Beiträge von Leonie80

    Das mache ich auf alle Fälle.

    Ich bin es nicht gewöhnt, zur Ruhe zu kommen und mich auszuruhen. Aber mir bleibt nichts anderes übrig. Ich muss das lernen.

    Ich habe mich jahrelang durch die Wochen geprügelt. Mehr oder weniger.

    War immer hart zu mir, damit ich mich nicht mit mir selbst beschäftigen muss. Purer Selbsthass über Jahrzehnte. Den dann in Alkohol ertränkt. Aber mal richtig.

    Ich lerne gerade mich selbst kennen, dazu gehört auch, dass ich einen bewussten und liebevollen Umgang mit mir selbst pflege. Puh. Das ist ganz schön schwer aber es geht in kleinen Schritten voran.

    Mich überfällt seit gestern ab Mittag so eine heftige Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Dachte das war nur einmalig. Heute wieder. Die Vormittage sind ganz gut. Ab Mittag wirds schwierig. Ab dem späten Nachmittag wird es wieder besser (der Abend nähert sich, da war ja immer Saufzeit).

    Mir ist auch aufgefallen, dass ich teilweise leichte Sprachstörungen und Wortfindungsstörungen habe. Das hängt wohl mit der Entgiftung und dem Gehirn zusammen. Ich trinke viel Tee, Säfte, Wasser und nehme Vitamine.

    Sollte ich mich dann eher ausruhen oder mich zwingen aktiv zu werden?

    Danke euch. 😊

    Ich würde am liebsten alles ändern und die Wohnung wechseln. Raus hier und weg von den dunklen Zeiten, schlechten Erinnerungen und Gefühlen. Ein kompletter Neuanfang woanders.

    Ist schwierig etwas Neues, bezahlbares zu finden.

    Bis dahin stelle ich um oder wechsele den Stuhl. Gute Idee 👍🏼

    Hallo in die Runde,

    Tag 4 nüchtern. Heute trinke ich nicht.

    Ich vertrage den Kaffee wieder besser. Der Kopf wird klarer. Mein Körper erholt sich langsam und es fühlt sich alles besser an. Kein Würgen und Kotzen beim Zähneputzen mehr. Der Magen verkrampft sich nicht mehr.

    Ich kann wieder blödeln und lachen. Ich freue mich auf den Tag.

    Gestern Abend wollte mich beim Gehirn wieder austricksen. Wir setzen uns jetzt hin und trinken ein Gläschen aus Gewohnheit. Stopp! 1. habe ich keinen Alkohol im Haus, 2. möchte ich das nicht mehr, 3. wir setzen uns jetzt nicht auf den Saufstuhl.

    Ich saß dann mit meinem Kind im Bad am Boden, wir haben lange erzählt und viel gelacht. Eigentlich wollte mein Kind duschen. Ich kam dazu, da ich kurz auf Toilette wollte und wir sind dort hängen geblieben.

    Es ist so schön, wieder nüchtern Gespräche zu führen und zu lachen. Auch wenn es das Bad ist. Einfach die Situation und den Ort zur gewohnten Saufzeit verändern.

    Jeder Tag nüchtern ist ein guter/besserer Tag.

    Guten Morgen.

    Heute trinke ich nicht. Tag 3. Gerade einen halbstündigen Powerspaziergang gemacht.

    Den Wind gespürt, der mir um die Nase wehte. Die Natur wieder wahrgenommen.

    Es hat gut getan.

    Wenn sich abends die Trinkzeit nähert, setze ich mich nicht mehr an meinen Küchentisch.

    Ich mache mir etwas leckeres zu Essen, setze mich ins Wohnzimmer oder mein Bett und schaue einen schönen Film.

    Ich bin tatsächlich ganz schön früh müde und schlafe bald ein.

    Zeit, die alten Gewohnheiten zu ändern in etwas freudiges.

    Habt einen guten Tag. 🌞

    Ich muss zugeben, ich habe etwas Schiss, wieder rückfällig zu werden. Ich muss mich daher radikal immer an den letzten Abschuss erinnern und an die vielen davor. Wie schlecht es mir ging. Das bin ich nicht und so will ich nie wieder sein.

    In den 3 Monaten, als ich nichts getrunken habe, war das super. Mir ging es richtig gut. Ich hatte keinen Saufdruck und nix.

    Dann zu einer passenden Gelegenheit ( Belohnung) ein halbes Glas Sekt getrunken.

