Es gibt noch den Jellinek-Test.
Den kannst du auch recht einfach im Netz finden.
Beide ( AUDIT und Jellinek ) sind aus fachlicher Sicht zu empfehlen.
Möchtest du diesen mit deiner Frau machen ?
Liebe Grüße,
M.
Es gibt noch den Jellinek-Test.
Den kannst du auch recht einfach im Netz finden.
Beide ( AUDIT und Jellinek ) sind aus fachlicher Sicht zu empfehlen.
Möchtest du diesen mit deiner Frau machen ?
Liebe Grüße,
M.
Niemand ist fair im Rausch, liebe Luna !
Ob du glücklich mit ihm bist oder nicht mehr, wirst du, je länger dein Körper und deine Seele ohne das Nervengift Alkohol sind, noch feststellen.
Du wirst merken, dass du wieder fühlen kannst, alle Sinne werden sich erholen.
Du wirst deine Umgebung wieder richtig riechen, schmecken, hören und sehen.
Lasse deinem Körper und deiner Seele diese Zeit.
Überfordere dich nicht, brich nichts über‘s Knie.
Nachdenken -grübeln (?)- ist in diesem „Reinigungsprozess“ eher kontraproduktiv für dich.
Dann kommt die Zeit, in der du deinem Bauchgefühl wieder vertrauen kannst.
Dann wirst du auch wissen, ob dir dein Partner gut tut, oder eben auch nicht.
Ich wünsche dir einen guten trockenen Tag,
liebe Grüße,
M.
Genau, nicht hetzen und auch nicht unter Druck setzen.
Am Anfang geht es doch erst einmal ausschließlich darum, nicht zu trinken.
Alles andere kann auch noch warten.
Die anderen Begriffe von Stern finde ich super.
Falls dir das aber im Moment noch schwerfallen sollte, sage, „Ich werde durchhalten !“
Warum echauffierst du dich so und beißt wieder um dich ?
Panama hat das mMn, zwar rhetorisch zugespitzt, aber sehr treffend auf den Punkt gebracht.
Es ist doch so:
Du betonst, dass es dir gut geht, dein Leben ist prima, Freunde, Hobbies etc.
Nur eines stört dich auf deinem „Ponyhof“: Deine Trinkerfrau…
Du sagst, dass du sie nur „durch eine Totaloperation ihrer Persönlichkeit“ trocken kriegen kannst.
Diese Aussage finde ich nicht nur perfide, sondern komplett realitätsignorierend.
Vor allem, denke das doch mal zuende.
Liebst du an deiner Frau nicht ihre Persönlichkeit ?
Zu der, nach deinen Worten, der Alkoholkonsum gehört ?
Wenn du ihn „herausoperieren“ könntest, was bliebe dann noch ?
Was steckt da für ein Menschenbild hinter ?
Eine Trennung schließt du kategorisch aus.
Ratschläge, Hilfe & Unterstützung brauchst du auch nicht, so mein Eindruck.
Möchtest du hier Applaus ?
Wie tapfer du bist, wie gut du dein Leben im Griff hast, während deine Frau sich -sofern sie (!) das nicht verändern möchte- zu Tode säuft ?
Ich bin sicher, dass dieses ‚sich selbst verzeihen‘ sehr wichtig ist.
Ganz genau !
Danke für dieses Statement, liebe Stern ![]()
Ich würde es sogar noch ein bisschen verstärken wollen:
Ohne dieses „me absolvo“ halte ich eine stabile Abstinenz für unmöglich.
Wenn wir uns, ohne uns verziehen zu haben, immer wieder in unserer selbst verursachten Jauche wälzen, können wir das irgendwann nüchtern nicht mehr ertragen.
Ich habe dieser „Abhängigen M“ irgendwann die Hand gereicht,sie integriert und gesagt: „So, du hast jetzt mehr als genug Bockmist gebaut, Schluss damit ! Ich bin trotzdem froh, dass du da bist. Auch durch dich bin ich die Person, die ich heute bin.“
Durch dieses Integrieren kann ich heute sowohl Gespräche mit meinen Lieben als auch in-den-Spiegel-gucken erhobenen Hauptes meistern
Klingt auch sehr schräg, hat bei mir aber sehr gut funktioniert.
Liebe Grüße und auch dir und euch einen wunderbaren trockenen Tag
M.
Moin, Luna !
Großartig, Tag 11 ![]()
Du kannst dir dieses wunderbare Gefühl des nüchternen Aufwachens durchaus bis zum Schlafen gehen bewahren:
Schreibe ca. 3 Post-Its.
