Beiträge von Frozen Tears

    Liebe Daffi,
    zunächst einmal: Ich bin noch hochschwanger Auto gefahren. Solange der dicke Bauch noch hinters Lenkrad paßt geht das alles . Schwangerschaft ist keien Krankheit. aber alels wird im wahrsten Sinne des Wortes schwerer. Du hast immer mehr kilos rumzushcleppen und die Zeit rennt. in Deuschland mußt du dich auch um vieles kümmern. vielleicht erstmal ins Frauenhaus? Da kansnt du auch Hilfe bekommen.

    Sag ihm doch einfahc, wenn er sich gebesert hat wirst du dir überlegfen zu ihm zurück zu kommen. Erstmal möchtest du aber das Kind auf die Welt bringen und zwar in Ruhe ohen Stress. Er kan inzwischen euch eine existenz aufbauen und zwar ohne Alkohol. Das amg für eiuch beide das beste sein. Er ist dann auch auf sich gestellt.
    Und so amchen e sauch viele Menschen , wo kein Alkohol im Spiel ist. Man muß nicht die ganze Zeit aufeinander hocken. Aber du brauchst auch keine dreifache Belastung. Job, Kind, Alkoholiker, femdes Land, Selbständigkeit.
    Weißt Du, es gibt immer auch ein zurück. Lass dir doch diesen Weg offen, wenn Du Dich nciht entscheiden kannst. Mach eine vorläufige Trennung, sieh es als eine lange Reise, auch wennsie zwei Jahre dauert. Das Kind wird euch eh auf imemr verbinden. Wenn es wahre Liebe ist wird auch zu dir die Verbindung bleiben. Aber so wie du es schriebst klingt es wie zum scheitern verurteilt. Du wirst dann schon von selbst sehen, wie es sich mit dem Alkohol entwickelt. Man kann jeden Tag auch aus der Ferne eien Entscheidung treffen. Von Deutschland aus kannst du dann ab und zu billig nach Spanien fliegen.

    Das Auto sollte jedenfalls kein Hinderniss sein. Klar, bestimmt willst du ein paar sachen mitnehmen. Erkundige dich bei der Mitfahrzentrale. Nimm jemanden mit, vielleicht findest du jemanden, der auch fahren kann.

    hauptsache du machst dich bald auf die socken. Auch wenne s Komplikationen bei der geburt gibt bist du hier beser aufgehoben, wenn du dort noch nciht so integriert bist und auch noch nich so gut spanisch sprichst. Deine Geld für die Kaution kannst du womöglich vergessen. Egal. Aufs geld kommts nicht drauf an. Vielliecht geht die geschichte ja auch noch gut aus, wer weiß. aber jetzt erstmal denke an dich und das kind. Mein Vater ist dann letzlich auch trocken geworden, aber da war ich schon Mitte zwanzig, hätte auch eher passieren können, wenn meine Mutter gegangen wäre mit uns.
    Und wie du selebr schon erkannt hast: DU mußt jetzt diese Stärke zeigen. Deinem Kind- aber auch Deinem freund. Lebe auch ihm vor, was er nciht schafft. Du verlangst das gleiche von ihm. Denk mal drüber naach

    JA, ich finde das hat deine Therapeutin richitg gesagt @schneggsche.
    Ich glaube nanju, am besten ist es für dich, wenn du hier noch viel zeit verbringst und erstmal viel liest. Du bist hier keien ausnahme, deine situation gleicht heir vielen anderen, ist vielelciht noch viel schlimmer. Wenn Kinder mit im Spiel sind ist alles imme rnoch tragischer und du mußt für sie mitdenken. Wenn du es für dich nciht schaffst, dann tu es für sie. nimm Abstand und tu euch das nicht an. ich habe als kind immer meine mutter gebettelt, dass sie dóch meien vater evrlassen sollte. mehr noch um ihret willen als wegen uns kinder. denn es war furchtbar als kind zuzusehen wie die eigene mutter so sehr leidet. auch asl kind kann man sowas kaum ertragen und es geht nciht an eienem vorbei. genauso wenig wie der alkoholiker verstecken kann, dass er trinkt. Zeig zumindest DU deinen Kindern, dass du stark bist, sei ihnen ein vorbild. das wird ein sehr wichtiger schritt sein in ihrem leben, glaube es mir. die trennung von dem vater können sie sicher besser verstehen als die tatsache das du ihnen ein so schreckliches leben zumutest. Und sie können allein nciht gehen. aber sie würden es sicher früher oder später tun wollen.

    Hallo MAria,
    ich muß sagen ich finde deinen titel auch sehr gut getroffen. besser kann man die Abhängigkeit wohl nicht in andere worte fassen.
    Und darüber hinaus finde ich auch, dass die Macht der Ohnmacht noch viel mehr über den Zustand aussagt. Ich finde es beschreibt es ganz genau, was da abläuft.
    Denn die Ohnmacht des nassen Alkoholikers aufzuhören ist wiederum so mächtig, dass sie dem Alkohol diese Macht verleiht , die ´sicher wie Curlinger schon schrieb vergleichbar ist mit der Macht die er auch auf die Ohnmacht des Coabhängigen ausübt.
    Es ist schon sehr beängstigend wenn man sich das bewußt macht, was diese Brühe für eine Macht auf die Menschen ausübt. Ich mußte diesem teuflischen zeug mein leben lang in die augen schauen. Und ich kann nur sagen, dass man sich besser davon fern hält.

    hallo,
    auch ich bin in einer Alkoholikerfamilie aufgewachsen udn ich denke, dass Du´die Lösung deines Problems schon selber wissen müßtest. Oder willst du deinem Kind das gleiche zumuten. Gerade du solltest es doch bessser wissen. Selbst coanbhängige Partner hier im forum, die da hineingewachsen sind in die situation kommen irgendwann meist zu der einsicht , dass es keien sinn hat.
    Manchmal schafft man es auch ohne trennung, wenn der partner auch den willen zeigt. aber das sehe ich bei euch absolut nicht. schon allein seien äußerungen, dass er garnicht 100% hinter dem kind steht, wie du sagst, dass er seine bisherigen kinder auch nicht so toll behandelt, und obendrein sollt 'ihr zusammen ' euch selbständig machen. Das sit jetzt wohl der schlechtste zeitpunkt, dass du dich da in der richtung engagierst. oder braucht er noch eine kleine finanzspritze von dir? ich denke du brauchst jetzt alle deine energie für dich und dein kind.

