Hmh, so einfach funktioniert das mit der Abstinenz wohl eher nicht, Angler (kann leider gerade nicht zitieren).
Wenn Du süchtig geworden bist, kannst Du das nicht mehr ablegen. Was Du eines Tages hoffentlich ablegen kannst, ist die Scham. Aber nicht die Sucht. Die ist ein Teil von dir geworden, auch wenn es dir nicht gefällt.
Außer behandelnden Ärzten und neuen Partnerinnen musst Du die Sucht auch keinem auf die Nase binden. Aber eben auch nicht glauben, dass Du die Sucht im Griff hast und du das Thema für dich abhaken kannst, weil Du "es kapiert" hast.
Oder was meinst Du, warum hier immer wieder Langzeittrockene aufschlagen und sich austauschen?
Und gerade am Anfang der Abstinenz stecken so viele Chancen für die eigene Weiterentwicklung/Neuentdeckung darin: So manche Menschen mussten erst süchtig und dann abstinent werden, um zu erkennen, dass sie ihr Leben auch anders leben können und dürfen, als sie bisher dachten.
Dranbleiben ist keine Strafe. Es lohnt sich!