@ Hartmut,
sry, eigentlich wollte ich bei Bernie nichts mehr schreiben.... anyway
Vielleicht bin ich ja paranoid..
manchmal denke ich, hier schreiben zwei verschiedene Menschen... ganz im Ernst!
lg Mg
@ Hartmut,
sry, eigentlich wollte ich bei Bernie nichts mehr schreiben.... anyway
Vielleicht bin ich ja paranoid..
manchmal denke ich, hier schreiben zwei verschiedene Menschen... ganz im Ernst!
lg Mg
Hi Miteinander,
danke für eure Worte. Ich hab meinen Laden heute MIttag zu gemacht.
Ich dachte ich kippe jetzt gleich um. Ich denke ich habe durch den ganzen Stress mit dem Laden und meinem Mann in den 2 Jahren so an die 18 kilo verloren. Teilweise habe ich den ganzen Tag nichts gegessen und bin 10 Std ohne sitzen rumgerannt und am Wochenende hab ich dann versucht das Zuhause in den Griff zu bekommen und Ordnung zu schaffen und Dinge zu regeln. Klar hat mein Mann wenn er Bock hatte ab und an gekocht aber ich hatte einfach keinen Hunger mehr. Selbst in unserem letzten Urlaub musste ich mir das Essen reinwürgen. Mein Körper verliert im Moment enorm an Energie, ich bin heute Nacht aufgewacht und hatte so einen Hunger, das hatte ich schon sehr lange nicht mehr und hab mir 2 Brote gemacht. All die Schlafstörungen wegen dem Laden und den anderen Umständen.
Wenn ich in den Spiegel schaue könnte ich kotzen! Ringe unter den Augen, die Haut fahl, eingefallenes Gesicht... einfach schrecklich!
All das Kämpfen um Hilfe und Aufmerksamkeit und Liebe, meine Wutausbrüche, die Streitereien, sich hinterfragen ob ich noch richtig im Kopf bin,ob ich übertrieben reagiere ich komme mir missbraucht vor, ich hab mich selbst misbraucht , ich kann das gar nicht beschreiben. all das kämpfen, auch um den Laden fordert seinen Tribut.
Mit geht es richtig schlecht, körperlich und mental. Es kostet mich eine enorme Anstrengung meinen Job zu machen aber es ist nun mal meine Saison und ich muss die Kosten decken.
Dann heul ich , dann denk ich mit das kann doch alles nicht wirkich wahr sein. Dann sag ich mir gut, stell dir vor du wärst heute Abend Zuhause, was wäre dann. Dein Mann würde dir zwar Kissen und Decke ins Wohnzimmer legen, er würde dir auch eine Wärmflasche machen, um sich dann in der Küche bei Eishokey voll laufen zu lassen...
Es würde dich morgen früh zu Arbeit bringen danach ins Bett gehen, wieder bis Mittag pennen und er würde dir nicht helfen obwohl er weiß das du am Rand bist. Du bist ihm schlichtweg scheissegal!
Ich schau mir dann immer mental health videos an... auf tick tock....;-) das hilft mir immer runter zu kommen hier mal ein Text von einer Frau die über toxische Beziehungen spricht.
edit
lg Mg
Danke Standkind
Das habe ich jetzt gebraucht dicke Umarmung an dich.ich Pack jetzt meine Wut zusammen und putze meine Manufaktur
Schöne Tag wünsche ich dir
Guten Morgen,
ich wollte einmal ein kleines Update geben, bzw. schreiben tut mir ja gut!
Ich bin nun die zweite Nacht ausser Haus und habe eine Stinkwut im Bauch auf mich. Ich blöde Kuh hab ihm ja noch am Mittwoch morgen per App mitgeteil das ich nun bei meinen Eltern bin. Er weiß ganz genau das das für mich nicht unbedingt wunderbar ist. Meine Eltern sind ziemich alt und mein Vater Pflegebedürfig und zoffen dauernd, das ist für mich wirklich hefftig, wenn ich nach der Arbeit dort hin komme. Aber ich will ja nicht in Selbstmitleid verfallen...! Ich bin dankbar das ich erst einmal hier sein darf.
Gestern hatte er wohl angerufen, ich bin nicht dran gegangen und habe auch nicht zurück gerufen. Ich habe ihm auch geschrieben, das ich nicht möchte, das er im Geschäft auftaucht, das ist sicher nicht der Or, um irgendwelche Gespäch zu führen.
Ja die Erkenntniss kommt langsam in Dosen, was da eigentlich die letzten Jahre abgelaufen ist. Wie konnte ich nur soooo derart dumm sein!!!
Nein, mein Mann hat überhaupt kein Defizit! So wie er es schon die letzten Jahre durchzieht! Mittlerweile denke ich das er genau darauf zu gearbeitet hat, das ich endlich meine Koffer packe und gehe! Während ich in meiner Co-Anhängigkeit mich selbst vergessen habe mit all den Versuchen ihn zu retten, das bezieht sich nicht nur auf den Alk, hat er munter je nach Tagesverfassung sein Ding durch gezogen und ich blöde Kuh habe es nicht geblickt!!!
