Vielleicht erst mal eine Dating-Pause einlegen und Dich zur Abwechslung mehr mit Dir selbst beschäftigen, orangeblau? Die Trennung vom Vater Deiner Kinder liegt doch auch noch gar nicht so lange zurück, oder? Wie kommen die Kinder denn mit der neuen Situation klar?
Mit dem erneuten Schreiben in Deiner SHG und dem Therapiestart hast Du ja schon wichtige Schritte für Dich eingeleitet. Bleib dran!
Denn auch wenn Du die nasse Zeit Deiner Mutter als nicht so lang oder schlimm in Erinnerung hast, kann sie doch etwas mit Dir gemacht haben, mit Deinem Verständnis von "normal" z. B.
Als ich mich hier mal fragte, ob ich mich überhaupt EKA nennen darf, weil die Saufeskapaden meines einen Elternteils im Arbeitsumfeld, die ich in jungen Jahren mitbekommen habe und nicht normal oder spaßig fand, nach einem Jobwechsel weitestgehend aufhörten, schrieb mir eine EKA sinngemäß mal: Die destruktiven Familienstrukturen sind ja nicht automatisch weg, nur weil Sucht/Missbrauch gestoppt sind. Das fand ich sehr treffend für mich.
Am Ende geht es ja auch nicht um die passende Schublade, sondern um den Blick auf ungesunde Prägungen, die durch neue, gesündere überschrieben werden können und sollten.
Nimm dir Zeit für Dich und Deinen neuen Lebensabschnitt, sei es Dir wert!