Beiträge von Mercedes

    Ganz genau, liebe Berta !

    Twizzler nimmt mir die Worte aus der Tastatur :)

    In‘s Handeln kommen bedeutet doch in diesem Fall aus meiner Sicht die sogenannte harte Arbeit im Trockendock, und für diese brauchst du keine gesunden Füße, sondern eher in erster Linie einen klaren Kopf !

    Du könntest z.B. heute damit beginnen, dir deinen Thread noch einmal in Ruhe durchzulesen.

    Vielleicht schreibst du deine Gedanken hierzu auf.

    Hattest du ein Konzept, wie du ein abstinentes Leben aufbauen und aufrechterhalten kannst ?

    Wenn ja, wie sah das aus und woran und warum scheiterte dieses ?

    Wenn nicht, warum nicht ?

    Wie könnte ein tragfähiges Konzept aussehen ?

    Lies dir die Grundbausteine noch einmal durch.

    Welche hast du umgesetzt ?

    Gibt es welche, die du nicht umgesetzt hast ?

    Wenn ja, warum nicht ?

    Dies nur so Denkanstöße von mir…

    Liebe Grüße,

    M.

    Sie greift tief in die Emotionstrickkiste um mich auf Linie zu bringen.

    Das ist für mich der entscheidende Satz, lieber Volka !

    Das durchschaust du mittlerweile.

    Du weißt, dass diese „Spielchen“ nichts anderes sind als Manipulation deiner Person.

    Ein Alkoholiker ist ein oscarreifer Schauspieler.

    Welche Mimik / Gestik muss ich anbringen ?

    Welche Worte mit der richtigen Betonung an der richtigen Stelle ?

    Du bist auf dem richtigen Weg und wirst ihn -in deinem und im Sinne deiner Kinder- weitergehen, in eine Zukunft ohne dieses kranke Konstrukt, was das Leben mit einem nassen Alkoholiker erschafft.

    Liebe Grüße,

    M.

    Liebe Berta,

    mein Eindruck von dir ist, dass du momentan in Lethargie verharrst.

    Du schreibst, „ich will…ich möchte…“, aber nicht, „ich mache…ich tue…“.

    Auch schreibst du, dass dich, „.. die Wirbelsäulenoperationen aus dem Konzept gebracht haben.“.

    Hattest du denn ein tragfähiges Konzept, um deine Abstinenz zu leben ?

    So, wie ich dich hier wahrnehme, sitzt du nach wie vor dem Irrglauben auf:

    Es reicht, wenn ich nicht trinke !

    Nein, das reicht nicht, sondern führt früher oder später zum Rückfall, wie du ja selbst erfahren hast.

    Momentan verspürst du daher „nur“ Suchtdruck.

    Jetzt hast du die Chance, diesem Irrtum die Zunge herauszustrecken und ins Handeln zu kommen…

    Liebe Grüße,

    M.

    Nein, ehrlich gesagt verstehe ich es nicht.

    Du willst quasi die Erlaubnis von deinem Mann und deinem Kind.

    Dadurch entziehst du dich deiner Verantwortung als Erwachsene und als Mutter.

    Das ist, sorry, sehr kindliches Verhalten.

    Du kannst doch nicht die Verantwortung für dein Leben und deine Entscheidungen auf deine kleine Tochter abwälzen.

    Das finde ich gerade ihr gegenüber hochgradig unfair.

    Was ist das Schwierigste am Elterndasein ?

    Entscheidungen im Sinne des Kindes zu fällen, die es aber in diesem Moment in keinster Weise -entwicklungsbedingt- nachvollziehen kann.

    Den Gegenwind auszuhalten, ist mMn nach das Fordernste.

    Ich weiß genau, wovon ich spreche, habe eine heute 18jährige Tochter und eine Scheidung hinter mir.

    Ich meine meine Worte nicht böse oder anklagend, ich verstehe dein Zaudern.

    Es ist aber aus meiner Sicht eher emotional bedingt ( Angst vor dem Alleinsein, Trennungsschmerz etc. ), und du schiebst eher, Entschuldigung, fadenscheinige rationale Gründe vor.

    Liebe Grüße,

    M.

