Dieser Wunsch nach Liebe, Geborgenheit, Zärtlichkeiten ist etwas ganz natürliches. Das fängt an mit der Geburt und hört auch nie auf. Irgendwann kommt dann noch die Sexualität dazu. Aber versuche mal diesen Wunsch einfach so hinzunehmen ohne es zu Denem Lebensihat zu machen. So, als ob Du grade mal Hunger hast und es gibt eben mal nichts zu essen. Oder nicht das, worauf Du gerade Appetit hast.
Dein Lebenspartner, egal wer das gerade ist wird nicht immer und schon garnicht alle Deine Bedürfnisse stillen können. Und muß es auch nicht. Wenns harmoniert ist schön, wenn nicht muß es auch gehen. Sciher hast Du schon Geschichten gehört, wo Frauen keine Lust auf Se* hatten. Auch da wird erwartet dass der Partner Rücksicht nimmt und nicht gleich die nächste Frau bespringt. Ich schriebe das mal asl beispiel, weil das ja auch u.U. ein sehr starkes Bedürfnis sein kann, was man aber kontrollieren kann.
Ist also mal ne Zeit kein Freund zum Kuscheln da kann man sich auch mal versuchen abzulenken. Stattdessen mal seine Freiheit in vollen Zügen genießen. Schöne Sachen mit freundinnen und Familie machen, die man ja auch oft vernachlässigt, wenn man in einer Beziehung ist. Sich all zu sehr auf einen Partner fixieren und zu klammern ist denke ich ohnehin Gift für jede beziehung und so kann man schonmal üben auch mal alleine zu sein und sich mit sich selbst zu beschäftigen.
Liebe Uschi, kann es sein, dass Du besonders darunter leidest, weil Du Dich abgewiesen fühlst?
Beiträge von Frozen Tears
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Liebe Hepzibah,
erstmal herzlich willkommen hier im Forum. Du bist ja in kürzester zeit hier ganz schön dichtgeballert worden. Schön, dass Du Dich nicht hast abschrecken lassen.
Viele Beiträge, die Dir nicht weiter helfen oder beirren empfehle ich einfach zu überlesen oder zu ignorieren.
Versuche, auch durch lesen herauszufinden, was Dich wieder auf die richtige Bahn bringt, was sich gut anfühlt. Welche Tipps sich gut anfühlen und welche Kritik berechtigt ist.
bedenke, dass es sich hier bei allen um kranke, süchtige personen handelt. Da hat keiner die Weisheit mit Löffeln gefressen und der eine oder andere läßt gerne vorschnell mal ein raushängen, weil er es gerade mal geschafft hat der Sucht zu entkommen.
Sehr wichtig zu wissen ist es auch, dass hier im Forum keine Ferndiagnosen gestellt werden sollen und dürfen. Weder von Profis noch von Hobbypsychologen. Ob Du also Masochistin, S**abhängig oder sonstwas bist steht hier niemandem zu Dir zu unterstellen. Schon garnicht , wenn Du hier 24 Stunden und noch dazu anonym angemeldet bist. Ich finde es gut, dass Du Dich da behauptet hast und dagegen protestiert hast. Weder bei Dir zuhause noch hier im Forum mußt Du Dir Dinge gefallen lassen, die Du nicht willst.Coabhängigkeit hat auch nicht nur mit alkoholkranken Partnern zu tun. Auch ist Trennung nicht der einzige Weg aus der Abhängigkeit. Sicher aber die schmerzfreieste Art sich aus der Situation zu befreien, denn auch nach der Trennung ist es ja nicht Schluß mit Deiner Sucht, sondern es sind ja Elemente in Dir an denen Du so wie jeder Alkoholiker nach einer Entgiftung auch erstmal in einer Therapie aufarbeiten muß.
Du schreibst, dass Du bereits vor langem eine Therapie gemacht hattest. Das schließt natürlich nicht aus, dass Du mal wieder rückfällig wurdest. Doch gibt es da noch Dinge, die Du Dir selber wieder abrufen kannst, die vielleicht in Vergessenheit geraten sind?
Immerhin bist Du hier vielen schon einige Schritte voraus: Du hast eingesehen, dass Dein Freund Alkoholiker ist und ihm nicht zu helfen ist. Du willst Dich trennen.
Viele hier im Forum sind nach einiger zeit an diesen Punkt gekommen und konnten sich trotzdem noch nicht von einem Tag auf den anderen trennen, brauchte ihre zeit dazu.
Und ich denke, dass auch dir diese Zeit zusteht und Du dich und dein Verhalten hier reflektieren kannst. Sinn des Forums ist es ja Tipps von denen anzunehmen, die ähnliches druchgemacht haben wie Du. Zwischen den Süchten gibt es auch gewisse Parallelen und durch Kommentare von Alkoholikern kann man auch deren Sichtweise verstehen lernen, sofern Du es überhaupt willst. Für mich hört es sich aber nicht so an, als ob Du Deinen Partner trockenlegen willst oder verstehen willst, warum er trinkt, zur Therapie bewegen usw. Du sagst ganz klar, dass Du daran arbeitest herauszufinden, warum Du ihn immer noch unterstützst.
Ganz interessant für Dich ist vielleicht hier im Forum mal nachzulesen, wie dieses Wechselspiel zwischen alkoholiker und Coabhängigen überhaupt funktioniert. Der Alkoholiker versucht sich seine Sucht auf die bequemste Weise zu erhalten. Auch ein typisches Merkmal ist ja die Verheimlichung. Das hast Du ja auch bereits durchschaut, dass er Dich losschickt, damit nicht er sondern Du Dein Gesicht in der Öffentlichkeit verlierst. Es wird gesagt, dass wir Coabhängigen deshalb alles für unseren Partner tun, weil wir dafür Anerkennung erwarten. Ein kleines Danke läßt uns da schon aufblühen. Ein schöner Thread : 'Fühlst Du Dich geliebt' fällt mir hierzu ein. Dieses Zuckerbrot-und-Peitsche Prinzip. 11 Tage Leid. 1 Tag anerkennung. 11 tage Leid. Das ist ja schon fast so, als ob man sich ständig auf eine Wettkampf vorbereitet.