Ich habe mich behandeln lassen wie einen Fussabtreter, habe die Dinge für ihn geregelt auf die er keinen Bock hatte, habe ihn um Hilfe angefleht, bin immer kleiner geworden und er hat an mir gesaugt und ich haber das zugelassen! Nein das hat nicht nur mit dem Alk zu tun!
Währendessen hat er sich eingerichtet! Nun sitzt er zeckenfett in unserer Wohnung, pennt bis Mittags, danach widmet er sich seinem Hobby, hat sich seinen Traum von seiner Hobbywerkstatt erfüllt, seine Kumpels saufen ja alle selbst, also in bester Gesellschaft und am Abend nach seinem getanen Werk macht er sich dann sein Bier auf Zuhause...
Mehr braucht er nicht! und endlich, endlich bin ich weg! Der Faktor der ihn am meisten gestresst hat! Ich will gar nicht wissen, wie oft er sich gedacht hat, wann haut sie endlich ab.
Ich kann niemandem sagen wie wütend ich gerade auf mich selbst bin!, das ich das alles zugelassen habe. Ich weiß irgendwann wird sie vergehen die Wut....
Sorgen um ihm mache ich mir nicht, ihm gehts wunderbar!
wenn ich mir um jemanden Sorgen mache, dann ist es um mich selbst!
Ich vemisse ist unseren Hund, um den mach ich mir Sorgen, um den alten Jungen, weil ich weiß das er mich auch vermisst.
lg
Mg
Hallo Lausaufderleber,
ich habe nun Abstand, innerhalb der Wohung ist für mich keine Option mehr.
ich schaue mir mental health videos an... das hilft mir sehr gut und tut mir gut.
Ja es gab auch sehr gute Zeiten, wir waren ein richtig tollen Team! Er hat früher auch nicht so derart gesoffen. Das Team hat er verlassen als der Krebs kam. Das ist schon sehr, sehr heftig, das stellt sein ganzez Leben auf den Kopf nicht nur seines, sondern auch meines. Ich denke das Haupt Problem war, das er einfach nicht bereit war und ist sich Hilfe zu suchen. Im Endeffekt waren wir beide überfordert mit dieser Situation. Die Depressionen, die Panikattacken die Angst wenn wieder etwas kommt. Das ist sehr schwer zu bewältigen und ohne Hilfe von aussen passierte genaus das was passiert ist. Ich habe alles versucht aber du hast eben keine Chance, wenn der andere nicht will oder nicht kann. Ich bin nach wie vor der Meinung hätte mein Mann sich Hilfe gesucht bei einem Psychonkologen, würde es ihm Heute wesentlicher besser gehen. All die Medkamente gegen die Schmerzen nach der Op, zu aktzeptieren das man nicht mehr so kann wie man will, Chemo, Bestrahlung, Immuntherapie das macht ganz viel mit einem Menschen und dem Körper. und dann noch der Alkohol sein Freund und Helfer in der Not.
Das Ganze ist schon so Toxisch das wir beide so sehr leiden, das es jetzt Zeit wird für mich zu gehen eventuell geht es ihm nun auch besser.
Es ist ok für mich, wenn er diesen Weg gewählt hat, deswegen ist er kein schlechter Mensch, aber es ist sein Weg, nicht meiner.
Ich muss nun meinen Weg gehen , wohin er mich führt weiß ich nocht nicht, diesen Druck mache ich mir jetzt nicht mehr, ich denke zuerst muss man erkennen etwas sein zu lassen, bevor man weiter gehen kann.
lg
Mg
Liebe Cadda,
ich vestehe genau was du meinst, wie gesagt ich bin vorgestern wieder in die Falle getappt hab mich provozieren zu lassen. Mich hat das sehr geärgert , es ist nicht so einfach ein Verhalten( also meines) das man jahrelang hatte abzulegen, aber ich arbeite an mir.
das mit dem Laden steht, ein erster großer Schritt darauf arbeite ich zu, um den zweiten großen Schritt zu tun brauche ich nocht etwas Zeit und versuche mich mehr abzugrenzen innerhalb unserer Wohnung. Nein ich werde mir das nicht mehr antun. Mein Mann lebt in einer anderen Welt und darin darf er gerne weiter leben allerdings ohne mich.
Ich habe meinem Mann , ( das musste für mich sein) einen Brief geschrieben gestern und ihm meine Sichtweise der Dinge mitgeteilt. Ohne zu versuchen ihn zu bekehren.