Auf diese schreibst du, z.B. „Ich werde jeden Morgen nüchtern aufwachen, weil ich dieses Gefühl genieße.“.
Es kann auch ein anderer Satz sein, nimm irgendeinen, der zu dir passt.
Diese klebst du an exponierte Orte, Spiegel, Laptop, Kühlschrank etc.
Klingt ein bisschen schräg, funktioniert aber ![]()
Von der Sache her ist es genau das, was Zoey geschrieben hat, sich von diesem Gefühl über den Tag tragen lassen, nur halt mit Visualisierung.
Einen wunderschönen trockenen Tag wünsche ich dir, liebe Grüße,
M. ( 6 Jahre trocken )
Es spricht wahrlich nicht für dich, dass du mich angreifst und meinen Beitrag in deinem Sinne interpretierst.
So, wie ich das verstanden habe, ist dies ein Selbsthilfeforum.
Diejenigen, die Hilfe und Unterstützung brauchen, können von Menschen, die aus welchen Gründen auch immer ihre Situation nachvollziehen können,
profitieren.
Wie gesagt, können, um Himmels Willen natürlich nicht müssen.
Aber diesen helfenden Menschen, in dem Falle mich, die sich in ihrem Alltag Zeit für dein Problem nehmen, so persönlich anzugehen, empfinde ich zumindest als respektlos.
Ich wünsche dir und deiner Frau alles Gute
@ Panama:
Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt, Entschuldigung !
Ich meinte gar nicht nur ihn, sondern beide.
Sie fing an ihn zu treten und zu schlagen, woraufhin er sie festhielt.
Das ist häusliche Gewalt.
Und es ist leider so, dass es bei solchen Grenzübertretungen nie bei einem einmaligen „Ausrutscher“ bleibt.
Außer, es ändert sich gravierend (!) etwas, sei es ( räumliche ) Trennung, Klinik etc.
Ja, Twizzler weiß sehr genau, wovon sie spricht.
Sie kennt die Abhängigkeit und weiß, dass nichts und niemand -von außen- einen Suchtkranken zum Aufhören bringt.
Der einzige Weg da raus ist Eigeninitiative, aber auch das führt nicht automatisch zum Erfolg !
Ich finde zwei Dinge sehr erschreckend:
1 ) HG !
Blaue Flecken vom Partner sind und bleiben blaue Flecken, sind und bleiben häusliche Gewalt.
2 ) In deinem letzten Post ist ausschließlich von „ihr“ die Rede.
Dass du nach 6 Seiten noch nicht verstanden hast, dass es hier um dich geht.
Mein Eindruck ist, dass du das Forum nicht in deinem Sinne nutzt.
In euer beider Sinne kann ich nur dringend anraten, euch räumlich zu trennen.
Ansonsten wird es katastrophal weitergehen und apokalyptisch enden.
Toll, also hast du an Stärke gewonnen ![]()
Liebe Grüße,
M.
Liebe Luna,
ich freue mich riesig für dich !
Du bist bei dir und deinen Bedürfnissen geblieben, großartig !
Du hattest noch im Juli geschrieben, „…wer weiß, wozu das gut war.“.
Hast du da schon etwas gefunden, was du für dich an Erkenntnissen gewinnen konntest ?
Liebe Grüße,
M.
Großartig, dass du dich mit sooo guten Neuigkeiten meldest ![]()
Ja, diese Scham kenne ich auch zur Genüge, so vieles, dem ich mich durch sinnloses Besaufen entzogen habe.
Mitgeben möchte ich dir, dass du diese Scham hinter dir lassen kannst, ja, vielleicht sogar hinter dir lassen musst…?
Fange an, dir zu verzeihen.
Sei gnädig dir selber gegenüber.
Es ist sehr schön, dass du hier bist.
Schreibe hier, teile deine Gedanken und Gefühle mit, es hört dir immer jemand zu.
Liebe Grüße,
M.
Mit dem Kleinen kuscheln, das ist genau das Richtige ![]()
Ich habe das Glück, dass sie weit weg wohnt und mein Vater da ist.
Dass du dich schuldig fühlst, kann ich emotional nachvollziehen.
Aber versuche es doch mal rational zu betrachten:
Woran bist du Schuld ?
An ihrer Situation ?
An ihrer Suchterkrankung ?
Natürlich nicht !
Sogar der BGH hat bestätigt, dass jeder Erwachsene mit freiem Willen sich zugrunde richten darf.
Deine Mutter hat also das Recht auf Selbstzerstörung.
