Beiträge von Mercedes

    Liebe Sie,

    ich freue mich von Herzen für dich.

    Es ist wunderbar, dass du wieder dein Herz und deine Seele öffnen kannst.

    Wenn du dich bei ihm wohlfühlst und es sich richtig für dich anfühlt, gibt es keinen Grund, das Zusammensein nicht zu genießen.

    Siehe nur zu, dass du dir auch Rückzugsräume für dich persönlich erhältst.

    Aber das weißt du bestimmt selbst.

    Über andere brauchst du dir imho überhaupt keine Gedanken zu machen.

    „Die Leute“ nehmen sowieso genau das wahr, was ihrem Bild von dir entspricht -und urteilen entsprechend.

    Lebe dein Leben !

    Liebe Grüße :)

    Ich finde es ganz großartig, was dir in der kurzen Zeit schon alles gelungen ist !

    Du bist nicht nur abstinent geblieben, hast einen ehemaligen Saufkumpel abblitzen lassen etc., sondern sogar schon die richtigen Schritte eingeleitet für deine Zeit nach der „Käseglocke“.

    Bleibˋ dran, es lohnt sich ! :)

    Liebe Grüße,

    M. ( 6 Jahre trocken )

    Es geht darum, dass du bei dir bleibst, also nicht, „…du hast mir dieses oder jenes angetan…“, sondern, „…ich bin verletzt, wütend, traurig…“.

    Ist in der GFK ( Gewaltfreie Kommunikation ) ein wichtiger Baustein und heißt „ICH-Botschaft“

    P.S.: Ich hoffe, es ist okay, wenn ich da etwas zu sage ?

    Liebe aura,

    du machst dir Gedanken über ihn, seine Kindheit, seine „Gründe“ zu saufen…

    Das ist völlig verständlich, hilft dir aber nicht weiter.

    Warum haben 5 eine schlimme Kindheit, und nur einer von ihnen wird Alkoholiker ?

    Dürfen Menschen mit einer schlimmen Kindheit rauben und morden ?

    Ich bin EKA und Alkoholikerin, seit 6 Jahren trocken.

    Meine Schwester hat quasi kein Leben, kein Job, keine Familie, Medikamentendauernebel…

    Warum ist das so ?

    Ich hoffe sehr, dass es mir gelungen ist, dir durch diese Fragen klarzumachen, dass man über diese Fragen endlos diskutieren kann oder auch ganz einfach zu dem Schluss kommt:

    Niemand, der eine schlimme Kindheit erleiden musste, darf andere darunter leiden lassen.

    Jeder kann, wenn er zur Eigenverantwortung bereit ist, da rauskommen.

    Niemand von außen verschlimmert oder verbessert diesen Sumpf aus Selbstmitleid.

    Sei aus tiefster Seele froh, dass du aus dieser toxischen Beziehung rausgekommen bist !

    Gehe deinen Weg !

    Liebe Grüße

    Deine Worte, liebe pfiffig, sprechen mir aus dem Herzen.

    Erst unter Kontrolle bringen, dann draufhauen ( drastisch ausgedrückt ).

    Tja, mein Stiefvater ist -wie immer- auf ihrer Seite.

    Wie schon mal erwähnt, befinden sich die beiden -mMn- in einer sehr toxischen Ehe.

    Bei ihm ist keine Hilfe zu erwarten.

    Ja, ich würde mir Abstand wünschen, auf unbestimmte Zeit.

    Ich will einfach nicht mehr.

    Eine Verletzung zu viel…

    Liebe Grüße und danke :)

    Liebe Linde,

    vielen Dank für das Verlinken der Artikel.

    Ich habe mich schon einlesen können und mich -besonders- in den Eigenschaften wiederfinden können.

    Es ist wohl tatsächlich ein Anteil meiner Persönlichkeit, der noch „unentdeckt“ ist…

    Ich mache mich auf den Weg und werde sehr gerne hier weiter berichten.

    Liebe Grüße :)

    Herzlichen Dank für die Aufnahme und die Freischaltung !

    Mir hat der erste Tag bei euch schon viel gebracht.

    Zum einen meine Gedanken zu sortieren und zu formulieren, zum anderen, dass du, Cadda, mich in den Angehörigenbereich „geschoben“ hast.

    Speziell dafür möchte ich mich auch bedanken.

    Es hat viel bei mir inˋs Rollen gebracht.

    Interessanterweise habe ich mich so nie gesehen, auch wenn ich -in beruflicher Hinsicht- den Begriff etc. kenne.

    Das ist ein Feld, das bei mir offensichtlich noch nicht bestellt ist…

    Liebe Grüße

    Lieber Bolle,

    bei deinen Worten passierte sehr viel in mir.

    Du hast ja so Recht und ich danke dir von Herzen für deine Direktheit.

    Ich war am Tiefpunkt vor 6 Jahren, Tochter weg, Führerschein weg, ich psychisch am Ende !

    Ich habe mich auf einen echt schweren Weg gemacht, und ihr wisst wahrscheinlich alle, wie grausig es ist, nüchtern auf sein Leben zu schauen, was man im Suff total verbockt hat.

