Gute Strategie, Mattie, gerade auch das Verschenken der Gläser, hab ich auch gemacht...
Beiträge von Rennschnecke
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das löst bei mir so Mitleid aus! Ich fühle mich dann so schlecht, ihn so zu sehen..Und ja, ich verstehe wie es ihm jetzt geht , es ist alles weg jetzt was er hatte. Aber ra is ist sooo viel passiert, das hat die Liebe zerstört! Ich spüre sie nicht mehr! Und auch wenn er jetzt Änderung verspricht- wer sagt, dass er es schafft? Es fällt mir schwer nicht aus Mitleid zurückzugehen.. aber eine Beziehung aus Mitleid kann nicht funktionieren und jetzt bin ich schon so weit gegangen!!
Im Zweifel immer wieder lesen ...
Ich glaube schon, dass er ehrlich verzweifelt ist, jetzt, wo er merkt, dass es zumindest für Dich so nicht weitergeht und er Euch verliert.
Aber nur er kann was ändern, für sich, ohne Bedingungen an Dich ...
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Du kannst auch eine ambulante Reha vor Ort machen, je einmal wöchentlich Einzel- und Gruppentherapie (mehrfach verlängerbar), kann ich nur empfehlen.
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Glückwunsch, Bibi -aich zu Deiner tollen Trockenarbeit hier - wie aus dem Lehrbuch!
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Ja, vermutlich ist Deine jetzige Phase direkt nach dem Auszug ein bisschen mit dem Entzug von uns Alkoholikern vergleichbar.
Dafür gibt es doch auch einen Notfallkoffer, extra für COs?
Und im Zweifel immer wieder den eigenen Faden durchlesen, von vorn bis hinten, und hier schreiben.
Alles Gute, Du schaffst das!
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Keine Ahnung, das können wir später ergründen.
Jetzt gehts darum, dass Du dem Druck nicht nachgibst, der dauert zum Glück nicht ewig, sondern vielleicht eine halbe Stunde
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Bleib doch einfach hier, der Austausch wird dir guttun, gerade wenn du vor Ort keine SHG mehr hast ...
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Glückwunsch, Abstinenzker, freut mich fur Dich., weiter so! 💐
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Für mich hatte der Begriff „trocken“ immer etwas, das man sich erst verdienen muss. In meinem Kopf war das so etwas wie eine Art Etappe, die man erst nach mehreren Jahren erreicht – vielleicht nach drei Jahren Abstinenz oder so. Erst dann, so dachte ich lange, dürfte man sich wirklich „trocken“ nennen – als eine Art Steigerung.
Ging mir auch so...
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Genau, gut, dass Du schnell wieder hergefunden hast, R/no!
Worüber ich noch gestolpert bin: dass Du Deine Krankheit "beichten" wolltest.
Ist mir nicht ganz fremd, aber würden wir beim sogenannten Altersdiabetes vermutlich nicht denken, selbst, wenn wir uns ähnlich wie bei der Alk-Sucht sehenden Auges reingefuttert hätten, oder?
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Genau, und auch kein "Spezi" in der Originalbierflasche vom Bierbrauer. ..
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Wir haben hier nur Worte, um uns auszutauschen, deshalb legen wir großen Wert auf die genaue Bedeutung der Worte, gerade im Vorstellungsbereich.
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Hier geht es weniger darum, was Sprache mit Menschen macht, sondern darum, was Alkohol mit Menschen macht.
Für einen süchtigen Menschen ist es überlebenswichtig, wenigstens sich selbst, seiner SHG und seinen Ärzten einzugestehen, dass er nicht nur ein "Problem hat" (Probleme können verschwinden bzw. Gelöst werden), sondern süchtig geworden ist und lebenslang bleiben wird.
Das alles steckt in dem Wort "Alkoholiker", und deshalb ist es wohl so unbeliebt: Alkoholiker, das sind doch die anderen, die es viel "schlimmer" getrieben haben als ich ...
Es gibt viele Wege in die Sucht, aber nur wenige hinaus. Deswegen reden wir hier unter uns nicht um den heißen Brei herum, weil wir uns nie zu sicher fühlen dürfen, auch nach 10, 20 Jahren nicht.
Wie Du es gegenüber Nichtbetroffenen handhabst, ist hingegen Deine Sache. Manche gehen offen damit um, andere (wie ich) erzählen nur ausgewählten Menschen von ihrer Sucht.
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So, ich bin noch mal in mich gegangen, hab die berühmte Nacht drüber geschlafen (denn von unterster Schublade und Manipulation hatte ich ja schon gestern ziemlich spontan geschrieben, als Foxi SOS gefunkt hatte):
Die Schwiegertochter (soweit ich ahne ist sie in der eigenen Wohnung mittlerweile) schrieb eine mail heute, dass sie mit uns telefonieren muss dringend, ich habe geschrieben dass ich das nicht kann und jetzt schon wieder zittere. Daraufhin antwortete sie, dass sie auch zittere und wir nicht die einzigen seien denen die Situation an die Substanz geht, es wäre aber auch unser Sohn....