Für mich war und ist es wichtig Grenzen zu setzen und lernen Nein zu sagen. dazu gehört manchmal sehr viel Mut.
besonders dann, wenn man befürchtet dafür beschimpft, ausgegrenzt zu werden. Bei Dir scheint es ja nicht nur Dein XY zu sein, sondern die ganze Familie, die Dich beschimpft und Dir Schuld zuweist. Wenn das Selbstbewußtsein nicht so stark ist zieht man sich schnell diesen Schuh an. Selbst wenn man vom Kopf her weiß, dass es nicht stimmt. Denken und Fühlen passen oft nicht zusammen. Selbstbewußtsein ist auch nicht von heute auf morgen aufzubauen. Mir ist aber aufgefallen, dass Du vorher geschrieben hast, dass Du Dich für Deine Kinder von Deinem Exmanngetrennt hast. Als er angefangen hat sie zu schlagen wars für Dich aus. Du hast aber lange Zeit, 14 Jahre? , gebraucht Dich zu trennen. Für mich hört es sich so an, als ob Du selber es Dir aber niemals Wert warst. Also Dein Selbstwertgefühl, was ist damit? Wie sieht das heute aus? Wie fühlst Du Dich, wenn Du eigentlich weißt, dass Du die Drecksarbeit für ihn erledigst? Scheinbar ist doch Deine Motivation nicht die, dass Du ihn nicht verlieren willst, sondern eher, weil Du nicht als die schlechte Frau darstehen willst. Oder auch weil Du einfach nicht Nein sagen kannst ? Oder ist es mehr die Angst vor seine Beschimpfungen und seinem häuslichen Terror?
Eine große Position scheint bei Dir auch die Schuldfrage zu sein. Auch dazu findest Du hier im thread viel zu lesen, wie sich Alkoholiker all zu gerne die Partnerin dadurch versuchen gefügig zu machen und auch wieder durch Streitereien Gründe zum Weitersaufen suchen. Dieses Muster zu durchschauen ist eine Sache. Dann auch seine Frau zu stehen und im täglichen Leben zu durchbrechen ist eine andere. Mir geht es so, dass es mir dann leichter fällt, wenn sich meine Gedanken erstmal gefestigt haben.
Spiel Dir doch mal Situationen durch wie Du anders reagieren könntest. Statt wie ein getretener Hund aus der Situation zu kommen könntest Du Dir mal Argumente überlegen. So wie Du Dich hier im Thread auch beschwert hast. Und dann mach Deine Tür zu und freu Dich über dich selber. So, denen hab ichs heute gegeben. Vonwegen, der trinkt wegen mir...
Hier im Forum findest Du viele threads über das Schuldthema. Das wird Dir helfen es zu lesen.Die größte Schwierigkeit, die ich bei Dir sehe ist, dass er direkt bei Dir in der Nähe wohnt. Ihr werdet also immer einander begegnen. Es wäre in der Tat einfacher, wenn Du umziehst.
Was ich noch garnicht rausgehört habe ist, ob Du es Deinem XY bereits mitgeteilt hast, dass Du Dich trennen willst oder ahnt er noch nichts?
Kann es sein, dass Du auch sehr von Angst begleitet bist und Du ihm wegen möglicher Aggressionen seinerseits Dich nicht traust mit ihm zu sprechen?
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Achso, was ich Dir noch sagen wollte. Ich würde es lassen mit dem Brief schreiben usw. Das klingt sehr logisch, nett, durchdacht. Aber ein Alkoholiker muß schon eine gewissen Druck verspüren, um aufhören können zu trinken.
Es ist ja eine Sucht, keine logische Sache, die mit Einsicht zu tun hat. Dann wärs ja nur halb so schwer.
Überlege wie Du ihr Druck machen kannst, wie Du sie gewissermaßen schockieren kannst.
Ich würde es so machen:
ich würde aus heiterem Himmel unvorbereitet und ohne große Erklärungen mit ihr Schluß machen oder mich einfach nicht mehr melden. Du kannst ihr auch sagen, dass ihr ja trotzdem Freunde bleiben könnt.
Ich würde sie dazu bringen wollen, dass sie herausfinden will, was plötzlich los ist.
Dann sagst Du ihr sinngemäß, dass Du nicht mehr so eine Freundschaft auf dieser bisherigen Basis haben möchtest sondern jetzt eine Frau für die Zukunft suchst, mit Kindern kriegen, richtige Familie, verantwortung etc.
Sie soll Dich also nun fragen, wo das Problem ist.
Der Unetrscheid ist: Du hast ihr schon gezeigt, dass Du es ernst meinst und Konsequenzen vorweggenommen.
Sie selber muß nun ihre kräft mobilisieren um Dich zurück zu gewinnen. ansosnten sehe ich nciht, dass Du all zu viele Argumente in der Hand hast, dass Du nach einem Jahr plötzlich verlangst, dass sie nicht mehr trinkt. Ich sehe dann eher endlose Diskussionen auf Dich zukommen. Du mußt schon irgendwie versuchen ihr den Wind aus den Segeln zu nehmen und auf absolute Alkoholfreiheit pochen, wenn du ernsthaft eine Zukunft mit ihr aufbauen möchtest. -
Hallo SE!