    Ich würde an deiner stelle zurück nach deutschland gehen. Hier hast du in deiner situation sicher die beseren bedingungen, erhälst unterstützung.
    Lass dich nicht demütigen. in einem anderen Land und dann so ohne perspektive? ich würde es nicht machen. Je eher die trennung desto besser für alle beteiligten. So entsteht erst garnicht der trennungsschmerz für dein kind, wenn du das alels noch in die länge ziehst. auch das mußt du bedenken. Und wenn er wirklich hinter dir steht,dann wird er um dich/ euch kämpfen, wenn du in deutschland bist.
    Vielleicht geht ihm dann ein licht auf. Zurück kannst du immer und wenn dann würde ich es nur machen, wenn er aufgehört hat zu trinken und für euch eine zukunft aufgebaut hat.

    Hallo Furaha,
    ich denke auch dass für Dich erstmal eine räumliche Trennung wichitg ist. Wenn er nicht ausziehen will, dann solltest vielleicht du ausziehen?
    Alles andere was hier geschrieben wurde kann ich auch bestätigen.
    Zieh Dir den Schuh nicht an. Du bsit an nichts Schuld. Diese Krankheit birgt es in sich, dass Dir ein schlechtes Gewissen gemacht wird, du mit allen seine Launen leben mußt, Lügerieen, Unzuverlässigkeiten. Je mehr du heir liest desto klarer sollte es dir werden.
    Nahezu alle Partner schrieben hier, dass der alkoholkranke zwei Gesichter zeigt. Auch ich kenne dieses Phänomen nur zu gut. Ich hatte einen Alkoholiker als Vater. Und ich habe zur Zeit auch einen alkoholabhängigen Freund? ,würde niemals mit einem nassen Alkoholike rzusammen ziehen.
    Und auf meine 'Beziehung' gebe ich auch nicht viel.

    Auch bei mir siehr es ähnlcih aus wie bei Deinem Freund, nur dass ich so schlau war und mich nciht so eng auf ihn eingelassen habe.

    Daher bin ich auch vorsichtig mit dem Wort 'Beziehung' oder 'Partnerschaft', denn so kann man es auch nicht wirklcih nennen.

    Du mußt einfach zu dem Punkt kommen, dass Du begreifst , dass DU Deinen Freund nicht einfach so bekehren kannst. Es ist eine Sucht, die stärker ist als alles andere. Und nimm auch diese ganze Quasselei nciht so persönlich. Wer betrunken ist redet immer Unsinn.
    Meiner zum Beispiel weiß sehr wohl, dass er ein Alkoholproblem hat. Sehr selten gibt er es zu, meistens streitet er es ab. Aber er schämt sich es zuzugeben, er schämt sich dass er dieses Problem hat und versucht es zu vertuschen. Das sit genauso, wnen DU dann sagst, okay, Du hast kein Problem. Dann muß er ja auch beweisen, dass es stimmt. Udn das kann er ja nciht. Also so und so kann der nasse Alkoholiker es nciht vertuschen und darüber ärgert er sich natürlich.

    Worauf ich hinaus wollte ist, Dir zu sagen, dass DU dann eben Dir nur den angehehmen Teil von ihm rauspicken solltest.
    Lass ihn seine Eskapaden einfach selber durchleben, seien Abstürze, seine Geldnöte und was da alles zugehört. Lass Du Dir Dein Leben nicht ruinieren und Dich da mit reinziehn. Weder druch schlechte Stimmung noch dadruch, dass du alles für ihn erledigst.
    Je mehr er für sich selebr vernatwortlich ist und du nicht die Mama für ihn spieslt desto schwieriger wird ihm seine Abhängigkeit. Er wird immermehr in Zwiespalt geraten. Dann muß ER selber druchdenken wie es weiter geht für ihn. Nicht du. DU hast ja dein Leben und deine wohung etc.
    Du kannst immer gehn wenndu willst. Also, mach DU dich unabhängig von ihm.

    Wenn Du dich nicht von ihm trennen kannst und möchtest , dann rate ich dir aber auch keine großen Pläne , am besten gar keine Pläne mit ihm zu machen. Denn dann wirst du immer enttäuscht werden.
    Plan einfach dein Leben für dich und freue dich wenn du mal angenehm überrascht wirst.

    Dieses Entweder ich oder der Alkohol klappt leider nicht in allen Fällen.
    Aber Du kannst Dich entscheiden: für dich.
    oftmals fragt man sich: warum ist es denn nur so, wenn es doch nur anders wäre... Ist es aber nicht. Der Thread 'Illusionen' finde ich ist heir einer der besten im Forum, da wird schon alles gesagt.
    Wenn Du diese Dinge nicht akzeptierst wirst du dich nur mehr und mehr quälen. Dann ist es wirklich besser sich ganz zu trennen. Denn ich meine die einzige Hoffnung besteht darin, dass der Partner selber irgendwann drauf kommt, also seine Tiefpunkt erreicht. Da hast du wirklich keine Einfluss drauf. Und der kann so unterschiedlich sein. Vor allem- das kann sehr lange dauern. Jahre, Jahrzehnte.
    Willst du solange leiden? Willst du dein Leben davon abhängig machen?

