Sollte ich auch dabei bleiben, wenn er sich in die richtige Richtung bewegt? Diese ewigen Rükchfälle richten natürlich auch bei mir so einiges an und ich brauche einige Zeit um da wieder rauszukomen.
Was wäre denn für Dich die richtige Richtung?
Eine ärztlich begleitete Entgiftung ist unerlässlich für weitere Schritte, Therapie kann, aber muss nicht sein und auch nicht immer helfen, wie sein Beispiel zeigt.
Wichtig ist, dass er begreift, dass er nur durch lebenslange Abstinenz frei werden und sein Leben in eine bessere Richtung lenken kann. Das kann ihm kein anderer Mensch abnehmen.
Und da zählen nur Taten, keine Absichten. Und vor allem: Nur nicht trinken reicht nicht.
Bis jetzt sieht es ja leider nicht danach aus. Da ist es gut, wenn Du Dich erst mal vor weiteren Enttäuschungen schützt.
Kannst Du denn Deine verständliche, aber leider fruchtlose Sorge um ihn immer mal wieder zur Seite packen und es Dir auch ein bisschen schön machen? Bist Du noch in der Eltern-Kind-Gruppe? Hast Du Hobbys und ein gutes soziales Umfeld?
Hier schlagen ja in letzter Zeit auch weitere Mütter auf, vielleicht würde es Dir guttun, hier öfter zu schreiben?
Alles Gute!