    Schritt für Schritt, Tag für Tag, eine Baustelle nach der anderen…

    Meine Mutter wollte diesen Schritt nie gehen…

    Liebe Grüße

    Panama

    Das ist genau auch mein Problem, dass ich überhaupt nichts verstehe.

    Die Renovierung liegt ein Jahr zurück und ist natürlich nachzuweisen.

    Ich sage aber ganz ehrlich, dass mir das aus tiefster Seele widerstrebt.

    Ich meine, wenn sie wirklich der Meinung sind, dass ich in betrügerischer Absicht meine Mutter dazu gebracht hätte, einen laufenden Kredit abzulösen…

    Dann würde ich -in ihren Augen- vielleicht auch Handwerkerrechnungen fälschen…?

    Wo gibt es da noch Handlungs- oder Redebedarf ?

    Und das ist wirklich eine ernst gemeinte Frage, die ich für mich im Moment nur mit „Nein“ beantworten kann.

    Das alles ist aus meiner Sicht nicht rational gesteuert, daher bringen auch rationale Argumente, die es zuhauf gibt, irgendwie nichts.

    Aber, wie gesagt, das ist im Moment nur meine Sicht…

    Liebe Grüße

    Danke für deine lieben Willkommensworte, Linde !

    Gut, danke für den Hinweis, ich werde es beachten.

    Ich wollte ein bisschen den Hintergrund darstellen, letztlich ist das aber auch nicht entscheidend und auch viel zu detailliert geworden, Entschuldigung dafür !

    Dein Hinweis mit dem Abstand halten ist für mich sehr wertvoll.

    Es ist mir tatsächlich noch nicht in den Sinn gekommen, alleine aus diesem Grund schon einen gewissen Abstand zu halten.

    Sie geht nicht offen damit um.

    Wieviel sie mittlerweile trinkt, weiß ich nicht.

    Mit meiner Abstinenz geht es mir mittlerweile sehr gut.

    Ich freue mich tatsächlich noch jeden Morgen darüber, wie ich aufwache.

    Was passiert ist, mit wem ich was besprochen habe, wie der Film ausgegangen ist.

    Ich freue mich darüber, das, was ich in meinem Leben „steuern“ kann, zu beeinflussen.

    Was ich nicht steuern kann, fässt mich nicht tief an.

    Es gab tatsächlich in den 6 Jahren viele schwierige und sehr schwierige Dinge, die ich nicht beeinflussen konnte, wie das Leben halt so ist…

    Das Erste, was mich tief erschüttert, ist jetzt die Sache mit meinen Eltern.

    Da knacke ich eben daran, ob ich daran etwas ändern kann oder will..?

    Was ich aber sehr erleichtert merke, ist, dass mir bis jetzt nur konstruktive Lösungsmöglichkeiten in den Sinn gekommen sind.

    Eben z.B. die Anmeldung hier :)

    Kurz und knackig:

    Das Gelassenheitsgebet habe ich nicht nur am Schlüsselanhänger, sondern auch tief verankert.

    Liebe Grüße

    Vielen Dank für deine nette Begrüßung, Barthell !

    Ich bin erst relativ spät mit Anfang 40 in die Abhängigkeit reingerutscht.

    Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich immer „hervorragend funktioniert“ und konnte die Traumata meiner Kindheit gut ( zumindest

    funktional ) kompensieren.

    Dass diese ca. 5 Jahre nicht einfach für meine Eltern waren, ist mir vollkommen bewusst.

    Meine Mutter ist auch Alkoholikerin. Mein leiblicher Vater hat eine bipolare Störung und nicht nur aggressiv, sondern auch gewalttätig gewesen.

    Von diesem hat meine Mutter sich nach 15 Jahren getrennt.

    Wenn ich also von meinem Vater bzw. von meinen „Eltern“ spreche, ist damit mein Stiefvater gemeint.

    Ich war durchaus der Ansicht, dass unser Verhältnis gut war.

    Gewiss nicht unproblematisch, aber zumindest aufrichtig.

    Und das ist auch das, was mich momentan so fertig macht.

    Gerade meine Mutter wollte immer alles ganz genau wissen.

    Das habe ich auch alles ehrlich beantwortet.

    Auch ihre toxische Beziehung zu meinem Vater hat sie mit mir sehr offen kommuniziert.

    Heißt, ich war der Meinung, dass, wenn sie meinten, dass da irgendetwas faul sei, sie das ja auch einfach ansprechen konnten, und nicht mir völlig unvermittelt zusammenhangslos um die Ohren hauen.

    Es war wirklich sehr laut und sehr böse ! Richtig schrecklich…

    Also genau das, was du gesagt hast, Barthell, „solange man offen drüber redet“ , hätte ich damit überhaupt kein Problem.

    Vielleicht noch ein Grundpfeiler meiner Abstinenz bzgl. dieser Situation:

    Ehrlichkeit !

    U.a. in der Therapie habe ich für mich verinnerlicht, dass es einen ziemlich sicheren Weg in den Rückfall gibt, mir selbst und / oder anderen etwas vorzumachen.