Und ich habe mir diesen Faden zumindest bis zur ersten Hälfte noch mal durchgelesen (wenn ich bis zum Ende gelesen hatte, hätte ich heute nicht mehr wie angekündigt schreiben können), um mich zu vergewissern, ob mich meine Erinnerung an die Vorgeschichte getrogen hat.
Mein Fazit: Nein, ich bereue meine Aussage nicht, ich stehe dazu. Nicht,weil die Schwiegertochter entgegen klarer Ansagen von Foxi (und trotz diverser eigener Blockadephasen) wieder Kontakt zu ihr aufgenommen hat.
Mir ging und geht es vielmehr um das Wie. Und das finde ich mit anderen Worten extrem rücksichtslos: Warum schreibt sie nicht zumindest in groben Zügen, was so dringend ist, warum übt sie emotional-moralischen Druck auf Foxi aus, damit diese mit ihr spricht?
Gerade sie müsste doch wissen, was Kopfkino ist... Warum hat sie seinerzeit Foxi und nicht direkt den Notruf angerufen, als ihr Mann ihr den Weg aus der Wohnung versperrt hat?
EllaDrei hat das in diesem Faden mal sehr gut (und dabei sachlich) auf den Punkt gebracht, sinngemäß: weil die Schwiegertochter genau wie ihr Noch-Ehemann weiß, dass Foxi sich direkt verantwortlich fühlt, obwohl sie mehr als genug andere Baustellen hat.
Und das ist für keinen der Beteiligten in dem System gesund oder hilfreich, daher meine klaren Worte dazu, ohne deshalb der Schwiegertochter ihr eigenes Leid abzusprechen.
Da sind in diesem Faden z. B. schon deutlich härtere Worte in Bezug auf das Verhalten des Sohnes gefallen, ohne dass ich mich als Selbst-Alkoholikerin deswegen angegriffen gefühlt hätte. Denn um mich geht es hier ja gar nicht.
Trâgt das jetzt zur Verständigung bei? Ich weiß es nicht, aber für heute habe ich fertig. Gute Nacht.
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So funktioniert die Sucht aber nicht, Bibitor. Das Suchthirn weiß jetzt, dass "Stoff" im Haus ist.
Besser entsorgen (lassen), sodass Du nicht mehr rankommst. Und der Nachbarin und anderen potentiellen Schenkern bei nächster Gelegenheit mitteilen, dass Du nichts mehr trinkst.
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Aber sie hat kein Problem damit, weil sie nicht süchtig ist.
Ist das nicht der Knackpunkt? Wer kein Problem mit Alkohol hat, hat auch keins ohne?
Doch so mancher Alkoholiker hat sich vermutlich mehr oder weniger bewusst einen Partner gesucht, der "auch nicht ins Glas spuckt". (Traf auf meine letzten beiden Partner zu.) Da wird es mit dem alkfreien Haushalt natürlich schwierig. Da kann und willl der andere den Alk nicht so einfach weglassen.
Ich war zum Glück schon längst getrennt von (und inzwischen wieder gut befreundet mit) meinem letzten Partner. Darum gilt ganz klar, wenn er oder andere vorbeikommen: Meine Wohnung, meine Regeln. Drinnen dulde ich ja auch keinen Zigarettenqualm. Das bin ich mir, ist meine Gesundheit mir wert.
Ich frage mich aber auch: Wenn mein Partner in meinen Augen kein Alkoholproblem hat und ich trotzdem meine, ihm ein alkfreirs Zuhause nicht abverlangen zu dürfen: Spricht da nicht noch ziemlich nasses Denken aus mir, dass dem Alk eine viel zu hohe Bedeutung beimisst?
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Wessen Idee war das denn?
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Ich glaube Dir, dass es sich mies anfühlt, Foxi. Dafür wurden ja auch alle Knöpfe gedrückt.
Vielleicht hilft es Dir, eine Mail an sie zu verfassen, in der Du Deine (und Deines Mannes) mühsam errungene Position letztmalig erlâuterst? (Um Dich zu stärken, nicht um Dich zu rechtfertigen.)
Du könntest ihr z. B. schreiben, dass Ihr mithilfe Eurer Selbsthilfegruppen schmerzlich erkannt habt, dass alles Bitten, Betteln, Jammern, Weinen, Schimpfen, Raten und Tun seine Sucht nicht stoppen kann, aber Euch in der verzweifelten Co-Abhängigkeit festhält und auf Dauer kaputt macht.
Es ist traurig, aber wahr: Genausogut könnte in China ein Sack Reis umfallen.
Er hat nur eine einzige Chance: darauf, hoffentlich noch rechtzeitig zur Besinnung zu kommen, wenn er die Konsequenzen seines Handelns bzw. Nichthandelns allein ausbaden muss.
Jeder "Hilfe" -Versuch Eurerseits zögert diesen möglichen, aber leider nicht garantierten Erkenntnisprozess nur hinaus.
Ob Du eine solche Mail dann heute oder morgen abschickst und Dir weitere Kontaktaufnahmen dieser Art verbittest, bleibt Dir überlassen.
Alles Gute!