Oder Ggf. Mit Den anderen Trockenen einen gesonderten Termin nur zum Kaffeetrinken vereinbaren, bei dem gar kein Alk ausgeschenkt wird, auch nicht für das Geburtstagskind.
Bibitor 66 - 43 Jahre im Rausch reicht
-
-
Ich kenne weder Dich, noch den Gastgeber und die anderen Gäste. Daher ist Rat schwierig. Wenn Du Dir unsicher bist, und geanu das scheinst Du, sonst würdest Du nicht fragen, dann bleib weg. Es wird häufig geraten, im ersten Jahr erst mal gründlich auf Distanz zu Veranstaltungen zu gehen, die dicht am Alkohol stattfinden. Das erste Jahr dienst der Stabilisierung. Feiern kannst Du später noch genug.
Was sprich dagegen, dass Dein Mann alleine hinfährt? M.E. nichts.
Danke Carl Friedrich. Genauso werden wir es machen. Ich habe noch 3 Wochen Zeit mich zu entscheiden. Sollte bis dorthin noch der geringste Zweifel in mir stecken, dann soll mein Mann alleine hin fahren. Mein Freund wird zwar sicher traurig sein, aber meine bis hier her geschaffte Abstinenz darf nicht ins Straucheln geraten.
LG
Bibi
-
Oder Ggf. Mit Den anderen Trockenen einen gesonderten Termin nur zum Kaffeetrinken vereinbaren, bei dem gar kein Alk ausgeschenkt wird, auch nicht für das Geburtstagskind.
Das ist natürlich auch eine gute Idee, aber ich weiß nicht ob unser Freund 2x feiern möchte. Ich werde die Tage mal mit ihm telefonieren und fragen wie der ganze Ablauf sein wird und wer wann so erscheinen möchte. Danke.
-
Allkohol selbst ist völlig passiv. Er bewegt sich nicht auf mich zu oder in mich hinein. Meistens sind mir alkoholtrinkende Menschen völlig wurscht, nur in ganz seltenen Fällen
Alkohol ist mir bisher auf meinem Weg auch ziemlich egal.Im Supermarkt im Kassenbereich kann man die Konfrontationen mit der Flachmanngalerie nicht vermeiden. Ich dachte gestern nur, was für eine Kommerzfalle für nasse Alkoholiker!! Wie für die Kinder die Süßigkeiten 🍬
.Es löst nichts in mir aus, sondern nur der staubtrockene Wunsch, das solche Alkoholikerfallen irgendwann abgeschafft werden. Wann weicht der Kommerz der Vernuft.??
Nun denkt vielleicht jemand, das macht ja doch was mit ihm!? Es ist an der Supermarktkasse nicht möglich dem auszuweichen. Aber meine Gedanken sind neutral und ich sehe das realistisch. Ich habe nicht das Gefühl, daß mich das triggert. Ich will hoffen, das es so bleibt! Der Notfallkoffer steht bereit. Das Forum gibt mir Halt!! Schönen Tag wünsche ich allen." Jeder Tag ohne Alkohol ist ein guter Tag!!" Gruß Bono
-
Bono59 , war dein Beitrag für Bibitor 66 gedacht?
-
Alkohol ist mir bisher auf meinem Weg auch ziemlich egal.Im Supermarkt im Kassenbereich kann man die Konfrontationen mit der Flachmanngalerie nicht vermeiden. Ich dachte gestern nur, was für eine Kommerzfalle für nasse Alkoholiker!! Wie für die Kinder die Süßigkeiten 🍬
.Es löst nichts in mir aus, sondern nur der staubtrockene Wunsch, das solche Alkoholikerfallen irgendwann abgeschafft werden. Wann weicht der Kommerz der Vernuft.??
Nun denkt vielleicht jemand, das macht ja doch was mit ihm!? Es ist an der Supermarktkasse nicht möglich dem auszuweichen. Aber meine Gedanken sind neutral und ich sehe das realistisch. Ich habe nicht das Gefühl, daß mich das triggert. Ich will hoffen, das es so bleibt! Der Notfallkoffer steht bereit. Das Forum gibt mir Halt!! Schönen Tag wünsche ich allen." Jeder Tag ohne Alkohol ist ein guter Tag!!" Gruß Bono
Hallo Bono59,
mit dem Kommerz kann ich Dir nur Recht geben. Anders herum versucht man Prävention gegen den Alkohol zu betreiben. Was ist das für ein System? Man braucht bestimmt jedes Jahr paar Tote, das erleichtert die Rentenkassen.
Mein Notfallkoffer ist auch prall gefüllt. Und wie Du schreibst, "jeder Tag ohne Alkohol ist ein guter Tag!! So sehe ich das auch.
