Beiträge von pfiffig

    Nachtrag cadda: die Betonung, dass er nicht aggressiv ist, hab ich nur hinzugefügt, weil ich hier den Eindruck habe, dass extrem viele mit del Alkohol auch ein Agressionsthema haben. Und natürlich ist das auch für mich selbverständlich...

    Liebe Liesl

    Lag gestern was in der Luft? Meiner fast gleich, allerdings ist er nie unansprechbar. Heute zwar keine BLumen aber erstmals seit Monaten einem Gespräch zugänglich.

    Als ich ihm meine Sorgen erzählt habe, hat er eingestanden, dass er zuviel trinkt und war sichtlich geschockt, als ich ihm allfällige Konsequenzen vor Augen führte(was passiert wenn er wegen des Alk Pflegefall wird; Trennung der Finanzen; räumliche Trennung).

    ZU deiner Frage:

    Ehrlicherweise weiß ich noch nicht, was ich tun will. Wir hatten letztes Jahr 6 Monate, in denen er kaum getrunken hat - eine so entspannte Zeit gab s lange nicht und dann ist es wunderbar mit ihm. Ich glaub ich bin noch nicht bereit, das aufzugeben, möchte aber beginnen, Geld zu sparen, damit ich mir einen Polster aufbaue...

    Wie schaut s bei dir aus? So wie ich dich bisher verstanden habe, fällt s dir auch schwer, auch gefühlsmäßig?

    Hallo Liesl

    Danke und ja da sind wir wohl in einer sehr ähnlichen Situation.

    Bemühe mich auch, möglichst nicht zu streiten, mache einiges für mich, mir fällt halt auch sein körperlicher und geistiger Abbau auf und das tut weh, einen so lieben, intelligenten Menschen so zu sehen - auch wenn mein Verstand genau weiß, dass er sich nur selbst helfen kann...

    Beim Ansprechen hab ich den gleichen Eindruck wie du.

    Lg

    Danke panama

    Alles von dir Aufgezählte mache ich nicht, das muss er schön selber machen.

    Bisher gab s Gott sei Dank noch keine extremen Situationen.

    Er redet weder nüchtern noch betrunken, über sein Verhalten schon gar nicht, da blockt er total ab, egal wie ruhig und sachlich ich es auch versuche; aber er arbeitet in einem guten Job, Ich führe ihn nicht, wenn er doch mal Restalkohol hat(kommt aber kaum vor)

    Er trinkt einfach wenn er am NM heimkommt bis zum Schlafen seinen Wein vor sich hin, kümmert sich um nix und ist schlecht gelaunt und in sich gekehrt.

    In letzter Zeit wird er im Verhalten immer vergesslicher, zerstreuter und mir gegenüber respektlos, interesselos, nie aggressiv oder laut.

    Ich kann zuschauen(komme immer erst nach ihm nach Hause) und soll gut gelaunt sein und kann gerne auch was mittrinken(Mache ich nicht, inzwischen gruselt mich richtig) an manchen Tagen schaffe ich es einfach nicht, nichts zu sagen.....

    Vielleicht sollte ich mehr emotionale Distanz wahren....

    Hab eine Bitte:

    Lese und lerne hier sehr viel. Immer wieder kommt nicht nur der Tipp, auf sich selbst mehr zu achten, sondern auch das eigene Verhalten zu ändern, um es dem Partner nicht zu bequem zu machen? Vielleicht habt ihr bitte ein, zwei Beispiele?

    Beim auf mich achten, mehr für mich tun, übe ich seit ein paar Monaten und es gelingt schon gar nicht so selten.

    Aber beim bequem machen bin ich unsicher. Jedes Mal ansprechen wenn er alkoholisiert ist oder aus meiner Sicht zu viel trinkt? Ignorieren?

    Danke und lG

    Sommerregen kann deine Ängste gut nachvollziehen; finde super dass du schon einen Termin bei einer Anwältin hast- schau mal, was die meint, vielleicht lösen sich zumindest manche Ängste auf....und bitte berichte

    Und du bist sicher nicht falsch mit deinen Behauptungen über sein Trinkverhalten, keine Sorge.

    Liebe Grüße

    Liebe Lotta

    Wofür glaubst du denn, dass du Beweise brauchst?

    Glaubst du, dass die Trennung unschön wird, weil er nicht freiwillig auszieht? Das "blöd enden" bezieht sich auf eine allfällige Trennung oder auf seine Gesundheit oder beides?

    Ich lese bei dir sehr interessiert mit, bin auch CO und Vieles aus deinen Berichten kommt mir nur zu bekannt vor.

    Alles Gute

    Hallo Sommerregen

    Gibt es bei euch eine Frauenberatung in der Nähe? Diese beraten sehr gut, auch was ein allfälliges Gerichtsverfahren und ihre Erfahrungen damit angeht(gehe davon aus, dass ein Rechtsanwalt zu teuer ist).

    Meines Wissens sind solche Gerichtsverfahren immer in jedem Einzelfall anders, da ist man gut beraten, keine Vergleiche anzustellen.

    Wenn dein Jugendamt hier keine weitere Unterstützung bietet, wird dir irgendwann das Gericht nicht erspart bleiben. Nur Mut, in vielen Fällen hilft das.

    Alles Gute

    Ja simsala, habe sich Tage, da finde ich es grauenhaft.

