Hallo Foxi,
das hört sich doch schon besser an.
Genau, er ist alt genug, er muss selbst für sich aktiv werden, die Ehefrau ihre eigene Co-Abhängigkeit angehen und Du Deine.
Hast Du nicht mal geschrieben, dass Du immer schon ein starkes Helfersyndrom hattest und auch einen helfenden Beruf?
Das ist ja kein unabwendbares Schicksal, daran lässt sich ja arbeiten, um die eigentlich positive Eigenschaft ( andere sind Dir nicht egal) auf ein für alle gesundes Maß zu begrenzen.
Hattest Du schon mal psychologische Unterstützung? Wenn ungesunde Muster so stark sind, kann das wirklich hilfreich sein.
und ich weiß nicht ob eine Suchtberatung für mich was bringt, ausserdem dauert das da ewig mit einem Termin........da muss er doch eigentlich hin......
Er auch, für sich, aber Suchtberatungen haben auch spezielle Angebote für Angehörige - nicht, um beim "Retten" des Süchtigen zu unterstützen, sondern die Angehörigen beim Stoppen ihrer Co-Abhängigkeit.
Da kannst Du auch so manche Frage fachkundig beantwortet bekommen, die Dich gerade in Bezug auf ihn umtreibt - aber immer mit dem Fokus zurück auf Dich.
Ja, Wartezeiten gehören dazu, aber nicht ewig, und es sollte kein Grund sein, nicht jede Hilfe anzunehmen, die sich möglicherweise bietet.
Immer noch besser als Stillstand. Aber ich habe den Eindruck, bei Dir bewegt sich gerade was.
Und nun muss ich mich mal wieder auf meine eigene Selbsthilfe konzentrieren....