Sie haben ihn am nächsten Tag entlassen.
Entlassen in deine Betreuung.
Ich kann mir vorstellen, dass es schwer ist, aber auch du entscheidest, ob du dir die Betreuungsufgabe übertragen lässt. Ich wünsche dir für Kraft, nein zu sagen.
Sie haben ihn am nächsten Tag entlassen.
Entlassen in deine Betreuung.
Ich kann mir vorstellen, dass es schwer ist, aber auch du entscheidest, ob du dir die Betreuungsufgabe übertragen lässt. Ich wünsche dir für Kraft, nein zu sagen.
Ich habe kein Problem damit ihn in professionelle Hände zu geben, im Gegenteil. Nur die professionellen Hände sind bestrebt ihn so schnell als möglich wieder los zu werden
Hast du schon mal überlegt, warum die professionellen Hände ihn abgeben?
Sie müssen ihre Ressourcen einteilen und haben erkannt,dass sie dir die Aufgabe aufbürden können.
Wehr dich dagegen. Ihr seid doch gar nicht verheiratet. Er ist ein Ex -partner . Da fehlt doch jede offizielle familiäre Verpflichtung.
Ich denke es war richtig direkt alles in Bewegung gesetzt zu haben. Auch damit ihm klar wird, dass es Konsequenzen hat, wenn er sowas schreibt.
da stimme ich dir zu., liebe Jump! , alles Gute für dich.
Hörbücher mit angenehmer Stimme geholfen. So konnte ich wenigstens ohne Gedanken an ihn und die Beziehung einschlafen.
Das ist ein Supertipp.
Danke für die Erinnerung daran.
Ich kann so auch viel schneller einschlafen.
Übrigens kann man sich für das Hörbuch einen Sleeptimer einstellen. Damit läuft das Hörbuch nicht bis zum Ende durch,sondern stoppt nach den eingestellten x Minuten.
Ich habe festgestellt,dass ich teilweise sogar schon nach 10 Minuten eingeschlafen bin.
Ich denke auch das es auf eine Trennung hinausläuft
Nur Mut: Du wirst hier immer wieder lesen, dass sich die Situation für die Betroffenen verbessert hat.
Übrigens hat sich mein Mann nach der Trennung doch noch für ein abstinentes Leben entschieden.
Oder du lernst dann, einen Partner kennen, mit du glücklich bist.
Lies mal, was Gedankenkarusell gerade schrieb.
Also: ich prophezeie, dass du und dein Sohn die Diagnose bekommt, sobald jemand drauf schaut.
Ehrlich gesagt, ich hoffe es. Mit einer Diagnose ist der Zeitpunkt zum Handeln gekommen und besser möglich.
Zum Thema "Modediagnose und Überdiagnostik":
Ich denke eher, dass Betroffene ihre Probleme u Symptome heute besser diesen "neuen" Diagnosen (ADHS , Autismus, Depressionen, Legasthenie, bipolare Störung,...) zuordnen können, als vor 20+ Jahren, und sich deswegen testen.
Man weiß heute mehr, und die Diagnosen sind von der Gesellschaft akzeptierter als früher, so dass sich mehr Menschen trauen, Hilfe zu suchen.
Ist es nicht völlig normal, dass du jetzt erst mal neben der Spur läufst und Symptome zeigst, die denen einer ADS ähneln
Bei mir ist es eher so, dass ich die typischen Symptome schon immer habe, aber erst jetzt als ADS einordne.
Erst jetzt Zeit ist dafür, da mein Mann nun abstinent lebt, und dieses Problem,was mich zuvor gedanklich fast 24/7 beschäftigte, erledigt ist.
Geht es anderen Betroffenen ähnlich?
Hartmut Also um es noch mal deutlich zu sagen, fur mich war es ein massiver Makel.
Und was wäre daran schlimm, Co-abhängig zu sein? Ist das ein Makel?
Für mich war das eine gerade zu erschreckende Erkenntnis, die mir absolut nicht bewusst war. Bisher war es das Problem meines Mannes, das mich massiv störte.
Aber tatsächlich war ich ja auch ein Opfer des Alkohols geworden. Der Alkohol hatte mir alles kaputt gemacht, was ich liebte. Er war wie ein Parasit, der dafür sorgte, dass sich alles nur noch um ihn dreht. Wir waren fremdbestimmt.
