Beiträge von Hope92

    Hallo Mirimaus,

    deine Situation hört sich sehr schwierig an.

    Für deine finanzielle Existenz ist es zwar gut, dass du in den Arbeitsmouds schalten und funktionieren kannst, für deine Gesundheit ist es allerdings alles andere als gut.

    Ob die Beziehung aufgrund einer räumlichen Trennung wirklich scheitert oder er evtl. wach und aktiv wird, wirst du erst rausfinden, wenn du es testest.

    Vielleicht ist es auch die Chance für euch.

    Und nur weil ihr getrennte Wohnungen habt, heißt es ja nicht dass du deinem in guten wie in schlechten Zeiten nicht treu bleibst.

    Du kannst ja trotzdem für ihn da sein, allerdings unter deinen Bedingungen.

    Gerade wenn er behauptet nichts mehr zu wissen, keine Garantie geben kann, dann solltest du dich schnellstmöglich schützen. Und das kannst du leider nur, wenn du dich ihm im betrunkenen Zustand entziehst.

    Wenn er nüchtern ist, könnt ihr euch ja treffen, was unternehmen. Und wenn er getrunken hat bleibst du einfach in deinem sicheren Umfeld und er darf nicht vorbei kommen.

    Wäre doch auch in seinem Interesse, dass er das Risiko dich unbeabsichtigt zu verletzten minimiert.

    Lieben Gruß

    Hope

    Das kenne ich. Seit das Wetter besser wurde hatte ich schon paar mal den Gedanken an ein Radler. Der zweite ist dann, es kann auch alkoholfrei sein, mir geht es doch nur um den Geschmack.

    Ich suche mir dann ein anderes tolles (etwas außergewöhnlicheres) Getränk aus. Eine besondere Schorle, ein Smoothie oder so.

    Doch ich verstehe dich absolut. Ich habe selber einen Hund.

    Bei Freunden wüsstest du ihn für die Überbrückung gut aufgehoben.

    Tierheim und Tierschutz dachte ich jetzt mehr an Unterstützung in Form von Kontakten, die sie zur Verfügung stellen, damit dir vor Ort geholfen wird. Oder mit irgendwelchen Hilfsmitteln, die dir den Alltag erleichtern. Hab keine genaue Vorstellung ob und wie sie helfen könnten, aber fragen kostet nichts.

    Ja das dauert und kostet Geld. Aber käme für dich evtl. ein Umzug in Frage? Wahrscheinlichkeit ist eher gering, aber vielleicht findest du ja für euch zwei eine schöne Whg im EG und du kündigst deine?

    Hallo Jeany,

    ich denke du wirst schon alles durchdacht haben, aber Freunde, die deinen Hund nehmen könnten, hast du nicht?

    Ansonsten wirklich mal im Tierheim oder beim Tierschutzverein nachfragen.

    Ich weiß, dass man sein Tier nie abgeben möchte. Aber evtl gibt es ja weitere Lösungen.

    Einen Nachbarn, der dir hilft ihn runter und wieder hoch zu bringen oder einen Gassidienst?

    Ich drücke dir die Daumen, dass du eine Lösung findest.

    LG

    Hope

    Hallo Lalu,

    mir ist es auch schon aufgefallen, dass mir die Obdachlosen (oder zumindest Trinker) viel mehr auffallen bzw ich sie anders wahr nehme.

    Ich sehe sie als Mahnmal. Hinter jedem einzelnen steckt eine Geschichte und ich vermute, dass keiner von ihnen geglaubt hat, dass es mal so weit kommt.

    In solchen Momenten bin ich dankbar, dass ich mein Problem früh genug erkannt und einen anderen Weg eingeschlagen habe.

    Wünsche dir einen schönen 112ten Tag

    LG

    Hope

    Guten Morgen,

    eigentlich hat Cadda bereits alles gesagt.

    Aber auch ich möchte dich ermutigen an erster Stelle an deine Tochter zu denken.

    Ich weiß wie schwer es ist sich von einem Mann zu trennen, der „eigentlich“ toll ist, mit dem man alt werden wollte und der es schafft immer wieder für den kleinen Funken Hoffnung zu sorgen, dass man es doch gemeinsam hin bekommt. In guten wie in schlechten Zeiten.