Ich war einmal in einer ähnlichen Situation wie Du. Ich hatte jemaden kennengelernt, der meiner Meinung nach zu viel trank und auch andere Drogen konsumierte.
Einziger Unterschied: ich habe es sofort bemerkt. In seiner Küche waren Tüten von leeren Flaschen, die sicher nicht alle auf sein Konto gingen ( WG).
Zumindest hatte ich den Vorteil, dass ich sofort handeln konnte und sagte ihm: Alkohol und Drogen sind gegen meine Prinzipien und wenn er mit mir zusammen sein möchte müßte er sich dran halten. keine Kompromisse.Er versuchte es tatsächlich. Aber er versuchte auch mich zu überlisten. Trank hin und wieder und versuchte es mit Kaugummi etc zu übertünchen. zwecklos. ich war sher konsequent und er durfte nicht zu mir kommen.
Nach ca drei Monaten hat er wohl eingesehen wie ernst ich es meinte und hat seitdem nicht mehr konsumiert.
Als Kind eiens Alkoholikers habe ich eine gut geschulte Nase und man kann mir nichts vormachen. ich muß aber auch sagen, dass dieser XYlang noch nicht in diesem Stadium war wie damals mein Vater. Vielleicht war er nicht einmal süchtig, trank aber eben in 'meinen Augen zu viel' und es hat mich angewidert. Nach zwei Jahren gab es dann eine Situation, wo er massiven Stress hatte und er sich ne Flasche Bier kaufte. Da ich dabei war zog ich ihm die gleich aus der Hand und goß sie aus. Er trank dann weiterhin auch nichts mehr. Nach einem weiteren Jahr trennten sich unsere Wege. Er sagte mir irgendwann später einmal, dass er mir dankbar ist, dass ich damals so konsequent gehandelt habe.
Ich denke aber, dass so etwas nicht mehr funktionieren könnte, wenn jemand schon so tief in seiner Sucht steckt.
Konsequentes Handeln durchzuhalten ist dabei das A und O.
Kansnt Du das? Bedenke, dass Du genau das auch von Deiner Partnerin verlangst und wenn Du einknickst mit Deiner Konsequenz knickt auch sie ein. Also wirst Du derjenige sein der in erster Linie 'aushalten' muß.
Daran siehst Du dann auch wie sehr abhängig Du selber bist. -
Liebe Uschi,
ja, im Grunde ist für dich der Werdegang eines Alkoholikers unwesentlich. ich wollte Dir damit nur mal ans Herz legen, dass diese Krankheit ein sehr langwieriger Prozess ist, der über Jahre in einzelnenn Stufen verläuft und es am ende nur einen Tiefpunkt gibt - oder das Ende.
Dein wunsch diesen Zustand möglichst schnell zu beendigen ist aus Deiner Sicht vollkommen normal. Du leidest, Du wünscht Dir ein besseres leben , eine harmonische Partnerschaft und hast zudem noch einiges zu bewältigen.
Aber leider klappts es so nicht. Der Alkoholiker ist nicht zu faul , zu träge, zu willenlos, zu lieblos um aufzuhören zu trinken. Er kann es im Moment nicht, weil er süchitg ist und seinen Tiefpunkt nicht erreicht hat. Stellst Du ihm nun ein Ultimatum, ich oder der Alkohol, dann setzt Du ihn unter Druck, das Bedüfnis aufzuhören kommt dann nicht von ihm sondern von Dir. Du zwingst ihn mit so einer Drohung zu einer Zwangspause.
Daher solltest Du Dich schon etwas mit dem Wesen der Sucht befassen udn darüber lesen.
Was würde das ändern?
Du könntest erstmal diese Krankheit an ihm akzeptieren und versuchen das mit Gelassenheit hinnehmen. Damit meine ich nicht, dass Du alle seine Launen, Gewalt, Lügereien usw einfach so hinnehmen solltest, sondern als auswirkungen der Krankheit wahrnehmen. Als Folge würdest Du dann verstehen, dass Du selber Dich nur fernhalten kannst. Du selber mußt bestimmen, ob DU Dich dieser Situation aussetzen willst oder nicht. Besser ist meiner Meinung, dass Du Abstand nimmst. Denn Du brauchst Ruhe.Dein Schmerz wird erst vergehen, wenn Du seine Krankeheit als solche erkennst und hin-/ oder annimmst und nicht versuchts dagegen anzukämpfen.
Du sagst auch keinem Krebskranken : jetzt hör mal auf Krebs zu haben. Oder einem Gelähmten: Sieh zu dass Du wieder laufen kannst. Nur weil Du gerne Spazieren gehst.
Aber ist es genauso aussichtslos beim Alkoholismus?
Erstmal leider ja.Es gibt ja ein bißchen Hoffnung: Das kannst Du ja sehen im Forum bei den Alkoholikerthreads. Aber Du wirst da keinen einzigen bericht sehen, dass jemand aufgehört hat, weil die liebe Freundin so sehr gelitten hat.
Sicher kennst Du den einen oder anderen Raucher in Deinem Umfeld. Fang mal an zu erzählen wie schädlich Rauchen ist.
ich verspreche Dir: Erstens wieß er/sie es selber und zweitens wirst Du nicht einen einzigen damit überzeugen können aufzuhören. Ich habe selber mal geraucht.Oder sprich mit einer übergewichtigen Frau, die all zu gerne nascht und versuche sie zum Abnehmen zu überzeugen. jaja, das hat sie sicher schon 100mal versucht. Auch wenn Du ihr die Freundschaft kündisgt wird sie nicht schlank.