    Liebe Lotta,

    ich glaube auch nicht, dass dir Literatur-, Medienempfehlungen weiterhelfen würden.

    Mehr Infos und Support als hier wirst du imho nicht bekommen.

    Was ich gerne aufgreifen würde, wären deine Sätze, „..er nicht mitspielt…“, „..sich querstellt…“.

    Diese implizieren doch Folgendes:

    Warum sollte er mitspielen ? Warum sich querstellen ?

    Aus seiner Sicht läuft es doch super.

    Wäre ja dumm von ihm. Was du ihm bietest, ist für einen Alkoholiker doch grandios !

    Aus deiner Sicht verstehe ich diese Sätze gar nicht.

    Warum brauchst du seine Erlaubnis, wenn du dich trennen möchtest ?

    Es ist ja so, dass bei einem Eheversprechen beide „ja“ sagen müssen.

    Bei einer Trennung reicht es, wenn einer „nein“ sagt, „Schluss, mit mir nicht mehr !“.

    Also:

    Spring !

    Liebe Grüße,

    M.

    Guten Morgen, ihr Lieben :)

    Ich wollte mal positive Nachrichten loswerden und euch auf den neuesten Stand bringen.

    Es ist Ruhe !

    Ich und auch mein Mann hören nichts, puh !

    Es fühlt sich gut und richtig an, dass ich mich dieser Kontrolle und Übergriffigkeit entzogen habe.

    Auch unser neues Pferd hat sich sehr gut eingelebt.

    Meine Tochter reitet ihn und die beiden sind -jetzt schon- ein gutes Team auf dem Viereck.

    Eine sehr nette und gute Trainerin haben wir auch gefunden.

    Ihre Stute freut sich, dass sie betüddelt wird und nur noch „Prinzessin“ sein darf.

    Danke für euren Support, und es bedeutet mir viel, hier zu sein, mitzulesen und andere zu unterstützen.

    Ihr und das Forum gehört mittlerweile zur „Morgenroutine“, 1. Kaffee, 1. Zigarette mit Forum…

    Danke, dass es euch gibt !

    Liebe Grüße und euch allen einen guten Wochenstart 8) ( bei mir schüttet es gerade wie aus Kübeln, aber die Hoffnung stirbt zuletzt ^^ )

    Was ich nicht verstehe:

    Seltsam ist ja absolut okay.

    Auch, wie du handelst oder nicht handelst oder dich behandeln lässt, alles okay.

    Auch für 2 Wohnungen bezahlen, oder wie du dir das vorstellst…

    Im Moment „wohnt“ er ja auch bei dir, quasi.

    Es ist dein Leben.

    Aber welche Erwartungen hast du an das Forum hier ?

    Ich meine, 8 Seiten und eine emotionale Loslösung kann ich zumindest nicht erkennen.

    Ich meine dieses nicht böse oder provokant, das ist eine ernst gemeinte Frage.

    Ganz genau !

    Und weißt du, was mir auch aufgefallen ist ?

    Dadurch, dass ich mich wertschätze, behandelt mich auch mein Umfeld dementsprechend.

    Und wer das nicht tut, nun, dann muss und will ich diese auch nicht mehr haben.

    Ist sicher nicht immer einfach, aber für mich lohnend…

    Liebe Grüße :)

    Das ist großartig, dass du das verstanden hast, liebe Steffi !

    Du und deine Abstinenz stehen im Mittelpunkt.

    Ich bin jetzt über 6 Jahre trocken und im Laufe dieser Zeit sind einige und einiges auf der Strecke geblieben, aber letztlich nur zu meinem Guten.

    Weiter so, liebe Grüße :)

    M.

    Ich kann das nicht. Ich kann nicht immer zuerst an mich und meine Selbstfürsorge denken. Das ist vollkommen unmöglich. Ich denke an Andere, wenn es ihnen schlecht geht und möchte helfen. Wenn ich helfen kann, tue ich es. Wenn ich nicht kann, dann natürlich nicht. Die Welt wäre ein furchtbarer Ort, wenn Alle Egoisten wären.

    Nein, genau das ist imho falsch !

    Wenn jeder für sich selber sorgen würde, wäre die Welt ein besserer Ort.