    Geht doch. Kontrolliert. Von wegen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis ich mich wieder abschoss, wie vor zwei Tagen. Ich bin Alkoholikerin und da gibt es „kein“ kontrolliertes Trinken!!! Fertig! Das hab ich jetzt kapiert! Man kann es sich nicht schönreden! Ein Schlückchen geht schon usw. Schwachsinn! Es ist nichts Gutes daran und wenn man ehrlich ist, schmeckt das Zeug nicht mal ansatzweise gut.

    Ich will noch ein schönes Leben haben und mich nicht zu Tode saufen.

    Ich meistere jetzt jeden einzelnen Tag, so gut es geht. Ohne Alkohol! Ich weiß was ich zu tun habe. Der Therapeut ist jederzeit da und mein Arzt auch. Das tut gut zu wissen.

    Das Lesen und Schreiben hier tut auch wahnsinnig gut. Man ist nicht alleine. Man trifft auf Verständnis. Es wird einem Mut gemacht! Danke.

    Guten Morgen,

    Tag 2 ohne Alkohol. Ich bin noch etwas aufgewühlt von der gestrigen Sitzung und es kullern immer noch Tränen. Der Kater und die Depression von gestern haben sich weitestgehend verzogen.

    Habe angefangen, mein Umfeld zu informieren. Es kommt viel Verständnis und Respekt rüber. Ich kann offen darüber sprechen und schreiben. Es geht, fällt zwar schwer. Aber verdammt nochmal es geht. Ich kann das!

    Restalk, der noch da war, wurde aus dem Haus, in die Kanalisation verbannt!

    Ich konnte das ja alles so gut verstecken. Mich verstellen. Habe immer top funktioniert und niemand hat mir mein Alkoholproblem angesehen. Wie auch? Tagsüber war alles perfekt. In der Arbeit usw. Und jeden 2. oder 3. Abend alleine gesoffen und meist richtig abgeschossen.

    Sah ich am nächsten Tag mal schlecht aus, hatte ich eben nicht gut geschlafen, oder mir eine Erkältung eingefangen etc. Für Aussetzer, die doch jemand mitbekommen hat, gab s ne Erklärung oder Entschuldigung.

    Das hört jetzt auf. Ich will die Natur wieder genießen und richtig riechen können. Mich freuen, gesund zu sein, mich bewegen zu können und zu dürfen.

    Keine grauen, verlorenen Tage mehr, um den Kater loszuwerden.

    Der kleine Teufel namens Alkohol wird bestimmt bald wieder auf meiner Schulter sitzen und mir versuchen ins Ohr zu flüstern, dass ein kleines Schlückchen doch nicht schadet. Ich werde stark sein und ihn dahin schicken, wo er hingehört. Er darf keine Macht mehr über mich haben. Das ist mein Leben und ich habe es verdient, gesund, glücklich und frei zu sein von dem Zwang, trinken zu müssen.

    Ich versuche alles, um den aktuellen Optimismus zu behalten. Es ist erst Tag 2 und es werden sicherlich auch schwere Tage kommen. Ich will nicht mehr schwach werden und nachgeben.

    Die Therapiesitzung war super.

    Hat so gut getan, das alles aussprechen zu können und zu dürfen (mit einigen Taschentüchern).

    Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Vor der Sitzung und danach. Ich fühle mich so erleichtert. Hab auch gleich Tipps für gewisse Situationen bekommen.

    Beim Hausarzt war ich auch. Tabletten meinte er, brauch ich erstmal nicht. Ich wirke sehr stabil auf ihn. Ich kann mich aber jederzeit melden wenn ich etwas brauche.

    Ich bin gerade glücklich, dass ich den 1. Schritt heute gemacht habe. Der Druck ist weg und ich konnte aussprechen, dass ich eine Alkoholikerin bin und darüber auch offen reden konnte.

    Vielen Dank.

    Die Schuldgefühle zerfressen mich heute wieder. Besoffen in sozialen Netzwerken rumpöbeln und Leute angreifen. Was auch noch alle lesen können! Was bin ich nur für ein Mensch? So will ich nicht sein.

    Habe mich bereits entschuldigt und werde das auch noch persönlich tun wenn es mir wieder gut geht. Die Leute müssen mich hassen!

    Dieser sch….. Alkohol. Aber mit den Konsequenzen muss ich jetzt klarkommen.

    Ich rufe heute noch an und mache einen Termin für morgen beim Hausarzt.

    Heute schaffe ich es nicht mehr, da ich einen Nottermin beim Psychologen habe.