    Jedoch geht es hier meiner Meinung nach nicht mehr um die Beziehung, die Liebe und die Hoffnung.

    Das aller wichtigste ist das Wohl deiner Tochter.

    Ja als Außenstehende kann man das leicht sagen, aber bitte denk ab sofort nur noch an sie und natürlich an dein eigenes Wohl.

    Sie ist abhängig von dir und noch zu jung um selber zu entscheiden wie es weiter geht.

    Es erst mal räumliche Trennung zu nennen wäre doch ein guter Kompromiss. Ob wann wo wie du ihn dann siehst und er deine Tochter sehen darf geschieht dann wenigstens zu deinen Bedingungen.

    Lieben Gruß

    Hope

    Guten Morgen Indiana,

    ich glaube dir, dass es dir schwer fällt.

    Aber du hast es geschafft bei dir zu bleiben und bist nicht eingeknickt, als er gestern im Garten saß.

    Du kannst so stolz auf dich sein ❤️

    Der erste Schritt ist gemacht. Die Arbeit wird dich hoffentlich ablenken.

    Hab einen schönen Tag. Es ist der erste deines neuen Lebens.

    Lieben Gruß

    Hope

    Ich habe früher auch getrunken um u.a aus mit raus zu kommen, locker zu sein, mich nicht zu schämen mit zu singen oder zu tanzen. Das dies totaler Schwachsinn war, war mir eigentlich immer bewusst. Wenn wir mal ehrlich sind ist es gerade beim Tanzen wahrscheinlicher nüchtern Kontrolle über das was man tut zu haben.

    Heute sind Feiern nicht mehr das, was sie mal waren und ich glaube meine Freunde vermissen auch hier und da die Partymaus. Aber ich habe immer öfters Spaß (auf privaten Feiern - aus war ich seit ich nüchtern bin noch nicht) und das wichtigste…. Ich bin jedes Mal Dankbar, dass ich genau weiß wie ich mich verhalte und was ich sage und schaue am nächsten Morgen zufrieden in den Spiegel 🥰

    Ja ich bin eine andere, aber ich mag mein neues Leben

    Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Das macht Mut so was gutes zu lesen.

    Ich bin leider auch ein gebranntes Kind, hab es nie geschafft die schlechten Sachen aus den vorherigen Beziehungen auch dort zu belassen.

    Jede einzelne sorgte dafür, dass ich misstrauischer, verkopfter und unentspannter wurde.

    Dabei würde ich das so gerne lassen und bei 0 anfangen. Was kann mein aktueller Partner für die Fehler der vorherigen.

    Aber ich arbeite weiter dran 😁

    Werde mir auch mal deinen Faden durchlesen, vielleicht kann ich für mich ja auch noch mehr mit nehmen, so wie Stern 😉


    Hattest du keine Angst, dich nochmal auf einen Partner mit dieser tückischen Krankheit einzulassen? Nochmal verletzt zu werden? Das ihn das gleiche Schicksal ergreift.

    Bitte nicht falsch verstehen, schön, dass es diesmal anders läuft und du glücklich bist.

    Ich selber habe ja auch ein Alkoholproblem (seit 15 Monaten nichts mehr getrunken) und seit ca 14 Monaten einen Partner, der auch körperlich abhängig war. Da es mir leicht fällt nichts zu trinken, kann ich das alles noch nicht so gut greifen und ich denke fast tgl über das Thema nach. Was und wie viel ich für ihn tun kann und darf. Ob ich immer Angst haben muss. Wie so die Zukunft wird, wie ich im Fall eines Rückfalls damit klar kommen würde usw

    Ich hoffe sehr er bleibt trocken und glaube an ihn. Aber habe auch Angst, dass ich zu naive bin.

    Ich finde auch, nein ist ein ganzer Satz. Warum sollte man sich erklären müssen.

    Ich hätte aber einen Gegenvorschlag gemacht. Dann hätte das Essen an einem sicheren Ort stattfinden können und alle hätten was davon gehabt.

    Muss ehrlich sagen so Geschichten machen mir etwas Angst.

    Liest sich als wäre es nicht so leicht dauerhaft abstinent zu leben und gleichzeitig soziale Kontakte zu führen.