    Ich meine nicht „Egoismus“, wie er im allgemeinen Sprachgebrauch verwendet wird, sondern Selbstfürsorge.

    Die meisten leben viel zu sehr im „außen“ und gucken wenig bis gar nicht in ihr Inneres.

    Wenn jeder für sich selber sorgt, ist für jeden gesorgt !

    Und, solange du diese Selbstfürsorge nicht kompromisslos an erste Stelle setzt, wirst du nicht trocken.

    Trinkpausen ja, trocken nein.

    Solange du Entscheidungen von deiner Schwester oder wem auch immer abhängig ( tolles Wort in dem Zusammenhang ) machst, bleibst du abhängig.

    Trocken = unabhängig ( von allem und jedem )

    Liebe Grüße,

    M. ( die genau das nachvollziehen kann, was du denkst, die aber lernen musste, dass sie selber an erster Stelle steht )

    Was Twizzler geschrieben hat, kann ich nur unterstreichen !

    Du klingst wahrhaftig sehr aufgeräumt und klar in deinen Gedanken und deinem Weg mit deinen Kindern.

    Das ist großartig und sehr bewundernswert !

    Du wirst das schaffen, du hast die Kraft und den Willen dazu, davon bin ich zutiefst überzeugt.

    Und ja, ich verstehe, was du meinst.

    Kopf hoch und liebe Grüße,

    M.

    Lieber Volka,

    ich finde es toll, dass du so klar formuliert hast:

    „Die größte Sorge sind meine Kinder.“

    Das macht es doch fassbar, oder ?

    Was ich an deiner Stelle machen würde, wäre ZDF.

    Zahlen, Daten, Fakten !

    Dokumentiere, was wann genau gewesen ist.

    Zeugen, Mitwisser etc.

    Alles !

    Ich weiß, dass sich das absolut furchtbar für dich anhören mag, und du das auch nicht möchtest.

    So schätze ich dich zumindest ein…

    Aber, was ist im Zweifel die Alternative ?

    Deine Frau alleine mit den Kindern irgendwo ?

    Außerhalb deines „Einwirkungsbereichs“ ?

    Ob du diese Dokumentationen verwendest / verwenden musst, steht ja auf einem ganz anderen Blatt.

    Aber eine gekränkte Frau ist zu vielem fähig, eine Alkoholikerin zu -fast- allem.

    Davor würde ich mich und die Kinder schützen wollen.

    Und hole dir anwaltlichen Rat ein, einfach nur, um dich zu informieren…

    Liebe Grüße,

    M.

    Du hältst es für oberflächlich und gefährlich, sich von alkoholkranken Partnern zu trennen ?

    Wenn du hier mitliest, wirst du gelesen haben, dass es darum geht, dass ein Alkohokranker nicht von außen „trocken gelegt“ werden kann, nur von innen.

    Es geht also darum, die Abwärtsspirale nicht mitzumachen, Kinder mit in den Abgrund zu reißen etc.

    Falls also jemand selber seine Alkoholkrankheit akzeptiert und selber sinnvolle Schritte dagegen unternimmt, könnte der Weg gemeinsam weitergehen.

    Auch aus fachlicher Sicht ist die einzig sinnvolle Hilfe für Suchtkranke aus Familiensicht Nichthilfe !

    Vor allem hast du doch aus meiner Sicht keine andere Wahl.

    Entweder der Weg geht für dich alleine weiter oder mit ihr zusammen.

    Alkohol ist keine Lösung, weder für dich noch für euch.

    Wenn du aber das Gespräch nicht suchst und Klarheit schaffst, gefährdet das im Höchstmaß deine Abstinenz.

    Und dann geht der Weg nur noch abwärts, für dich alleine oder für euch beide.

    Du findest hier 24/7 jemandem zu reden.

    Hier kannst du deine Sorgen und Ängste loswerden.

    Hier wird dir zugehört.

    Seie doch in einem 1.Schritt stolz auf dich, dass du diese gefühlte Zurückweisung nüchtern aushalten kannst.

    Das ist großartig !

    Habe ich das richtig verstanden, dass du und deine Frau zusammen seid und wohnt ?

    Wie geht ihr im Alltag miteinander um ?