    Du kannst ihn lieben, ihm Hilfe anbieten, wenn er sich entschieden hat aufzuhören, ihn einfach behandeln wie du andere auch behandeln ( unterstützen) würdest.
    Mein Vater hat sich seinen Korn in Sprudelflaschen abgefüllt und lag dann tagsüber schon stockbesoffen auf dem Sofa. Und hat tatsächlich geglaubt, dass er uns weißmachen könnte, dass er kein Alkohol trinkt. Das wird mit der Zeit so lächerlich und man muß keine Worte mehr darüber verlieren oder sich auf sinnlose Streitereien einlassen. Jedem, egal, ob es die Kinder oder die Partner von alkoholkranken sind kann ich nur einen Rat geben: Trenne dich oder mach zumindest ne Biege.

    hi, ich habe auch den Eindruck, dass Du wohl Gefühle hast und Du dich eher in einem Gefühlswirrwarr befindest, Deine Gefühle nicht richtig zuordnen kannst.
    Das mit dem Aufschreiben finde ich auch eine gute Idee.
    Und dann überprüfe mal ob Dein Denken mit Deinen Gefühlen übereinstimmt. Vielleicht tut es das nicht und Du glaubst daher nur dass du etwas nicht fühlst, weil du es dir nicht erlaubst zu fühlen.

    Hallo Markus, schon interessantes Thema.
    Ich glaube, das man in einer Partnerschaft mit einem Alkoholiker unwillkürlich früher oder später akzeptieren 'muß', dass er abhängig ist.
    Und hat man das erstmal akzeptiert muß man auch 'erkennen', dass ein nasser Alkoholiker auch garnicht beziehungsfähig ist.
    Es werden hier im Forum ja schon alle Gründe dafür genannt: Der Alkohol steht für ihn immer an allererster Stelle. Nasse Alkoholiker tuen Dinge, die dem Partner/ der Familie weh tun: Lügen, Betrügen, Unzuverlässigkeit, Beschimpfungen, Schuldzuweisungen, Streitereien, Gewalt, Aggression, Desinteresse, Unlust, Geldverschwendung...
    Das sind ja ziemlich schlechte Voraussetzungen für ein funktionierende Beziehung. Es sei denn man ist außerordentlich tolerant. Scheint hier aber niemand zu sein. Warum auch, wer will schon ein Leben lang den Mülleimer für den Partner spielen.
    Akzeptieren heißt für mich ja erstmal erkennen, dass es so ist. Erst wenn man es akzeptiert hat und nciht mehr darüber diskutieren muß, ob und wie stark süchtig der Partner ist kann man überlegen was zu tun ist.
    Tatsache und ebenfalls zu akzeptieren ist dann ja auch, dass der Betroffene selber entscheiden muß an seiner Sucht zu arbeiten, also seinen persönlichen Tiefpunkt erreichen muß.
    Ich glaube, dass dies eigentlich der schwierigste Punkt für den Coabhängigen ist, der zu akzeptieren gilt. Denn der Coabhängige strebt danach diesen Zustand so schnell wie möglich zuereichen und die Abhängigkeit damit zu beenden, damit er wieder einen normal funktionierenden Partner hat und auch das eigene Leid beendet ist. Der Abhängige dagegen will das erstmal überhaupt nicht. Erst dann, wenn er unter sich selbst anfängt zu leiden. Da hilft der Alkohol ja erstmal kräftig dies zu vermeiden. Logisch ist dann ja , dass der Partner/ Coabhängige in der Regel zuerst leidet, es sei denn das der Abhängige schon durch Verlsut von Arbeitsplatz , Geld usw seinen Tiefpunkt erreicht hat. Nun kann durch eine Trennung auch der Leidensweg des Abhängigen hervorgerufen werden. Das ist ja wohl die größte Hoffnung, die wohl aber auch leider nicht immer klappt. Oftmals ist die Liebe zum Alkohol noch immer größer. Daher finde ich, ist es auch wichtig zu erkennen, dass man diesen Schritt nicht deshalb tut, um den Partner in die Trockenheit 'zu erpressen' und ihn damit unter Druck zu setzen, sondern man diesen Schritt deshalb tut, um sich aus seinem eigenen Leid zu befreien.
    Denn wenn man diesen Schritt mit so großen Erwartungen koppelt und hinterher doch enttäuscht wird erfährt man ja wieder neues Leid.
    Daher finde ich es auch nicht so passend, wenn man einem Coabhängigen immer sagt, dass er damit die Abhängigkeit des Partners noch unterstützt, auf der anderen Seite aber gesagt wird, dass der Abhängige selber für seine Krankheit verantwortlich ist. Ich finde es ist eine ganz schöne Belastung, wenn man das auch noch aufgebürdet bekommt.
    In einigen Fällen ist vielleicht auch eine Trennung garnicht notwendig, weil der Partner selber schon eingesehen hat, dass er Schritte unternhemen will und man kann ihn darin unterstützen.
    Ich sehe es in einigen Fällen zwar ein, dass eine Trennung die beste Lösung ist, aber ich finde es ist auch nicht immer das Patentrezept.
    In erster Linie würde ich zu einer Trennung raten, wenn der coabhängige Partner so sehr leidet, dass er mit den Tücken des Alkoholikers nicht umgehn kann, wenn er mit ihm zusammen wohnt oder auch wenn Kinder mit ihm Spiel sind, weil es für sie eine furchtbare Zumutung ist und sie dem ganzen unfreiwillig ausgesetzt sind.
    Ich finde, das sind die wesentlichsten Dinge, die man im Zusammenhang mit einem Alkoholabhängigen akzeptieren sollte.

    nochmal an Currlinger:
    Ich glaube , dass Du und Ette da von ganz verschiedenen Dingen redet.
    Ette beschreibt so schön die Illusion der Coabhängigen, wie sie an ihrem Partner haften durch diese Illusionen, die ihnen so viel Kraft gibt, dass sie es nciht schaffen sich zu trennen. In der Regel sind doch alle unzufrieden, unglücklich, abgenervt, gekränkt usw von ihren nassen Partner. Da ist doch die Frage berechtigt: Was hält mich eigentlich noch an diesem Menschen? Und da ist ide Antwort: Die Illusion, die Hoffnung, dass alles irgendwann mal wieder so wird wie früher, dass alles einmal besser wird als jetzt , dass der Partner sich ändert. Das ist ja wahrhaftig schon fast so, als seien die Coabhängigen auch ohne Alkohol schon ganz schön 'benebelt'. Die Coabhängigen 'erhoffen' sich den Kummer weg, die nassen Aloholiker 'saufen' sich die Probleme weg. Oder glauben dies zumindest.