Sie wird denken: Gut, dass ich die blöde Kuh los bin, die mich so beleidigt und was geht die das an wieviel ich esse.Also sei Dir bewußt, dass es nur darum so schlimm ist für Dich, weil es Dich stört, Du darunter leidest, Du darüber kritisch denkst. Der Alkoholiker selber leidet erstmal nicht so. Die schlimmen Krankheiten setzen ja meist erst nach Jahren ein und Pöbeleien, gewalt, Fremdgehen und Lügerei wird vom Abhängigen selbst mal nicht wahrgenommen, total ausgeblendet und wenn man es ihm erzählt identifiziert er sich nciht damit. Er war ja betrunken . Er sieht das dann so, als ob es eine andere person war. Und das war es im Grunde genommen ja auch. Denn das bewußtsein von der nüchternen Person, die du kennst, die du liebst ist ja im Moment des Alkoholeinflusses außer Gefecht gesetzt. ein betrunkener kann sich nciht zusammenreißen, um nicht zu lallen, zu torkeln, Unsinn zu reden, fremde frauen anzubaggern, fies zu werden, ...
Du fragst, was Du ihm noch glauben kannst. Im grunde leider nichts. Du mußt es wirklich betrachten wie zwei Persönlichkeiten. Doch oft kannst Du nicht wissen, mit wem Du redest. Der nüchterne XY verspricht Dir was. Nach 2 Stunden ist er aber der nasse XYZ und weiß von all dem nichts mehr.
Ist es soweit gekommen kannst Du Dir nicht mehr aussuchen, wann Du mit wem zu tun hast. So ein Leben ist sehr anstrengend. Du kansnt versuchen, Dich nur auf Xy einzulassen. Er darf Dich nur besuchen, wenn er nüchtern ist. aber den XYZ wird es weiter geben. Wenn er nciht bei Dir ist dann kann es passieren, dass er am Wochenende mit einer anderen gesehen wird und du nur von anderen davon erfährst. und das hat dann nichts mit Dir zu tun. Das passiert im Rausch. Da kann dann eine Frau an seiner Seite sein über die er im nüchternen Zustand noch gelästert hat.
Du kannst ihn also nicht ernst nehmen. Das ist die bittere Wahrheit. Wenn Du so leben willst mußt Du starke Nerven haben.Man kann relativ gut und friedlich an der Seite eines Alkoholikers aushalten, wenn man ihn in Ruhe trinken läßt und auch sonst keine Erwartungen an ihn stellt und sein Leben so ziemlich alleine meistert. aber- ist es das was Du willst?
Zumindest kannst Du ihn während Deiner Prüfungsphase einfach mal in Ruhe lassen und nicht an ihn denken. Das hilft in erster Linei Dir selber. Glaube mir, so auf die schnelle wirst Du nichts ändern können. Und wenn Du über ihn grübeln willst, dann kannst Du das auch noch in drei Monaten. Auch da wirds noch viel zum nachdenken geben.
Das meine ich mit 'Werdegang'. Wie ich es sehe hast Du ja nicht nur einen süchtigen Freund, der Dir Sorgen bereitet. Du hast Dich getrennt ( endgültig???) und leidest unter dem Trennungsschmerz. Noch dazu bist Du in der Prüfungsphase.
Wärst Du meine Tochter oder Freundin hätte ich Dir geraten erstmal weitgehendst Abstand zu ihm zu nehmen, Deine Prüfung zu machen und Dich dann zu trennen bzw über eine Trennung nachzudenken.Ich drücke Dir aber die Daumen, dass Du es auch so schaffst. Versuche erstmal nicht so viel über ihn nachzudenken. Schieb das Problem erstmal beiseite. jetzt und in den nächsten Wochen ist es nicht lösbar.
Was aber lösbar ist sind Deine Prüfungsaufgaben.
Wie Du ja selber beschreibst ist das ein gefragter Job.Vielleicht solltest Du nach deiner bestandenen Prüfung Dich einmal in einer anderen Stadt bewerben.Schreib uns einfach weiter wie es Dir so geht, hier gibt es viele die Dich verstehen.
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Hallo liebe Uschi,
was Du da schreibst zerbricht mir das Herz. Ich bin selber erwachsenes Kind eines Alkoholikers und mußte den Werdegang meines Vaters von Anfang bis Ende mit ansehen.
Und ich kann es auch nur bestätigen, was Paddy schon schrieb. Rechne damit, dass es viele viele Jahre dauert bis er irgendwann - vielleicht - mal seinen Tiefpunkt erreicht. Und dass dieser Tiefpunkt absolut nichts mit Dir zu tun haben wird.
Du hast Dein Leben doch sonst so gut im Griff, hast Dir deine Träume verwirklicht und Dir schöne Ziele gesetzt. In Deinem Beruf kannst Du so viel Geld verdienen und hast so gute Chancen aufzusteigen. Du bist noch so jung und hast alles vor Dir. Verbau Dir das nicht.
Schau auf dich und sei stolz auf dich. Und vor allem jetzt wo Du in der Lernphase bist kannst Du keinen Stress gebrauchen. Konzentriere Dich jetzt erstmal voll und ganz auf Deine Ausbildung. Ich weiß, dass dieser Beruf viel von Dir abverlangt und bin sicher dass Du es schaffst.
Sei froh, dass Du so eine tolle Familie hast und ich kann mir vorstellen, dass sich Deine Mutter sehr viel Sorgen um Dich macht. Klar kann man irgendwann die gleiche Geschichte nicht mehr hören. Es geht aber garnicht so sehr ums hören, sondern darum, dass man Dir keine großartigen Tipps geben kann ausser dass Du nichts für diesen Mann oder auch irgendeinen anderen Süchtigen tun kannst.
