Hallo Mönchen,
vielelicht ist Dein Partner ja auch noch dazu Sexsüchtig? Suchtverlagerung?
Vielleicht gabe es auch in den beziehungen andere Probleme, die nichts mit dem Alkohol zu tun haben? Vielelicht braucht er einfach nur Betätigung von überall her? Vielleicht hat er generell Bindungsängste? Oder er will gerade gar keine feste Beziehung sondern seine Freiheit?
Vieeelciht glaubt er nciht an Treue oder liebt zwei Frauen gelcihzeitig?
Es gibt so viele Gründe, warum so etwas passiert.
Aber eines sit klar:Es ist sein Ding. So ist er.
Sicher hat es mit DIR nichts zu tun. Und vielelicht auch nichts mit derAlkoholabhänigkeit.
Beiträge von Frozen Tears
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Mein Vater war auch ALkoholiker und das konnte mir niemand vorenthalten. Auch mit 11 Jahren nciht. Sie lebt ja auch zum Glück bei der Mutter. Sicher nicht ohne Grund. sicher wird die Mutter auch schon mit ihr gesprochen haben. Du kannst Deiner Enkeltochter ja erklären, dass der Vater sehr krank ist und es Dir zu kompliziert ist alles ganau zu erklären, dass Du Dich auch erstmal informieren mußt bevor Du was falsches sagst.
Es ist immer schwierig für einen Angehörigen. Aber Du mußt aufpassen, dass Du nicht in die Rolle einer neuen Coabhängigen übergehst. Du darfst nur so viel tun, wie Du auch im Normalzustand tun würdest.
Seine Rente bekommt er doch sicher auf ein Konto. Das kann man so einrichten, dass mit einem Dauerauftrag die Miete automatisch erstmal bezahlt wird. Solange er keine Einsicht zeigt und nicht aufhört zu tirinke wird er früher oder spätersicher in Schulden landen. Das wirst Du nciht verhindern können. mein Vater zum Beispiel hat sein ganzes Haus versoffen, welches er mühevoll mit Eigenleistung aufgebaut hatte. So schlimm ist es mit der Sucht. Hätte ich die Möglichkeit gehabt, dann hätte ich ihn aus dem Haus rausgeworfen und es weitervermietet bis er wieder zur Besinnung kam. Aber so wars halt nciht. Du kannst es ihm nur so unangenehm wie möglich machen, damit es ihm bewußt wird, wie schlecht es ihm geht. Denn jede Form von Hilfe läßt den Süchtigen in dem Glauben, dass die Welt ja noch in Ordnung sei. Da kannst Du auch reden wie Du willst und versuchen zu überzeugen. Das wird nichts helfen. Er muß es spüren. Klage ihm lieber Dein Leid und kassiere von seiner Rente noch was ab für Dich. Das kannst Du dann anlegen, für ihn später oder für die Müllentsorgung. -
Das finde ich äußerst interessant , was Du da geschrieben hast, Dorothea. Mir war das unter diesem Gesichtspunkt noch garnicht so bewußt.
viele Coabhängigge sollten sich das mal zu Herzen nehmen, was heir steht.
So wie Du es nämlich beschreibst udn zwar ja auch unter dem Gesichtspunkt des Spaßes ( was ja subjektiv ist) scheint ein Gespann aus Alkoholabhängigem und Coabhängigen ein gutfunktionierendes vollkomenes Team der Sucht zu sein.
Du sagst, dass Du diese Co_Rolle für Deinen Mann übernoimmen hattest und seine Mutterdas jetzt übernommen hat. Also wieder ein perfektes team, wahrscheinlich wieder unter dem Deckmantel der Liebe.
Du selber scheinst aber keine Co-Partner gehabt zu haben. Da wird dann die Sucht eher zum Leid. ist ja klar, denn da häufen sich doch sicher die Probleme, die im nüchternen Zustand auf ein zukommen. Das was doch bei anderen von den Coabhängigen an Müll schon beiseite gekehrt wurde.
Deswegen hat der Alkoholkranke Spaß . Am Trinken, am Leben?
Leiden tut dann in erster Linie der Coabhängige. ich glaube, so war es bei meinen Eltern auch.
Wenn ich rückblickend auf meinen Vater schaue, wie er noch getrunken hatte, dann sah das aus meiner Sicht auch nicht wie spaß aus. besonders nciht das,w as zuhause ablief. Aber wenn er dann mit den Nachbarn zusammen saß und gefeiert und getrunken wurde war wohl alles böse drum herum vergessen.
Die Welt 'draußen' war ja auch schlecht. Und solange es keinen gab, der ein kritisierte war die Welt auch in ordnung. Was er da als Spaß empfand war im Grunde doch Selbstbetrug. -
Wenn ich mir diese ganzen 'vorteile' anschaue, dann kann ich nur sagen, dass dies Dinge sind, die zu einem normalen Leben einfach dazugehören sollten. Im Bereich Coabhängige findet man noch tausend her Argumente, warum der Partner aufhören sollte zu trinken. Und all diese Argumente ziehen nicht.
Warum?
Weil das kostbarste im Leben das Leben an sich ist.
Suchtfreies selbstbestimmtes Leben. Deswegen will ich auch Hartmut und Karsten Recht geben. Es gbit keine Vor oder Nachteile. Es gibt NUR Vorteile.
In der Sucht leben bedeutet auch gleichfalls unfrei zu sein, fremd bestimmt vom Alkohol. Das ist Diktatur pur. Das ist Krankheit, die im Tod endet. Was gibt es da für andere Vorteile als die Heilung?
Wer freut sich noch darüber dass er nciht zur Arbeit gehen muß, wenn er wegen einer schweren OP im Krankenhaus liegt? wer wiegelt da Vor- und Nachteile ab? -
Kleingeistig. Ein nettes Wort. ich habe das ja auch alles durchlebt und vorhin auch in meiner Beschreibung meiner Eltern nach einem passenden Ausdruck dessen gesucht, was Du glaube ich aussagen willst. Ich dachte an hilflos, armselig.
Kleingeistig finde ich aber auch nicht schlecht.
Tatsache ist ja, dass das Bewußtsein fehlt. Dinge, die zur Sucht geführt haben sind eben so da gewesen und konnten nicht anders verabeiten werden. Und ist die Sucht ausgeprägt ist es noch schwieriger. Helfen kannst Du garnicht.
Mein Vater hat soweit ich mcih erinnern kann auch mein Leben lang getrunken. Ich habe auch studiert, und war schon ausgezogen als er in Therapie ging.
Sein Zustand war dmals erbärmlich, noch schlimmer als wie Du es von Deinem vater beschreibst. Mein Vater hatte bereits seinen Job verloren, das Haus meiner Eltern wurde verpfändet. Die Einrichtung sah grauenvoll uas. Überall Brandlöcher von Zigaretten inden Möbeln. Farbflecken auf dem Teppichboden. Zertretene Türen etc. Es wurde eh nichts neues mehr angeschafft. Leute kamen eh auch nicht mehr zu Besuch, ausser welche, die auch tranken.
Streitereien, Gewalt usw waren an der Tagesordnung. Mein Vater ist auch noch in betrunkenne Zustand Motorrad gefahren. Als ich noch zuahuse wohnte war das immer ein Horror, wie er fast jede Nacht einmal durchstartete, den Motor so richtig aufdrehte, seine Runde fuhr und dann wieder kam. Dann folgte der nächtliche Streit.
Die Ehrenrunde war schon fast immer eine Erlösung für uns Kinder. Da war die Mutter dann wenigstens in Ruhe. Am Ende seienr Saufzeit passierten Dinge die ich nciht mehr miterlebt habe. Mein Vater kletterte leicht bekeidet nachts aus dem fenster. bei Eiseskälte. Er irrte draussen herum, sah weiße Mäuse und ähnliche peinliche Geschichten. Auch tagsüber lief er oft schlurig bekleidet herum. Irgendwas, Hemd oder so, hing aus der Hose heraus oder die war garnicht richtig verschlossen. Was bewegte meinen Vater dazu eine Therapie zu machen? Sein Hausarzt sagte eines Tages zu ihm, dass er nun die Wahl habe. Entweder würde er nicht mehr lange Leben oder er würde ab sofort nicht mehr trinken und eine Therapie machen. Ich hatte ihn schon abgeschrieben und für mich war es ein Wunder, dass er sich für eine Therapie entschieden hatte.
Niemals hätte ich gedacht, dass mein Vater sich irgendjemandem anvertrauen könnte.
Vielleicht kansnt Du mal schuen, wer sien Arzt ist und Dich diesem mal anvertrauen. Auch für Dich könnte das ganz gut sein. Da Du weißt, dass Dein Vater abhängig ist würd eich auch mal bei dem straßenverkehrsamt anrufen. Denne r gefährdet sich ja selbst udn andere noch dazu, wenn er seinen Führerschein wieder erhält. Absolut verantwortungslos. Sollte das alles nichts nützen hast Du zumindest alles getan, was Du tun konntest. Ein Gespräch, welches auf Versatnd, Logik basiert oder liebevoll gemeint ist kommt leider nciht an. Der Süchtige muß selber einen Tiefpunkt erreichen, der ihn selber 'mobilisiert' sich aus seiner Sucht zu befreien. Das kannst Du ihm nicht abnehmen. Das kannst Du auch nicht herbeiführen. Es muß etwas sein, was tiefgehende Gefühle in ihm erweckt.Sowas wie Todesangst oder Angst vor dem Alleinsein, absolute Verzweiflung.