    Aber Du, Markus schreibst von der Hoffnung, dass sich hier durch Ratschläge und Austausch etwas ändert. Das sind doch zwei paar Schuh. Ich glaube, das darf man nicht so einfach erwarten. Man kann niht einfach ein paar tolle Erfahrungen in einen Threwad schreiben und der Betroffene ändert sich dann. Das was wir heir tun sind alles Denkanstöße.
    Ich glaube auch, dass die was bewirken. Aber alles braucht seine Zeit. Genau wir Alkoholabhängigkeit nicht von heute auf morgen entsteht so entsteht C oabhängigkeit auch schleichend. Und ich vermute das es genau so einen Prozeß braucht, um sich davon wieder zu befreien. Wir sind ja keine Zauberer, die nur mit dem Finger schnippsen und aus dem Ei wird ein Hase. Wir sind alle Menschen , die eben etwas länger brauchen, um etwas zu verarbeiten. Aber diesesn Prozeß können wir gegenseitig anstoßen, in Gang setzen. So seh ich das jedenfalls und da bin ich guter Hoffnung. :)

    Ich glaube, Ette, Deine kleine Zusammenfassung zum Thema 'Illusion' ist einer der besten Beiträge, die ich hier je gelesen habe. Zu oft kamen mir diese Gedanken auch, doch ich hätte sie nie so deutlich rüberlassen kommen können, so schön in Worte fassen können.

    Ob es nun eine Illusion ist, anderen Coabhängigen hier helfen zu können ist eigentlich für mich nicht so wichitg. Ich versthe dies als ein Forum, wo jeder freiwillig hergekommen ist , um sich Hilfe, Informationen, Austausch zu suchen. Wem es nichts bleibt weg. Wen es interssiert und wer sich damit auseinander setzen will, wer hier weiterkommt, der bleibt. Viele bleiben.

    Doch, ich denke schon, dass die Beiträge sehr viel auslösen. Sehr viel mehr vielleicht als man denkt. Das Thema wird immer wieder von neuen Perspektiven druchleuchtet, aus verschiedensten Sichtweisen gesehen, von unterschiedlichsten Menschen ausgedrückt. Ich finde das ist eine große Bereicherung. Jeder für sich muß dann seinen eigenen Weg daraus finden.
    Ich für meinen Teil habe schon eine ganze Menge aus diesem Forum gezogen. Ich habe viele gute Berichte gelesen, viele neue Informationen , Büchertipps, Wissenswertes erfahren.

    Auch ich bin kein Küßchen-hier-küßchen-da -Typ. Aber wers braucht- mich störts auch nicht, wenn andere sich ein paar Cyberküsse ergattern.

    Also ich bin überhaupt nicht der Meinung, dass es eine Illusion ist, dass man anderen Menschen hier weiter helfen kann, oder einem selbst geholfen wird. Aber das muß jeder für sich entscheiden.

    Dass hier meterweise über Ost- und West-Hausfrauen diskutiert wird find e ich auch voll daneben. Aber wens nicht interessiert, der liest eben nicht weiter und schon bald versinkt dieser Thread irgendwo ganz tief unten.


    Wenn Du, Curlinger, aber darauf anspielen willst, dass es genauso eine Illusion sei hier Coabhängigen helfen zu können, so wie die Coabhängigen irrtümlicher glauben den alkoholsüchtigen helfen zu können, dann machst Du einen Denkfehler, meine ich. Die Coabhängigen sind hier selebr her gekommen, um sich Hilfe zu suchen. Die Abhängigen aber, die mit den Coabhängigen leben, wollen ja garnicht, dass ihnen geholfen wird. Ich denke, DAS ist der kleine aber entscheidende Unterschied.
    Es gibt ja auch nasse Alkoholiker, die hier im Forum ihre Unterstützung finden, und nur deshalb finden, weil sie es 'wollen'.

    Liebe Onyx,
    es gibt hier sehr interessante Berichte von und für erwachsene Kinder von Alkoholikern und damit solltest Du Dich schnellstens auseinandersetzen rate ich Dir. ich glaube mit Deinen Selbsteinschätzungen liegst Du da schon ganz richtig.
    Aber ich will Dir vorweg schon eines verraten: Du brauchst nicht um Liebe kämpfen, Du brauchst Dich nicht aufopfern, damit Du ihm gefällst.

    Und auch eines, was hier im Forum oft geschrieben wird solltest Du Dir zu Herzen nehmen: Ein nasser Alkoholiker liebt nur eins. den Alkohol.

    Es lohnt nicht den Kampf mit ihm aufzunehmen. Erst wenn Dein Freund merkt, dass dieser heissgeliebte Partner seine Liebe nicht erwidert, ihn noch dazu ins tiefste Verderben gerissen hat, ihn um sein Hab und Gut, seine Gesundheit und was weiß ich noch alles gebracht hat, dann kommt vielleicht das Böse Erwachen. Dann kommt er 'vielleicht' wieder bei Dri angekrochen, sich schämend, weil er es nicht früher gemerkt hast. Aber wie lange bsit Du bereit daruaf zu warten, ohne Garantie, dass es überhaupt eintritt?

    Wenn Du hier die Geschichten aufmerksam liest beachte auch mal die Zeit in der sich alles abspielt. 10 Jahre, 20 Jahre... und wenns nur 2 Jahre sind. Lohnt es sich?