Insofern „musst“ du sie lassen.
Was du auf keinen Fall musst, ist zugucken, eingreifen, unterstützen etc.
Es ist keine unterlassene Hilfeleistung.
§ 323c greift nur, wenn jemand bei Unglücksfällen oder Not nichts tut, wobei es idR immer „reicht“, den Notruf zu wählen.
Theoretisch also bei folgender Situation:
Du bist bei deiner Mutter.
Sie stürzt vom Balkon o.Ä.
Da musst du den Notruf wählen.
( Ist ja auch logisch )
Also auch wenn z.B. Nachbarn anrufen, bist du in keinster Weise verpflichtet, irgendetwas zu tun.
Was du machen kannst, wenn du (!) dich dann besser fühlst, dass du z.B. den Sozialpsychiatrischen Dienst oder den Hausarzt informierst.
Liebe Grüße und bleibe bei dir und deinen Bedürfnissen -und hier
,
M.
Liebe Anderswo,
ich bin auch Tochter einer alkoholkranken Mutter, nur um einiges älter
.
Es ist gut, dass du hier bist !
Im Prinzip ist meinen Vorschreibern nichts hinzuzufügen.
Ich möchte nur loswerden, dass du sehr stolz auf dich sein kannst, dir eine eigene Familie aufgebaut zu haben und mit deinem Leben zufrieden zu sein.
Bewahre dir das und kümmere dich um dich und um deine kleine Familie !
Deine einzig sinnvolle Hilfestellung bei deiner Mutter ist Nichthilfe.
Liebe Grüße,
M.
Herzlichen Glückwunsch zu 79 trockenen Tagen !
Ich finde, was du in Angriff nimmst, ist richtig und wichtig und wird dich weiterbringen und festigen.
Liebe Grüße ![]()
M.
Das hört sich doch sehr gut an ![]()
Mal zur Ruhe kommen mit deiner Tochter…
Ich wünsche euch noch sehr harmonische Tage,
liebe Grüße,
M.
Vielen, vielen lieben Dank für eure Unterstützung und eure lieben Worte !
Das hat mir wirklich sehr geholfen und mich aufgebaut !
Es sieht nun folgendermaßen aus:
Meine Mutter ist nicht schwer krank, also ehrlich gesagt gar nicht in dem Sinne krank, sondern psychisch am Boden, weil ihr das, was sie mir alles an den Kopf geworfen hat, so Leid tut.
Das hat sie meiner Tochter gesagt, da ich ja nicht mit ihr sprechen will.
Tja, nun haben wir Drei lange miteinander gesprochen, also mein Mann, meine Tochter und ich.
Wir haben alle möglichen Aspekte beleuchtet und sind übereingekommen, dass es zumindest ein 1.Schritt ist.
So werde ich am Sonntag mit ihr telefonieren, auf jeden Fall mit Schokolade und meinem Mann
.
Mal schauen…
Viele liebe Grüße und danke, @ Elly, @ Twizzler, @ Hope & Pfiffig ![]()
P.S.: Bei dem Gespräch habe ich zumindest köstliche „Marlonsuppe“ gemacht. Das war das Lieblingsessen des Kindergartenfreundes meiner Tochter, Tomatensuppe mit Gabelspagetti & klein geschnittenen Bockwürstchen.
P.P.S.: Die Suppe heißt anders, wollte aber jetzt keinen Klarnamen nennen ![]()
Danke euch, ja, irgendwas werde ich jetzt machen…
Liebe Grüße,
M.
Tja, die Ruhe ist nun leider vorbei…
Vorhin hat mich meine Mutter auf dem Handy angerufen.
Dort bin ich nicht rangegangen.
Daraufhin hat sie meinen Mann angerufen, der mir dann ausgerichtet hat, dass ich sie anrufen soll, innerhalb der nächsten Stunde, die sie schwer krank sei.
Das habe ich nun nicht gemacht, was sich auf der einen Seite richtig anfühlt, auf der anderen Seite furchtbar.
Ich würde mich sehr freuen, wenn vielleicht jemand von euch eine Meinung dazu hätte…?
Gerade hänge ich ein bisschen durch…
Liebe Grüße,
M.
P.S.: Heute Morgen habe ich noch etwas über „schlechte Gefühle aushalten“ geschrieben und, dass ich dann irgendwas Produktives mache…
Ist mir irgendwie seit heute Mittag gar nicht nach…
P.P.S.: Nachdem ich euch meine Gedanken hierlassen konnte, fühle ich mich besser und setze „Schreiben im Forum“ auch auf diese Liste.