Schau mal tief in Dich hinein und frage Dich, ob es mehr der liebeskummer und trennungsschmerz ist, der Dich nun zermürbst oder die Sorge um seine Krankheit. Sicher hast Du hier schon einige Male gelesen, dass es sich beim alkoholismus um eine Krankheit handelt und zwar um eine langwierige und unheilbare Krankheit. Und das solltest Du schnellstens begrifen und auch annehmen, akzeptieren. Dass diese Krankheit überhaupt keinen kleinen Funken mit Dir zu tun hat. Die Sucht wirkt wie iene nebenbuhlerin für die er sich entschieden hat. So habe ich das auch lange gesehen und dieses Denkmodell ist auch ertsmal hilfreich. aber der Fehler ist, dass Du Dich dann als Konkurrenz siehst. Es sit nicht so. Wenn Du Ansatzweise die Sucht verstanden hast dann wirst Du wissen, dass er nicht die wahl hat zwischen dir und dem Alkohol. Er ist selber das Opfer seiner Sucht und kann nicht wählen. Er MUSS trinken. Das ist das Wesen der Sucht. Und der Zeitpunkt, ob und wann er aussteigt aus der Sucht liegt auch ncihtmal in seiner Macht. Der Tiefpunkt kommt - vielleicht- irgendwann wenn der Leidensdruck größer wird als die Sucht. Die Sucht ist jenseits von vernünftigem Denken und Einsicht. Aber damit veruschen Außenstehende immer einen Süchtigen zu überzeugen. Der Süchtige weiß ja aber selber, dass er süchtig ist, dass er dem ganzen ausgeliefert ist, gefangen. Und daher wird er aggressiv, wenn es um Diskussionen um seine Sucht geht.
Er ist vermutlich selber nicht schuld, niemand ist Schuld an der Sucht. vermutlich ist er da irgendwie reingeschlittert, hat die Kontrolle verloren, er hats übertrieben und dann gibts kein zurück mehr. Es gibt kein zurück mehr, wenn die Sucht erstmal eingetreten ist. Die Sucht bleibt . Auch bei trockenen Alkoholikern. Die Gefahr eines Rückfalls ist also immer da.
Das große Problem ist die tatsache, dass die sucht eben auch wesensänderungen mit sich bringt und dabei kommen dann so verrückte Dinge wie die mit der Matratze dabei raus.
So schwer das auch ist, aber die darfst Du auch nicht persönlich nehmen. In dem Zustand ist er nicht bei sinnen. Dennoch ist es so, dass Du nur die Wahl hast Dich diesem Zustand, dem ewigen Wechsel zwischen ein paar Stunden halbwegs Nüchternheit und diesen absurden anfällen auszusetzen. Du kannst es nicht abschalten. Diese Auswirkungen des Alkohols bedeuten auf jeden Fall großen Stress. Auch ich habe das während meiner Abiturphase miterlebt und ich habe mich in mein Zimmer zurückgezogen.
Mir blieb nichts andres übrig, ich konnte nicht gehen. Aber sobald es möglich war bin ich ausgezogen. Weit weg.
Nun ist die gefühlsmäßige Situation doch mit einem Vater eine andere. Man ist ja nicht 'verliebt' und plant nicht seine zukunft mit dem Vater. Jeder verläßt einmal das Elternhaus. Ich eben eher. Liebeskummer und Trennungsschmerz sind auch nicht gerade die bessere Alternative. Wenn Du aber inneren Frieden mit Dir und seiner Krankheit schließt kannst Du das vielleicht besser überwinden. Er liebt Dich sicher , auf seine Weise. Er kann Dir seine Liebe aber nicht zeigen wie jemadn in normalen Zustand. Er tut die blöden dinge nicht, weil er Dich nicht liebt oder eine andere liebt, sondern weil der Alkohol ihm Hirngespinste macht und er nicht mehr er selber ist. Du hast doch sicher schon von Leuten gehört, dass sie nicht mehr wissen was sie getan haben wenn sie besoffen waren. Oder wie sie sich im rausch verändern, auf Tischen tanzen und sonst was. Bei anderen kommen dann nicht so witzige Sachen bei raus. In nüchternem Zustand würde er sicher nicht wollen, dass Du leidest wegen ihm, dass Du womöglich Deine Prüfung nicht schaffst wegen ihm usw. Aber er ist nicht nüchtern. Leider sind viele Alkoholiker garnicht mehr 100%ig nüchtern , sondern nur noch leicht oder voll angetrunken. Am Tag nach dem Vollabsturz kommen dann schon die entzugserscheinungen mit den üblen Launen. versuch zur Ruhe zu kommen, indem Du diese krankheit akzeptierst und alle versuche etwas zu ändern erstmal beiseite legst und jetzt erstmal Prioritäten setzt. Stell dich jetzt erstmal an erster Stelle bis Du Deine Prüfung hinter Dir hast. Wenn Du an ihm 'rumdoktern' willst hast Du noch viele Jahre Zeit, verschieb es einfach. Es ist für dich jetzt nicht der zeitpunkt. Geh davon aus, dass er auch in ein/zwei Jahren noch trinkt. Hier im Forum gibt es ja eine Beschreibung wie die Krankheit Alkoholismus sich in seine Phasen entwickelt und daran kannst Du einschätzen, wo er sich gerade befindet. Ist er schon von leichtem Alkohol auf Hartes umgestiegen? Zittern schon morgens die Hände. oder gibts gar schon Halluzinationen? All das habe ich Live erlebt und das war alles andere als lustig. Mit einem räumlichen Abstand hast Du auf jeden Fall schonmal Dich selbst in Sicherheit gebracht. Wenn Du nen Rückfall bekommst und Dich wieder mit ihm versöhnst dann rate ich Dir bei der räumlichen trenun gzu bleiben und Dich nur mit ihm zu treffen, wenn er gerade nüchtern ist. Das ist das einzige was Du bei einem noch nassen Alkoholiker einfordern kansnt, denke