    Du solltest Dich meiner Meinung mal mit dem Gedanken anfreunden, dass Dein Partner nicht nur ab und zu mal einen zu viel trinkt, sondern dass er richitg tief in einer Sucht steckt. Und Sucht, egal welche, bringt Menschen dazu Dinge zu tun, die sie im Normalzustand niemals tun würden. Klauen, Lügen. Betrügen, Beschimpfen..was weiß ich noch alles.
    Solange Du überhaupt irgendetwas von diesen Beschuldigungen noch auf dich beziehst hast du es garnciht kapiert, dass da ein ganz armseliges süchtiges Wesen sein Spielchen mit dir treibt und du immer wieder drauf reinfällst.
    Dann berufst Du Dich darauf, das er dir immer wieder was versprochen hat....- er braucht dir garnichts versprechen, er muß es sich selber versprechen. Hör einfach nicht hin, wenn er sowas sagt. wenn ers schafft schafft ers, wenn nicht eben nicht. Gäbe es diese 'Liebestherapie', das 'Heilen durch die Liebe des Partners' dann würden die Krankenkassen sicher nicht so viel Geld für andere Einrichtungen ausgeben.
    Oder meinst Du, dass Du übersinnliche Kräfte hast? Glaubst Du dass Deine Liebe zu Deinem Partner hier auf irgendeine Art und Weise größer oder intensiver oder heilender ist als von irgendeinem anderen hier im Forum. Ich glaube Du kansnt hier auf alle Berichte vertauen und die laufen alle aufs selbe hinaus.
    Du kannst nur etwas für Dich tun, nicht für ihn. Manchmal ist Trennung der richtige Weg, dmait der Partner vielleicht allein da steht und sein Leidensweg größer wird. In anderen Fällen bleiben auch Paare zusammen und durchstehn das ganze gemeinsam.
    Du sollst also nicht denken, dass alles verloren ist für eure Beziehung, wenn Du Dich jetzt von ihm trennst. Vielleicht hilft es Dir, wenn Du Dir klar machst , dass es nicht für immer sein muß. Aber vielleicht noch eins: Du verlangst Stärke von ihm. Wie sieht es bei Dir selber aus. Leb ihm vor, dass Du stark bist, vielleicht hilft das. Sag nein, wo du nein meinst und lass dich nicht immer wieder erweichen. Vielleicht macht er dir das nach?!

    Tja Bibi, es ist schon so vieles gesagt worden. Meiner Meinung nach kann das Sexualleben unter Alkohol wohl sehr unterschiedlich ausfallen. Generell sollte aber wohl mal darüber nachgedacht werden, dass Alkohol und auch andere Drogen doch irgendwie auf die Sinne wirken und deswegen ja auch genommen werden. Erst einmal wie viele s beschreiben , um damit mehr Partyspaß zu haben, andere nehmen es um ihre negativen Gefühle zu betäuben. Welche dieser Sinneswahrnehmungen dabei betäubt werden, da hat man dann wohl keinen Einfluß mehr drauf , und vielleicht auch keine Wahl. Somit es bei den eine alles futsch, bei den anderen wirkt der Alkohol vielleicht eher stimulierend. Somit kann man das wohl nciht verallgemeinern. Fakt ist aber doch, dass Du in Deienr Beziehung unzufruieden bist. Du selebr solltest Dich fragen, ob Dir das auch auf lange Sicht noch reicht. Auf lange Sicht deswegen, weil Du Deinen Mann nciht ändern kannst. Nimms wies ist oder trenne Dich. Damit hast Du gleich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Du gibst ihm eine Chance, dass er sich überlegt sich zu verändern. Und Du gibst 'Dir' eine Chance doch noch das zu bekommen was Du willst. Du willst es von ihm, das ist schon klar, aber das funktioniert nicht.
    Es wird Deinen Mann aber wohl kaum motivieren mit dem Trinken aufzuhören damit DU wieder Sex bekommst. Daher kann 'Dir' hier wohl auch niemand weiterhelfen. Es scheint so, als würde Dein Liebesleben esrt wieder in ordnung sein, wenn Er sich entschließt trocken zu werden. Das kann dauern, wenn Du hier so liest. Selbst dann hast DU keine Garantie, denn das kann ja auch andere Ursachen haben. Aber ich glaube, dass jede andere ( Partner-?)Therapie in dieser Hinsicht auch erst was bringen würde, wenn er trocken ist. Da geht wohl kein Weg dran vorbei.

