Beiträge von pfiffig

    Liebe Junischnee

    Bei Beratungsstellen findest du auch Profis, die mit Dir alles durchgestrichen können auch im Hinblick darauf, was und wie für deinen Sohn das Beste ist bzw wie du mit ihm das vorbereiten bzw aufarbeiten könntest. Eine Fachmeinung(nicht nur rechtlich sondern auch psychologisch/pädagogisch) einzuholen als weiteren input kann ja nie schaden. Vielleicht klärt sich dann auch für dich manches

    Mach dir bitte keine Vorwürfe wegen der Familiengründung - meiner Erfahrung nach unterschätzt man das zu Beginn oft; außerdem hast du sicher einen wunderbaren Sohn, und somit ist ja auch was Gutes entstanden.

    Und vielleicht überrascht dich dein Sohn, auch wenn er am Vater hängt, ist für ihn eine Wohnsituation nur mit dir möglicherweise Erleichterung...

    Alles Liebe

    Hallo junischnee

    Eine Trennung der Eltern ist für Kinder immer eine Umstellung, jenachdem wie es vorher war, empfinden es viele auch als Entlastung, nicht mehr täglich der Stimmung/den Streeits etc ausgesetzt zu sein.

    Es gibt auch einige Einrichtungen, die Gruppen bieten für Trennungs- Scheidungskinder, wo sie erleben, dass sie damit nicht alleine sind und Profis mit ihnen arbeiten, das hilft auch vielen Kindern.

    Ich wünsche dir jedenfalls viel Kraft.

    Ziehst du mit deinem Sohn aus ? Hast du da schon eine Vorstellung?

    Lg

    Hallo Aura

    Verstehe, dss das Ende deiner Beziehung schmerzt.du bist keine Petze, sondern schilderst deine Gefühle und das ist auch gut und richtig.

    Als eine schon ältere, lange verheiratete Co, die den Absprung noch nicht geschafft hat, kann ich dir sagen, auf lange Sicht gesehen geht es dir sicher besser ohne ihn. So hast du die Chance, einen lieben Mann zu finden, der dich schötzt und mit dem du eine Familie gründen kannst.

    Alles Liebe

    Hallo Mercedes

    Zuerst einmal finde ich es sehr bewundernswert, was du schon geschafft hast - 6 Jahre und deinen Alltag mit allem drum und dran im Griff - sei stolz auf dich.

    Als ich deine Berichte gelesen habe, ist mir ( da war vom Alkohol deiner Mutter noch keine Rede) das wie ich finde übergriffige Verhalten deiner Mutter ehrlicherweise sauer aufgestoßen, insbesondere einfach deinen Kredit abzuzahlen und dich in eine weitere Abhängigkeit von ihr zu drängen.

    Unter Berücksichtigung ihrer Alkoholerkrankung glaube ich auch nicht, dass Auseinandersetzungen zielführend sind und dir helfen.

    Was würdest du dir denn wünschen? Ist dir leichter ums Herz bei der Vorstellung, dass der Kontakt (vorerst?) Mal nicht stattfindet oder leidest du dann sehr; dann würde ich versuchen, mit jemand Neutralem die Fakten zu klären.

    Was sagt denn dein"Stiefvater"?

    Alles Liebe

    PS ich finde nicht, dass du dich dafür entschuldigen musst, wenn du ausführlich schreibst, war alles sehr interessant zu lesen...

    Liebe Madeleine

    Ja die Situation ist ähnlich, bei mir ist s halt mein Mann, letztlich glaub ich egal. Kann dich sehr gut verstehen, habe leider noch kein Patentrezept gefunden.

    So wie ich das beobachte, gibt es Menschen(s deine Brüder) , die sich leichter tun, zu dieser Gleichgültigkeit zu kommen und andere, für die das schwerer ist.

    Wir scheinen einige Parallelen zu haben, bin auch ältestes Kind, auch sehr sensibel...

    Natürlich hab ich meinen Beruf, meine Freunde, unternehme alleine was, habe hobbies - dennoch kann ich das schlecht verarbeiten/verkraften bzw belastet es mich.

    Hoffentlich ist es dir ein Trost dass du örtlich weiter weg bist.

    Für mich merke ich, wenn ich viel Yoga mache und mich mindestens 2x pro Woche neben der Arbeit alleine mit Freunden treffe bzw meinen Hobbies nachgehe, dann geht es mir ziemlich

    gut; einige Zeit lang (ca 3 Wo) Anfang des Jahres hab ich jeden Abend 3 Dinge aufgeschrieben, für die ich dankbar bin - das hat mir auch gut getan...

    Wünsche dir jedenfalls alles Liebe

    Liebe madeleine

    Puh zu dieser Gleichgültigkeit zu kommen, das würden wohl viele von uns gerne schaffen - ich jedenfalls.

    Nachdem aber Personen beteiligt sind, die Du liebst, wie deine Eltern und Geschwister ist dies wohl sehr schwierig; und auch dein Vater ist nunmal dein Vater und ich glaube Eltern können einen immer verletzten.

    Was sagen denn eigentlich deine Geschwister und deren Partner?

    Aber es gibt einige hier, die schon geschildert haben, dass sie den Kontakt zu Eltern(teilen) abgebrochen haben - vielleicht hat jemand Tipps.