ich. aber vergiß es deine Energien damit zu verschwenden und ich trocken legen zu wollen. damit rennst Du gegen die wand und tust Dir immer wieder aufs Neue selber weh. Die Frage warum Du ausgerechnet einem Alkoholiker verfallen bist würde ich mir auch besser bis nach deinen Prüfungen aufbewahren. Alkoholiker sind meist auch sehr liebe und sensible Menschen, vielelicht zu labil und daher sehr suchtgefährdet. Zumindest habe ich das hier sehr oft in den Threads gelesen, dass es da auch viele Parallelen gibt und was dann einen Menschen auch attraktiv werden lassen kann. Nasse Alkoholiker sind gewiss Menschen mit denen man in dem zustand nicht leben kann , aber es sind eben auch Menschen. Sie haben auch ihre guten Seiten, die leider mehr und mehr vom Teufel Alkohol überlagert werden. Ja, der Alkohol ist mehr der Teufel, der sein Opfer in der Hand hat als die Geliebte, die sich der Alkoholiker ausgesucht hat. Hör einfach auf gegen diesen Teufel kämpfen zu wollen. Kapitulierne und sich auf sich selbst konzentrieren ist der einzige Weg. Alles Gute. Frozen tears. -
Liebe Nilay,
so ganz unrecht hat Dein Liebster meiner meinung nach auch nicht. Du solltest tatsächlich erstmal mit der Vergangenheit abschließen, bevor Du Dich auf etwas neues einläßt. Doch hat das wenig mit seiner Sucht zu tun. Er sollte aufhören zu trinken, weil es IHM nciht gut tut. Dir tut es auch nicht gut und Du kannst Dich von ihm distanzieren, setzt ihn statt dessen unter Druck. Auch er kann Dir wenig damit helfen, indem er Dich wegen Deines Exfreunds unter Druck setzt.
Dennoch kannst Du ja selber sehen wie schwer es sit von eienr Sucht los zu kommen. Was würdest Du tun, wenn er Dir sagt ( ganz unabhängig von seinem ALkoholkonsum) , dass er nicht mit Dir weiter machen will bevor du das mit dem Ex nicht abgeschlossen hast. Eigentlich wäre das nur logisch. Sicher tut es ihm auch weh. Ich war selber mal in der Situation und mein Partner konnte sich nicht von seienr Ex lossagen. Ich habe mich auch nicht gut damit gefühlt. Selbst als die Ex nen anderen hatte und auch noch ein Kind mit ihm bekam habe ich bemerkt, dass er noch an ihr hing. Seine schönen Gefühle schlugen dann aber um in Wut und er redete nur schlecht über sie. Ich hörte seine Enttäuschung heraus und seinen verletzten Stolz. Beziehungs und Alkoholprobleme muß man aber trennen. Ihr habt keine guten Voraussetzungen um eine Familie zu gründen, geschweige denn Kinder in die Welt zu setzen. Was wäre, wenn Du nachdem er trocken ist plötzlich merkst, Dass Du doch Deinen Ex noch liebst. Deine Exbeziehung hat sicher auch mit Coabhängigkeit zu tun und da solltest Du jetzt erstnal ansetzen. Für Dich. -
Als Kind eines Alkoholikers mußte ich auch Gewalt erleben , mit ansehen. In jungen Jahren wurden wir Kinder von beiden Elterteilen mit Schlägen gezüchtigt. Da war noch kein Alkohol im Spiel, hörte dann auch irgendwann auf. Später in der Pubertät war mein Vater dann schon hochgradig abhängig und der tägliche Streit mit meiner Mutter endete oft in Brutalität. Noch schlimmer war wohl die psychische Verletzung unter der wir alle zu leiden hatten.
irgendwann lernte ich auch einen Mann kennen, in den ich mich sehr verliebte. Es war kein Alkohol im Spiel, aber er war auch schnell aggressiv und machthaberisch. Irgendwann kam es dann auch zum Streit mit Handgreiflichkeiten. Der grund war, dass er in meinem Tagebuch herumschnüffelte und ich es ihm aus der Hand zog. Ich ging und kam aber wieder. Von nun an passierte es immer wieder. Und es wurde immer schlimmer. Irgendjemand sagte mir ma, dass ein Mann der seine Frau schlägt es immer wieder tun würde.
Und so war es auch. einmal dann ging ich zur Polizei und zeigte ihn an. Es passierte nichts besonderes. Da wurde mir klar, wie alleine ich damit da stand. Ich konnte mich meienr Familie nicht anvertrauen. Das war peinlich. ausserdem war da ja auch Gewalt an der Tagesordnung - zu dem Zeitpunkt nicht mehr. Mein Vater war inzwischen trocken und ess chien, als ob ich nichts gelernt hatte. Niemals wollte ich so enden. Dennoch holte mich das schicksal irgendwie ein.
ich dachte, dass gerade ich doch resistent sein müßte. Hatte ich doch das abschreckendste beispiel selbst imemr iweder erlebt. aber leider war es wohl genau das gegenteil, ich habe durch dieses Leben eine sehr hohe Toleranzgrenze entwickelt. Ich war auf fürchterliche weise an dieses Leben gewohnt, fühlte mich zuhause , weil es eben mein zuhause war. Das war mir alles nicht einmal bewußt zu dieser zeit.
ich weiß, wie schwer es ist sich in dieser Situation zu trennen. Ich kaufte mir damals das Buch: Wenn Frauen zu sehr lieben. Es wurde meine Rettung damals. doch der ganze Prozeß dauerte sehr lange bis ich wirklich alles verinnerlicht hatte und ich mich wirklich trennen konnte.
Bei Gewalt ist es noch schlimmer als beim Alkohol. Du bist in Gefahr. Du mußt dich trennen, da gibt es nichts zu überlegen, abzuwägen, auf Besserung zu hoffen. Und bei Gewalt in Zusammenhang ist absolut keine Kontrolle mehr da- Alarmstufe rot.