Vielleicht muß es bei Deinem Vater auch noch viel schlimmer kommen. Selbst die Trennung von Deiner Mutter ist ihm noch nicht so sehr an die Substanz gegangen, dass er aufhören konnte zu trinken. Im Gegenteil. Es hat ihm offensichtlich noch mehr Grund geliefert. Das ist eben die Gefahr dabei. Vielleicht hilft es, wenn Du Dich auch von ihm abwendest udn nie mehr vorbei kommst, ihm das auch sagst. Du solltest es ihm erklären, dass Deine Mutter nicht anders handeln konnte und ging. Und Du nun auch soweit bist. Doch dann solltest Du auch konsequent sein. Du verlangst von IHM Konsequenz . Also zeig es ihm wie es geht. -
Hallo ihr lieben, ich bin zwar nicht die Partnerin sondern die Tochter eines trockenen Alkoholikers, aber die Strukturen der Krankheit sind ja die selben. Bei mir stellt sich zwar nicht die Frage, ob ein gemeinsames Lben möglich ist. Aber Vater bleibt Vater. Vielelicht wird Euch aber an meinem Beispiel vieles viel deutlicher. Als Kind habe ich es nie wissen können, dass es sich bei meinem Vater um eine Krankheit handelt. Ich war immer in dem Glauben, dass er auch weniger trinken 'könne', wenne r doch nur 'wollte'. Ich habe es so empfunden, dass die Konsequenzen seines Konsums ihm egal waren, wir ihm also auch. beschimpfung, Gewalt etc habe ich sehr wohl als beabsichigt und persönlichen Angriff empfunden. Mein Leben ging also in erster Linei darum mich selbst , Meine Geschwister und meine Mutter vor diesem Mosnter zu beschützen. Dieses gefühl hat sich sher tief in mir verwurzelt. Auch die Vorwürfe meienr Mutter gegenüber. Denn ich verstand nciht, warum sie nicht 'einfach'mit uns abgehauen war.
Das klingt doch sicher sehr stark nach Schuldzuweisungen. Ich hatte nichts davon erahnt , dass beide Eltern süchtig und krank sind.
Wer, da mehr zu unserem Elend beigetragen hat, wer kränker war etc. speilt für mich keien Rolle mehr. Die auswirkungen des Alkohols waren natürlich bedrohlicher, ein Horrorszenario. Nicht zu gehen ist aber nicht weniger schlimm, denn es zwang uns ja in diesem Horrorfilm mitzuwirken. Wenn es also eine Schuld gibt, dann trifft die beide.
Respektieren konnte ich meine Eltern erst dann, asl ich begriff, wie hilflos sie doch beide waren. Mit welchen Schwierigkeiten sie die Therapie durchgezogen haben udn insbesonders mein Vater eisern an seiner Trockenheit festhielt und meine Mutter ihn darin auch unterstütze. Das verdient Respekt. Trotzdem bleiben offene Wunden. heute weiß ich , dass mein Vater Dinge getan hat , die er wohl nciht anders tun konnte und DInge gesagt hat, die er nciht meinte. So sieht es mein Versatnd. Aber Gefühle haben mich geprägt, tief in mir sind Verletzungen auf emotionaler Ebene. Es sind Dinge passiert, die ich besonders meinem Vater nicht verzeihen kann. Da ist ein Zweispalt zwischen Verstannd und Gefühl. Diesen Zwiespalt finde ich hier immer wieder in fast allen Threads bei Coabhängigen. Die Krankheit begriefen, die Sucht erkennen. Aber die Auswirkungne werden persönlich genommen. Es wird versucht auf emotionaer Ebene, druch Liebe , durch Erpressung, druch Druck irgendetwas verändern zu wolen. Das ist ja genau das was auch aus diesem grudne nciht funktioniert. Weil die Sucht nichts mit Logik , nichts mit Gefühlen mehr zu tun hat. Ich bin enttäuscht, weil ich von meinem Vater anderes erwartet hatte. ich weiß jetzt, dass es ihn dahin 'getrieben' hat. Aber imemr noch ist es ein langer Weg für mich Vergangenes aufzuarbeiten, zu vergessen, verzeihen. Eben weil es so tief in meiner Kindheit verankert ist. Das Ganze hat mich einerseits stark, aber andererseits auch verletzlich gemacht.
Die Liebe zu meinen Eltern hat diese Sucht nciht zerstört. Eher könnte ich sagen, dass es in mir selbst etwas zerstört oder gespalten hat. Letztlich muß ich eher bei mir etwas aufarbeiten statt in dem Verhältnis zu meinen Eltern. Ich empfinde es nun eher als eine traurige Familientragödie, die ich druchlebt habe und meine Eltern einfach keien besonders starken Persönlichkeiten haben. Das aht sich sicher auf uns Kinder allesamt abgefärbt.
Ich finde es schade, aber läßt sich nciht ändern. Letzlich kann man nur an sich selber arbeiten udn schauen, dass man das nciht so über die Generationenn weitergibt. Fragen der Schuld , des Respekts ergeben sich aber für mich nicht. Ich vermute sogar, dass ich wohl druch mein Leben allgemein gelernt habe nicht ewig immer nach Schuldigen zu suchen, sondern stattdessen das Beste aus dem zu machen, was noch übrig ist.
Alles andere ist für mich oftmals nur unnötige energie udn Zeitverschwendung. Wer soll denn einen schuldigen dann bestrafen und wie? Und was sollte dann damit bewirkt werden? Schuld hat ja auch mit Verantwortung zu tun. Mit welcher Absicht und welchem Bewußtsein wurden die Dinge gemacht? Es läßt sich an den Tatsachen nichts mehr ändern. Leben tun wir im jetzt. Und besseres tun können wir etwas für morgen.
Wenn die Sucht die Liebe in eienr Ehe zerstört hat kann ich das aber auch verstehen. Einge beschreiben ja, dass die Liebe noch da sit , aber auf eine andere Art. Ich denke, was nciht mehr funktioniert ist das Vertrauen. Die Angst , ob die Sucht wieder zuschlägt udn ob man dann ein zweites MAl stark genug ist ist immerhin schon auch ein wichtiger Gesichtspunkt. Denn auch der Coabhängige läßt sich da jawieder euf etwas ein, wenn er/ sie es einmal geschafft hat von ihrem Scuhtmittel loszukommen. Das wird glaube ich oftmals garnicht berücksichitgt. Auch das ist ja eine Sucht und ein Alkoholiker, der es geschafft hat nichts mehr zu trinken fängt ja auch nicht nach der Therapie in kleinen Schlucken wieder an oder läßt sich auf etwas ein, wo er nicht 100% sicher ist, dass da Alkohol drin sien könnte. Ich denke, wenn man es eingesehn hat, dass man füreinander Spiegel, Auslöser sein kann, ist es sicher besser kien neues Risiko einzugehen. Obwohl es bei meinen Eltern dann gut gegangen ist würde ich persönlich das auch kein zweites Mal machen. Meine Eltern haben sich aber auch garnicht getrennt. Ich denke aber, es wäre für uns alle besser gewesen, denn dnan hätten wir einfach mehr Lebensqualität gehabt. Ziel einer Ehe ist für mich nicht diese bedingungslos aufrecht zu erhalten nach dem Motto 'bis dass der Tod und scheidet'.
Ich trenne mich lieber bevor mein Leben zur Qual wird. Ich habe es aber auch bisher immer gut geschafft in meinen Beziehungen einen gewissen Abstand zu erhalten, mindestens räumlich. Ich denke, dass ist auch eine Konsequenz aus der Suchtgeschichte. -
Das Lesen hier in diesem Forum ist auch unter anderem ein Weg zu mir selbst. Es setzt jedes mal einiges bei mir in Gang. Ich habe schon viel Körperarbeit gemacht. meditation. Bin spirituelle wege gegangen, was mir auch sehr gut getan aht. Doch es gibt Dinge bei mir, als Kind eines Alkoholikers udn einer coabhängigen Mutter, die sehr sehr tief sitzen. Dinge, wo ich meiner Meinung nach noch nicht wirklcih rangekommen bin. Daher kann ich sagen, dass ich immer noch auf diesem Weg zu mir selbst bin.
Es ageb Phasen, wo ich das Gefühl hatte, mich selbst gefunden zu haben. Aber ich denke, dass dies auch nur bis zu einem gewissen Grad erfüllend war und vieles einfach im Verborgenen lag, verdrängt gewissermaßen.
jettz gehts ans Eingemachte, könnte man so sagen. Ich versuche mit vorsichtigen Schritten mich an tiefere Schichten meines Selbst zu wagen.
Das ist mitunter ziemlich schmerzvoll, was ich nie erwartet hätte.
Es tun sich ganz neue unvorhergesehene Welten auf. Das ist nicht immer einfach damit umzugehen. Aber das wichtigste ist für mich auch, dass ich mir die Zeit dafür nehme, nichts übereile, vorallem mich auch nicht manipulieren lassen will. Ich fühle mich wie ein Puzzle, dass sich Stück für Stück wieder zu einem Ganzen zusammenfügt. Ich glaube besser kann man es nciht beschreiben. Und jeden tag entdecke ich ein neues winziges Teil von mir. Nciht jedes teil sieht gleich schön aus. Da werden auch schonmal ganz trübe Wolken aus meiner Vergangenheit zusammengefügt. Das zu akzeptieren, dass auch dies ein Teil meiner Selbst ist , ist manchmal schwer. Wünscht sich doch jeder das am ende das Bild einer kleinen Prinzessin in einer heilen Welt herauskommt?
