Beiträge von *Rina*

    Hi Soapstar,

    ich hatte im ersten Jahr immer Mal wieder Phasen, die ich für mich ‚die große Langeweile‘ nannte. In dieser Zeit war alles ok, hat sich aber total langweilig angefühlt. Im Nachgang vermute ich, dass die Kopfchemie sich umgebaut hat und sich neuronale Wege neu vernetzt haben.
    Die Problematik des fröhlich saufenden Freundeskreises kenne ich. Im Grunde genommen sind es aber Treffen, bei denen das gemeinsame Saufen im Vorgergrund steht. Neue Freundschaften aufzubauen ist nicht so einfach und braucht seine Zeit.
    Wenn Du nicht gerne spazieren gehst, solltest Du überlegen, was Du stattdessen machen könntest.
    Ich habe angefangen ein Instrument zu erlernen.
    Wünsche Die gutes Gelingen.
    Rina

    Genau. Deshalb würde ich mich auch freuen wenn hier mehr Cos schreiben

    …. noch eine Alkoholikerin

    Ich bin jetzt auch mal provokant. Ich glaube ihr wisst, dass ich das nicht persönlich meine: Ich wundere mich immer wieder weshalb manche Alkoholiker, hier jetzt speziell Hartmut und Lebenskuenstler sich an der Thematik so dermaßen fest beißen

    Das finde ich auch komisch. Genau die Männer, deren Partnerinnen oder Ex Partnerinnen Co Verhalten zeigte, erklären jetzt wieder anderen Frauen wo der Hase lang läuft. Für mich ist das irgendwie schräg.

    Ich lese viel bei den Co‘s, dadurch wird mir die zerstörerische Kraft von Alkoholismus bewusst. Bei vielen Frauen finde ich es bewundernswert, wie sie sich aus Ihren ungesunden Beziehungen lösen.

    Ansonsten gilt für mich, Schuster bleib bei Deinen Leisten.

    Schade, dass hier so wenig Co Männer schreiben.

    Ich wünsche allen einen freudvollen Jahreswechsel.

    Also wer trocken ist, ist auch abstinent.

    Wer abstinent ist, ist auch trocken

    Beide trinken keinen Alkohol.
    Wenn Ich sage ich bin trocken, impliziert das, ich bin trockene Alkoholikerin.
    Abstinent leben kann jeder, dafür muss ich nicht Alkoholikerin sein.

    Für mich ist trocken das Endprodukt. Abstinenz kann ein Grundeinstellung sein oder eine Grauzone

    Ich bin ein wenig stolz, dass ich vorgestern nicht versucht habe, es auszusitzen, sondern aktiv wurde, auch wenn letztendlich nur die Flucht geholfen hat, aber es hat geholfen

    Hallo Toffifee, ich schreibe Dir als trockene Alkoholikerin.
    Flucht liest sich so negativ. Eine ungute Situation zu verlassen ist doch ein super skill im Notfallkoffer. Ich verlasse sofort eine Situation, die mir nicht gut tut.

    Mini Toffi find eich über mega süß.

    Mach Dir keinen Stress über die Feiertage und wenn es knirscht, schreib Dir hier die Finger wund. Du wirst gelesen.
    Liebe Grüße Rina

    Toffifee, herzlich Willkommen hier im Forum! Ich schreibe Dir als trockene Alkoholikerin.

    Wissen und annehmen sind bei mir leider manchmal zwei Paar Schuhe

    Das ist bei mir auch so. Durch das Lesen hier im Forum hat sich mein mindset geändert. Desto mehr ich mich als Alkoholikerin identifiziere, desto leichter fällt mir meine Abstinenz. Es ist ein Prozess, trockene Alkoholiker*innen die aufrechten Hauptes durchs Leben gehen. So möchte ich sein und mich nicht schambehaftet wegducken.
    Liebe Grüße Rina

    Ich meine das so, jemand ohne körperliche oder psychische Probleme die durch Alkohol verursacht wurden ist eher gefährdet nach ein paar Monaten wieder rückfällig zu werden als jemand der einen richtigen Warnschuss erhalten hat

    Das kann ich für mich so nicht unterschreiben. Ich denke es hat mit dem inneren Wunsch zu tun, die Sauferei sein zu lassen. Ein Tiefpunkt lässt sich auch prima immer weiter nach unten verschieben. ;)
    Zufriedene Trockenheit setzt keinen Tiefpunkt voraus.

    Im weiteren Verlauf des Buchs hieß es dann auch, zu jeder lebenslangen Abstinenz gehöre eine zurückliegende Geschichte mit Rückfällen

    Das möchte ich für mich ausschließen. Warum sollte es denn beim ersten Mal nicht klappen. Meine Rüstzeug ist doch da, besser wird es meiner Meinung nach nicht.
    Beim Rauchstop habe ich viele Anläufe gebraucht, daraus habe ich gelernt, es wird nicht einfacher. Mit jedem gescheiterten Versuch verliert man Selbstvertrauen. Der Berg wird immer größer.
    Meine Devise ist, einmal eine Entscheidung treffen und hinter sich alle Türen schließen. Fertig.
    Liebe Grüße Rina

    Huhu Bibi,

    ich entscheide in solchen Situationen nach Tagesform.

    Oft wirken schöne Abende leider nach. Der Abend selbst ist völlig in Ordnung und ein paar Tage später verändert sich meine Stimmung. Mittlerweile kalkuliere ich auch das Nachziehen ( so nenne ich das für mich) mit ein.
    Oft entscheide ich mich dann gegen ein Event, weil ich lieber in meiner trockenen Mitte bleibe.

    Du hast ja noch drei Wochen Zeit.

    Liebe Grüße Rina