Ich kann auch nur an jede Frau hier apellieren sich in so einem Fall schnellstens in Sicherheit zu bringen. Manchmal ist es nötig dies sehr heimlich zu tun, weil eine Flucht auch Aggressionen auslösen kann. Und ich empfehle auch jedem sich blos nicht auf Provokationen einzulassen. Wer oft geschlagen wurde spürt sicher diese Momente, wann es wieder so weit ist.Niemand auf dieser Welt hat es nötig um Liebe 'kämpfen' zu müssen. Die Liebe zu sich selbst ist einer der größten Schätze. Wenn man sich selbst liebt wird man sich auch selbst beschützen.
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Der Kummerkasten, den nur die Moderatoren lesen können ist sicher eine gute Sache. Den habe ich jetzt aber so verstanden, dass man ihn benutzt, wenn man Probleme hier mit irgendwelchen Dingen im Forum hat, oder?
Klar bleibt einem noch der Eintrag im eigenen Thread. Wird im Moment ja auch so gehandhabt. Allerdings werden die Threads nicht alle immer regelmäßig gelesen. Da kanns dann schon mal passieren, dass an einem Tag, wo man akut Hilfe braucht auch mal kein einziger schreibt.
Einen neuen Thread eröffnen wäre da sicher besser angebracht. Also warum dann nicht gleich den neuen Thread in eine herausgehobene Rubrik, die von den Lesern auch mal bevorzugt gelesen wird, ist sie erstmal bekannt.
Im Unterschied zur realen Selbsthilfegruppe habe ich eben doch hier nicht das direkte Gegenüber, was ich ansprechen kann. Auch wenn sich hinter jedem Eintrag ein realer Mensch befindet. Auch kann ich nicht einfach so jemanden anrufen, wenns brennt.
Für den langen Verarbeitungsprozess ist es ja auch eine gute Sache hier und bietet auch Vorteile. So kann man früh am morgen, oder auch mitternachts sich seine Sorgen von der Seele schreiben. Man kann aber auch verloren gehen in der Vielfalt.
Mein Vorschlag ist daher doch der eine 'Ecke' oder 'Rubrik' für den Notfall einzurichten, der dann eben auch bevorzugt gelesen werden sollte.
Sich mit vielen Usern bekannt zu machen ist halt auch eine Sache, die nur möglich ist, wenn man schon länger angemeldet ist.
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Da er ja bei Dir wohnt könntest Du ihm sagen, dass in Deinem Haus Alkohol nicht geduldet wird. Und da mußt Du eben konsequent bleiben. Wenn er dann auszieht oder zu einem Freund geht muß er das tun.
Leider kannst Du wohl ansonsten garnichts machen. Vielleicht hat ihm aber in der ersten Therapie schon die Einsicht oder einfach seinen Tiefpunkt gefehlt. Hat er die Therapie freiwillig oder unter Druck gemacht?
Es ist ja auch so, dass junge Leute generell sehr viel feiern und dabei getrunken wird. Sich da komplett fern zu halten in dem Alter ist sicher schwierig. -
Lügen und manipulieren an sich hat ja nicht unbedingt nur was mit Alkoholabhängigkeit zu tun. Es kommt halt in der nassen zeit so oft vor, weil der Süchtige was verbergen/bestreiten will ( nämlich seine Sucht).
Nichtsüchtige Menschen lügen auch, wenn sie was zu verbergen haben.
Männer, die ihre Frauen regelmäßig betrügen müssen sich ja auch immer wieder Geschichten einfallen lassen, löschen sms, verstecken ihr Handy usw. Du weißt ja auch ganricht wie Dein jetziger Partner war, als er noch nass war. Mit Deinem nassen Ex zu vergleichen ist vielleicht etwas weit hergeholt.Was befürchtest Du denn nun? Dass er gerade doch wieder trinkt?
Oder ist Dir die Beziehung gar zu eng, weil er immer Deien Nähe will?
Oder ärgert es Dich dass er Dir nicht vertraut (und Du ihm ja auch nicht)?
Was genau stört Dich?
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Nein, ich dachte eher an eine Ecke, wo man abgesehen von seinem Thread akute Situationen schreiben kann. Ich bin drauf gekommen beim lesen einiger threads, wo irgendwelche blöden Ereignisse fast einen Rückfall ausgelöst haben. Man liest ja nicht täglich in allen Threads. Und daher wäre so ein Kummerkasten ( müßte natürlich anders heißen) garnicht schlecht.
In einer echten Selbsthilfegruppe gibts doch meist die Möglichkeit jemaden zwischendurch anzurufen und dem sein Leid zu klagen.
Also irgendeine schnelleMöglichkeit der Aufmerksamkeit , wenn es jemandem gerade mal extrem schlecht geht. Zum Beispiel hat jemand Geburtstag und kein Mensch hat angerufen. Oder eine schlechte Nachricht kommt ins Haus geflattert. -
Ich finde es schonmal gut, diesen ersten Schritt mit alkoholfreien Bahnhöfen. Hoffe, dass das Kreise zieht.
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Alkoholfreies Oktoberfest.
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Hier wird mal wieder einiges an Begrifflichkeiten vermischt.
Irgendwie ist es doch wohl entstanden die Denke eines Alkoholikers in seiner nichtabstinenten Phase als nasses zu bezeichnen. Aber man kann das nicht 1:1 auf einen Coabhängigen oder andere Süchte übertragen.
Zwar weiß hier wohl jeder was gemeint ist , ich würde es als 'süchtiges' Denken bezeichnen. Speziell auf den Coabhängigen wirds hier auch mal co-Denken bezeichnet.