Aber dem ist nicht so. Mir wird mehr und mehr bewußt, dass ich geprägt wurde von einem nciht sehr angenehmen Leben udn ich Strukturen entwickelt habe damit klar zu kommen. und ejtzt brauche ich diese Strukturen eigetnlich nciht mehr und könnte so einiges ablegen. Das fällt sehr schwer, diese Schutzschilder abzulegen. Gewissermaßen könnte man sogar sagen, dass das eigene Ich wandelbar udn anpassungsfähig ist. Es gibt Dinge, die mich geprägt haben, Dinge die ich nicht mehr brauche und Dinge die ich noch entwicklen kann. Die ich vielleicht nur dann entwickeln kann, wenn ich den alten Ballast abgelegt habe. Den zu erkennen, dazu bin ich hier. Zu verstehen - durch all diese Spiegelbilder in vielen Threads - wie ich selbst funktioniere. ich würde sagen: Ichfindung ist harte Bewußtseinsarbeit. -
Hallo Franky,
freut mich für Dich, dass es geklappt hat. Du schreibst, dass es in Deiner Partnerschaft kriselt. Ist Deine Frau coabhängig. Macht sie auch eine Therapie?
Der Partner macht ja auch allerhand mit und es passierne unter Umständen Dinge, die man mit dem normalen logischen Verstand nciht mehr erklären kann. In solch eienr Konstellation wo beide Partner abhängig sind ist es wohl besonders schwierig wieder eine Basis zu finden. Aber auch nicht unmöglich.
Ich glaube pronzipiell ist es so, dass der Mensch sich verändert wenn er nasser ALkoholiker ist und dann, wenn er aufhört auch nciht wieder so sein wird , wie er vorher war. Das sit ja auchbei keinem Menschen so, denn das Leben eght ja nie rückwärts. Doch aus vielen Berichten von Coabhängigen udn auch von nassen Alkoholikern habe ich gelesen, dass sie den Wunsch hegen, wieder so wie vorher zusein bzw ihren PArtner wieder so haben wollen. So als ob die Zeit stehen geblieben wäre. ist ja aber nicht so. Ich kann den Wunsch schon verstehen, da man denkt, vorher gabe es eine heile Welt. aber man hat ja nur die Pobleme nciht wahrgenommen, die sicher bei allen schon existierten. Und diese Neuorientierung kann für beide schwierig sein. Ich kann Dir Mut machen, meine Eltern haben diese Phasen durchlaufen und sind wieder ein normales Paar. Natürlich gibts auch imemr nochmal Probleme. Aber nciht mehr das was früher war. Dazu gehört auch viel verständnis udn Bereitschaft zu verzeihen. Ach die Erkenntnis,dass vieles was passiert war aus der Sucht heraus entstand. Ich glaube, das ist das größte Problem eines Partners, das wirklich 100% anzunehemen. Ich wünsche Dir aber viel Kraft Deine nächste Phase druchzustehen udn wieder zu Dir selbst zu finden. Ich habe so eine ähnliche Phase auch hinter mir, oder fast hinter mir und ich kan nur sagen, dass es sich shcön anfühlt wieder Lebenin sich zu spüren. Kennst Du dieses gefühl plötzlich sich wieder selbst wahrzunehmen? -
Lieber Frank,
erst einmal solltest Du doch stolz auf Dich sein, dass Du es doch immer wieder geschafft hast trocken zu werden. Ich denke Deine Weg ist noch stolperig, aber er geht in die richtige Richtung. Das sollltest Du Dir selber ruhig mal vor Augen halten. Was Du schreibst hört sich so an, als ob Du im Grunde schon genau weißt, was bei Dir im Argen ist, aber an der Umsetzung hapert es noch.
Die Antworten stecken also alle schon in Dir. Du weißt genau, wann Du gefährdet bsit wieder anzufangen zu trinken. und Du weißt auch, dass es Probleme sind die dich dazu inspirieren und dass du über deine Probleme nicht genügend rest.
Du weißt auch aus Erfahrung , dass der ALkohol noch nie eines deiner Sorgen oder Probleme gelöst hat, nicht wahr? Ist es nicht eher so, dass das Ganze dann erstmal 'verschoben' wurde. Aber dann auch am nächsten Tag existierte und womöglich noch ein dicker Kater dazu?
Was man sich auch immer vor Augen halten sollte: Wenn man mit seinen bisherigen Methoden, was auch immer das war, nichts erreicht hat sollte man einen neuen Weg ausprobieren, sonst führt es auch immer zum gleichen Resultat.
Als Denkanstoß würde ich Dir jetzt folgende Fragen stellen:
Was hat Dich bisher abgehalten davon mit jemanden über Deine Probleme zu sprechen.
Gibt es Personen des Vertrauens in Deinem Leben?
Hast Du schonmal versucht herauszufinden, wie andere mit Situationen wie Deiner umgehen würden? Denkst Du häufig, dass du alleine mit deinen Problemen fertig werden müßtest? Hast Du das Gefühl, dass Du Deine Probleme selber erkennst und auch richtig formulieren kannst? ( Bei mir gab es mal eine Zeit, wo ich mich unwohl gefühlt hatte, aber nicht sagen konnte woran es lag) Ich vermute, wenn Du herausfindest, woran es liegen könnte, dass du deine Probleme in dich hinein frißt ,dann ist schon ein weiterer Schritt getan. Ich möchte Dich auf jeden Fall erstmal ermutigen, DIch mit Deinen Problemen anderen anzuvertrauen. Alleine dass jemand da ist, der Dir zuhört kann schon eine große entlastung sein. Auch dann wenn keine Lösung in Sicht ist. Manchmal zählt auch einfach: geteiltes Leid ist halbes leid. Oftmals können andere Menschen aber auch ganz neue Ideen und Lösungsansätze einbringen.
Es gibt auch gezielte Methoden, wodurch Du erlernen kannst negative gefühle und sogar körperlichen Schmerz auszuhalten oder sozusagen an Dir vorbei fließen lassen kannst. Sowas könnte ich Dir auch mal empfehlen zu erlernen. Probleme entstehen oftmals 'im Kopf' und dadurch, wie man über Dinge denkt. -
Ich möchte da sogar noch was ergänzen. beziehungen an sich sind für Coabhängige sehr schwierig. Da gibt es hier im Forum einen Thread, wo das schon ein bißchen beschrieben ist.
Kurzum kann ich bestätigen,dass es immer wieder ähnliche bezieungsmuster sind, die mir passierten.Der Hilfbeürftige Mann, der geniale Chaot-
diese Beziehungen sind die leidvollsten und halten wunderbar lange , da es ja das Helfersyndrom regelrecht auslastet.
Bin ich tatsächlich mal die Gewinnerin kommt es schon vor, dass der Partner vollkommen uninteressant für mich wurde. Für mich selber früher unerklärlich, was da passiert war. jetzt verstehe ich es. Der Reiz in der Beziehung besatnd auch mitunter aus diesem Symptom. Also auch für eine Coabhängigen kann aus dem selben Grund jemand austauschbar werden.Dann der Mann, der alles selber kann und nichts braucht. Der Traummann. Erstmal angenehm, für eine Erholungphase, denn der wird sehr schnell langweilig. Ein guter Freund. Aber der Kick fehlt.
Leider ist es wohl so, dass wir durch unsere eigene Krankheit auch selber ziemlich beziehungunfähig sind, wenn wir uns das mal so vor Augen halten.
Den richtigen Umgang muß ich selber noch lernen. Daher bin ich unter anderem auch hier im Forum und setze mich immer wieder aufs neue mit meiner Coabhängigkeit auseinander. -
Ich wende mcih hier mal an euch beide, Mönchen udn Mini, da ihr in ähnlicher Situation seid und mirist das gleich euach shconmal passiert. Allerdings mit jemandem, der nicht alkoholabhängig war.
Daher könnt ihr vielelicht verstehen,d ass dieses Verhalten einfach typisch coabhänig ist. Du opferst Dich für jemanden auf und erwartest dafür geliebt zu werden.
Das genau ist der Irrtum, den ich auch nie kapierne wollt eund als Coabhängige mußt du sogar aufpassen, dass es dir nciht immer wieder passiert. Denn das sit unsere Sucht. Ich habe das aus mienr Kindeheit, vemute ich. Mein Vater war Alkoholiker und ich denke, dass ich alles versucht hatte, um Anerkennung und Libe von ihm zu bekommen. oft hat er uns beschimpft und möglicherwiese habe ich das so aufgefaßt , dass wir Kinder Schuld an seiner Misere sind, weil wir doch so schlecht sind. Folglich hat sich das eingeprägt, dass ich shclecht bin. Ich wollte nun Leistungen vollbringen, um meinem Vater zu gefallen. Erstmal in der Schule, damit er stolz auf mich ist. Ist mir auch gelungen. Aber dennoch hat er weiter getrunken. Das war dann die Enttäuschung, aber dennoch- er war ja zumindest stolz. Ich könnte heulen, wenn ich daran denke, wie ich mich als Kind schon aufgeopfert habe. Es sitzt tief in mir drin und obwohl es mir mittlerweile bewußt ist passierte es mir in meinem Leben immer wieder. Liebe erhält man nciht als Dank. In mir schlumemr der Wunsch ienfach so gleiebt zu werden, weil ich bin wie ich bin.