Danke für Deine Anregungen.
LG
Bibi
-
Bono59 , war dein Beitrag für Bibitor 66 gedacht?
Das hoffe ich doch.

-
Das hoffe ich doch.
Dann ist alles gut.
-
Dann ist alles gut.
War komisch gell? Da war ja noch ein Zitat von einem anderen User mit dran. War auch verwundert. Aber dieses Zitat passte im Zusammenhang.
LG
Bibi
-
Ende November sind mein Mann und ich auf einen runden Geburtstag eingeladen. Ein wirklich langjähriger guter Freund. Man sieht sich jeweils nur 2x im Jahr zum Geburtstag.
Er ist uns wichtig. Er gehört nicht zu den Hardcore-Säufern da er einen Job ausübt für den er die Pappe braucht. Kann ich mir das zutrauen?
Was andere saufen oder wie oft ich sie sehe, ob Freund oder Feind, hat mit meiner Sucht nichts zu tun. Ob jemand viel säuft oder wenig, ist völlig belanglos.
Wenn das Glas eine Handbreit vor mir steht und es zum gemeinsamen Anstoßen kommt, entscheidet nicht die Strategie, die ich mir vorher zurechtgelegt habe, sondern der Moment selbst.Dann zählen die Stimmung, die Gruppendynamik und das Gefühl, dazugehören zu wollen. Emotionen kochen dabei immer unweigerlich hoch.. Und wenn ich schon im Vorfeld denke: „Uii, da kommt was auf mich zu, wie soll ich mich verhalten?“, dann lasse ich es.
Sucht ist nicht beeindruckt von Plänen oder klugen Gedanken. Sie reagiert auf Trigger , auf Druck, auf Emotion.
Zum Einkaufen, ich nehme den Alkohol beim Einkaufen nicht mehr bewusst wahr. Nur noch vereinzelt, wie ein Schatten am Regal. Aber egal ist er nicht. Solange er das tut, was er getan hat, ist es völlig unerheblich, welche Gründe es gibt –warum, wieso, ob die Gesellschaft daran verdient oder irgendjemand davon profitiert. Mir könnte er eben schaden.
Wenn ich heute ein schlechtes Gefühl habe, bleibe ich weg. Ganz einfach. In den letzten 18 Jahren hat mich niemand mit Waffengewalt gezwungen, irgendwo teilzunehmen. Und wenn jemand meint, er müsse die Freundschaft kündigen, weil ich nicht auf seinem Geburtstag war dann war er nie ein Freund.
Aber, meine „Freunde“ wissen, dass ich nichts mehr trinke. Sie sind informiert. Wer das nicht respektiert, hat sich selbst disqualifiziert. Ich muss mich nicht erklären, nicht rechtfertigen, nicht entschuldigen.
Dir weiterhin ein gutes Gelingen.
-
Ich werde die Tage mal mit ihm telefonieren und fragen wie der ganze Ablauf sein wird und wer wann so erscheinen möchte. Danke.
Das ist mE ein solider Plan. Als guter Freund sollte er auch wissen, das du an deiner Trockenheit arbeitest und es auf deine tagesform ankommt.
Bis dahin ist ja noch Zeit
-
Das ist mE ein solider Plan. Als guter Freund sollte er auch wissen, das du an deiner Trockenheit arbeitest und es auf deine tagesform ankommt.
Bis dahin ist ja noch Zeit
Hartmut Danke Euch beiden. Vor allem für den langen Text von Hartmut. Es geht nur um mich und nicht um die anderen. Ich habe noch 3 Wochen Zeit um in mich hinein zu horchen. Riskieren werde ich mit Sicherheit nichts.
LG + vielen Dank
Bibi
-
war dein Beitrag für Bibitor 66 gedacht
Für Bilbator und natürlich für alle, die es lesen.

-
Was ich hier mal noch erwähnen möchte ist, ich lese auch bei den Co´s und den EKA´s. Der Alkohol ist ein großes Schwein. Er schadet nicht nur der Person, die sich damit vergiftet sondern dem ganzen Umfeld. Nämlich der Familie. Ich kann auch froh sein, dass mein Mann nicht schon längst die Biege gemacht hat. Harmonisch war es hier ja zum Glück meistens trotzdem, aber nicht alle Unternehmungswünsche meines Mannes konnte ich erfüllen. z. B. besoffen Radfahren.
Allen viel Kraft
LG
Bibi
-
Der Alkohol ist ein großes Schwein.