    Ich denke, dass in diesen wenigen Beiträgen schon das Wesentlichste gesagt wurde. Sicher hoffst Du auf ein Wunder, darauf, dass bei Euch vielleicht doch alles anders verläuft, dass bei Euch die Liebe stärker ist. Aber sieh es mal von der Seite: Schau mal wie schwer der Entzug selbst denen fällt, die sich 'von sich aus' schon dazu entschieden haben.
    Dann kann man sich vielleicht überhaupt erst vorstellen, wie stark diese 'Kraft' , diese 'Sucht' ist, die das Leben eines Menschen sogar jahrelang so sehr unter Kontrolle hat. So sehr , dass er alles dafür tut: Lügt, betrügt, seinen Job verliert, seine Familie verliert.
    Dann kannst Du vielleicht auch verstehen, warum keine Liebe diese Welt diese Sucht besiegen kann. Auch Liebe ist etwas unheimlich starkes, aber die Liebe sollte ja auch einen Menschen nicht derart bestimmen. Daher ist finde ich der Gedanke nicht richtig, zu denken, dass er aus Liebe zu Dir aufhören sollte zu trinken, dies als Bedingung zu machen oder ähnliches.
    Ich meine, dass der Süchtige selber eine innere Kraft, eine Abwehr entwickeln muß, diese Sucht zu überwinden. Liebe kann da ein Teil dessen sein, ein Anreiz, seine Familie nicht verlieren zu wollen.
    Aber wenn das Gefühl nicht stark genug ist , um die Sucht zu überwinden, dann ist uach das zwecklos. Der gewisse Tiefpunkt wird bei jedem anders aussehen. Da muß sich vielleicht einiges zusammen ansammeln: Finanzielle Not, Krankheit, Familie weg etc. Und dieses Gefühl sich jetzt wirklcih in der absoluten Endstation zu befinden muß der Betroffene selbst einschätzen, selebr festlegen, selber erleben und sprüren. Auswegslosigkiet würde ich es nennen. Das kannst Du von niemandem verlangen. Das kannst Du nur Forcieren. Ihn immer schneller und tiefer in die Sch**** ziehen, damit er genau dort hin kommt. Und das kannst DU nur , indem Du ihm nicht hilfst. So wie es hier schon immer beschrieben wird. Verusche ihm nichts aufzudrücken, sondern warte bis er Hilfe von dir will. Er weiß, dass es ihm schlecht geht, das brauchst Du ihm ja nicht dauernd zu sagen. All das habe ich hier aus den Beiträgen gelernt.
    Vor zwei Jahren habe ich auch gedacht, dass ich meinem Freund helfen kann. Aber ich habe geshene, dass er noch nicht bereit dazu ist. Er fällt immer tiefer und tiefer. Auch wenn ich ihm nicht helfe findet er immer noch Leute , die ihm helfen. Er entwickelt mehr und mehr Fähigkeiten des Selbstmitleids. Und ich werde immer sachlicher und distanzierter.
    Ich distanziere mich von ihm, wenn er betrunken ist. Wir wohnen nicht zusammen und er hat schon keine Wohnung mehr, keinen Job mehr, kein Geld. Das ist hart mit anzusehen. Aber es beruhigt mich. Ich sehe das als Fortschritt für ihn endlich mal an diesen Tiefpunkt zu gelangen. Es ist 'sein Leben'. Es liegt in seinen Händen und nciht in meinen. Und seine Krankheit kann ich nicht mit meiner Liebe kurieren. Das beste daran ist, dass es MIR nicht schlecht dabei geht, dass ich mir tagelang all diese Beiträge im Forum durchgelesen habe udn diese auch ernst nehme.
    Mach nicht den Fehler, dass Du eure Beziehung in den Vordergrund stellst. Du bist mit einem schwer kranken stark süchtigen Menshcen zusammen. Und weißt Du, was Du da erwarten Kannst? Gar nichts.
    Die Sucht bestimmt das Leben dieses Menschen, also lass sie nicht auch Deiens bestimmen. Wenn Er es wegen seienr Sucht nicht schafft zu eienr Verabredung zu kommen, dann warte nicht auf ihn. Mach Deinen Kram und lass es Dir gut gehen. Nimm ihn so wie er ist oder gar nicht.
    Ich weiß nicht , wieviel Du aus dieser Beziehung noch bekommst, ob es Dir reicht. Das solltest Du Dir vielleicht selber mal überlegen. Aber sei Dir bewußt , dass es unmöglich ist einen Menschen umzukrempeln- nur weil DIR es nicht gefällt. Ihm selber muß es nicht mehr gefallen.
    Ich glaube darin liegt das größte Problem von Partnern, Anghörigen, Coabhängigen...Dir Realität zu akzeptieren.

    Hallo,
    ich finde auch, dass ihr der freundschaft zu Liebe und besonders der Gesundheit Eures Freundes zu Liebe nicht mit ihm trinken solltet.
    In den Phasen, wo er versucht trocken zu werden, die er wohl immer wieder hat, solltet ihr natürlcih auf keine Fall mit ihm trinken. Das fände ich richtig übel. Aber auch dann, wenn er trinkt würde ich es nciht machen. Man könnte ja denken, warum denn nicht, er trinkt dann ja sowieso. Aber es könnte schon sein, dass ihr ihm etwas positives vorleben könnt, nämlich ein Leben auch ohne Alkohol. Das ist es ja was er lernen muß. So seid ihr doch immerhin ein bißchen Vorbilder für ihn, zumal ihr ja gute Freunde seid. Sprecht doch ruhig mal offen mit eurem Freund darüber. Ihr braucht ihm ja nicht zu zeigen: Sieh her, WIR haben den Alkohol unter Kontrolle- das bringt ihn kein Stück weiter. Aber wenn er weiß, dass IHR bereit seid auf Alkohol zu verzichten und das auch könnt und tut ist es meiner Meinung nach schon was anderes.
    Vielleicht könnt ihr ihn ja auch mal dieses Forum vorstellen.

    Hallo,
    Die Geschichte mit Deiner Mutter hört sich ja echt übel an. Daher würde ich auch mal mit ihr und Deinem Bruder gemeinsam reden, wenn sie nüchtern ist. Ich denke wirklich, es wäre das beste, wenn sie auszieht bevor noch schlimmeres passiert.
    Vielleicht fällt es ihr leichter, wenn Dein Bruder den ersten Schritt macht und sagt, dass er auszieht.
    Diese beschimpfungen darf man einfach nciht ernst nehmen, in alkoholisiertem Zustand weiß ja niemand , was er sagt. Aber die Gewalttätigkeiten stellen ja schon eine echte Gefahr für Deine Mutter dar. Vielelicht kannst Du ihr klar machen, dass Du Dir echte Sorgen machst. Und wenn ihr Mann diese Beziehung ohnehin nicht mehr will...
    Darüber was sein wrid , wenn sie mal ein Pflegefall wäre usw. würde ich nunnicht gerade spekulieren. Du mußt nicht gleich den Teufel an die Wand malen, meine ich.

    Hi Duke,
    Trennungsschmerz ist grauenvoll, das wir dir heir jeder bstätigen und es ist auch kein Kraut dagegen gewachsen. Ebenso wenig hilft Dir der Alkohol dabei. Weder bekommst Du durch ihn Deine Frau zurück, noch wird er Dir Deine Traurigkeit nehmen. Ganz im Gegenteil- es wird noch schlimmer. Nur einen einzigen Trost gibt es bei Liebeskummer. Er vergeht. Er vergeht mit der Zeit. Für Dich gilt jetzt erstmal diesen Schmerz auszuhalten. Deien Zeit sinnvoll zu nutzen bis alles vorüber ist. Und das mußt Du Dir vor Augen halten: Je aktiver und bewußter Du damit umgehst desto schneller wirst Du diesen Schmerz bewältigt haben.
    Konfrontiere Dich jeden Tag damit. Konzentriere Dich ganzbewußt auf eine neues Leben. Male es Dir aus. Tue Dinge, die Du schon immer mal tun wolltest. Gib Dir eine Chance. verändere Dich udn Du wrist shen, dass veränderungen garnicht so schlimm sind, hat man erstmal die Gewohnheiten abgelegt. Verändere so viel wie möglcih in Deinem Umfeld.
    Alles weg, was Dich an 'Sie' erinnert und scau nicht zurück. Sie war ein Teil Deiens Lebens und jetz kommt ein anderer Teil. Wer weiß, was da noch alles auf Dich zukommt. Wer weiß, ob DU nicht der erste bist, der einen anderen Partner hat. Laß auch einfach mal wieder andere Menschen zu. Versuch so viel wie möglcih Sport zu machen, um Deine schlechten gefühle zu vertreiben. Ich habe es mal geschafft in einer Woche exzessivem Großputz meine Liebeskummer zu besiegen. Zwing Dich einfach dazu was zu tun, bloß nicht rumhängen wie eine Trauerkloß.
    Wenn Du mal ne Pause brauchst, dann gönn sie Dir. Hau DIch ne halbe Stunde aufs Ohr und dann weiter. Tue viele Kleinigkeiten, wenn Dir die Energie fehlt. Geh in den Chat und chatte mit Frauen auf der anderen Seite der Welt. Du schaffst das bestimmt. Es gibt so viele heir, die dich dabei unterstützen werden. Also, wenn Dir Langeweile aufkommt....