    Durch deine örtliche Entfernung Hast du für dich und deine Familie schon mal einen guten Schritt gemacht.

    Alles Liebe

    Hallo Aurora

    Toll, dass du für deine Mutti eine gute EG gefunden hast und sie gut aufgehoben ist; das ist beruhigend auch für dich.

    Mit deiner Enkelin, die eine für dieses Alter bewundernswert Selbstversorge zeigt, kommt wohl viel Leben ins Haus. Schön dass sie so viel Vertrauen zu dir hat und du und ihr sie so unterstützt.

    Alles Liebe und bei aller Herausforderung viel Freude miteinander

    puh Indiana dieses Dichtmachen ist echt nervig - zumindest empfinde ich es so, weil es genau gar nichts bringt......

    Habe ja hier auch gelernt, dass Nichthelfen/nichts abnehmen wichtig ist. In deiner Situation drängt sich mir allerdings schon eine Frage auf - nämlich ob du DIR nicht doch damit sehr helfen würdest, wenn Du ihm ein Zimmer/Unterkunft etc suchen würdest- dein Ziel ist doch die räumliche Trennung und dann hättest du dieses Ziel wenigstens erreicht und müsstest nicht länger darauf warten dass er endlich aktiv wird...

    Vielleicht sehe ich das auch falsch dann bitte korrigiert mich.....

    Lg

    Hallo Liesl

    Schön dass deine Tochter ein WE bei einer Freundin verbringen konnte.

    Noch kann ich ihn nicht raus schmeißen, aber ich denke, ich bin auf dem Weg dazu

    Viel Erfahrenere als ich haben dazu ja schon einiges geschrieben, deine Schilderung vom WE klingt danach, dass es dich sehr viel Kraft kostet.

    ich wünsche jedenfalls viel Energie für dich und deine Tochter

    Lg

    Hallo

    Wie war das bei euch eigentlich mit euren Freunden?

    Waren welche dabei, die den Alkoholkonsum/das Trinkverhalten angesprochen haben?

    Fühle mich recht alleine, ich habe sicher auch viel falsch gemacht in den letzten Monten, vor allem hat sich eingeschlichen, dass ich auch vor Freunden mich teilweise nicht zurückhalten konnte und meinen Mann mehr oder weniger "unauffällig" aufgefordert habe, nicht mehr wieterzutrinken(wenn er einen gewissen Pegel erreicht hat, ist er einfach nur mehr laut, wenn auch nicht boshaft). Das war sicher unangemessen und unangenehm und für mich auch total untypisch, aber ich war hilflos und kraftlos.

    Das hab ich jetzt aufgehört, aber ich bin sicher nicht mehr so liebevoll, sondern neutraler.

    Jetzt hab ich irgendwie den Eindruck, mein Verhalten irritiert und viele denken, der arme Mann(er ist ja so lieb und lustig) und kaum jemand spricht mich an, wie s mir geht.

    Glaube ich entwickle mich in eine verhärmte alte Frau....hab den Eindruck, einige ziehen zurück ...

    Ein Freund hat es jetzt mal kurz angesprochen und angedeutet, es sei schade, weil ich eigentlich eine starke selbständige Frau bin, aber er habe auch keine Idee, wie man meinen Mann zum Umdenken bringen könnte.....

    Weiß nicht ob das für euch irgendeinen Sinn macht, was ich da schreibe, schwer, oberflächlich zu bleiben, damit s wirklich anonym bleibt....außerdem bi ich mit online Austausch total unerfahren....

    Je mehr ich mich hier einlesen umso mehr arbeitet mein Hirn.....

    Danke und lg

    Wie empfindet denn deine Tochter sein Trinkverhalten? Spricht sie mit dir darüber?

    Für den Fall einer gerichtlichen Auseinandersetzung, aber auch beim Jugendamt(das könntest du ja vielleicht mal um Unterstützung ersuchen) müsstest du deine Argumente klar darlegen - aber vielleicht seid ihr Eltern euch ja ohnedies einig, dass eure Tochter bei dir wohnen soll?

    Liebe Teresa

    Von ganzem Herzen alles Gute für morgen, du wirst die anstrengenden Stunden schaffen und dann belohnt mit einem kleinen Wunder.

    Vielleicht hast du ja bei dem Pflegepersonal oder Hebammen jemanden dabei, bei dem du ein gutes Gefühl hast und kannst dich dann anvertrauen- nachdem du heute schon den ersten großen Schritt (gratuliere!!!) gemacht und dir alles von der Seele geschrieben hast, geht s vielleicht in den nächsten Tagen/Wochen noch das ein oder andere Mal.

    Bitte vergiss nicht, du kannst gar nichts dafür und ich könnte mir vorstellen, es gibt liebe Menschen, die dir gerne helfen, wenn du dich öffnest.

    Aber jetzt mal alle Kraft voraus für morgen und alles Liebe

    Linde

    Man merkt deinem Post an wie sehr du dich aufregst und das darf wohl auch sein; allerdings gleich mit Verdächtigungen zu kommen, ob er seine Finger bei sich lassen, kann finde ich mehr als schwierig.

    Auch ein nasser Alkoholiker ist nicht automatisch jemand, der dann nur weil etwa ein junges Mädel im Haus ist übergriffg wird. Das ist dann schon zu pauschal.