Das ist eine Beleidigung für diese klugen Tiere , die können doch nichts dafür, dass wir süchtig geworden sind ...😉
-
Das ist eine Beleidigung für diese klugen Tiere , die können doch nichts dafür, dass wir süchtig geworden sind ...😉
Hallo Rennschnecke,
da hast Du natürlich recht. Ich bin Tierfreund. Das ist wirklich eine Beleidigung.LG
Bibi
-
Hallo Bibi,
und jetzt auch noch Ich. Ich habe Dir ja schon geschrieben, dass ich hier einen schlichten und einfachen Weg und das dazugehörige Mindset gelernt habe und lerne um sicher abstinent zu werden und zu sein. Im Kern dieses Weges steht Risikovermeidung. Und nachdem ich diesen Weg verstanden habe, habe ich etwas getan, was ich in meinem Leben sehr selten getan habe. Ich habe ihn ohne weiteres überlegen einfach umgesetzt. Und ich fahre damit gut.
Ich habe in der ganzen Zeit nicht an Festen und Feiern teilgenommen, auf denen Alkohol getrunken wurde. Ob wenig oder viel. Und schon gar nicht auf Feste oder Feiern, auf denen ich selbst schon Alkohol getrunken habe. Die Verknüpfung ist so eindeutig und stark, dass dies ein großes Risiko darstellt, dass ich vielleicht nicht unmittelbar vor Ort aber danach in Gefahr laufe doch zu trinken. Deshalb gehe ich dieses Risiko bis auf Weiteres nicht ein. Vielleicht nie wieder.
Wenn ich mich Menschen aus meinem Umfeld treffe, dann ist die Vereinbarung, dass in meiner Gegenwart nicht getrunken wird und wir uns nicht an alkoholbelasteten Orten treffen. Wenn Menschen Geburtstag hatten, habe ich mich mit Ihnen beispielsweise zum Kaffee oder Essen verabredet. Natürlich ohne Alkohol. Das hört sich jetzt vielleicht beschwerlich an. War es aber überhaupt nicht. Und selbst wenn es beschwerlich gewesen wäre, hätte ich es nicht anders gemacht.
-
nicht alle Unternehmungswünsche meines Mannes konnte ich erfüllen. z. B. besoffen Radfahren
warum konntest Du Deinem Mann nicht den Wunsch erfüllen, besoffen Rad zu fahren (Vorsicht, Scherzfrage)
-
-
Hallo Bibi,
und jetzt auch noch Ich. Ich habe Dir ja schon geschrieben, dass ich hier einen schlichten und einfachen Weg und das dazugehörige Mindset gelernt habe und lerne um sicher abstinent zu werden und zu sein. Im Kern dieses Weges steht Risikovermeidung. Und nachdem ich diesen Weg verstanden habe, habe ich etwas getan, was ich in meinem Leben sehr selten getan habe. Ich habe ihn ohne weiteres überlegen einfach umgesetzt. Und ich fahre damit gut.
Ich habe in der ganzen Zeit nicht an Festen und Feiern teilgenommen, auf denen Alkohol getrunken wurde. Ob wenig oder viel. Und schon gar nicht auf Feste oder Feiern, auf denen ich selbst schon Alkohol getrunken habe. Die Verknüpfung ist so eindeutig und stark, dass dies ein großes Risiko darstellt, dass ich vielleicht nicht unmittelbar vor Ort aber danach in Gefahr laufe doch zu trinken. Deshalb gehe ich dieses Risiko bis auf Weiteres nicht ein. Vielleicht nie wieder.
Wenn ich mich Menschen aus meinem Umfeld treffe, dann ist die Vereinbarung, dass in meiner Gegenwart nicht getrunken wird und wir uns nicht an alkoholbelasteten Orten treffen. Wenn Menschen Geburtstag hatten, habe ich mich mit Ihnen beispielsweise zum Kaffee oder Essen verabredet. Natürlich ohne Alkohol. Das hört sich jetzt vielleicht beschwerlich an. War es aber überhaupt nicht. Und selbst wenn es beschwerlich gewesen wäre, hätte ich es nicht anders gemacht.
Das verstehe ich sehr gut. Bei mir ist es ja so, dass ich nirgends mehr war. Also keine Kneipen, Feste oder in der Öffentlichkeit. Hatte meine Betankung ja nur noch zu Hause. Klar war ich noch Freunde besuchen, aber da habe ich eben gesoffen. Und das auch nur, wenn jemand anderes zum Fahren dabei war. Also jemand wo an diesem Tag eben nicht trinkt. Was heißt "jetzt auch noch ich?" Ich freue mich, wenn Du um die Ecke kommst.
Ich werde mir das noch 3 Wochen durch den Kopf gehen lassen. Jetzt mit dem trockenen Kopf besitze ich ja auch wieder Willen. Natürlich lasse ich Euch an meiner Entscheidung teilhaben und wenn ich hingehe, erzähle ich Euch auch von meinen Erfahrungen.
-
Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!