    Willkommen hier im Forum.
    ich kann Deine Sorgen wie wohl alle hier sehr gut nachvollziehen. Und für uns Angehörige, egal ob Kinder oder Partner ist es wohl das schwierigste den alkoholkranken Angehörigen zu 'verstehen', nachzuvollziehn was in ihm vorgeht. Man selber wird immer verwirrter, denn man weiß nicht mehr mit wem man es wann zu tun hat und was man noch ernst nehmen kann. Aber wie schon gesagt- in alkoholisiertem Zustand, besonders wenn es sehr stark ist, solltest Du sehr aufpassen und nichts mehr für bare Münze nehmen, weder positive noch negative Äußerungen. Versuch auch nichts da rein zu interpretieren oder zu deuten. Auch wenn es heißt: Im Wein liegt die Wahrheit. Am nächsten Tag ist alles wieder vergessen und der Alkoholiker erinnert sich an vieles nicht mehr. Ziehst DU Dir das alles rein, so kann es passieren, dass Du selber so verletzt wirst, weil DU alles für bare Münze nimmst. Davor möchte ich Dich wirklcih warnen. Sonst gehst Du letzlich selber bei drauf. Wohl nicht ohne Grund gehen Alkoholiker gemeinsam mit anderen Leidensgenossen in die Kneipe. Denn nur sie verstehn untereinander ihr Gelalle. Alkohol wirkt auf die Psyche, den Geist. Und für diesen Moment des starken Rausches ist der Alkoholiker gewissermaßen geisteskrank, geistesabwesend und jede Art von Diskussion, Streiterei lohnt nicht.
    Schwer einzusehen, da man den Menschen ja auch immer wieder in dem anderen 'normalen' Zustand erlebt.
    Das einzige, was ihr versuchen könnt ist Eurer Mutter veruschen den Wind aus den Segeln zu nehmen und ruhig mal in nüchterenem Zustand offen drüber reden wie ihr es empfindet, sie so angetrunken zu erleben und wie erniedrigend das auch für euch ist.
    Am allerwichtigsten ist es jedoch, dass Du guckst, dass es Dir selber gut geht und Du nicht zum Opfer ihrer Leidensgeschichte wirst. Schenke ihr garnicht so viel Aufmerksamkeit, auch wenn sie Deine Mutter ist und sie Dir leid tut. Alkoholiker wollen gerne immer bemitleidet werden und Du würdest ihr damit nur einen Gefallen tun und sie noch in ihrem Nassen Denken unterstützen. zeig ihr was es heißt konsequent zu sein, vielleicht lernt sie es dann ja auch mal wieder.

    Sicher gibt es zu diesem Thema verschiedene Betrachtungsweisen. Sicher ist die Liebe zu den Kindern auch anders als die zu dem Partner. Im Cobereich kann man allerdins schon überwiegedn lesen, dass der Partner sich vernachlässigt fühlt. Ebenso schreiben die Erwachsenen Kinder von Akloholikern, dass da was in ihrem Leben nciht stimmte. Ob es nun die 'Liebe' an sich war ,die fehlte. Es gibt ein interessantes Buch darüber: um die Kindheit betrogen: Der Titel sagt ja schon einiges aus.
    Also sollten doch in der Dsikussion einfach mal die Angehörigen selber befragt werden. Aber zumindest die Coabhängigen Partner haben ja so eine gewisse Taktik sich alles 'schön' zu reden, um in ihrer coabhängigkeit zu bleiben. Sie sind in der Regl total fertig, unzufrieden, fühlen sich dann aber wiederum oftmals doch 'geliebt' ,bezeichen zumindest den PArtner als doch an sich liebevollen Menschen - vielleicht so, wie er mal war , als er noch nicht trank???? Und ich halte dieses 'SICH-SELBST-BELÜGEN' eben genauso für ein Phänomen der Coabhängigen, wie der Alkoholiker in der Regel behauptet, dass er nicht abhängig ist. Kinder haben da wohl eher andere Bedürfnisse und sehen die Dinge realistischer, nur haben sie kaum die Möglichkeit auszubrechen aus ihrer Situation.
    Ich sehe es auch so wie Skye schriebt. Der Alkoholkranke Partner ist letztlich so sehr mit sich selbst beschäftigt und hat seine Gefühle so sehr betäubt, dass diese nur noch als eine 'Vorstellung' existieren.
    So kenne ich es aus meiner Familie, so lese ich es hier in den verschiedenen Bereichen des Forums. So kenne ich es auch aus dem Bekanntenkreis, wo manmal auf alkoholkranke Partner trifft.
    Aber richitg finde ich auch, dass alles davon abhängt, wie man Libe definiert. Das war ja schon immer ein schwieriges Thema. Ausserdem dnke ich, ist es auch davon abhängig wie lange und intensiv ein Elternteil abhängig ist. Wird ein Kind überwiegend von der Mutter betreut und der Vater trinkt, der aber ohnehin nicht so oft zuhause ist, dann empfindet es alles sicher anders , wie wenn die Mutter, die zuhause ist trinkt.

