Stört es dich, schaust Du deshalb so ausführlich auf deine "dollen Trinkzeiten " zurück?
Ist es nicht gerade ein "Geheimnis" zufriedener Trockenheit, sich auch an den unspektakulären Dingen des Lebens erfreuen zu können?
Ich bin auch eine Freundin ungeschönter Selbstanalyse, aber Elly und Hartmut haben recht:
Gerade hier im offenen Bereich sollten wir uns der möglichem Auswirkungen dessen, was und wie wir etwas beschreiben, bewusst sein. Da haben wir auch eine Verantwortung den (stillen) Mitlesern gegenüber und dafür sind wir hier ein klar moderiertes Forum.
Was war noch mal der Beweggrund für Dich, hier mitzuschreiben? (Ganz sachlich nachgefragt)
Nur, um aufzuzeigen, wie Du erst nass und dann langzeittrocken geworden bist?
Oder gehst du auch davon aus, dass auch Du als "alter Trockenhase" von dem Austausch hier profitieren kannst, weil auch Deine Trockenheit trotz der vielen Jahre kein Selbstläufer ist?
Dein gesamtes Denken, wenn du deinen Thread einmal durchliest, bezieht sich meist auf die, ich nenne es mal, wehmütigen, nassen Zeiten.
Ich habe auch mal einmal einen Test gemacht und den öffentlichen Bereich, der von jedem einsehbar ist, von jemandem lesen lassen, der nicht trinkt. Nicht, dass mir Betriebsblindheit vorgeworfen wird. Die Antwort: Trinkt er noch, oder hat er schon aufgehört?
Lass Dir diesen Hinweis von Hartmut, der hier ja schon viele Alkoholiker hat kommen und gehen sehen, doch mal unabhängig von persönlichen Befindlichkeiten in Ruhe durch den Kopf gehen - könnte da was dran sein?
Bist du vielleicht schon lange trocken, aber nicht (mehr) wirklich zufrieden?
So wird ein (Selbsthilfe)Schuh draus ...