Erst diese Erkenntnis gab mir mir Kraft, zumindest mich und die Kinder sofort von ihm zu trennen.
Mein alkoholabhängiger Mann war zu diesem Zeitpunkt* dazu noch nicht bereit, und ist sozusagen mit dem Alkohol mitgegangen.
( Glücklicherweise hat sich mein Mann nach einigen Runden doch noch ernsthaft vom Alkohol verabschiedet, und sich für sich und uns entschieden.)
Hallo Vayana,
hast du dir schon mal einzelne Threads von anderen Angehörigen und Alkoholikern von Anfang an durchgelesen?
Beim Lesen wirst du erkennen, dass nur der Alkoholiker die Krankheit stoppen kann.
Ansonsten verläuft die Krankheit überall gleich, je nachdem in welchem Stadium sie sich befindet.
Als Angehörige kannst du lediglich entscheiden, bis zu welchem Stadium die Krankheit von dir (und Kindern) miterlebt wird.
Wer das als Angehörige erkennt, und trotzdem nicht handelt, trägt die Schuld und Verantwortung für die Folgen der Krankheit auf sich selbst und, - noch schlimmer -, für die Folgen wie sie hier von denjenigen geschildert werden, die als KINDER zum Miterleben gezwungen wurden.
Hallo Vayana,
bei diesem Forum handelt es sich um eine Online-Selbsthilfegruppe.
Alkoholsucht belastet nicht nur den Säufer, sondern auch die Angehörigen.
Du hast dich als Angehörige angemeldet, und kannst daher hier Unterstützung finden, um dich von dieser LAST, die der Alkohol verursacht, zu befreien.
Du beschäftigst dich jedoch hauptsächlich mit dem Befinden des Alkoholikers. Das spricht für eine starke Co-Abhängigkeit.
Auch ich habe viel bei den Alkoholikern gelesen. Zu wissen, dass es eine Krankheit ist, machte mich weniger wütend auf meinen Mann. Er hatte also keine Schuld für die Krankheit. Allerdings ist und war es seine Entscheidung, wie er mit dieser Krankheit umging. Wollte er weiter trinken, war das seine Entscheidung und Schuld.
Ich habe mich damals, wie vermutlic viele Angehörige, hier angemeldet, weil ich wieder mal auf der Suche nach Hilfe für meinen alkoholabhängigen Mann war, nachdem die letzten Ansätze, zu denen ich ihn überredete, wieder mal erfolglos waren und im Rückfall endeten.
Während ich hier las, um festzustellen, ob dieses Forum für meinen Mann geeignet wäre, habe ich in den Berichten anderer Angehörigen erstmals meine eigene Coabhängigkeit erkannt.
Mit dieser Erkenntnis, dass ich zu einer Abhängigen wurde, obwohl ich doch gar keinen Alkohol trinke, erreichte ich meinen Tiefpunkt. Um diese Abhängigkeit zu stoppen, habe ich mich sofort von meinem Mann getrennt, und versucht mich wieder nur auf mich zu konzentrieren, wie es den Angehörigen hier auch immer wieder geraten wird.
Mein Mann ging und wir hatten nur noch minimalen Kontakt.
Es hat noch einige Zeit gedauert, bis er seinen Tiefpunkt erreichte, und sich plötzlich aus eigenem Antrieb um professionelle Hilfe für sein abstinentes Leben kümmerte. )
Auch das ist kein Geheimnis. Ein Alkoholiker kümmert sich erst selbst um Hilfe, wenn er will. Solange sich Angehörige kümmern, trinken viele weiter .
Liebe Myla,
Es ist schrecklich, in welcher Gefahr du bist.
Vielleicht hast du als Kind ähnliche Gewalt zwischen deinen Eltern miterleben müssen, dass du jetzt meinst, das wäre evtl typisch für Alkoholiker.
Hier schreiben aber auch viele Alkoholiker und Angehörige, wo der Alkoholkonsum nicht zu Gewalt führt(e).
Was du schilderst, lässt jedoc vermute, dass dein Partner generell gewaltbereiter als andere Menschen ist, und unter Alkoholeinfluss noch schneller und ĥärter zuschlägt.
So einen Menschen hat niemand verdient.
Je eher du dich trennst, desto früher kannst du gesunden und diese schrecklichen Erfahrungen /Belastungen verarbeiten.
Hast du dich schon einmal einem Arzt anvertraut?