Schon bei kleinen Kritiken komt mein Selbstbewußtsein ins Schwanken udn ich muß mcih ins Zeug legen. Oder aber ich fühle mich stark angegriffen und verteidige mich auf Gröbste. beides ist voll daneben. bei Frauen ist das anders, nur imme rin Beziehungen. besonders, wenn ich sehr verliebt bin. Dann eskaliert das GAnze, ich mache durch meine Ehrgeiz und Helfersyndrom dann wohl so viel Druck un dstelle so große Erwartungne an den PArtner, dass er sich zurückzieht. Oft artet es in MAchtkämpfe aus, ich will mcih dann unbedingt druchsetzen und manipulieren, weil ich ja mein Ziel mit Gewalt ereichen will ( Gewalt, meine ich jetzt keine körperlcihe, sondern meinen Wahnsinn, DRang, dass es doch unbedingt klappen muß). Nach außen hin verkörpere ich mich als ruhige Verständnisvolle. aber innen brodelt es in mir, dass es doch jetzt endlcih mal passieren muß, dass er das doch jetzt mal umsertzen müßte. Klappt natürlich garnicht. Das einzige was klappt, ist, dass es mir damit schlecht eght, mit meinen unerfüllten Erwartungen. Auch erwischte ich mich shcon dabie, dass ich dann in Selbstzweifel udn Selbstmitleid verfalle und anfange herum zu stichelen. Ich galueb diese Phase nach der Enttäuschung führt dann dazu dass der Partner genervt ist, sich verteidigen muß, sich unwohl fühlt, sich zurück zieht und letztlich, weil er ja auch nicht einsam sein will und doch anfangs so beuem alles genoßen hat , sich eine andere sucht. Eine , dei von vorne alels anfängt. Dann entweder geht, weil sie es druchblickt. Oder auch in die selben Fußstapfen tritt. Wir müssen das in der Tat alles nciht tutn und über uns ergehen lassen. Keiner kann das besser wissen, sls ich selber. Dennoch bin ich leider davon geprägt. Es ist erschreckend, aber wir müssen immer wieder daran arbeiten. Es sit wie der Saufdruck beim Alkoholiker. Der trockene Alkoholiker kan Alkohol meiden. Für usn ist es fast noch schwieriger. Denn diese problembehafteten Menschen erkennt man nicht gleich so, wie eine Flasche Wein. Ich habe anscheinend ncoh kein Auge dafür entwickelt.
Wir müssen als völlig anders über die Situation denken. Wir sind nciht einfach ausgetauscht worden. Wir haben auch unsere beitrag dazu geleistet. Wir hätten auch schon eher gehen können. Der Betroffene könnte aus seiner Position auch sagen: Du wolltest mich immer verändern, du hast mich nie so geliebt wie ich bin. Wenn du mich mtisamt meiner Krankheit so akzeptiert hättest - und eben auch mit dessen Erscheinungen - dann wäre alles vielleicht anders. Undgenua das ist der Punkt. Es ist doch eines der schwersten Dinge überhaupt die Erscheinungen des ALkoholismus wie Lügerei, Demütigung, Gewalt, Stimmungsschwankungen, Fremdgehen, Bettnässen, Vergesslichkeit, wirres zeug reden, etc nicht auf sich persönlich zu beziehen. Wirklcih erkenen udn akzeptieren , dass es eine Krankheit ist , ist der erste und wichtigste Schritt. Und dasakzeptiert zu haben bedeutet auch, dass ich mir eingestehen muß, dass ich diese krankehit nicht heilen kann, dennichbin kein Arzt. Dann bleibt ide Möglichkeit mit der Krankheit leben zu können. Manche können das, wenn der Betroffene keine argen Sachen macht. Solange es aushalten bis der Tiefpunkt kommt ( zur Not 20 JAhre?). Den Tiefpunkt versuchen herbeizuführen, indem man den Partner verläßt? Klappt nicht immer, man riskiert auch, dass er sich dann ne andere sucht. Also was? Wir müssen schauen, was für UNS am besten, am unschädlichsten ist. Denn sonst werden wir in diesen Sog mit hineingezogen. Ihr redet von Liebe. Liebe ist ein gefühl. Alkohol betäubt gefühle, verwandelt gefühle. Wenn ihr also begriffen ahbet, dass diese Sucht eien Krnakheit ist, der Partner einfach cnith mehr normal ist, nciht sein kann, dann werdet ihr begriefen , dass man da nicht wegen Liebe diskutieren kann. Dann darf amn das auch alles ncith auf sich beziehen. Ihr seid absolut okay. Laßt das Problem nciht eures werden. ihr müßt euch nciht damit vergleichen, wie die neue ist. Denn in meinem Fall, war die Neue wesentlich älter. Hat nichts mit Alter, Figur, oder sonst was zu tun. Nicht einmal Liebe. Hier gibts unter Sonstiges Einträge zu dem Thema, ob ein Alkoholiker lieben kann. Ein schwieriges Thema. Ich denke, die Liebe ist latent vorhanden, aber wirklcih nur unterschwellig udn wird überlagert von den Erscheinungen der Sucht. An vieles erinnert sich doch ein Alkoholikernciht mal.
Er funktioniert ganz anders. Er sucht sich den einfachsten und bequemsten Weg -zum Alkohol.
Bequemlichkeit, Aufopferungswille, Angehimmeltwerden, Unwissenheit des Partners, Naivität ( daher vielleicht eine junge), Toleranz, Akzeptanz, In-Ruhe-Gelassen-Werden, Geld. Wunderbare Voraussetzungen für eine neue Partnerin. Eine Coabhängie wird allmählich lästig mit all den Meckereien, Streitereien, Heulereien, Kontrollierei, Durchschautwerden, Erwartungsdruck etc. Ist auch nciht schön mit anzusehen, wie sich jemand gehen läßt, fast irre wird, krank wird, ihre eigenen Sachen vernachlässigt- nur weil man trinkt. Trinken ist doch 'schön' und gibt demjenigen ein feines Gefühl. Die Leberwerte stimmen noch. Die bepinkelten Bettlanken werden ausgetauscht udn die Kotze aufgewischt. Was will man mehr? Wer hat denn da eigentlich ein Poblem? Der kann ja gehen oder wird gegangen. Ich will das einfach mal versuchen aus der anderen position darzustellen. ich habe mal geraucht und kenne auch diesen Suchtmechanismus, dass amn versucht seine Sucht zu verteidigen. Erst als ich selsbt erkannt habe , wie schlecht es mir damit ging, konnte ich aufhören. Da konnte mir einer preigen wie er wollte, wie gefährlich Rauchen ist. Und wem es ncith paßte mußte ja nciht dabei sein.
Was nun bleibt ist der normale Liebeskummer nach einer Trennung. Das tut immer weh. Aber vielelicht hilft euch meine Darstellung ein wenig zu verstehen, warum es so komemn mußte und es auch sogar gut für euch ist bzw sein wird. Sollte der partner nciht loskommen von seienr Sucht möchtet ihr mit der Neuen nciht tauschen. Ihr habt diesen Menschen noch anfangs mit seinen tollen Seiten kennengelernt. Aber er ist doch bereits in seiner Sucht gefangen. Das wird die neue viel schneller zu spüren bekommen. Vielleicht hat sein Körper ihm auch signalisiert, dass er nur Kraft aus so einer neuen 'Liebe' gewinnen kann, alles durchzustehen. Da wird ja ne Menge Energie freigesetzt. Aber eher unwahrscheinlich, denke ich. Warten wir mal eure Geschcihten ab. Denn es gibt eine menge anderer geschcihten heir, die ich gelesen habe , wo es ne neue gab. Keine der Geschcihten endete so, dass die Neue das Allheilsmittel war udn der Süchtige aufhörte zu trinken. Keine einzige udn ich denke , es wäre heir im Forum schnell bekannt geweorden, wennd as die Lösung der Alkoholiker wäre. So nach dem Motto: Verleibe dich einfach neue, dann kommst du los vom Alkohol. Viele Geschichten, wo eine Partnerin beschriebt, wie sie ganz neu einen Alkoholiker kennenlernt. Alles dasselbe Leid. Also. Auch der Neuen wird nicht erspart bleiben. Sucht ist Sucht. Und das wichtigste was ich mir sage in so einem Fall: Nicht nur Du hast ihn verloren, ER hat auch DICH verloren-einen wunderbaren Menschen. Irgendwann wirds ihm vielleicht mal auffallen.
Und wenn ich euch das hier so schreibe, dann schreibe ich das nicht nur für euch, sondern auch immer für mich, um mich selber immer wieder daran zu erinnern.
Ich wünsche euch beiden viel Kraft. -
Liebe Kieramiez,
es sit doch schön, wenn die Familie Dich in Deinem Vorhaben unterdstützt. Sicher wollen sie auch nciht dass alels den bach runter geht. Sicher sind sie ebenso oder sogarnoch hilfloser als Du.
Mach einfach weiter so.
Ich höre da immer ein schlechtes Gewissen aus dem was Du tust und vorhast. Ich sehe das eher als eine Rettungsaktion auf die Du stolz sein solltest.Liebe Emma,
Vielleicht habe ich als Kind eines ALkoholikers eine kleinen Vorteil. Ich hatte mehr Zeit dazu dahin zu kommen w ich jetzt bin. Das war ein langer Weg, der auch noch nicht beendet ist. Ich hatte im Vergleich zu Partnern von Alkoholikern nie dieses Gefühl, dass man sich nciht trennen kann.
Ganz im Gegenteil. Ich und auch meine Gescwister haben immer Pläne ausgeheckt, wie wir verschwinden können. Haben versucht meine Mutter zu überzeugen. aber sie war nie stark genug.Die Trinkerei meines Vaters bzw. dessen Begleiterscheinungen haben tiefe Spuren in mir und allen Angehörigen hinterlassen.
Wenn ich jetzt zurückblicke ist es das schlimmste zu akzeptieren, dass mein vater nciht anders konnte, dass es eine Scuht ist, eine Krankheit.
Und alles was er sagte und tat nicht auf mich zu beziehen, einen innerlichen Abstand zu bewahre und es nur anschauen ohne sich davon berühren zu lassen. Das ist sehr hart und dazu gehört viel Kraft. Aber mir scheint es der einzige Weg mit einem Alkoholiker umgehen zu können. Oder aber die echte Distanz wie Trennung, Auszug. Dann sit man dem ganzen nicht mehr ausgesetzt.
