier die Nöte der Anderen ernst genommen werden, habe ich gleich gespürt. Ich habe mich auch nicht nicht ernst genommen gefühlt.

    In der Tat ist es wirklich vielleicht so, dass das alles zu schnell und zu viel auf einmal war.

    Und ja, einen guten soliden Plan für den Fall der Fälle zu haben, das ist eine gute Idee. Dann ist es nämlich auch egal, wie gelähmt und verzweifelt man ist, weil man nur einen Plan abarbeiten muss und ihn nicht erst erstellen. Dazu muss ich in meinem Leben glaube ich, einiges anders anpacken. Die Unterstützung durch´s Forum ist toll, noch besser ist es vermutlich, wenn im Reallife noch jemand da ist, der zur Not bei der einen oder anderen Sache einspringen kann.

    Dass ein geklebtes Glas nicht mehr das Original ist, ist mir bewußt. Ich bin mir ja auch nicht sicher, ob ich wirklich wieder Vertrauen fassen kann.

    Es liegt jetzt an ihm, sich zu änderen. Gut ist, er hat heute morgen gleich einen neuen Termin bei der Caritas vereinbart, und er hat wohl die Dringlichkeit erläutert, weil der Termin schon nächste Woche ist.

    Vielen Dank an euch alle, ihr seid toll! Liebe Grüße, Zoezoe

    Mir ist es ernst, dass ich beim nächsten Mal weg bin.

    Ich hadere doch schon lange mit mir, weil eine kleine Stimme immer wieder geflüstert hat, dass das nicht normal sein kann.

    Es ist doch mein gutes Recht, danach zu schauen, dass es mir gut geht. Ich hoffe sehr, dass ihr unrecht habt und er sich ändern kann.

    Liebe Grüße, Zoezoe

    Guten Morgen ihr Lieben,

    ja, die Überschrift müsste jetzt wirklich abgeändert werden. Weil ich dank euch eine andere Sicht auf die ganze Misere habe.

    Ich bin nicht schuld, dass er trinkt, ich fülle den Alkohol ja nicht zwangsweise in ihn hinein oder verführe ihn dazu.

    Es ist ein No Go Gewalt anzuwenden.

    Es ist ein No Go seinen Partner so zu beschimpfen.

    Entweder er kann mit dem, was in der Vergangenheit vorgefallen ist, und an dem nicht ich, sondern ganz allein der Alkohol schuld ist, umgehend oder nicht. Wenn nicht, gibt es keine Zukunft für uns zusammen.

    Der Alkoholkonsum geht so nicht mehr weiter.

    Ich will nicht mehr Herzrasen bekommen, wenn ich den Klingelton höre, ich will nicht mehr mit einem unguten Gefühl nach Hause fahren müssen.

    Ich will keine zig Anrufe mehr bekommen, dass er sich umbringen will. Beim nächsten solchen Anruf rufe ich den Rettungsdienst und der kommt mit Polizei.

    Das und noch ein paar andere Dinge habe ich ihm gestern gesagt.

    Und dass ich mir das alles kein erneutes Mal mehr bieten lassen werde. Beim nächsten Mal bin ich weg.

    So hatte ich das bislang noch nie ihm gegenüber kommuniziert.

    Ich werde auch künftig keine Flaschen mehr verstecken oder leeren. Er hat es selber in der Hand, was er tut.

    Es wird lange dauern, bis ich wieder Vertrauen gefasst habe bzw. ich bin mir nicht mal ganz sicher, ob mir das überhaupt wieder ganz gelingen wird.

    Jetzt muss ich einfach schauen, dass ich wieder zu der Person werde, die ich einmal war. Schauen, was mir guttut, was ich brauche. Vielleicht ist das egoistisch, aber sonst kann ich im Fall der Fälle den Absprung wieder nicht schaffen.

    Mir ist schon klar, dass meine Entscheidung, ihm noch eine Chance zu geben auch damit zusammenhängt, dass ich mich im letzten Jahr komplett verbogen habe. Vor 10 Jahren wäre mir das alles nicht passiert, beim ersten Vorkommnis wäre ich weg gewesen.

    Wie krank ist das, wenn man wie auf Zehenspitzen durch´s Leben geht, um ja den anderen nicht zu provozieren, wenn man permanent versucht, die Stimmung zu erahnen, in der der andere sich befindet, um das eigene Handeln dann so anzupassen, dass Eskalationen vermieden bzw. abgemildert werden.

    Ich will das nicht mehr.

    Ich werde auf der Hut sein, damit ich mögliche Frühanzeichen wahrnehmen kann, denn ganz ehrlich, so zu 100% sicher bin ich mir nicht, dass er sich und sein Verhalten ändert.

    Liebe Grüße Zoezoe

    Ja, ich passe mich an, schaue wie hoch der Pegel ist und wie er gerade drauf ist. Das ist anstrengend und ich bin es eigentlich leid.

    Die Flaschen zu verstecken, damit er nicht zuviel trinkt, schauen, dass morgens ganz sicher nichts mehr da ist bevor ich das Haus verlasse, damit wenigstens die Hoffnung da ist, das es nicht gleich morgens los geht. Übertreibe ich? Nein, so ist es, ich versuche dafür zu sorgen, dass es nicht überhand nimmt, traurig ist das. Er hatte zu Weihnachten von jemand eine Flasche Schnaps geschenkt bekommen, ich dachte ich bin besonders schlau und habe sie im Gefrierschrank versteckt. Es war ein schlechtes Versteck, als ich gestern danach geschaut hatte, lag sie leer im Gefrierschrank.

    Er meinte einmal, dass es bis ich gekommen sei, so war, dass er so gut wie nie Alkohol getrunken hat. Dass ich daran mitschuld bin. Das nagt an mir, genauso wie das Gefühl ihn im Stich gelassen zu haben.