Er gab mir in einigen Dingen recht. Auf die Frage wo er mir nicht zustimmt sagte er, das mit dem Manipulieren würde nicht stimmen und er sei kein Alkoholiker. Er trinke nun mal gerne Bier er würde ja keinen Schnaps etc. er hätte kein Händezittern am morgen etc das typische halt was der Alkoholiker so sagt ich spare mir jetzt die Auführungen.
Säuft also weiter... ich habe ihm gesagt, wenn er säuft bin ich für ihn tabu und werde keine gemeinsame Zeit mehr mit ihm in der Wohnung oder auserhalb verbringen, die ist ziemlich groß also machbar. Das Schlafzimmer gehört mir, wenn er säuft... da ich keine Lust mehr habe in Wohnzimmer zu schlafen und ich meinen Schlaf brauche. Ich habe ihm das sehr freudlich gesagt, mit der Bitte er möge das respektieren.
Ich habe gestern eine Tasche gepackt mit dem Nötigsten auch geschäftlich Unterlagen die ich kurzfristig benötige Laptop etc. die nehme ich heute mit ins Geschäft und mir zwei Notfallplätze besorgt, dort werde ich jetzt erst einmal unterkommen. Da ich sowieso den ganzen Tag im Geschäft bin und ziemlich viel arbeit habe, spielt es jetzt auch keine Rolle mehr wo ich schlafe. Ich verschaffe mir jetzt erst einmal Abstand und konzentriere mich auf das Wesenliche.
ich gebe mich nicht der Illusion hin, wenn ich ein paar Tage verschwinde, das mein Mann sich ändert, für mich geht es jetzt erst einmal darum zur Ruhe zu kommen und den Kopf frei zu kriegen, Energie zu sammeln für mich und Selbstfürsorge zu betreiben und meine weiteren Schritte zu planen.
Lg
Mg
Hi Miteinander,
ich habe heute meinen Entschluss mein Geschäft aufzugebn dingfest gemacht!
Ergo mit dem Vermieter, mit dem ich ja schon im Vorfeld abgeklärt habe, das ich aus dem Mietvertrag austeigen kann, kontaktiert und ihm gesagt das mein Entschluss nun Final fest steht. Die Kündigung werde ich ihm nach diesem We einwerfen , damit wir alle Plaungssicherheit haben. Es findet das wirklich sehr, sehr schade ist aber komplett bei mir.
Des Weiteren habe ich die potenziellen Nachmieter noch einmal angefragt ob sie noch Interesse haben und ich auf Ablöse verzichte, weil ich alles ausbauen und einlagern werde. Es geht jetzt eigentlich nur noch um einen geringen Betrag für etwas das sie sowieso benotigen und ich ihnen die Wahl gelassen habe, dies zu Übernehmen oder ich baue es eben auch ab. Sie sind nach wie vor Interessiert und wir machen nun einen Termin um alles zu besprechen. Der Druck, den ich mir selbst gemacht habe, ist weg für mich ein super Gefühl!
Mit meinem Mann läuft momentan alles seine gewohnten Gang, bis auf ein paar Steitigkeiten die ich sofort abblocke, also für ihn ganz harmonisch.
Er macht weiter wie bisher....und unterstützt mich in meiner Entscheidung den Laden aufzugeben. Ich habe wirklich das Gefühl das er, nachdem ich aufgehört habe zu versuchen ihn zu bekehren, er denkt, das alles wunderbar in Ordnung ist, sozusagen das ich nun aktzeptiere das er sich jeden Abend seine Bierchen reinzieht.
Für mich ist es natürlich nicht in Ordnung, ich lass es eben , meine Energie und meinen Fokus damit zu verschwenden, man könnte auch sagen, er ist heilfroh das da niemand mehr rummeckert und er in Ruhe weiter trinken kann und ich mich nun endlich mit seiner Trinkerei arrangiert habe.
Das habe ich gersten Abend geschrieben!
Jetzt ist es 6 Uhr und ich habe vielleicht 4 Std. geschlafen. Da mein Mann im Moment verstärkt ins Wohnzimmer kommt (normalerweise sitzt er ja in der Küche und trnkt.)und mir zeigen möchte das er auf mich eingeht und ich nicht immer alleine im Wohnzimmer sitzen muss, wie er sagt. Mir macht das mittlerwiele gar nichts mehr aus.
Leider ist er da schon ziemlich angetrunken und in letzter Zeit ist mir aufgefallen das er lallt. Ich habe keine Ahnung wie viel er trinkt ich kontrolliere das nicht mehr, aber es nervt mich ungemein.
Wie gesagt im Moment ist er gut drauf und ist verstärkt in seiner Schrauber Werkstatt, es gibt dann nichts anderes als seine Oldtimer. Ich motiviere ihn dahingehend, es ist besser als den ganzen Tag Zuhause rumzuhängen, ( eigentlich könnte er arbeiten gehen, dazu hat er aber keine Lust) fast geradezu manisch ist er dann, das sind dann Phasen, wo er über nichts anderes redet und hochmotiviert ist, allerdings nur für Dinge die ihm Spaß machen.