Ein Kuraufenthalt ist wäre eine unkomplizierte Möglichkeit. Dort gibt es Psychologen, Austausch mit anderen, Zeit und Ruhe, dich ohne Gefahr auf dich zu besinnen.
Ok.
Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg auf deinem Weg.
Bin ich gerade dabei auszuloten, obwohl ich intuitiv die Antwort weiß.
Bedenke auch, was es für einen Gewinn für dich und deine Kinder bedeuten würde, wenn zumindest euer Leben nicht mehr vom Alkohol bestimmt wird.
Hier gibt es einige Berichte von Müttern, die berichten, wie sie und ihre Kinder nach der Trennung aufblühten.
Ich frage als Angehörige eines ehemaligen Spiegeltrinkers:
Kann es sein, dass du als Quartalstrinker im Moment so zuversichtlich bist, keinen Rückfall zu erleben, weil du auch ohne die Absicht, dauerhaft abstinent zu leben, zur Zeit keinen Suchtdruck hättest?
Hattest du als Quartalstrinker eine Regelmäßigkeit, wann du dem Suchtdruck erlegen bist?
Liebe Laura ,
wenn du schon einige Zeit still mitgelesen hast, wirst du dich, und evtl auch deinen Freund, in einigen Beiträgen von Betroffenen wieder erkannt haben.
Hilfe möchte er keine er sagt er wüsste selber was zu tun wäre dafür braucht er keinen dummen Ärzte.
Will er denn überhaupt etwas an seiner Situation ändern?
Falls ja, wird hier immer wieder vor einem lebensgefährlichen kalten Entzug (d.h. ohne ärztliche Begleitung) gewarnt.
Er hat zu mir gesagt er ist schwer Alkoholabhängig ich würde mir das Ausmaß nicht vorstellen können. Sein Weg würde mir noch nach unten zeigen.
Wenn er nichts ändern will, dann wisst ihr ja beide wie es weitergeht, nach unten.
Dann kannst du nur dafür sorgen, dass du diesen Lebensweg nach unten nicht mitgehst, sondern aus dieser Spirale aussteigst.
Dafür ist es ein Vorteil, dass ihr keine gemeinsame Wohnung teilt.
Falls dir dazu noch der Mut und die letzte Überzeugung fehlt, lese ruhig noch etwas weiter in den Lebensgeschichten der Co-abhängigen und der Alkoholiker und tausche dich aus. Mir hat das damals sehr geholfen, meine und seine Situation klarer zu erkennen.
Ich wünsche dir viel Kraft.
ich weiß irgendwie leider nicht, was ich dafür brauche um meinen Schritt zu gehen!
Ich bin damals ins Handeln gekommen, als ich die Threads anderer Angehörigen gelesen habe.
Dadurch erhielt ich die Erkenntnis, dass der Alkohol mich zur Co-abhängigen gemacht hat. Das war ein Schock und mein persönlicher Tiefpunkt.
Vielleicht kannst auch du deine Situation besser erkennen und zur Entscheidung kommen, wenn du dich in den Geschichten anderer Betroffenen wieder erkennst.
Oh, mein Beitrag hat sich mit Marlies Antwort überschnitten und passt nicht. Bitte löscht meine Antwort.
Glaubst du, dass alle Alkoholiker gleich reagieren?
Ich weiß nicht, was Marliese vom Vater ihrer Kinder erwartet.
Ich hoffte damals, dass der Alkoholiker angesichts des Todes, sein eigenes Leben überdenkt und mehr wertschätzen und künftig ohne Alkohol leben will.
Tatsächlich war der Tod jedoch zuallererst ein Anlass zum Saufen, diesmal mit dem Vorteil, dass Vorwürfe ausblieben und eher mit Verständnis aufgrund der Trauer reagiert wurde.
Was wäre es dir denn (finanziell) wert, deinen Kindern ein Jahr früher ein gesünderes Lebensumfeld zu ermöglichen und vor Erfahrungen zu bewahren, die sie ansonsten in diesem Jahr miterleben würden?
Hallo Marliese ,
mein alkoholabhängiger Mann hat seine Trauer damals mit Alkohol betäubt, und ich mochte ihm das in der Situation nicht vorwerfen.
Um die Gefühle und Trauer anderer Angehöriger (z.B. seiner Kinder) hat mein Mann sich damals nicht gekümmert.
Mein Beileid zu eurem Verlust der verstorbenen Person.