    In letzter Zeit haben sich vor allem auch die geistigen Fähigkeiten auffällig verändert - extreme Vergesslichkeit und Zerstreutheit auch im nüchternen Zustand, dauernd sucht er Gegenstände, weil er sie nicht mehr findet etc....

    So weit, dass er sich Hilfe holen möchte oder ernsthaft aufhören möchte, ist er ja gar nicht.

    Aus meiner Sicht begeht er Selbstmord auf Raten. Der große Knall war noch nicht da, er arbeitet, fährt Auto - da ist noch nie was passiert, auch keine Aussetzer - wahrscheinlich fühlt er sich noch zu sicher....

    Auch wenn ich auf mich schaue, versuche einiges für mich zu tun, ist es dennoch so frustrierend....

    Danke simsala , mit mächtig hast du es sehr gut getroffen.

    Lese hier auch oft, dass ihr mit den Partnern über ihr Verhalten gesprochen habt, sie auch geredet haben - mein Mann redet nicht und will nicht darüber reden, das macht es nicht gerade einfacher.....

    Hallo Morgenrot

    Ja du hast völlig recht.

    Mir zerreißt s halt fast das Herz, wenn ich sehe, wie er sich auch körperlich ruiniert und man merkt bei ihm schon Auswirkungen wie Vergesslichkeit, Müdigkeit, Erschöpfung, Sichzurückziehen etc......

    Habe in den letzten Tagen hier viel gelesen und es ist krass, wie viele der Schilderungen mir sehr bekannt vorkommen. Das hilft sehr, macht mir aber auch bewusst, dass ich wohl erst am Anfang stehe; versuche zwar schon seit einigen Monaten, mehr auf mich zu achten, habe aber den Eindruck, mir fehlt noch die Distanz, es ist halt sehr bitter, was der Alkohol anrichtet.

    Lg

    Hab mal ne Frage zu einem Beispiel:

    Schönes selbstgekochtes Mittagessen am WE, dazu trinke ich meist nichts, allenfalls 1/8 Weißwein, er nach vorher 1-2 Aperitif zumindest 1 Flasche und dann geht s am nm weiter mit Wein .....

    Dieses nicht nach 2-3 Gläsern aufhören zu können, sondern auch zu Hause ohne Anlsaas wie Feier immer weiter zu trinken macht mich kirre und leider , leider schaffe ich es inzwischen nicht mehr, nichts zu sagen.

    Oder ich komme von Arbeit, er schon zu Hause und augenscheinlich schon angetrunken, wenn auch nicht besoffen.

    Wie macht ihr das? Kommentiert ihr das Trinkverhalten in diesen Situationen? Gibt es irgendeine Reaktion, die richtig ist? Mag mich ja selber nicht wenn ich dann was sage, aber nix sagen?!?!

    Danke

    Hallo Liesl

    Alleine zum Arzt zu gehen finde ich auch gut, vielleicht kann er dann leichter ehrlich über sein Befinden sprechen.

    Bin ja neu und habe mal auf Grund deines Titels deine Schilderungen gelesen(mein Mann ist ebenfalls Alkoholiker).

    Verstehe gut, wie schwierig der allfällige Schritt, ihn zu verlassen fällt.

    Bist du schon mit deiner Überlegung einer Au pair als Betreuung weiter gekommen? Finde dies eine sehr gute Variante, damit du deinem Beruf nachgehen kannst.

    Nur ein Denkanstoß, weil mir beim Durchlesen die Lage deiner Tochter sehr beschäftigt hat:

    bei aller Liebe zu ihrem Vaterwäre es für deine Tochter vielleicht eine Erleichterung, nicht mehr täglich der derzeitigen häuslichen Atmosphäre ausgesetzt zu sein? Würde sie vielleicht dankbar dafür sein zu sehen und so auch für ihre Zukunft lernen, dass wir in einer Beziehung nicht alles akzeptieren? Als Mutter wünscht man sich ja auch, seinem Kind eine gute Basis mitzugeben, sich selbst zu achten und dass es auch fähig ist, später eine gesunde Beziehung zu führen.

    Es ist immer so schwer andere Situationen zu kommentieren, weil bei anderen ist man immer ganz klug, in der eigenen Beziehung schafft man s aber nicht....

    Alles Gute

    Hallo Iwona

    danke für die Tipps.

    hallo Elly

    Ja bitte gerne freischalten.

    Du hast recht, es geht mir nicht so gut, versuche in den letzten Monaten schon, mehr für mich zu tun - das klappt mal besser mal nicht so und es kostet halt sehr viel Energie, jemandem dabei zuzuschauen, wie er sich selbst ruiniert...

    Guten Abend pfiffig,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass nur der Alkoholiker etwas gegen seine Sucht tun kann.

    Wie geht es Dir bei diesem Alkoholkonsum, was kannst Du für Dich selbst tun, damit es

    Dir besser geht? Denn ich gehe mal davon aus, dass es Dir damit nicht so gut geht, nicht wahr?

    Hallo Elly

    Du hast völlig recht und das ist der Hauptgrund, dass ich mich hier angemeldet habe.

    Ich liebe meinen Mann, erist eigentlich ein toller Mensch, mir ist bewusst, dass er nur selbst etwas tun kann, merke allerdings bei mir, dass ich immer genervter werde; fühle mich hilflos, wie ich mich am besten verhalte. Vielleicht kann ich hier ein bisschen lernen...