Er schmiedet Pläne, erzählt mir das er jetzt dann doch mal ein Rennen fahren wird (früher wollte er das ich sein Co Pilot bin) das mache ich natürlich nicht weil ich da Angst habe das weiß er . er erzähllt er mir dann, das ich aber da sein muss und ihn anfeuern wenn er das macht, was ich natürlich bejahe.
Also suchten wir nach einem Film, besser gesagt ich suche dann wie immer, weil er seit Jahren keine Lust hat sich mit der Fernbedienung auseinander zu setzen. Dann motzt er rum weil ich zu schnell scrolle und ich gebe ihm dann die Bedienung er soll einfach selbst schauen.
Das hört sich jetzt lapidar an, aber was dann folgt ist immer das selbe. Er sagt dann er hätte seine richttige Brille nicht auf und das er das nicht kann usw. usw. Ich habe es ihm schon tausend Mal erklärt aber er will es einfach nicht können. Ich sagte dann, dann hol doch deine Brille, freundlich weil ich keinen Zoff haben wollte. Das macht er dann oder auch nicht, wie gestern und tippt wahrlos auf der Bedieung rum und ist fast am ausflipppen. Meistens kannn ich das gut abfangen wir haben das Thema jedes Mal. seit Jahren!
Ergo schmeisst er mir die Bedieung hin und sagt, du weißt ganz genau das ich das kann, dann lassen wir das eben. Ich sagte dann ganz ruhig okay dann lassen wir das eben. Dann ging es los, ich würde das geniessen das er das nicht kann uws. usw. Ich sagte ihm, nein das tue ich nicht, ich bin nur der Meinung das du das sehr wohl kannst, du es einfach nicht willst. und dann bin ich wieder in die Falle getappt!
Ich habe das ziemllich schnell gemerkt,habe Stop gesagt, weil er weiter ausholen wollte und ihm gesagt das ich darüber nicht mehr diskutiere und schon gar nicht wenn er getrunken hat.
Er wurde dann noch wütender und ist dann aufgesrpungen,sagte zu mir, sag du nur noch mal das ich betrunken bin, hat mir die Decke vom Hund ins Gesicht geworfen und mir gesagt, ja geht nur nur schön weiter zu deinen Sitzungen und hat sich ins Schlafzimmer verzogen.
Mich hat das so derart getriggert das ich angefangen habe die Küche zu putzen. Ich habe das Gefühl ich sitze hier auf einem Pulverfass, ein falsches Wort, wenn er getrunken hat.... ich konnte die halbe Nacht nicht schlafen.
Heute morgen bin ich aufgewacht und mein erster Gedanke war, dein Mann ist krank! Ich dachte das er so motiviert ist, weil dieser Zoff oder auch die permanenten Versuche meinerseits weg sind ihn zu bekehren.
Dann schoss es mir in den Kopf, wir hatten diese Phasen ja schon öfter, entweder hängt er rum oder er ist hochmotiviert fast schon manisch.
Meine Starke Vermutung ist, das er gerade wieder am koksen ist. Unser Nachbar ist ja sein Schrauberfreund, kokst und säuft selbst und schafft das Zeug rann. Das ist wiklich wie Dr. Jakyll und Mr. Hyde. Das sind dann die Momente, die mich darin bestätigen das ich auf meinem Weg bin, auch wenn es mich unglaublich traurig macht!
Wenn ich ihm heute morgen begegne wird er wieder ganz normal sein. ....
lg MG
Liebe Cadda,
ich gebe dir vollkommen recht! Ich sitze ja im selben Boot!
Das war darauf bezogen würde ich noch in meiner Heimat wohnen.... wäre es leichter mich zu trennen... und nicht auf den Willen des Alkoholiker mit dem Trinken aufzuhören oder den Willen des Partner des Alkoholikers ihn dazu zu bringen mit dem trinken aufzuhören
ich habe mich da etwas ungeschickt ausgedrückt denke ich. Mein Gedankengang dahinter war , das Blumenwolke sich nicht damit blockiert, das ihre Heimat so weit weg ist um sich zu trennen.. verstehst du was ich meine.?
Ich denke das Ganze ist ein Prozess überhaupt zu erkennen, das einem über kurz oder lang diese Beziehung nicht das bringt was man sich für sich selbst wünscht.
Lg
Mg
Guten morgen Blumenwolke,
ich kenn das allzu gut mit den Stammtischen..... das ist ganz normal auf dem Dorf. In der Stadt wird genauso gesoffen....! Aber das ist ja jetzt nicht so wichtig.
Du schreibst du kommst ganz wonders her. Fühlst du dich da wohl ( lassen wir den Alkohol mal weg) wo du jetzt lebst?