Vieles an Bschimpfungen und Demütigungen steckt mir bis heute nich in den Knochen. aber durch das Lesen hier im Forum und der Verständnis , dass es anderen ja ebenso geht und zu erkennen dass dies wirklich die Zeichen der Abhängigkeit sind, das macht mir alles einfacher zu verarbeiten. Darum lese ich unheimlcih viel hie rund entdecke viele Parallelen. Manchmal ist es so, als ob ich alles nochmal druchlebe.
Einiges berührt mich dann besonders. So wie diese Geschichte heir mit Kiramiez und ich würde am liebsten eingreifen, sie wachschütteln. Denn unser Haus ist weg. Das sit nciht mehr rückgägngig zu machen. Das tu sehr weh. Das war das Lebenswerk meiner Eltern udn da steckte auch so viel Arbeit, Eigenleistung und Liebe drin. Kiramiez Haus ist aber noch da.
Ich möchte nicht, dass die eiens Tages bereit, dass dsie nichts unternmmen hat. Hätte ich damls die Möglichkeit gehabt hätte ich alels getan um unser Haus zu retten. Dass ich keinen Einfluss auf meinen Vater oder meine Mutter hatte war mir längst klar. -
Hallo Lefty,
ich gratuliere Dir erstmal, dass Du es bis hierher geschafft hast.
Wenn ich Dich so lese schüttle ich immer wieder mit dem Kopf.
Du hast ein echtes Talent, Dir Dein Leben schwer zu machen. Genauer gesagt: schwer zu denken.
In Deinen ganzen Threads sind Aussagen. Boah. Wenn ich auch so denken würde, dann weiß ich nciht was wäre.
Das hat ja vieles an sich mit Alkoholabhängigkeit nichts zu tun.
Da wird behauptet dass man im Alter keine tollen Freunde mehr finden könnte, keinen Job mehr. Ich frage mich gerade, ob Menschen im Laufe des Alters weniger toll werden? Freundschaftunfähig? Sitzen alle nur zuhause, oder warum findet man sie nicht? Ist dann als Alternative nicht auch eine freundschaft mit jungen Menschen möglich?
Es gibt sogar viele junge Leute, die auch so denken wie Du, das würde doch gut passen.
Das Leben ist so schön???? Nein, ist es nicht. Man macht es sich schön. jeder für sich. Du hast sogar Einfluß auf viele viele Dinge in Deinem Leben. Du kannst entscheiden, wo Du leben möchtest. Du kannst Dir deien Wohung einrichten wie es dir gefällt. Deine Wohung grün, gelb oder weiß streichen. Man muß es nur tun. Und man muß es auch wollen, sonst wird man es nicht tun. Und warum tuen es manche , und andere nciht? Weil sie es sich wert sind. Weil sie sich etwas schönes gönnen wollen, sich wohl fühlen wollen. Manchmal reicht schon ein Topf Farbe.
Aber wenn man nur Trübsal bläst und sich fragt, warum das alles, dann sitzt man eben zuhause in seiner Bude und alles bleibt wie es bleibt.Mir scheint es, als wenn Du im Moment nicht richitg weißt , wo du anfangen sollst. Dir fehlt ein Job. Du wünscht dir eine Beziehung. Dir fehlt die Kraft. Der Alkohol hatte dir geholfen, deine negativen Gedanken u verdrängen? Der Alkohol hat dir jedenfalls dein Leben auch nciht schöner gemacht, oder? Hat er nicht eher dafür gesorgt dich Dinge zeitweilig nicht mehr sehen zu lassen, die du nicht sehen wolltest?
Ich gebe dir absolut Recht mit dieser leichtfertigen Verurteilung über Suchtverlagerung. Ich finde, man sollte sich auch mal im Leben etwas schönes gönnen. Auch mal was ungesundes. Ab und an mal Schokolade und ein Glas Cola. Das ist doch nciht zu vergleichen mit einer Alkoholsucht. Und TV schauen, auch regelmäßig. Auch keine sucht. Wenn Fussball Dein Hobby ist dann sit daran absolut nichts verwerflich regelmäßig Sportsendungen zu schauen. Regelmäßigleit im Leben ist in gewisser weise doch sogar erstrebenswert.
Ich hatte mal eine schwere Depression nach einer trennung. und da ahbe ich die welt auch so gesehen wie du. Ich hätte mir Hilfe beim arzt suchen können. Aber ich habe es auch so geschafft langsam wieder alles auf die Reihe zu kriegen, habe mir auch Hilfe im Internet geholt.
Und Schalf war eines der wichtigsten Dinge, die ich mir gegönnt habe. Und wenns sein muß auch den ganzen Tag.
Das wichtigste ist doch wieder zu lernen auf seine eigenen Bedürfnisse zu achten. Die vielen schlafphasen haben mir imemr wieder Kraft zwischendruch gegeben. So habe ich es gemeistert meienen Tag zu überstehen . Teilweise hatte ich die banalsten Dinge nicht mehr auf die Reihe gekriegt und Tag für Tag , den ich mir erlaubt habe, so zu sein, wie ich es gerade bin, nämlich schlapp, müde, kraftlos, jeder TAg ist dann besser geworden. Ich habe erkannt , dass ich mir selber Blockaden setze. mich auch zu sehr unter Druck setze. Dazu dann immer die Schuldgefühle, dass ich jetzt nciht mehr so funktioniere , wie es sein sollte. Jetzt bin ich drüber weg und achte bewußt drauf, dass ich da nciht wieder reinschlittere. Hab ich mal nen Tag, wo ich nichts auf die Reihe kriege ists mir egal. Ich setze mir keien großartigen hohen Ziele. Nur noch, was ich auch realsitisch umsetzen kann. Das ist sehr wichtig. Ich gebe mir Zeit.
Eine Beziehung kann auch nur funktionieren, wenn man mit sich selbst zufrieden ist. Ich habe da eine prima Idee für Dich. Verreise mal ein paar Tage. Da erhälst du mal Abstand zu den täglichen Dingen udn wenn du wiederkehrst kansnt du die Dinge auch mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Irgenwo in die Natur, in eine Großstadt, je nachdem , was Du für ein Typ bist. Hauptsache mal Abstand zu allem, raus aus dem Alltagstrott.
Und dann fange an, in dich zu schauen. Guck was dir gut tut. Fange erstmal mit den kleinen Dingen an. Fühlst du dich in deiner Wohnung gut, könntest du da was verändern. Du könntest ja aml was umstellen. etwas ausmisten. Paßt alles noch zu dir? Ist es noch dein Stil? Du willst nicht zum alten Eisen gehören. Dann machs auch ruhig aml wie die jungen Leute und wage etwas.
Verändere dich auch mal äußerlich. ne neue Frisur, ein paar neue Klamotten. Du wirst vielelciht nicht mehr Fussball spielen wie ein 25jähriger. Aber du kannst bestimmt allerhand aus dir machen. geh einfach mal in einen Shop und lass dich beraten. Das kostet nciht mal was.
Wenn Du momentan keinen festen Arbeitsplatz hast , dann versuche doch was dazu zu verdienen : Minijobs. Biete Hilfe bei Umzügen an. Das kann jeder und du kansnt neue Leute kennenlernen. Ist auch gleich ein bißchen Fitness.
Wichtig für dich ist es doch wieder ein bißchen Struktur in dein Leben zu kriegen. Mach mal ne kleine Checkliste, was du alles verändern könntest. Das Leben lebt durch Veränderungen. Vielleicht fühlst Du Dich alt, weil immer alles der gleiche Trott ist, lamgweilig, keine Veränderungne mehr.
Junge Menschen sind zwar fitter, aber es hält auch jung, wenn man mit der Zeit geht, trendy bleibt, flexibel. Mach auch mal wieder was unsinniges, absurdes. Hast du nicht irgendwelche kreative Adern? basteln oder sowas? Überrasche doch mal jemanden mit etwas selbstgemachten.
Guck auch mal, was dir an dir selber gefällt und was du bisher positives gemacht hast in deinem Leben. Du hättest gerne Freunde, eine Partnerin. Was ist an dir liebenswert. Finde es raus. Was findest du an anderen toll und was sollen sie an dir entdecken?
Was für ein Mensch würde zu dir passen?
Du hast ja jetzt mit dem Alkoholkonsum aufgehört udn damit ist ja viel zeit, Kraft und Energie freigesetzt und klare Gedanken, die jettz danach suchen aufgefüllt zu werden.
Vielleicht fühlst du dich jettz so merkwürdig und unzufrieden, weil du erst wieder lernen mußt etwas mit deiner zeit und deinem Kopf anzufangen.
Guck es dir im zweifelsfall einfach ab, was andere machen. Menschen, die nie ein Suchtproblem hatten. Schau hin, wie die ihren Alltag auffüllen. Sicher gibt es viele Dinge, die dir auch Spass machen würden. Man kann doch einfach mal was ausprobieren. Wo amn übrigens auch im HOHEM ALTER, so wie Du, nette Menschen kennenlernt sind Fortbildungseminare.