    (Ich werde berichten). Ich muss da endlich hin. Viel zu lange habe ich gewartet.

    Es ist so vieles im Argen bei mir.

    Das muss ich aufarbeiten bevor es mich zerstört.

    Ich bin so froh, dieses Forum „heute“ gefunden zu haben. Das gibt mir noch mehr Hoffnung und hilft mir durch den Tag.

    Ich will diese finsteren Zeiten endlich hinter mir lassen. Ich kann und will so nicht mehr.

    Ich muss heut schon den ganzen Tag heulen. Endlich hat es klick gemacht und ich kann wieder weinen und die Gefühle rauslassen.

    Kein Davonlaufen mehr. Ich bleibe jetzt stehen, weine, lasse alles raus und stelle mich meinen Problemen und gehe sie an.

    Das hätte ich schon vor Jahren machen sollen ich dumme Nuss.

    Morgen mache ich einen Termin beim Hausarzt.

    Ich sollte vielleicht mal ein paar Tage nicht arbeiten.

    Ich kann langsam nicht mehr.

    Das mache ich.

    Ich möchte wieder frei und glücklich sein.

    Ohne Kater, Depressionen usw.

    Heute ist Tag 1. Darauf folgen hoffentlich ganz viele ohne den Teufel Alkohol.

    Es ist gut zu wissen, dass es eine Krankheit ist. Die kann man heilen und ich will und werde gesund werden. Psychisch und körperlich.

    Ja. Ich muss mir das eingestehen, dass ich Alkoholikerin bin. Das ist schrecklich.

    Ich bin ein guter Mensch. Der Teufel Alkohol macht mich aber zu einem Dämon.

    Ich konnte mich bisher nicht überwinden, das meinem Hausarzt zu sagen. Auch wegen dem Missbrauch wollte ich niemandem meine Grütze erzählen oder zur Last fallen.

    Die damit verbundenen Depressionen sind schwer auszuhalten. Die Gedanken sind oft sehr düster. Aber ich habe heute einen Termin bei einem Psychologen bekommen. Muss ich zwar selbst zahlen aber ich muss reden, reden, reden und mir Hilfe holen.

    Es wird höchste Zeit.

    Danke, dass ich hier erzählen darf und Antworten bekomme. Das tut richtig gut.

    Ich trinke eigentlich schon viele Jahre.

    Und auch nicht wenig. Wie mir aufgefallen ist. Mehrere Flaschen Wein oder Bier, jeden 2. oder 3. Tag, wenn der Kater wieder weg war. Immer abends alleine.

    Ich dachte ich hätte es während der 3 Monate geschafft. Ich hatte keinen Saufdruck und mir ging es richtig gut.

    Jetzt die bittere Erkenntnis, dass ich es nicht geschafft habe. Depressionen dazu.

    Ich schäme mich in Grund und Boden. Dann diese Lücken. Was hab ich wieder Böses wem und wo geschrieben am Abend.

    Kontrolliertes Trinken klappt halt nicht.

    Ich empfinde mich gerade wieder als Abschaum. Dieses Gefühl, dass es einen innerlich zerreißt. Grausam.

    Bei mir kommt auch Missbrauch in der Kindheit dazu. Und böse, manipulierende Ex-Partner. Ich bin nichts. Ich kann nichts usw. Ich bindest einigen Jahren alleine.

    Hey ihr Lieben,

    Mir geht es heute gar nicht gut.

    Ich habe gestern seit langer Zeit mal wieder zu viel getrunken. Ich hab es ja im Griff. Na klar. 3 Monate keinen Tropfen. Dann wieder mal ein Glas und gut war. Ich hab es ja im Griff. Und gestern wieder Absturz.

    Anscheinend habe ich in den sozialen Medien blöde Nachrichten hinterlassen. Ich lösche das dann immer. Weiß nichts mehr davon am nächsten Tag. Habe aber eine nette Mail bekommen. Ich schäme mich so. Ich fühle mich so schlecht und könnte im Erdboden versinken.

    Es kommen immer wieder schlechte Erinnerungen von früher hoch. Die spüle ich weg bis ich die Kontrolle verliere und lasse meinen Frust im Suff an Menschen aus, die nichts damit zu tun haben. Und weiß es tags darauf nicht mehr.

    Habe heute gleich einen Termin beim Psychologen bekommen.

    Ich will so nicht mehr sein.

    Ich kann so nicht mehr. Dieser ständige Kampf und die schlechten Gefühle.