Aber ich meine, dass es da schon wesentliche Unterscheide gibt. Ein Coabhägiger denkt nicht an Beschaffung von Vorräten oder auch vieles andere nicht, was Alkoholiker so beschrieben. Alkoholiker sind sogar sehr ICH-bezogen, also auf die eigene Sucht, Coabhängige denken ja immerzu an die Rettung des Partners ( mal so grob vereinfacht).
Wenn man nun in beiden Fällen von nassem Denken spricht entsteht Wirrwarr. Ich finde, man sollte schon dabei bleiben und es auf das 'suchtspezifische Denken eines nassen Alkoholikers' beziehen und als solches definieren. Es gibt so viele Süchte, auch viele Parallelen. Dennoch sollte man nicht alles über eien Kamm scheren, sonst läuft man Gefahr nichts mehr zu erfahren über die Eigenheit einer jeden Sucht und was sie im besonderen ausmacht. -
Achso, jede Frau kennt bestimmt auch noch so mindestens drei singlefrauen. also sollte man sich auch ruhig mal umschauen im freundeskreis. Freundinnen der Schwester, der Schwägerin, der Nachbarin, ehemalige Schulkameradinnen, Arbeitskolleginnen usw.
Treff dich also auch regelmäßig mit Frauen, die dich nicht als Partnerin , sondern so auf freundschaftlicher Ebene interessieren, damit Du da wieder andere durch kennenlernst = Kettenreaktion. Boah, jetzt habe ich aber schon fast zu viel verraten. -
Also, Frauen kaufen gerne Klamotten, damit sie schön hübsch sind für Euch Männer. Also trefft ihr Frauen am besten und zwar scharenwiese in den Kaufhäusern.
Wer auf sportlichere Frauen steht findet diese in den Sportstudios, den etwas üppigeren kann man hinter den Süßigkeitsregalen auflauern. Ein Blick in den Einkaufswagen verrät oftmals schon den Familienstatus. Wenn da ein Männershampoo mit drin ist und ein Babyschnuller lieber etwas distanzieren. Berufstätige Frauen kaufen samstags ein, die Hausfrau mit Kindern eher wochentags, es sei denn sie bekommt am WE das Auto des Ehemannes. Man muß also schon etwas 'mitdenken'. Einsame Frauen besuchen tanzkurse, Yogakurse, Malkurse, Kino, gehen schwimmen, spazieren, legen Gärten an, melden ihre Autos alleine beim TÜV an. andere Männer quatschen Frauen im Ruheraum der Sauna oder an der Tankstelle an, kurbeln das Fenster des Autos runter, nutzen einfach jede erdenkliche Gelegenheit ein zum Kaffee einzuladen - Dabei trinke ich garkein Kaffee.
Einige gehen sehr geschickt vor und stellen erstmal so hintenherum Fragen, um herauszufinden, ob man Single ist. Das finde ich immer sehr amüsant. So jetzt habe ich aber genug aus meine Nähkästchen geplaudert
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Wie würdet ihr es finden hier irgendwo so eine Problemecke einzurichten, wo jemand seinen akuten Ärger/ Wut/ Enttäuschung/Ängste loswerden kann. Sone Art Kummerkasten, wo man was kurz reinschreiben kann, wenn mal gerade so richtig Not an der Frau/am Mann ist.
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Beim Rauchen ist es natürlich offensichtlicher, dass man da 'unschuldige wehrlose Menschen in der Öffentlichkeit' vollqualmt und deren Gesundheit gefährdet. Alkoholiker schaden/gefährden ja auch andere. Vielleicht sogar noch mehr. Aber viele dieser anderen wehren sich ja nicht sondern werden - Coabhängig.
Ein Flaschenaufdruck würde viele bestimmt nicht abhalten. Aber die Weinflasche würde eventuell auch ihren 'Geselligkeitscharakter' verlieren. Als Mitbringsel zum Geburtstag oder zum Essen auf dem Tisch sieht so eine Flasche mit Totenkopfaufdruck nicht mehr so schön aus, finde ich. Mich hat es auch nicht abgehalten zu rauchen, aber doch erste Gedanken in Gang gesetzt und letztlich habe ich es dann doch geschafft. Also so schlecht finde ich die Idee doch nicht. Nämlich würde das vielleicht auch gerade diejenigen zum nachdenken bringen, die Opfer der betrunkenen werden und sich das auch nicht mehr gefallen lassen wollen. Bisher gilt der betrunkene ja doch meist als der Gesellige , der Stimmungsmacher und nicht als der Herumpöbler, der sich betrunken ins Auto setzt und bei Rot über die Ampel fährt. Ich denke schon, dass die Öffentlichkeit dadurch etwas nachdenklicher werden könnte und das Bild des Alkoholtrinkenden schon etwas trübt.
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Hallo Ute,
bei uns in der Familie wird es so gehandhabt, dass wir unsere Geburttstage fast ausschließlich am folgenden Wochenende nachfeiern. meine Familie ist recht groß und da würden wir es sonst nicht schaffen alle an einem Wochentag zusammen zu trommeln. Aber ich sehe, selbst bei kleinen Familien klappt das schon nicht. Für meinen eigen geburtstag nehme ich mir dann immer etwas schönes entspannendes vor. Wellnesstag , Kino oder nur zu zweit Essen gehen. Dann ist der Geburtstag auch wirklich stressfrei und am Wochenende gehts dann los
Nur mal so als Anregung.Manchmal ist einfach nur ein Umdenken in vielen Dingen nötig, um nicht ständig im Leben Enttäuschungen zu erfahren. Letztlich braucht man garnicht so viel um glücklich zu sein, wie man sich das manchmal einbildet.
Weiterhin viel Kraft
Frozen tears