Männer, die gut kochen können sind übrigens sehr beliebt bei Frauen
( Kochkurs? ) Ansonsten werden eigentlich immer Tanzpartner in Tanzschulen und Tanzkursen gesucht , da Frauenüberschuss
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Liebe Kiramiez,
der Grund warum ich dir das alles so eindringlich vorher geschrieben habe ist - meine eltern hatten ein haus und mein vater hat es - wie man so schön sagt 'versoffen'. ich wünsche dir nicht, dass dir das genauso passiert. ich verstehe überhaupt nciht, wie du das Abzocke nennen kannst. Sogar, glaube mir, kommt dein Mann erstmal wieder zu seinen sinnen wird er dir sogar dankbar sein, dass du es so gemacht hast und dir das alles nicht den bach runter gegangen ist. Wer sonst soll jetzt euer haus retten? du bist dir den auswirkungen des alkohols noch nicht wirklich bewußt. Alle Ratschläge, die du da aus allen richtungen hörst werden dir nicht ohne grund gegeben? Dass Du da auf eine Seifenblase wartest, dass du andeinem Traum hängst ist absolut normal. Vielleicht wird es ja auch wieder. es ist auch sicher eine schwere entscheidung für dich. vielelicht fällt es dir ja auch absolut leichter, wenn du dich mit dem gedanken erstmala nfreundest , dass eure trennung nur eine trennung auf zeit ist. wenn er dann alleine mit seinen 1200 euro wirtschaften muß und sich dann herunterwirtschaftet, dann kommt er vielelicht von alleine zur vernunft. aber wieso läßt du dich da mit reinziehen lassen? je weniger geld ihm zur verfügugn steht, je enger es für ihn wird, desto größer sind die chancen, dass er aufwacht. erstmal wird er dich verfluchen. egal. später kannst du ihm erklären, dass das ganze auch in seinem sinne war. jetzt kann er das nciht verstehen. jetzt denkt er suchtdenken. Es ist schwierig zu verstehen, dass man in diesem falle nur helfen kann , indem man 'nicht' 'unterstützt'. Aber bedenke, dass du jetzt eine konsequenz von ihm verlangst. Lebe es ihm vor, indem du zeigst wie konsequent du selber bist. zeige ihm, wie du deine eigene sucht bewältigst. dass du selber dein leben , deine zukunft wegwirfst. darum geht es jetzt bei euch. Wenn dir das selber nicht klar ist, dann hast du deinen eigenen tiefpunkt auch noch nicht erreicht.
Ob er seinen Anteil am Haus verliert ist doch jetzt nebensächlich. DU mußt jetzt eine lösung finden wie du das Haus an sich retten kansnt, für dich oder für euch, wrid sich zeigen. vielleicht findet er ja noch den dreh und ihr lebt dann wieder zusammen in deinem haus. daher- räumliche trennung kann schon eine menge bewirken.
teile ihm ruhig deine ängste mit und warum du so handelst, dazu hast du ein recht. je mutiger und stärker du auftrittst desto überzeugender wirkst du. Niemand läßt sich gerne etwas sagen von dem anderen und schon garnicht wenn man es selbst nicht ändern kann. . Und am besten nachvollziehen kannst du das indem du in dich selber schaust und guckst, wie schwer dir das alles fällt, was du jettz zu tun hast. dich trennen von ihm bedeutet ihm zu zeigen wie es geht, sich von seinen Abhängigkeiten zu befreien, es ihm vorzuleben. Sag ihm doch, dass du ihn magst , aber dass es zu viel für dich wird, du es nicht mehr aushälst und du dich nicht runterwirtschaften willst. Ganz ohne IHM dabei vorwürfe zu machen. er wird schon selbst drauf kommen. -
Hallo liebe Kiramiez,
ich bin sehr froh zu hören, dass Du einen ersten schritt für Dich getan hast. Sehr sehr wichtig für Angehörige ist es zu begreifen, dass der betroffene KRANK ist. Er trinkt nicht aus Boshaftigkeit, Weil er Dir schädigen will, weil er egoistisch ist etc. Er trinkt, weil er süchtig ist, weil er nciht anders kann. Er selber ist ja das Opfer Nummer 1. Und du hast die Wahl, ob Du Opfer Nummer 2 werden möchtest.
Sich immer wieder vor AUgen zu halten, dass der Partner KRANK ist, auch unfreiwillig krank erleichtert den Umgangmit einem Alkoholiker sehr.
Niemand kann einem Kranken seine Krankheit vorhalten, oder?
Also erster Schritt ist diese Sucht als Krankheit wirklichzu verinnerlichen und zu akzeptieren, auch verzeihen gehört dazu.
Ich habe als Kind das Trinken meines Vaters nicht verstanden, habe es als gemein uns gegenüber empfunden, mich ungeliebt gefühlt , ihn angefangen zu hassen, etc.
Hier wird oft geschrieben, dass man die Sucht nciht versuchen soll zu verstehen. Ich bin da anderer meinung. Erst als ich endlcih 'verstanden' habe konnte ich meinem Vater verzeihen. Vielelicht ist das bei einem coabhänigen Partner etwas anders gemeint. Weil der sich selbst retten soll und nciht durch die Versuche verständnis aufzubringen seinen Partner bekehren soll. Das kann man nciht. Und wenn man die Sucht verstanden hat , hat m,an auch DAS verstanden.
Die Scheidung einzureichen kann ein versuch sein, den PArtner zur Vernunft, zum Tiefpunkt zu zwingen. Aber das funktioniert nicht immer. Dann darf man auch nciht enttäuscht sein. Das darf man dann nciht gegen sich verwenden. So nach dem motto: Er liebt den Alkohol mehr als mich / uns. So sit es nicht. Richtiger ist. ER BRAUCHT den Alkohol mehr als mich. Ein Süchtiger BRAUCHT sein Sucht mittel. Das macht die Sucht ja an sich aus. Wenn man sich selber in Konkurrenz zur Sucht ist man nciht besonders schlau, wenn man dann als verliererin da sthet bzw sich selbst zu einer solchen macht. MAn muß also genau wissen, was man da eigentlich versucht mit Drohungen etc.
In erster Linie soll man sich ja selbst retten, denn ein Süchtiger reißt dich wie gesagt wie ein Sog mit in seine Sucht.
Mit allen Tricks und Finessen. süchtige entwickeln eine Hochbegabung an Täsuchungen, Lügereien etc. Ziel ist es dabei immer die Sucht zu befriedigen und nciht wirklich dem Partner oder anderen weh zu tun.
Das ist so eine Art Mundraub, könnte man so sagen.Du gehst den richitgen Weg, wenn DU dies für Dich begriffen hast und Dein Leben jetzt erstmal selbst in die Hand nimmst.
Würde Dein Mann im Rollstuhl sitzen würdest Du auch nicht versuchen ihn zum Gehen zu zwingen, oder?Geh mal davon aus, dass da irgendwann vielelicht ein Tiefpunkt erreicht wird. Aber SO LAnge trägst du jetzt volle Verantwortung. Für so ziemlich alles, und alleine. ich schriebe Dir das, weil da sicher noch vieles an Unannehmlichkeiten kommen wird, wenn Du mit ihm zusammen bleibst udn Du jetzt schonmal dich davor schützen kannst.
Wenn Du die sucht als Krankheit angenommen hast, dann kannst du einen innerlichen Abstand dazu schaffen und den ganzen Mist, der passiert udn passieren wird nciht als persönliche Attacke gegen dich herankommen lassen. Wenn du das doch tust und ncith begreifst wirst du mehr und mehr verletzt . wenn du dich immer wieder fragst, warum tut er dies oder das , ich denke er liebt mich doch, er sagt es doch imemr wieder... dann bsit du auf dem falschen weg. er tut alles , weil er es tuen muß udn im moment nciht anders kann.
das was ich jetzt hier schreibe kann ich so ziemlich 1:1 in jeden thread schreiben. denn das ist was man als erstes begriefen muß.dann tut es nicht mehr so weh und dann kann man kraft für sich selbst schöpfen. Oftmals wird man handlungsunfähig, weil man emotional so sehr eingespannt ist und sich immer wieder diese fragen stellt: warum, warum, warum. Man dreht sich selbst in diesem Gefühlsgedusel, Einer Mischung aus Hoffnung und Verletztheit, Liebe und Hass.
Man hofft hier im Forum vielleicht auf ein Allheilsmittel.
Aber es gibt immer wieder nur eine Antwort auf all diese Fragen: Die Sucht macht das aus ihm / ihr. Viele saegn die Antwort auf ihre Farge schon selber indirekt: Warum ist er nur so zu mir, wenn er nüchtern ist, ist er dochganz anders, früher war er doch nciht so. Ganz genau: Die Sucht hat ihn verändert und man weiß es doch eigentlich selber. Warum fragt man dennoch sowas in diesem Forum: Weil man es nicht wahr haben will, was man eigentlcih schon weiß. Und dem Süchtigen geht es genau so. Warum versteckt er eigetnlich seine Flaschen, vor wem, und warum, wenn sein Konsum doch absolut ok ist? Die Antwort ist: Vor sich selbst. Er kennt seine Sucht und schämt sich im gleichen Atemzug es vor anderen zuzugeben. Auch vor denen, die es eh schon wissen, will er keien Bestätigung hören. Denn es könnte ihn ja jemand fragen, warum er nichts dagegen tut. Und dann gibts wieder nur eine Antwort: ich kann nciht. Vielleicht kannst du so mal die Parallelität zwischen den beiden Süchten Alkoholsucht und Coabhängigkeit erkennen.
Der Vorteil ist, dass die Coabhängigkeit eine emotionale ist und keine körperliche. Wenn Du also dich selbst durchblickst, wie es funktioniert bei dir, dann kannst du versuchen von deinem Kopf her da drüber zu stehen.
Akzeptiere, dass du an deinem Mann hängst, ihn liebst, egal wie und was draus wird etc. Aber versuche mit deiner Vernunft die Sachen anzugehen.
Sag dir: Wenn jetzt ich die Sachen ncith in die Hand nehme wird es keiner tun, wird es den Bach runter gehen. Wenn dein Mann betrunken am Steuer sitzt, würdest du dich auch ncith einfach daneben sezten. du würdest selber fahren.
Und genau das ist es, was du jetzt in deinem Urlaub angefangen hast.
