Beiträge von Rennschnecke
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@Eternal: ASS = ? (fragen sich vielleicht auch andere)
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Alles immer ein Grund alles mit Alkohol wegzuwischen.
Hat es jemals länger als ein paar Stunden "funktioniert" ?
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Lies doch mal in Ruhe Deinen. Faden von vorn bis hinten durch, Abstinenzler, dann wird bestimmt manches klarer.
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D.h. euer Haushalt ist nicht alkoholfrei?
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Keine Sorge, so haben wohl die meisten Alkoholiker irgendwann mal gedacht. Unser Suchthirn ist eben sehr erfinderisch, um an Stoff zu kommen.
Besonders gern nutzt es die Opferrolle, hier auch gern IAS abgekürzt: "Ich arme Sau musste ja trinken, weil ich es so schwer hatte ..."
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Ich bin mir auch sicher, dass ich aufgrund der Arbeit abends zum Bier gegriffen habe.
Meinst Du nicht, dass der einzige wahre Grund erst die schlechte Gewohnheit und irgendwann die Sucht war?
Und die findet immer einen "Grund" zum Saufen, ob gutes oder schlechtes Wetter, gute Laune, schlechte Laune, positiver oder negativer Stress...
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Liebe Foxi,
das sind doch trotz allem gute Nachrichten.
Ihr habt Eurem Sohn die Verantwortung für sein Leben zurückgegeben und er hat sie angenommen. Er ist nicht obdachlos.
Das ist eine gute Basis für seine weitere Entwicklung - aber die liegt nicht in Eurer Hand, wie Du ja inzwischen selbst spürst.
Ich wünsche Dir und Deinem Mann, dass Ihr Euch immer wieder darauf besinnen und etwas innere Ruhe finden könnt. Die Weihnachtszeit kann dazu beitragen, solange man sich nicht von den Heilsversprechen von Werbung und Kitschfilmen in die Irre führen lässt.
Wo gibt es es schon "heile Familien" mit Friede, Freude, Eierkuchen? "Unter jedem Dach ein Ach" trifft es wohl eher.
Aber: Wir dürfen leben und uns an den schönen Kleinigkeiten im Alltag freuen, z. B. am unerwarteten Sonnenstrahl, an einem gemütlichen Kaffeetrinken, an einem Lied, das uns gerade aus der Seele spricht usw.
Ich wünsche Euch trotz allem einen schönen Adventssonntag. Auf Wiederlesen!
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Ja, das kann gut sein, das Suchthirn kommt mal platt, mal erfinderisch daher.
Das habe ich in der Anfangszeit mal so ähnlich erlebt: Plötzlich diese innere Unruhe (Samstag gegen Abend, da habe ich früher gern eingekauft und mir zur Abwechslung vom täglichen Bier "was Besonderes gegönnt"): "Ich muss unbedingt noch mal los, einkaufen" (weil ich morgens irgendwas Unwichtiges vergessen hatte).
Mir war bewusst, dass das auch bis Montag Zeit gehabt hätte, aber in mir wollte es unbedingt los. Ich verstand mich selbst nicht.
Bis mir klar wurde: Wenn Du jetzt losfährst, kannst Du nicht garantieren, dass Du keinen Alk einkaufst.
Was ich dann zum Ablenken gemacht habe, weiß ich nicht mehr, nach ca. einer halben Stunde war der Spuk wohl vorbei.
Du hast es genau richtig gemacht, Bibitor!
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Und bin nätütlich in kürzester Zeit wieder aufgetickt bei meiner Frau.
D.h.?
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Angst ist nicht nötig, nur Resoekt. Und fen erhälrltst Du Dir durch fas regelmâsige Lesen und gegf. Schreiben hier
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Ja, da fehlt noch die Krankheitseinsicht. Aber die muss in ihm wachsen, darauf haben auch liebende Eltern leider keinen Einfluss.
Hier soll es jetzt endlich um Foxi gehen; Wie kannst Du Dir Freude gönnen, auch wenn Du vermutest, dass es Deinem Sohn gerade schlecht geht? (Es kann auch sein, dass er noch zufrieden ist, solange er trinkt.)
Das ist sehr schwer, das habe ich als Schwester schon so erlebt. Du kannst es nur üben und Dir selbst immer wieder gut zureden: Ja, das und das sind meine Sorgen, die sind nicht weg. Die gehen aber auch nicht weg, wenn ich in Trübsal verfalle und nein Eigenleben aufgebe, famit ist keinem geholfen. .
