Ok, mir reichts für heute, gute Nacht allerseits.
Beiträge von Rennschnecke
-
-
Vorschlag; Lies doch mal Deinen Faden von vorn bis hinten durch, sind ja schon 14 Seiten.
Das könnte Dir helfen, wieder in Deine Spur zu kommen, Du hast hier doch sehr klar und konsequent angefangen.
-
-
Hat bei mir auch sehr lange gedauert, bis ich endlich mehr Energie gespürt habe, bestimmt 1,5 Jahre ...
-
Für mich ist klar: wenn ich ihm sage, hole dir Hilfe oder du ziehst aus, wird er das brav machen.
Sei froh, davon würde manche Co träumen, wie Du hier nachlesen kannst.
Was zögerst Du noch, nach welchen weiteren Optionen suchst Du? Hast Du nicht schon genug Schlimmes erlebt?
Gleichzeitig auch noch ihn retten? Das funktioniert nicht, das kann er nur ganz allein, für sich, wenn er es wirklich möchte.
-
Nicht aufbrausend, nur direkt, weil "nebenbei" geschrieben, wie vermutlich von den meisten hier.
-
Dein Ernst? Möchtest Du wissen, ob Du Silvester nicht doch "ein Glas" trinken kannst, weil Du ja vielleicht doch "nur" Missbrâuchler bist?
Nicht untypisch am Anfang: Euphorie, alles scheint so leicht, vielleicht bin ich doch kein Alki?
Das ist das Suchthirn, das Dich da gerade umgarnt, erleichtert dadurch, dass Du wie selbstverständlich von alkohollastigem Event zu alkohollastigem Event planst ...
-
Als Alkoholikerin mit Co-Anteilen kann ich Dir nur sagen: No way! Stop!
Er setzt jetzt anscheinend Himmel und Hölle in Bewegung, um seine leidensfähige Co. nicht zu verlieren. Liest man hier öfter.
Der plötzliche, vermeintliche Abstinenzwunsch mithilfe von Tabletten ist da garantiert nur Mittel zum Zweck. Sonst müsste er sich wie wir Alkoholiker hier (noch nach Jahren) darauf konzentrieren, statt noch mehr Druck auf Dich auszuüben.
Bitte lies Dir die Antworten der Vorschreiberinnen immer wieder durch. Musst du wirklich noch ins Haus? Kannst du dich da einschließen oder Homeoffice vom Elternhaus aus machen?
Wenn selbst deine Eltern auf das Gerede im Ort pfeifen, tu du es bitte auch. Für Deine Sicherheit und emotionale Stabilität und die deiner Kinder!
-
Ohne Abstinenz ist alles nichts.
Bei deren Festigung unterstützt diese Rund-um-Uhr-SELBSThilfegruppe wie kaum eine andere.
Die Suchtberatung kann Dir helfen, in Kenntnis deiner Geschichte, ggf. Passende ergänzende Schritte (ambulante oder stationäre Reha) einzuleiten. Die Zeit bis dahin kann Dein Psychologe Dir helfen zu überbrücken.
Bedenke allerdings, dass Du erst frisch nüchtern bist, ein noch nasses Hirn spricht, verkürzt gesagt, nicht gut auf Therapieversuche, auch medikamentöse, an. Insofern sind die unausweichlichen Wartezeiten gar nicht "unsonst"..
Selbstmitgefühl ist wichtig, Selbstmitleid wird schnell gefährlich, wenn wir darin zu versinken drohen - geradezu eine Einladung für den Alk.
Und jetzt zur Gegenwart: Was machst Du heute, um einen guten nüchternen Tag zu verbringen?
PS: Ich habe auch viele im Nachhinein lehrreiche "Umwege" in meinem Leben gemacht, bis ich meinen bescheidenen Platz im Leben gefunden habe. Das schaffst Du auch, Schritt für Schritt!
-
Letztens beim Griechen, wo immer penetrant Schnapps verteilt wird, diesen abgelehnt. "Ich stelle ihn hier trotzdem mal hin, der wird schon weg kommen, haha.", so der Kellner. Da stand er dann und hat mich angeschaut. Der Schnaps, nicht der Kellner. Andersrum wäre es mir lieber gewesen.
Du weißt, was Dich erwartet, und tust es dir trotzdem an, warum?
-
Es geht darum, dass Du dem Alkohol damit noch Bedeutung und dadurch Macht über Dich gibst.
Es ist "nur" das unauslöschliche Suchthirn in unserem Kopf, das uns einredet, dass wir nur mit der "Hilfe" von Alkohol schwierige Situationen "besser" bewältigen (und freudige Situationen "intensiver" erleben) können.
Dabei kannst Du Dich damit immer nur vorübergehend betäuben oder pushen, und danach?!
Wenn Du erst mal länger abstinent bist, wirst Du den klaren Kopf schätzen lernen. Die Probleme werden dadurch nicht kleiner, aber mit klarem Kopf kannst Du sie besser angehen, Schritt für Schritt.
Tipp: Schau mal in den Fäden derjenigen nach, die Dir hier schreiben, wie die angefangen haben.
Dann siehst Du vielleicht, was mit "Fokus auf die Abstinenz" gemeint ist.
Alles Gute!
-
Dass Du heute noch denkst, dass Du es ohne Alk nicht "ausgehalten" hättest...
-
und es war eine schreckliche Zeit, in der ich dann wieder angefangen hab zu trinken. Ich denk anders hätte ich das auch nicht ausgehalten alles. Aber ich wusste, dass ich dadurch wieder in die Abhängigkeit reinkomme. War mir aber egal zu dem Zeitpunkt, da ich wusste ich werde irre, wenn ich das nicht betäube.
Da guck noch mal genauer hin ...
-
Möchtest Du das alles dem www wirklich so genau mitteilen, Theel?
Ja, Aufarbeitung gehört gerade am Anfang auch dazu, gerade, wenn man sich in einer Lebenskrise befindet.
Aber im Vordergrund sollte die Festigung der eigenen Abstinenz stehen, denn ohne die wirst Du das Ruder Deines Lebens nicht dauerhaft herumreißen können.
Dazu gehört auch Wissen über die Funktionsweise von Sucht (Du kannst nicht "wieder in die Abhängigkeit rutschen*, denn einmal reingerutscht, wirst du die nie wieder los.)
-
-
Genau, und zu den Möglichkeiten in Wohnortnähe kann Dich doch die Suchtberatung am besten beraten ...
-
Selbst wenn ich auf Entgiftung gehen wollen würde, wäre das erste Ende Januar möglich.
Bin verwirrt, Du bist doch schon entgiftet?
-
Das Gute an diesem Forum ist, dass es hier auch ohne Freischaltung so viel zu lesen und zu lernen gibt.
Nutze die Chance, bis bald!
-
In der anschließenden NDR-Talkshow geht es wohl auch um Sucht ...
-
Macht doch nichts ...