Ich komme ursrpüngllich aus der Stadt und habe hier auf dem Land so meine Probleme.... ich bin eher der open minded Typ sag ich mal und in unserer Area spielen Tradtionen eine große Rolle und oft sind sie sehr festgefahren in ihrer Meinung etc.
Da gehörst du dann dazu wenn du mitsäufst.... meine Erfahrung!
Wenn ich noch in meiner alten Heimat leben würde, wäre eine Trennung viel einfacher zu händeln
mhhhhhhhhhh. es erwartet niemand hier das du dich trennst das vorab.... wenn.... wo ein Wille, da ein Weg ![]()
Hab einen schönen Tag
lg
Mg
Also jetzt mal im ernst Bernie,
du begrüßt jetzt also schon die Menschen im Vorstellungsbereich?
Das ist wirklich unglaublich und grenzüberschreitend.
Bei Nala ist ein schutzbedürftiges Kind mit in der Situation, bei mir nicht. Hätte ich ein Kind, wäre ich mit ihm/ihr schon lange über alle Berge, weg aus dem Alkoholiker-Haushalt.
Da spielt gerade jemand den Moralapostel...... !
Bernie kümmere dich um dein Pferd.........solche Aussagen finde ich absolut kontraproduktiv
Lg Mg
Hallo Blumenwolke,
ich habe mir gerade deinen Blog duchgelesen. Ich komme auch aus Bayern... insofern kenn ich den Spruch sehr gut von wegen Flüssignahrung und so.
Wenn ich schon alleine an das Oktoberfest denke, mit der Kotzwiese..... grrrrrrrrr nee da war ich noch nie und es treibt mich da auch nicht hin zum größten Massenbesäufniss der Welt.
Mittlerwiele denke ich mir oft, die halbe Welt säuft und es wird gesellschaftlich aktzeptiert. Für einen trockenen Alkkoholiker muss das der Horror sein, du bekommst ihn überall, jederzeit wirst du damit konfrontiert. Da ziehe ich wirklich meinen Hut, wenn man es schafft diesen Versuchungen zu wiederstehen.
Ich kenne das von meinem Mann auch und seinen Kumpels... da findet teilweise schon ein Wettkampf statt und Schulterklopfen wie viel Bier etc,man sich am Vorabend so reingezogen hat oder es kommen so Sprüche heute geh ich einen saufen, meiner Frau wird das nicht passen, ist mir aber egal ich geb mir so richtig die Kante. Mein Mann findet das dann immer lustig und meint XY geht heute saufen, mit Ansage! Ich denk mir dann nur, wunderbar seine Frau wird sich freuen.
Ich finde das wirklich fruchtbar und meide diese Freunde, ehrlich gesagt kann ich dann auch die Sprüche nicht mehr hören...ich sag dann zu meinem Mann wenn er fragt, kommst du mit ich will nicht alleine gehen, nee geh du mal schön alleine, das Programm ziehe ich mir nicht mehr rein.
Ich finde es klasse, das du dir ein Zimmer genommen hast!
Somit hast du schon einmal eine deine Grenze gesetzt, allerdings würde ich jetzt nicht erwarten das er die Rechnung für das Zimmer übernimmt.... stell dir vor er sagt zu dir, hör mal das war doch deine Entscheidung das du dir ein Hotel genommen hast, was tust du dann? Dich weiter ärgern... !
Das Problem ist das es ja nicht nur den Alkoholiker gibt, sondern auch den Mann der dich auf Händen trägt. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, das nach solch einer Aktion wie gestern, das Ganze wahrscheinlich verharmlost wird. Mein Mann hat sich zwar noch nie ins Bett übergeben aber ich kann mir lebhaft vorstellen, wenn mein Mann mir so eine Geschichter erzählen, von einem Freund wie er sich dann ammüsieren würde. Ich würde dann nachfragen und was ist dann passiert... er würde sagen die Frau hat sich ein Hotelzimemr genommen und nach zwei Tagen hatte sie sich ausgesponnen.
Dein Mann wird vielleicht nicht mehr ins Bett kotzen, aber ich denke nicht das ihn das vom trinken abhalten wird. Du wirst also jetzt in Zukunft noch mehr in hab acht sein.
Du schreibst es ist in den letzten 2 Monaten nicht erwähnenswertes passiert, hat dein Mann in der Zeit getrunken?
Der Samen ist gepflanzt und nun musst du dir gut überlegen ob du weiterhin die Erde sein willst.
lg
Mg
Hi noch mal grins
Ich hatte ja ganz am Anfang geschrieben das ich ja Probleme hatte mit meiner Nachbarin die mich nicht mehr grüßst etc. Das hat mich ja immer so derart angetriggert...
Bis ich begriffen habe, was da abläuft.
Ich war gerade mit unserem Hund eine Runde und da kam sie mir entgegen.
Mein erster Gedanke war, Flucht.... Kopf senken und weiter gehen.