Ich "verrate" auch niemanden, wenn ich mal ein bisschen Freude empfinde, im Gegenteil, ich schöpfe daraus Kraft und bin sogar ein Vorbild.
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den hätte ich so sowieso nicht mehr getrunken.
Mit nüchternem Kopf: ja.
Aber wenn der Suchtdruck zuschlägt, ist es egal, welcher Art der gerade verfügbare Alk ist, bitte nicht unterschätzen.
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Wegschütten ist riskant, da könnte Suchtdruck aufkommen.
Könntest Du jemanden bitten, die gesamte Wohnung inkl. Keller, Garage, ggf. Verstecke etc. Gemeinsam mit Dir abzusuchen und mögliche Fundstücke für Dich zu entsorgen?
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Danke, ich sitze gerade in der Bahn und verstehe plötzlich, warum die Damen früher immer Riechsalz bei sich trugen. 😉
Feierabendtrinkerin war ich auch. Und ich wundere mich immer noch manchmal, dass ich mich genausogut am Teebecher festhalten kann, scheint irgendwie für mich wichtig zu sein.
Dss ist doch schön, dass Du jetzt ein gemeinsames Getränk mit Deinem Sohn genießen kannst. Und alles andere findet sich mit der Zeit, das eine früher, das andere später, das Süchtigwerden hat ja auch gedauert. Alles Gute!
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Herzlich willkommen, Boss, wie geht es Dir heute?
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Wenn denen nachts um 4:30 Uhr einfällt, sie brauchen jetzt sofort was zum Fressen, ist die Nachtruhe erst mal gestört. Die nerven und miauen so lange, bis ich aufstehe. Keine Chance.
Kenne ich, aber die werden zum Glück auch älter und bequemer ...
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Bei mir hat es über 1,5 Jahre Abstinenz gebraucht (ist also noch nicht lange so), bis ich endlich wieder deutlich mehr Energie als zu nassen Zeiten hatte, während andere Faktoren sich deutlich schneller verbessert haben.
Da bin ich manchmal ganz neidisch gewesen, wenn ich gelesen habe, wie schnell andere frisch Abstinente ihr Leben und ihr Zuhause aufgeräumt haben.
(Schlaf war allerdings auch noch sehr lange durchwachsen).
Ich muss mir da auch immer wieder selbst Geduld zusprechen, dass auch kleine Schritte gut sind, solange es vorangeht.
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Aber da hatte ich tatsächlich kurz nachgedacht, was hätte ich gemacht, wenn das Bier rechts oder links von mir serviert worden wäre. Hätte ich dann den Platz wechseln müssen.
Ja, das rate ich Dir, Du bist ja noch ganz am Anfang. Und wenn Du merkst, dass es etwas mit Dir macht, kann es schon zu spät sein..
Ist dieser Wille nicht der Gegenspieler des Suchthirns? Kann der trockene Wille auch nichts? Ich führe keinen Kampf. Ich will nie wieder Alkohol trinken, weil er mich umbringt und vorher noch meine innere Ruhe raubt. Ist dieser Wille nicht die Lösung um das Suchthirn im Schlaf zu halten?
Gerade in der Anfangszeit der Abstinenz ist die Gefahr groß, sich vor lauter Begeisterung über die neugewonnene Freiheit zu überschätzen.
Ich bin da im ersten Jahr auch einige (wenige) Risiken eingegangen, die ich im Nachhinein anders bewerte.
Du kannst hier bei vielen "alten Hasen" (zu denen ich noch lange nicht gehöre) nachlesen, dass der feste Wille allein nicht reicht.
Nur weil ich glaube, es kapiert zu haben, bin ich nicht stärker als mein Suchthirn.
Ich kann es gerade nicht besser in Worte fassen, das wird hoffentlich noch jemand ergänzen....
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da hatte ich wirklich depressive Gedanken. Dann habe ich entschieden, es ist besser, mit dem Nikotin wieder anzufangen.
So bin ich in die Alkoholsucht gerutscht...
Hast Du mal ärztlich untersuchen lassen, ob eine Depression vorliegt? Die lässt sich gut behandeln - wenn man nicht gleichzeitig Drogen nimmt, auch wenn sie legal sind.