    Ich kann die Verletzung nicht dokumentieren lassen, da ist doch sofort die Polizei involviert. Und das wäre dann wirklich sein Ende, wenn jetzt nochmals so ein Ärger käme.

    Liebe Grüße, Zoezoe

    Er ist gestern abend wieder zurück ins Haus gekommen, die angetrunkene Flasche Wein mit dabei und hat sich entschuldigt. Die Flasche hat er noch leer gemacht, dann aber nichts mehr getrunken. Laut geworden ist er mir gegenüber nicht mehr gestern, er war mir gegenüber hilfsbereit. Jetzt schläft er im anderen Schlafzimmer. Wenn er mit dem Alkohol aufhören würde, hätte er sich mit Sicherheit besser unter Kontrolle. Ich weiss, dass ihn manche Sachen wirklich triggern und wenn er dann Alkohol getrunken hat, ist die Hemmung weg. Ich habe ihn gefragt, ob er nicht mit dem Alk aufhören möchte, weil der alles kaputt macht, er hat weder ja noch nein gesagt. Ich selber schlafe immer mal wieder ein um dann aufzuwachen, weil die Rippen so weh tun. Ich kann es gar nicht schaffen, morgen bzw. nachher etwas zusammenzu packen. Und so hoffe ich fast, dass das mit der Ferienwohnung nichts wird und er doch noch zur Besinnung kommt, dass sich etwas änderen muss. Er hatte letztes Jahr 2 Termine bei der Caritas wegen seinen Problemen, den in diesen Jahr hat er sausen lassen, wollte sich aber darum kümmern.

    Liebe Grüße, Zoezoe

    Ich kann nicht. Es tut mir leid, ihr alle versucht mir zu helfen. Und ich? Bin einfach nur das Allerletzte. Stehle euch eure Zeit mit meinem Mist, an dem ich selber schuld bin. Ich weiss auch nicht, wie ich morgen die Ordner und andere Sachen zusammenpacken soll, wegen den Rippen kann ich fast nichts heben. Falls es mit der Ferienwohnung nichts wird, kann ich vielleicht in einer Pension unterkommen oder so.

    Liebe Grüße, Zoezoe

    Gerade ist er wieder ins Haus gestürmt, er hat mich beschumpfen und gemeint, dass er mich jetzt auch in Schwierigkeiten bringen will und ich sofort ausziehen muss. Ich habe ihn gebeten, bis morgen bleiben zu dürfen. Jetzt ist er wieder in der Halle.

    Ich hatte Anfang 2021 schon einmald die Polizei gerufen, aber dann keine Anzeige erstattet. Als ich letzten Sommer von ihm ausgesperrt wurde und daraufhin die Polizei angerufen habe und gefragt habe, was ich machen könne, kam als Antwort, dass sie da nicht weiterhelfen können (nachdem sie erfahren haben, wo ich wohne). Es ist so schrecklich, wieder von vorne anfangen zu müssen, privat als auch beruflich. Ich habe Angst, dass ich das alles nicht schaffe.

    Liebe Grüsse, Zoezoe

    Danke euch allen. Es tut gut, sich wenigstens einen Teil von der Seele zu schreiben. Es sind ja so viele schreckliche Dinge passiert.

    Ja, zwischenzeitlich glaube ich auch, dass ich nicht mehr lange zögern darf. Gerade wurde ich wieder auf´s übelste beschimpft (es war schlimm, dass er auch nüchtern so über mich denkt und mir solche Beleidungen an den Kopf wirft) . Meinen Hund würde ich auch nicht mehr bekommen, nachdem ich ihn ja ins Tierheim bringen wollte. Der bleibt bei ihm. Jetzt ist er wieder in der Halle mit den Hunden und mit Alkohol. Ich habe jetzt schon mal einen Postnachsendeantrag zu meinen Eltern gestellt, ich hoffe dass sie nichts dagegen haben. Sie wissen ein wenig Bescheid wie es bei uns zugeht, nur von der körperlichen Gewalt wissen sie nichts, denken sich aber vermutlich ihren Teil. Sie haben mich das auch schon mal gefragt, ich habe sie angelogen, dass er mich noch nie geschlagen hat, nur dass Sachen zu Bruch gehen. Für eine Ferienwohnung habe ich gerade eine Buchungsanfrage abgeschickt mit Aufenhalt ab morgen. Ich hoffe, dass diese Nacht ruhiger wird, es geht mir alles so an die Substanz und die Rippen tun ihr übriges. Es tut weh! Und wieder von vorne beginnen zu müssen, privat wie auch beruflich. Ich hatte so gehofft, dass alles gut wird.

    Liebe Grüße Zoezoe

    Danke für´s Freischalten.

    Wegen der Sache mit der Polizei, er beruft sich darauf, dass ich einmal gemeint habe, dass ich mir nicht zu 100% bin, weil ich selber zu dieser Zeit so durch war, dass ich Mühe hatte klar zu denken.

    Es war einfach alles ein Alptraum. Seine zig Anrufe auf meinem Handy wenn ich beim Arbeiten war, wo ich genau gehört hatte, dass er Alkohol getrunken hat, Er hat es immer bestritten, in der Zeit hatte ich Herzrasen bekommen, wenn ich den Klingelton gehört habe.

    Und dann das Nachhausefahren mit einem unguten Gefühl, was ich vorfinden werde. Die Brüllerei und die Beschimpfungen.

    Und wenn ich dann daran denke, dass ich ab 1.2. eine neue Stelle habe, wo ich mich richtig bewähren muss. Wie soll das alles gehen? Ich weiss nicht mehr ein noch aus.

    Danke für´s Lesen, liebe Grüße, Zoezoe