Beiträge von Ellie

    Wenn Du so darüber nachdenkst, wie könnte denn die Unterstützung aussehen?

    Hast Du eine Vorstellung davon was Dir helfen könnte?

    Hallo Whitewolf,

    da ich mich momentan nicht dazu überwinden kann mit anderen Angehörigen oder Bekannten über das Thema zu sprechen denke ich es könnte guttun wenigstens mit jemandem darüber zu schreiben.

    Zudem hoffe ich durch die Erfahrungen und die Meinungen anderer der Lösung dieses Problems vielleicht ein Stück weit näher zu kommen. Da mein Partner und ich noch nicht sehr lange zusammen sind und ich selber weiß wie lange so ein Prozess der positiven Veränderung gehen kann, habe ich Hoffnung dass alles gut werden kann. Er zeigt Reue und hat selbst schon ein paar Schritte eingeleitet, um dem Ziel der Abstinenz näher zu kommen. Deswegen bin ich bereit ihm Zeit zu geben und ihn bei diesem Weg zu begleiten… auch wenn es nicht einfach werden wird.

    Vielen Dank für die schnelle Reaktion auf meine Nachricht!

    Ich selbst habe in meiner Vergangenheit schon einmal für längere Zeit mit dem trinken aufgehört. Leider führte dann ein plötzlicher Lebenswandel (die Trennung nach 6-jähriger Beziehung von meinem jetzigen Exfreund) dazu, dass ich erneut regelmäßig zur Flasche griff und viele Wochenenden damit verbrachte ausufernde Partys zu feiern.

    Ich selbst möchte behaupten nie körperlich abhängig gewesen zu sein, da meine Saufeskapaden nur episodenweise (hauptsächlich am Wochenende und im Urlaub, wenn sich die Möglichkeit ergab) erfolgten.

    Was mich beim ersten und auch beim jetzigen zweiten Mal dazu brauchte das Trinken zu beenden, war das schlechte Gewissen, welches mich nach dieser Nächten so quälte. Ich wurde im Rausch zu einer komplett anderen Person und riskierte damit stets mein gutes Verhältnis zu Partner und meiner Geliebten Familie. Trank ich eine Flasche Bier, legte sich eine Art von Schalter in meinem Kopf um und es war nur noch wichtig mehr zu trinken, entweder bis es nichts mehr gab oder manchmal sogar bis zum Verlust meines Bewusstseins.

    Kurzum, das schlechte Gewissen brachte mich dazu das trinken sein zu lassen.

    Auch in Gegenwart von Leuten die Alkohol trinken habe ich seither kein Problem damit nüchtern zu bleiben, mittlerweile jetzt seit einem Jahr. Zusätzlich kommt die Schwangerschaft und das ungeborene Baby, welches ich jetzt schon wahnsinnig liebe. Seitdem lässt das Thema Alkohol mich kalt.

    Mein Partner versucht seitdem (beteuert er nach jedem Ausrutscher) ebenfalls das trinken sein zu lassen. Doch leider beginnt bei ihm (wie bei mir damals) nach schon einem Bier der Kontrollverlust.

    Er spielt Fußball in einem Verein in welchem es üblich ist nach den Trainingseinheiten und nach den Spielen eins-zwei Bierchen zu trinken. Was das jedes Mal mit sich bringt ist nun offensichtlich…

    LG

    Hallo alle zusammen,

    aufgrund einer schon lange andauernden Geschichte mit dem Alkohol, sowohl als selbst Betroffene, als auch als Angehörige eines Süchtigen, habe ich mich nun entschieden nach einer Unterstützung in Form einer Selbsthilfegruppe zu suchen.

    Ich selbst habe, seit ich etwa 16 Jahre alt war, immer wieder regelmäßig Kontakt mit Alkohol gehabt, welcher nicht selten mit Auseinandersetzungen mit geliebten Menschen und sogar mit heftigen Abstürzen einherging.

    In einer aktiven Phase mit dem Alkohol habe ich meinen jetzigen Partner kennengelernt, mit welchem ich nun ein Kind erwarte.

    Ich selbst habe schon vor Beginn der (ungeplanten) Schwangerschaft mit dem trinken aufgehört und war und bin sehr glücklich mit der Entscheidung.

    Allerdings hat mein Partner mindestens ein Mal in der Woche alkoholbedingte Aussetzer, welche sehr belastend für mich/uns sind. Mittlerweile hat er aufgrund dieser Aussetzer zwei Jobs verloren, sodass wir die letzten vier Monate mit meinem Gehalt auskommen mussten. Ständig musste ich wichtige Termine verschieben, weil mein Partner aufgrund seiner nächtlichen Ausschweifungen nicht in der Lage war mich zu begleiten.

    Häufig kommt er dann so betrunken nach Hause, dass ich Angst habe ihn alleine zu lassen, weil ich befürchte er könnte an seinem eigenen Erbrochenen ersticken.

    Diese Eskapaden sind so belastend, vor allem jetzt in der Schwangerschaft, dass ich nun alleine keinen Rat mehr weiß. Deswegen hoffe ich hier eine Art von Unterstützung zu finden.

    Liebe Grüße