Dann dachte ich mir, nö das machst du jetzt nicht! Du lässt mal schon deinen Kopf so wie er ist ;-)Ich bin ganz normal weiter gelaufen und habe ihr ins Gesicht geschaut, gegrüßt habe ich sie nicht.
Was dann innerhalb dem Bruchteil einer Sekunde passiert ist, fand ich faszinierend. Ihr Gesicht hat sich auf einmal verändert, der Mund wurde zu einem Strich, ich konnte ihre negativen Energien förmlich spüren.
Als sie vorbei war, dachte ich mir WOW, das Blatt hat sich gewendet. Die negativen Energien sind wieder da wo sie hingehören.
Hat gut getan!!
Lg
Mg
Hallo Nala,
mal ene ganz andere Frage
. ich habe mir die letzten Tage so oft vorgenommen anzurufen und es nicht getan.
Meine Frage an Dich---- was hast du zu verlieren wenn du dort anrufst?
Hallo Bernie,
ich hatte deinen Post heute morgen gelesen und war kurz davor zu anworten... ich dachte mir so... er kapiert es einfach nicht
habe mich dann aber auf meinen eingenen Post konzentriert.
Ich versuche es einmal anders. lassen wir jetzt mal all die Versuche deine Frau dazu zu bewegen mit dem trinken aufzuhören weg und das ganze drum herum.
Ein Indianisches Sprichtwort sagt:
Wenn du auf einem toten Pferd sitzt, steig ab!
Jetzt stell dir vor ( im übertragenen Sinn) deine Frau ist das tote Pferd
Du hast nun die Wahl, du lässt das Pferd in Liebe gehen, bedankst dich bei ihm für die wunderschöne tolle Zeit und betrauerst es.
oder
du fängst an an ihm rumzurütteln, schlägst auf es ein, versuchst ihm essen zu geben, wirfst ihm vor das es dich alleine gelassen hat, du versuchst es Stunden, Tage Wochenlang wieder zu beleben du bist total verzwiefelt weil das Pferd tot ist, es kann dich einfach nicht mehr von a nach b tragen. Dabei bin ich mir sicher, das das Pferd dich viel lieber von a nach b tragen würde, aber es ist nun mal tot.
Was du tust, du versuchst weiter zu laufen und ziehst das tote Pferd inkl. Sattel und Zaumzeug hinter dir her, du kannst es einfach nicht loslassen. ..Das kostest dich eine Menge Energie du wirst immer schwächer und schwächer. Irgendwann ist deine Kraft zu Ende.
Ich denke dein Problem ist es, das du immer nur vor Augen hast das du dich nun trennen musst. das erwartet niemand von dir! Die Zukunft wird dir zeigen, welcher Weg der Richtig für dich ist.
Vielelicht wirfst du erst mal den Sattel und das Zaumzeug weg, dann wird das Pferd schon etwas leichter das du hinter dir her ziehst....
lg
Mg
Hi Lila,
danke für deine Worte, Mir liegt es wirkich fern meinen Mann zu degradieren!
Glaub mir, mir blutet mein Herz, das ich diese Schritte gehen muss, manchmal muss man auch, gerade weil man jemanden liebt loslassen. Ich würde ein Himmelreich geben, ihm helfen zu können, aber ich kann es nicht und das wird mir von Tag zu Tag bewuster.
Wir pflegen im Moment einen respektvollen Umgang, umarmen uns auch und lachen auch gemeinsam. Das sind die guten Momente, ich weiß aber, das heute Abend wieder das andere Gesicht in der Küche sitzt und ich habe auch einen enormen Bammel vor seiner nächsten Untersuchung, ob da wieder was gewachsen ist. das macht es für mich noch schwerer mein Ding duch zu ziehen, deswegen auch die Krebsberatung für Anghörige.
Wie gesagt es war eine sehr schlimme Erfahrung für mich aber im Nachgang war sie nicht umsonst!
Ich habe das Ganze für mich gut verarbeitet, mir hat auch das Gespräch mit der Klinik Leitung danach sehr geholfen. Ich denke die Menschen die da arbeiten haben wirklich einen heftigen Job und wie wir alle wissen sind sie chronisch unter besetzt.
Als ich dort war habe ich viele Gespräche mit den Menschen die dort auf Akut Entzug waren gesprochen habe, es hat mich interressiert, was passiert wenn sie entgiftet haben, wie der Weg dann danach ist auch ihre Geschichten und sie hatten kein Problem darüber zu reden.
Was mich wirklich erschreckt hat war, das es fast nur junge Leute waren, das hätten alles meine eigenen Kinder sein können. Teilweise waren sie schon zum 2 oder 3. Mal dort.
Sie haben mir viel erzählt wie sie in die Sucht gerutscht sind und sehr oft lagen die Probleme im Elternhaus, das da jemand getrunken hat oder körperlicher Missbrauch vorlag.