    Daher vermeide ich das wie der Teufel das Weihwasser :).

    Ich bin zu mir, meiner Familie und Freunden sehr aufrichtig, auch wennˋs durchaus mal mehr, mal weniger schwer ist.

    Es tut mir Leid, ich habe schon wieder viel geschrieben und hoffe, dass das okay ist…

    Liebe Grüße

    Guten Morgen,

    ich freue mich hier zu sein und hoffe, dass ich nichts falsch mache…

    Ich bin Anfang 50 und bekennende Alkoholikerin, zufrieden trocken seit 6 Jahren.

    Im „analogen“ Leben habe ich leider keine passende SHG gefunden und trage mich schon lange mit dem Gedanken, mich virtuell auszutauschen und auch meine persönlichen Erfahrungen weiterzugeben.

    Dazu kommt es aber erst jetzt, da ich an einem Punkt stehe, bei dem mich eure Meinungen und Erfahrungen sehr interessieren würden.

    So habe ich den gerade meinerseits erfolgten Kontaktabbruch zu meinen Eltern verbunden mit der Kontaktaufnahme zu eurer SHG.

    Das klingt jetzt sehr abgeklärt, ist es aber bei weitem nicht.

    Auf der einen Seite Zweifel, schlechtes Gewissen und Leid, auf der anderen Seite Aufgeregtheit und Herzklopfen.

    Ich habe jetzt den Kontakt zu meinen Eltern abgebrochen, weil sie mir auf sehr böse Art und Weise unterstellen, sie belogen und betrogen zu haben.

    Hintergrund ist, dass ich nie wirklich gut mit Geld umgehen konnte.

    Es war irgendwie immer genug da.

    In meiner nassen Zeit verschlimmerte sich das, ich hatte keine Energie, Post zu öffnen, geschweige denn Rechnungen zu bezahlen.

    Kennt das noch jemand ?

    Es geht alles (!!!) den Bach runter.

    In dieser nassen Zeit schmiss ich meinen Mann raus und blieb mit meiner Tochter im Haus.

    Dort wollte ich aber nicht bleiben, viel zu groß für 2, und wollte einen kleinen Bungalow mieten.

    Meine Mutter wollte das nicht, Enkelkind sollte in der Umgebung bleiben, und schlug vor, die Hypothek zu übernehmen und mich alleine ins Grundbuch zu setzen.

    Ich sollte ihr „aus pädagogischen Gründen“ eine marktübliche Kaltmiete zahlen, was ich selbstverständlich seit 7 Jahren mache.

    Vor 1,5 Jahren nahm ich einen Kredit auf, weil wir einige Dinge im Haus verbessern wollten ( Heizung, Fußboden, Alarmanlage etc. ).

    Die Renovierung wurde in Angriff genommen, was wir meinen Eltern natürlich auch erzählt haben.

    Als ich ca. 1 Jahr den Kredit bedient hatte, fragte ich meine Mutter, ob sie bereit wäre, auf einen Teil der Kaltmiete verzichten würde, um mich finanziell zu entlasten.

    Sie bekam einen hysterischen Anfall, wie ich überhaupt auf die völlig schwachsinnige Idee käme, einen Kredit aufzunehmen ?

    Ende vom Lied war, dass sie den Kredit ablöste und ich ihr zusätzlich dafür noch einige hundert Euro zahle.

    Es ist bis jetzt hoffentlich nicht zu lang, ich merkte beim Schreiben, dass dieses und jenes für euch vielleicht wichtig ist….

    Aber ich versuche jetzt zum Punkt zu kommen und entschuldige mich für die Weitschweifigkeit.

    Auf jeden Fall haute sie mir -für mich nach wie vor völlig unvermittelt- um die Ohren, ich hätte ihr „in betrügerischer Absicht“ durch Lügen etc. das Geld aus der Tasche gezogen, wir hätten gar nicht renoviert, eine Heizung wäre auch nicht installiert worden etc.

    Was mich so tief erschüttert, ist, dass zu meiner Arbeit im Trockendock gehört, meine Finanzen, Versicherungen, Post etc. im Griff habe.

    Darauf bin ich unfassbar stolz.

    Zur Abstinenz gehört doch auch eine Veränderung in der Persönlichkeit, oder ?

    Mein Eindruck ist, dass meine Eltern mich immer noch so behandeln, als wäre ich nass und verantwortungslos und nicht in der Lage, Entscheidungen zu treffen.

    Ich habe den Eindruck, sie haben meinen -schweren- Weg die letzten 6 Jahre überhaupt nicht gemerkt.

    Das macht mich völlig fertig.

    Wie sind eure Erfahrungen ?

    Auch eure Meinungen zu dieser Lage würde mich sehr interessieren.

    Momentan komme ich mir vor wie der Frosch im Kochtopf, der irgendwie den Siedepunkt verpasst hat.

    Vielen Dank an alle, die bis hierhin gekommen sind.

    Ich hoffe inständig, dass ich alles einigermaßen verständlich zusammenfassen konnte.

    Sehr gerne beantworte ich selbstmurmelnd auch alle eure Fragen.

    Liebe Grüße