Da kannst du sehr stolz drauf sein. Sicher wrid es dir immer wieder weh tun, wie dein Mann ist, wenn er betrunken ist oder seine Entzugserscheinungen hat. wenn er dinge nciht einhält und unzuverlässig ist usw.
Aber diese Gefühle der Verletzheit werden immer weniger, je mehr du seine Sucht als Krankheit erkennst und akzeptierst udn NICHT auf DICH beziehst.
Noch erhoffst du dir mit der scheidung, dass es ein druckmittel ist, dass er aufhört zu trinken. Ich glaube nicht wirklich an sowas, ehrlich gesagt.
guckmal bei aykie, da hat es nicht funktioniert, dennoch hat sie sich aus der schleuderbahn, aus dem sog gerettet.
daher denke ich, wenn du mit deinem Partner trotz krankheit zusammen bleiben willst kann das ein langer weg der süchte werden. Bist du bereit zu warten, bis er seinen tiefpunkt erreicht. vielelicht und ziemlich wahrscheinlich erst nach jahren, wenn er seine körperlcihen beschwerden und seien zerfall spürt? Der Süchtige muß seinen Tiefpunkt spüren, da hilft kein vernünftiges Zureden oder Überzeugen wollen. Da wird er imemr sagen: Ja, duc hast Recht, ich werd mcih ändern. Dann am nächsten tag der griff zur Flasche. Er weiß es selber. Er spürt es nicht, wie schlimm es um ihn steht, weil es noch nicht schlimm genug umihn steht.
Und du kannst auf einen Menschen einreden, du kannst ihm aber diese Gefühle nicht einreden.
Wenn dann aber ein Arzt mit ernstem Blick vor ihm steht und sagt: Die halbe Leber ist schon zerfressen. Sie entscheiden ,ob die andere Hälfte auch ncoh weg kann. Dann sieht es schon anders aus. Aber wenn du ihm sagst: Deine Leber wird kaputt gehen. Dann denkt er: Ja, mag sein, aber noch lange nicht, erst später, vielleicht wirds auch nciht sooo sclimm. jeder muß an irgendwas sterben. Jeder, der mal irgendwie süchtig war kennt dieses denken. -> Man beachte den Aufdruck auf den Zigarettenschachteln: Rauchen Kann ... Selbst wenn drauf stünde: Rauchen ist... Glaubst Du es würde einen Unterschied machen? Aber wenn der Raucher nichts desto trotz jeden Tag dein Geld nimmt, dich mit vollqualmt und sich Zigaretten kauft, bis du ruiniert bist. Wer glaubst Du ist der/die Dumme?
Mein Vater mußte ca 20 Jahre warten bis er zu der Einsicht kam. was meinst Du wie lange Du warten kannst? meine Eltern sind übrigens jetzt imemr noch zusammen. Vielleicht macht dir das Mut, dass es auch ohne Trennung gehen kann. Vielleicht schreckt es dich aber auch ab, wenn ich dir schreibe, welchen Preis wir alle für diese Warterei gezahlt haben.
Hätte es für meine Mutter damals solch eine Forum gegeben, wäre ich sehr dankbar. Jetzt bin ich hier in diesem Forum, denk mal drüber nach, was da der richtige Weg ist. -
Ich würde Dir auch ans Herz legen erstmal an DIch selebr zu denken. Vielelicht gibt es noch eine möglichekit zumindest das finazielle zu retten, bevor es zu spät ist.
Versuche einfach mal vernünftig statt emotional zu handeln. Stelle Dich und Deine Zukunft in den Vordergrund. Denn er wird jetzt mit soclhen Gedanken überfordert sein. Das bedeutet, dass eh schon alles in Deiner Hand liegt und Du die volle Verantwortung hast.Wenn es Dir schwer fällt Dich zu trennen, dann mach erstmal eine schritt in eine andere Richtung. Trennung auf Zeit, nur räumliche Trennung. Es kann durchaus noch eine Option einer gemeinsamen trockenen Zukunft geben. Wichtig ist jetzt für DICH , dass er dich da nciht mit reinreißt in seien Sucht udn dessen konsequenzen. geh nciht davon aus, dass du mit einem Süchtigen irgendetwas regeln kansnt wie mit einem normalen nciht abhängigen Menschen. Denn dann ahst DU die Sucht nciht verstanden. Dann solltest Du noch einiges über das typische Verhalten lesen. Warumpasseiren Unfälle, wenn eine Betrunkener Auto fährt. Warum kann er sich dann an nichts mehr erinnern. auch wen eine Alkoholiker nüchtern erscheint ist er nciht geheilt. er wird IMMER begleitet von süchtigem Denken. Und die zeiten der Nüchternheit sind gleich die zeiten der größten Schmacht. Da spielen alle Gedanken nur um die Sucht, wie diese zu befriedigen ist.
Das mußt Du erstmal verstehen, akzeptieren, annehmen udn dann für dich handeln. ich wünsche dir alles Gute und viel kraft dabei.
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Es scheint, dass Du damals noch nicht Deinen persönlcihen Tiefpunkt erreicht hattest

Aber immerhin warst Du 'intellektuell' ja schon druaf vorbereitet, was zu tun ist, wenn es soweit ist. Es ist ja nciht verwerflich, dass es so gekommen ist und sollte Dir nur eines zeigen: bei einem Süchtigen kann man den Tiefpunkt nciht herbeizaubern - auch bei Dir nicht wie Du siehst. Es sollte Dir auch zeigen: Du hättest für Deine Frau ebenso wenoig tun könenn, wie das Forum nichts für Dich tun konnte- Weil Du noch nciht bereit dazu warst. Auch mein Vater hat Jahre gebruacht , um zu der Einsicht zu kommen eine Therapie zu machen. Vorher mußte er noch seien Gesundheit heftig ruinieren. DAs Haus verlieren. Seine Kinder zu seelischen Wracks machen. Mein Vater hat es geschafft nach ca 20 Jahren Alkoholonsum !!!
Er hatte auch nie einen Rückfall und ich denke es liegt daran, dass er es selber gespürt hat wohin es führen würde. So mag es bei Deienr Frau auch noch ein wenig dauern. Verurteile sie nicht dafür, sie hat es nicht absichtlich getan, denke ich mal.
Aber DU kannst stolz sein, froh sein, dass Du es mit Deinen Kindern aus diesem Teufelskreis geschafft hast. Gratuliere. -
Gute Antwort Kaltblut.
Ich denke, es ist egal, ob man sich gerade kennengekelernt hat oder 20 Jahre zusammen war. Die Liebe kann die gleiche Intensität haben. Man liebt ja sein neugeborenes Kind auch so wie das erwachsene.Aber wenn Du mal im Forum liest, was da alels an der Sucht dran hängt... Was sit, wenn Du Dich tiefer auf die Beziehung einläßt, eine Familie gründest, Haus, Kinder etc
Da macht es einen Unterschied. Durch Alkohol kann man schnell in den finaziellen Ruin kommen. Verlust des Arbeitsplatzes, Kredite für den Alkohol etc.
Die Kinder und auch Du können seelischen Schaden erhalten.Der Alkoholkonum wird stetg steigen und die Organe werden geschädigt.
Da würde einiges auf Dich zu kommen.
Alkoholabhängigkeit ist eine Krankheit. Deswegen sit ein Mensch nciht shclecht. Es kann jeden treffen. Frage ist, ob es DICH mit reinziehen muß. Und das wird es mehr oder weniger.
Sicher fällt es Dir jetzt auch schon schwer die Finger davon zu lassen, denn DU scheinst ein wenig verliebt zu sein. Schlauer wäre es, wenn Du es zur Bedingung machst, dass er 100% aufhört zu trinken BEVOR DU was mit ihm anfängst. Woher sein Triken kommt ist Spekulation. Manchmal ist es einfach aus eienr Gewohnheit entstanden ohne tiefgründige Hintergründe. Aber die Persönlichekit ändert sich und dann können Probleme dazu kommen, die es so aussehen lassen, als ob das die Ursahcen des Alkoholkonsums sind. Also lieber einem Fachmann überlassen. Du brauchst kein Mitleid haben. Niemand hat ihn gezwungen zu trinken. -
Hallo Liebe Kiramiez,
zunächst mal denke ich,dass Deine Gedanken absolut normal sind in dieser Situatioin. Dieses Hin und Hergerissen sein wirst DU in ziemlich allen Threads von betroffenen wiederfinden. Daher empfehle ich DIr erst einmal sehr sehr viel zu lesen.Dann wirst Du viel über Deine Krankheit erfahren, auch darüber, dass Du kaum chancen ahst Deinen Mann zu bewegen aus seiner Sucht auszusteigen. Denn dazu braucht er auch seinen persönlciheh Tiefpunkt.
Informiere Dich heir mal drüber.Deine Situation tut mir besonders Leid, da Du ja diese Krankheit hast udn für Deine Zukunft sorgen willst. Die Gefahr ist natürlich besoinders groß, dass Du dieses Haus verlieren wirst.
Ich kann das sehr gut anchempfinden, denn meine Eltern ahben auch ihr Haus verloren, da mein Vater seinen Job verloren hat und Krdite drauf aufgenommen hat.
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Hallo Ayki,
eine Möglichkeit wäre doch, dass Du jemanden anderen zur Kinderübergabe bittest. Dann müßtest Du ihn nicht mehr sehen.Aber dennoch finde ich, dass Du da alles auf die Waagschale legst , was es nervt. Ich würde es jetzt nciht als was schlimmes empfindne, wenn mir jemand erzählt, dass er eine Wohung gekauft hat und mich dazu einlädt. Gerade, wenn man Kinder hat könnte man doch ein freundschaftliches verhältnis entwickeln. Aber sowas kann wohl auch erst funktionieren, wenn man den nötigen Abstand hat. Es ist doch durchaus auch etwas, was indirekt mit den Kindern zu tun hat. Sie erben dann ja später auch mal alles was er hat, oder? Dann ist doch gut zu wissen, ob das Schulden sein werden oder Vermögen. Ausserdem ist es doch auch gut zu wissen, wo und wie Deine Kinder aufgehoben sind.