Das war wie eine kleine Gemeinschaft und die Patienten haben sich gegenseitig gestützt oder versucht es zu tun. Sich Mut gemacht, keiner von diesen jungen Menschen war gerne dort, aber sie versuchen ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.
lg
Mg
Danke Linde,
ich bin ja noch keine 4 Wochen hier im Forum....
sobald die Zeit um ist, bewerbe ich mich dann.
lg
Mg
Hallo Hera,
verstehe! I
Du würdest nicht wollen, so etwas von deinem Mann geschrieben im Netz zu lesen, hätte er sich hier angemeldet.
Das kann ich sehr gut verstehen gleichzeitig gebe ich sehr viel privates von mir selbst preis. Sollte er sich hier jemals anmelden weiß er natürlich sofort das ich das bin. Er weiß auch das ich in einem Forum bin und mir da Hilfe suche. Ich gehe offen damit um.
Ich habe mir auch übelegt das es nun für mich an der Zeit ist in das geschlossene Forum zu wechseln, da es enige Dinge gibt die ich hier nicht öffentlich schreiben möchte und da geht es um mich, was ich als nächstes tun werde usw.
lg
Mg
Hallo Hera,
ich denke da hast du etwas komplett falsch verstanden, eventuell triggert dich mein Beitrag...
Wenn du meinen Beitrag genau liest wirst du lesen, das ich ganz klar schreibe selbst Schuld! Die Konzequenzen habe ich selbst zu tragen und dafür mache ich niemanden verantwortlich ausser mich selbst und ich bin heilfroh das niemand anderes zu schaden gekommen ist!
Mein Sohn hat später einmal zu mir gesagt: du weiß aber schon das dein Mann dich hätte aufhalten können, er fand das ziemich schäbig von ihm Ich habe ihm gesag, schau ich habe mich alkoholisiert ans Steuer gesetzt, es war meine Entscheidung nicht seine und nun habe ich die Konzequenzen zu tragen.
Nein er hat mich nicht zum trinken gebracht, diese Entscheidung habe ich selbst getroffen, das steht auch deutlich in meinem letzten Beitrag. Ich habe den Alkohol benutzt an diesem Abend um Druck abzubauen . Ich wusste auch, das war schon Lange vor dem besagten Abend, wenn ich eben nicht mehr am Abend mit meinem Mann zusammen sitze und ein Gläschen Wein trinke, das es massive Probleme geben wird. Ich war bereit etwas zu verändern, er nicht und er ist nach wie vor nicht bereit dazu.
Das war dann der Zeitpunkt, wo ich massiv angefangen habe zu versuchen ihn davon abzhalten. Das tue ich jetzt nicht mehr und das ist gut für mich.
Ja Alkohol ekelt mich an. nicht die Menschen die ihn trinken, sondern mir wird einfach schlecht wenn ich ihn rieche.
Meinen Beitrag habe ich exra so geschrieben, ( ich finde ihn nicht agressiv, für mich sind es die Fakten), um aufzuzeigen was alles passieren kann mit einem wenn man in so einer Co-Abhängigkeit steckt in diese ich mich freiwilllig begeben habe und aus der ich mich jetzt freiwillig lösen möchte.
Genauso wie sich der Alkoholiker selbst Hilfe suchen muss, genauso muss es auch der Co-Abhängige tun.
Schuldzuweisungen helfen niemandem, da hast du recht.
Ab und an begibt man sich natürlich in die Opferrolle als Co Abhängiger solche Verhaltensmuster abzulegen ist eine menge Arbeit an sich selbst. Ich denke umso mehr und öfter man es schafft sich von dieser Opferrolle zu befreien und sich bewusst macht, wenn man gerade dabei ist in sie zu verfallen, umso klarer wird man und versteht das man den anderen eben nicht ändern kann und auch nicht die Verantwortung für den Alkoholiker übernehmen muss, genauso wenig wie der Alkoholiker die Verantwortung für den Co Abhängigen übernehmen muss.
Vielleicht hilft es ja anderen zu lesen welche Eigendynamik das Ganze annehmen kann und welche Konzequenzen daraus folgen, wenn man sich eben keine Hilfe sucht, so wie ich es lange, lange Zeit nicht getan habe.
Ich bin auf meinem Weg und positiv gestimmt
lg
Mg
Guten Morgen,
ich danke euch für eure Worte das motiviert mich!
Für mich liegen die Dinge ganz klar vor mir, was zu Folge hat da jetzt ganz andere Sachen in meinem Kopf rotieren....
Vorab möchte ich sagen, das mein Mann ein ganz lieber Mensch ist, ich denke, das ist ja auch ein Problem unter vielen anderen, das wir Co´s so lange brauchen und Hoffnung haben das sich etwas verändert, das habe ich hier schon oft gelesen.