    Hi,
    Du kannst hier alle Threads durchlesen und wirst feststellen, dass so ziemlich jeder nasse Alkoholiker diese 'zwei Gesichter' vorweist. Auch ich bin (erwachsenes) Kind eines Alkoholikers und kenne dieses Phänomen. Zum Schluß blieb von der Variante des 'tollen Vaters' nciht mehr viel übrig. Am besten wäre es, wenn Du mal mit Deiner Mutter darüber redest und sie ihm entweder die Pistole an die Brust setzt, ihn vor die Entscheidung stellt: ich oder der Alkohol. Oder noch besser, ihr packt beide Eure Sachen und geht. Dann ist ER nämlich gezwungen sich Gedanken zu machen und kann so von sich aus vielleicht zu dieser Entscheidung kommen, würde sich nicht noch zusätzlich unter Druck gesetzt fühlen, was ja auch zu einer gegenteiligen Trotzreaktion führen könnte. Ihr solltet so viel Stolz besitzen, dass ihr Euch diese Beschimpfungen und Beleidigungen nicht antun müßt. Sicher ist das eine harte Situation, aber das müßt ihr durchstehen.

    Hi Natlie,
    ich glaube, das ist wohl keine schlechte Idee. Such Dir eine eigene Wohung und beginn ein neues leben. Bei Euch ist es nicht 'nur' der Alkohol. Alkohol gemeinsam mit Drogen ist noch ein heftigere Mischung. Du selber kommst mir nicht stabil vor und bevor Du selber auch noch wieder abrutscht denke lieber an Dein eigenes Leben. Du weißt ja aus eigener Erfahrung, dass jeder seinen eigenen Tiefpunkt erreichen mußt. Dabei kannst Du ihm nicht helfen. Heroin und Alkohol- das sind zwei so heftige Sachen, tu es Dir nicht an, geh. Vielleicht ist es obendrein noch gut Dir Unterstützung zu suchen. ShG oder Therapie? Schreib auch ruhig weiter in diesem Forum, was Dich belastet, das tut gut. Was Du selber an Dir an 'kalt' empfindest ist sicher eine Schutzmauer, dei Du Dir automatisch aufgebaut hast und die vielleicht auch gut ist für den Moment. Kein Mensch kann unendlich viel Leid ertragen. Ich denke, es ist auch ein Zeichen Deines Körpers, dass Du jetzt eine Zustand erreicht hast , wo es für Dich unerträglich wird. Es ist gut, dass Du diese Signale Deines Körpers noch wahrnimmst, Du solltest aber auch versuchen, sie richtig zu deuten und richtig zu reagieren. Im Prinzip bist DU ja auch schon den richitgen Weg eingeschlagen. Du bist hier, suchst Dir Hilfe und überlegst auszuziehen.
    Ich rate Dir nur: Tu es!

    @Larissa,
    da Du ja selber schreibst , dass Deine Mutter coabhängig ist solltest Du es doch eigentlcih wissen, was das heißt. Man lebt nicht mehr nach seinen eigenen Bedürfnissen , ist vollkommen auf den Partner fixiert, paßt sich ihm voll und ganz an, nimmt ihn in Schutz, lügt für ihn , wil die Wahrheit nicht sehen. Das geht doch soweit, dass die Kinder vernachlässigt werden, nciht genügend Aufmerksamkeit bekommen, ihre Mutter leiden sehen, ständig weinen sehen, weggetreten in Selbstgesprächen und Depressionen , Frustiert, aggressiv. Das kann so viele Formen annehmen. Man spürt als Kind doch, wenn da was nicht richitg läuft. Einige Kinder sehen die Schuld an sich selber, weil sie die Zusammenhänge nicht verstehen. Kinder müssen zu viel Verantwortung übernehmen, manchmal für die Eltern mit.
    Viele Dinge findest Du hier im Forum bei 'erwachsene Kinder von Alkoholikern'.
    Was tun? Da Du ja schreisbt, dass Deine Coabhängigkeit jetzt nicht mit einem Alkoholiker ausgelebt wird, was es ja auch nicht bedeuten muß, kann eine Trennung dennoch manchmal nötig sein. Zumindest eine räumliche. Ich denke mal, dass ein normaler Mensch , der von eienr Coabhängigen 'erdrückt' wird sich selebr zurückzieht. Der Alkooliker zieht sich ja auch gewissermaßen in seine Welt zurück, genießt aber vielelicht auf Grund seienr Krankheit auch die Vorzüge des Co's. Auf der anderen Seite ist er sicher genauso genervt wie der 'Normale'. Er lebt also in einem Zwiespalt. Gerne läßt er sich noch den verschlurten Papierkram erledigen, aber bevormundet werden will er auch nicht.
    Ich denke als Co sollte man in erster Linie sein Leben so aufbauen, dass man unabhängig ist und sich erstmal auf seine eigenne Bedürfnisse konzentiert. Gucken , was einem gut tut, eigene Wünsche und Ziele wahrnehmen und sich nciht ständig am Partner orientieren. Man muß dem Partner auch Freiraum geben und nicht an ihm kletten. Ich glaube, man 'entmannt' oder 'entmündigt' mit diesem übermäßigen vernatwortungsgefühl, Besorgnis, zu viel an Liebe jemanden einfach. Genauso gut kann man meiner Meinung nach auch in eine coabhängigen Rolle gedrängt werden durch Personen, die einfach selber siganlisieren, dass sie nciht klar kommen, keine Verantwortung für sich übernehmen wollen und sich regelrecht an einen kletten. Also so ne Art Mitleidsschiene, meine ich. Auch da muß man aufpassen, wenn man dazu tendiert.
    Sich selbst am wichigsten sein, sich akzeptieren, lieben, das würde ich als ersten Schritt versuchen. Und mal überlegen, ob Du viele Dinge nicht tust , um Dir damit Anerkennung und Liebe zu erkaufen.
    Mache Dir bewußt, dass es Menschen gibt, die Dich einfach so lieben, wie DU bist. Wenn Dir das unglaublich vorkommt, dann schätzt Du Dich nciht, würde ich sagen.