Wenn ich hier nicht noch ein lebendes Wesen in Form meiner Katze hätte (fühlbar,greifbar) (...)
Sehr gut, ein ganz wichtiger Bestandteil meines Notfallkoffers ...🐱
Wenn ich hier nicht noch ein lebendes Wesen in Form meiner Katze hätte (fühlbar,greifbar) (...)
Sehr gut, ein ganz wichtiger Bestandteil meines Notfallkoffers ...🐱
In meiner Rehaklinik wurde (vermutlich auch aus Kostengründen für die eigene Kantine)die Losung ausgegeben: Solange der Essig nicht nach Alk benannt ist (wie in Deinen Beispielen) sind die darin von Natur aus enthaltenen Alk-Anteile minimal und für uns unkritisch.
Dann riecht und schmeckt es auch nicht danach - z. B. Apfelessig.
Die von Dir erwähnte Mayo wird doch auch mit Essig gemacht?
Genau, jetzt hast Du Zeit, alte Interessen wiederzubeleben und neue zu entdecken ...
Hallo Scarlett, erst einmal Glückwunsch zu den 6 Tagen, das ist ein guter Anfang.
Es ist schön, dass Sohn und Nachbarin für Dich erreichbar sind, einen Arztbesuch ersetzt das jedoch nicht.
Hast Du Dir dazu den oben verlinkten Artikel angesehen? Das ist wirklich wichtig, nur Mut!
Ich fühle mich das erste Mal seit langem verstanden.
Das ist schön, dann kann ich Dich nur bestärken, hier weiter an Deinen Themen dranzubleiben und durch den Austausch Klarheit und Kraft zum Handeln zu finden. Alles Gute!
erstmal herzlichen Glückwunsch zu den zwei Jahren.
PS: Da ich (auch mit Co-Erfahrung betr. andere Suchtmittel)nicht ganz frei von Aberglauben und immer noch am Anfang meiner Abstinenz bin, nur zur Klarstellung:
"Bald" 2 Jahre sind bei mir erst Anfang Januar erreicht, das habe ich gestern für meine Verhältnisse ungewöhnlich optimistisch formuliert.
Aber nun zurück zu Dir. Wie geht es Dir heute, auch nach den Rückmeldungen hier?
Das war wohl ein schöner Gruß vom Suchtgedächtnis. Michl. Gut, dass Du das hier aufschreibst.
Wie verbringst Du denn sonst den Feierabend, hast Du für Dich schon neue Rituale gefunden? Ich z. B. Greife seit der Entgiftung genauso automatisch zur Teetasse wie früher zum "Feierabebdbier"
Bei innerer Unruhe helfen monotone Handbewegungen, z. B. Schnitzen oder Stricken.
Au weia, gut, dass Du bei Deiner Familie unterkommen kannst und dass Du hierhergefunden hast, tired!
Hallo und herzlich willkommen, tired.
Als langjährige, bald zwei Jahre trockene Alkoholikerin ist es mir wichtig darauf hinzuweisen, dass nicht jeder Alkoholiker gewalttâtig wird, egal, ob psychisch oder körperlich.
Da kommen wohl mehrere Faktoren (Krankheit, Charakter, ???) zusammen, bis das passiert. Keiner davon kann jedoch Gewalt in irgendeiner Form rechtfertigen. Lass Dir das bitte nicht einreden.
will verstehen, warum ich trotzdem bleibe, warum ich immer wieder Hoffnung habe, obwohl sich nichts ändert.
Mir ist nicht ganz klar: Bist Du denn nach dem jüngsten Vorfall zu ihm zurückgekehrt? Hadt Du keine Angst? Und was sagen Familie und Freunde dazu?
Liebe Schmidtty, wende Dich doch bitte an uns, wenn Du noch mal in solch eine Situation zu kommen drohst!
Muss ja nicht heute oder morgen sein, Hauptsache, Du kannst hier ohne Schere im Kopf an Deiner Selbsthilfe arbeiten.
Und nun meinen Respekt, dass Du so schnell und noch dazu in Absorache mit Deinem Arzt zurück zur Abstinenz gefunden hast. Gut gemacht und willkommen zurück!
Ach Schmidtty, das muss Dir doch nicht peinlich sein, das ist einfach nur traurig ...
Hattest Du den Rückfall vor oder nach der Krankschreibung? Und hast Du bei dem Reha-Antrag auch die Sucht mit angegeben?
Ja, vorher war die Allgegenwärtigkeit des Alks bequem, fast wie im Schlaraffenland, jetzt ist es einfach nur gruselig. Das erleben schon Kinder beim Einkaufen als "normal" ...
Das werden wir so schnell nicht ändern (auch wenn ich mittelfristig gern dazu beitragen möchte). Erst einmal muss die eigene Abstinenz gefestigt werden, die ist Grundlage für alles Weitere.
Dann ist es doch gut, dass Du Dich heute hier zu Wort gemeldet hast, Scarlett und Dir keine Illusionen über die Sucht machst.
Und was willst Du nun tun? Strebst Du eine lebenslange Abstinenz an ?
Herzlich willkommen, Seppel!
Dem schließe ich mich an: Gute Reise, gute Gespräche und viel Spaß! 🌞
Hallo Matti,
auch ich (gemäßigte Eule) hatte die Hoffnung, dass ich durch die Abstinenz besser aus dem Bett kommen würde.
Aber Biorhythmus ist Biorhythmus, der lässt sich nicht ungewöhnen, nur gewaltsam aushebeln, und dazu bin ich zum Glück nur sehr selten gezwungen.
Bin ich deswegen unsolide? Nein, ich arbeite dann, wenn ich am fittesten bin, meinem Chef ist das nur recht.
Aber ich kenne die ausgesprochene und unausgesprochenen Wertung meiner lieben Mitmenschen auch nur zu gut und muss mich selbst immer wieder ermahnen, mich davon nicht beirren zu lassen.
Komme ich dann für meine Verhältnisse mal "früh" irgendwo an, heißt es schon mal: "Na, heute aus dem Bett gefallen?" Und dann sag ich gern: " Ja, wollte auch mal ein braver Bürger sein ..." 😉
Mir hat bei größeren, nicht einfach zu lösenden Problemen immer der Gedanke geholfen (und tut es noch heute), dass ich mich selbst kümmere, dass es besser werden kann, dass ich nicht im Leid verharre.
Das ist ein Prozess. Auch die Suchtberatung hat keinen Zauberstab. Aber sie kann wie dieses Forum ein hilfreicher Puzzlestein in Deinem Selbsthilfesystem sein. Fokus: Was kannst DU tun, damit es DIR besser geht? Kurz- und langfristig? Erst dann kannst Du für andere da sein.
Wartezeiten sind auch nicht, wenn es nicht gerade um einen entzündeten Blinddarm geht, verschenkte Zeit.
Dieses Forum zum Beispiel ist rund um die Uhr da, unermesslich reich an Erfahrungen und persönlichen Entwicklungen, die Du hier nachlesen kannst.
Ich habe zum Beispiel am Anfang, weil mir ihre Beiträge als Moderatorin so viel gaben, den Faden von Aurora verschlungen (obwohl ich ja nicht wegen meiner Co-Anteile hergekommen war).
Einen schönen Tag!