Vielelicht will er sich damit garnicht in den Mittelpunkt stellen. Ich emfinde das jetzt als ziemlich normal und würde nciht denken, dass das was mit seienr Scuht zu tun hast. Ich sehe aber etwas anderes. Er hat jetzt eine neue beziehung udn es schient ihm einigermaßen gut zu gehen. Du hast momentan keinen Partner. Kann sein, dass er da jetzt nciht die Sensibilität hat, dass Dir sowas auch weh tun kann. Es hat nicht geklappt mit Euch, obwohl Du es Dir so gewünscht hattest. Aber bei ihm scheint alles so zu sein, auch mit Alkohol.
Du hatetst jahrelang versucht ihm zu helfen, weil Du dachtest , dass er Deine Hilfe braucht und bist beinahe daran zu Grunde gegangen. Und jetzt hast Du Dich getrennt und IHM scheint es besser zu gehen als Dir. Auch wenn es nur so scheint, auch wenn es Dir jetzt mit den Kindern gut geht. Ich hoffe, Du verstehst , was ich jetzt damit meine.
ich finde es eher unsensibel von ihm, auch wenns vielleicht garnicht böse gemein tist , sondern eher ein Freundschaftsangebot seinerseits ist.
Auch wenn Du Dich getrennt hast sind da sicher noch viele offene Wunden, die verheilen müssen.
Vielleicht hat Paddy aus dem grunde auch gefragt, ob da noch was anderes ausser dem Alkohol war, was Euch auseinadergebracht hat. Möglicherwiese auch von seiner Seite aus. Möglicherweise auch Dinge, über die ihr nie geredet habt. Das ist jetzt natürlich alles Spekulation.
Aber diese Äußerung, dass die neue Freundin ihn aus einem tiefen Loch geholt hat wird sicher irgendeine bedeutung/ andeutung gehabt haben, dass er dir das sagt. Klingt für mich auch ein wenig vorwurfsvoll. Sicher findest Du das auch unverschämt, denn DU hast ja genau das imemr versucht, ihn aus seiner Misere zu ziehen. Und dann kommt da eine einfach so her und soll ihn aus dem Loch gezogen haben, eine die ihn ja noch garnicht gut kennen kann. So würde ich jetzt wohl denken. Ausserdem ist es ja weder Deine noch ihre Aufgabe ihn aus dem Loch zu ziehen. Jedenfalls hörts sich so an, als ob er damit irgendwas sagen/ andeuten will.
Sein verhalten wirst Du nicht abstellen können. Da ihr Kinder habt werdet ihr immer wieder Berührungspunkte haben. Aber mir schient, dass es Dir mal gut tun würde, wenn Du ihn eine Zeit lang garnciht mehr siehst. Vielelicht kannst DU das so einrichten. ich kenen sowas aus beziehungen auch. Das aht jetzt garnichts mit Sucht usw zu tun. Wenn irgendwas schief lief braucht man einfach eine auszeit , einen Abstand. Solange bis einem alles egal ist, was der andere tut, sagt , denkt etc.
Man braucht ien ePhase des Verzeihens. Aber im Moment hast DU inenrlich anscheinend noch nciht den genügenden Absatnd. Natürlich kannst und solltest Du Dich jetzt immer wieder hinterfragen: Warummacht mich das jetzt wütend, ist doch sien Leben. Warum ärgert es DICH, wenn er sich in den Mittelpunkt stellt und nicht nur Belange der Kinder diskutiert. Was die beziehung angeht empfindest Du das jetzt vielelicht als Niederlage, denn imemrhin hast Du ja einen jahrelangen krankheitsbedingten Kampf gekämpft. Dann hast Du kapituliert. Aus SIcht der Suchtbekämpfung ist das ja völlig gut und richitg. Aber Du bsit auch nur ein Mensch, der Uch gefühle hat. und solch eine Niederlage, auch wenn sie auf der einen Seite gut für Dich war ist auch mit Gefühlen verbunden. Die solltest Du Dir auch zugestehen. Es war ja nicht alles schlecht mit Deinem Mann, sonst hättest Du ja nicht um ihn gekämpft, oder? Mach Dir mal klar, dass Du ihn jetzt verloren hast und aber auch die paar guten Seiten an ihm aufgeben mußtest. Sicher war es für Dich unerträglich geworden, da es zu einem Punkt gekommen ist, wo DUkeine Veränderung mehr gesehen hast und die schlechten Seiten oberhand genommen haben. Du hattest sehr gelitten. jetzt hast Du Dich von diesem Leid befreit,a ber sicher fehlen Dir jetzt auch die 'guten' Seiten, die schönen Zeiten. Daher finde ich es imemr problematisch, wenn heir geraten wird sich zu trennen, damit der andere vielleicht seinen Tiefpunkt erreicht. Das klappt nicht immer.
Das tut mir jetzt sehr Leid für Dich und ich glaube, dass tut jetzt sehr weh. Erlaube Dir auch, einfach um diese Sachen zu trauern und sag es ihm vielleicht uach mal , dass es so ist udn er Dich aml verstehen soll.
Meine Eltern zum besispiel haben sich nicht getrennt und haben das gemeinsam durchstanden, sind immer noch zusammen.
Aber was da nach aussenhin nach heiler Welt udn druch dick und dünn gehen aussieht ist auch nciht ohne. Wenn es nach mir ginge hätte es nicht so sein müssen. Was ich als Kind dadurch durchgemacht habe wünsche ich Deinen Kindern nicht. Und darauf kansnt Du verdammt stolz sein.
Wie es meinem Vater ergangen sit, wie weit er in seine Abhängigkeit gehen mußte und wie kanpp er am Tod vorbei gehen mußte, das wünsch ich auch niemandem. Es waren Jahre der Qual. Verlorene Jahre. Hätte es meine Mutter geschafft sich zu trennen, ich weiß nciht wie dann alles anders gelaufen wäre. Das kann man ja nciht sagen. Aber hätte ich damls und heute die Entscheidung treffen können, dann wäre ich trotz allem für die Trennung gewesen. Auch wenn meine Mutter dann gelitten hätte, Liebeskummer gehabt hätte und finanziell alles schwierig gewesen wäre für sie.
ich denke, Du hast den richitgen Schritt gemacht für Dich udn für Deine kinder will ich Dir damit sagen. Und dass Dir da einiges noch weh tut, wütend macht ist doch auch ok. Jeden Tag wirst Du etwas stärker. Vielleicht stellst Du Dir auch ab und zu die Frage der Schuld. So, dass er ja die Beziehung kaputt gmeacht hat usw.
Aber er aht sicher auch nie getrunken mit der Absicht Dir weh zu tun. Er ist sicher da auch mehr oder weniger reingeschlittert. Ob es sinnvoll sit mit einer Coabhängigen eine Beziehung zu führen ist eine andere Sache.
Du mußt bedenken, dass auch Du ihn während der Zeit mit Deinem coabhängigen Verhalten sicher genervt hast und da einiges kaputt gegangen ist an Gefühlen. Schnell kann man sich in so einer Beziehung auch kontrolliert, bevormundet, entmündigt vorkommen. Auch wenns nie so gemeint war. Das sind so diese Effekte, die die beiden Süchte miteinander bewirken.Ob jetzt die neue Partnerin auch coabhängig, besser oder schlechter ist usw, da solltest Du jetzt nicht drüber urteilen. Leicht kann man annehmen, dass sie jetzt Deine Rolle weiter spielt. Vielleicht ist sie aber auch genau anders, nicht coabhängig, läßt sich nicht so leicht was gefallen und kommt daher besser damit klar.
Ich weiß nciht, ob es Deiner Seele gut tut , wenn Du Dich mit ihr anfreundest, sie überhaupt mal kennenlernst. Wenn, dann würde ich es dann machen, wenn Du für Dich merkst, dass Du diese Wut nicht mehr spürst, die Du jetzt noch empfindest. Ich finde jedenfalls Deine Gefühle ganz normal, ganz ok. Das bist Du und Du reagierst eben gesund. Sieh das mal so. Lass die Gefühle einfach zu. Ist doch besser als sie wegsaufen.
Gefühle kommen vom Denken. Du denskt eben im Moment so und so über eine Sache bzw Deinen Mann, da stört Dich was, da reagierst DU mit Wut.
irgendwann überdenkst Du die Sachen, denkst vielelicht anders drüber, es wird Dir immer mehr egal. irendwann macht es Dich nicht mehr betroffen. Irgendwann zum Beispiel, wenn Du auch einen neuen Partner gefunden hast. Auch ER ist ersetzbar. Ich finde es ist eine der schwierigsten Sachen im Leben, einem Menschen, den man selber einmal geliebt hat und wo es dann nicht geklappt hat auch noch alles Gute und das aus vollem Herzen zu wünschen. Besonders wenn dann auch noch eine andere Frau im Spiel ist, an deren Stelle man gerne gewesen wäre.
Wichtig ist doch jetzt für Dich, dass Du nicht auch ncoh an Deienr Wut kaputt gehst. Lass sie raus, lass dich nciht zerfressen. Mach Sport, auch mal was agrressives vielleicht. Und sag ihm einfach Deine Meinung. Stell DICH in den Vordergrund. Sag ihm wie DU DICh fühlst. oder schreib es ihm.
Vielleicht hilft Dir das jetzt ein bißchen weiter und baut Dich etwas auf. ich glaube Du kannst es jetzt gut gebrauchen.