Neben dem Alkoholiker gibt es auch noch den anderen Menschen, der in den wir uns verliebt haben oder sagen wir auch in die Vorstellung in die wir uns verliebt haben. Viele von uns sehen das Potenzial ihres Parntners und können nicht verstehen warum dieser das alles mit der Sauferei wegwirft.
Wir sind wirklich bereit uns selbst damit zu zerstören, nicht nur das, auch unser gesamtes Umfeld leidet darunter.
Ich denke ganz Typisch ist auch der soziale Rückzugs des Co´s, sei es weil er den Konsum seines Partners deckelt, sei es weil ihm irgndwann die Kraft fehlt oder auch weil andere sich zurück ziehen, weil sie sich dieses Drama, das so offensichtlich ist, einfach nicht mehr anschauen können. Für Aussenstehende ist es oft absolut nicht nachvollziehbar, warum sich der Co nicht endlich trennt Da bleibt ganz, ganz viel auf der Strecke.
Oft passiert es auch das der Alkoholiker wenn er nicht gerade so offensichtlich säuft, das es das Umfeld mitbekommt- es schafft den Co bei anderen schlecht darzustellen. Der Co ist ja derjenige, der wütend ist, der nicht normal ist usw. usw. da der Co ja selbst gefangen ist in seiner Abhängikeit aus welchen Gründen auch immer, hat das nun weitere fatale Folgen. Die Aussenwelt zeit mit dem Finger auf ihn, wenn er mal wieder einen Wutausbruch hat und der Co wird noch kleiner.
Während der Alkoholiker weiterhin sein eigenes Programm duchzieht und sich darin bestätigt fühlt auch durch andere, die ja meinstens schweigen ( oft in der Familie) verliert der Co immer mehr an Energie und Selbswert und es wird immer schwieriger aus dem ganzen Kreislauf auszusteigen. Bis irgendwann der komplette Zusammenbruch kommt.
Ich möchte euch einmal schreiben, welche Auswirkungen solch eine Co Abhängigkeit haben kann abgesehen von den körperlichen Beschwerden, wie Schlaflosigkeit, Depressionen, selbst anfangen zu trinken, Schmerzen im Körper usw.
Bei mir war es ja so das ich wie ganz am Anfang geschrieben habe, ja auch ab und an mitgetrunken habe. Ich denke das kommt ganz oft vor, da mal ein Gläschen, da mal ein Party usw. Dazu kommt vielleicht noch der Druck bei der Arbeit, Corona was weiß ich. Ich bin dann irgendwann ausgestiegen und das war gut so, ich habe keinen Drang Alkohol zu trinken, es ekelt mich geradezu davor, gerade jetzt wo ich sehe was da bei meinem Mann passiert.
Vor ein paar Monaten, ich stand mal wieder extrem unter Druck wegen meinem Geschäft, war in der Endlosschleife gefangen, meinem Mann helfen zu wollen oder ihn dazu zu bewegen meine Bedrüfnisse (die jeder in einer Beziehung hat ) zu erfüllen.
Wie immer hat er mich abfahren lassen, es interessierte ihn schlichtweg nicht. Ich war so verzweifelt, lechtzend nach einer Umarmung, danach das er mich auffängt, das er mir liebe schenkt das ich an diesem Abend eine Flasche Prosecco aufgemacht habe. Ich habe dann tatsächlich ein Messer genommen und angefangen an mir rumzuschneiden ,so verzweifelt war ich. Ich wollte mich nicht umbringen aber es war ein Aufschrei, wie ein kleines Kind das Aufmerksamkeit sucht und nicht bekommt.
Dazu habe ich mir dann noch ein paar Baldiraintabletten eingeworfen, was natürlich fatal war.
Mein Mann hat versucht das Messer wegzunehmen, ich habe ihn NICHT damit angeriffen sondern mir selbst weh getan. Ich habe dann zu ihm gesagt, ich möchte das du jetzt den Notarzt rufst, ich brauche Hilfe.
Sein Aussage war, du weißt aber schon das du dann in der Klapse landest.... das war mir egal ich habe ihn angeschrien, das ich jetzt sofort Hilfe brauche für mich, ich wollte nur noch weg da.
Ich hatte einen totalen Nervenzusammenbruch und war ziemlich betrunken. Also kam der Krankenwagen und hat mich zum Nähen gebracht, es war eine kleine Wunde nichts schlimmes ich sagte dem Arzt das ich psychologische Hilfe brauch dringend... und er meldete mich in der Psycho Klinik bei uns an, sie haben mich dann hochgefahren.
Mein Mann war zu dieser Zeit auch alkoholisiert, ist mit dem Auto hinterher gefahren und war gaaaanz besorgt.
Oben in der Pychatrie angekommen, empfing mich ein Arzt, der sich mit mir ins Foyer setzte und mir mir geredet hat, nach ich habe ihm meine Situation erklärt das ich HIlfe brauche etc. nach 5 Minuten meinte er , also er hätte jetzt gar keine Zeit für sowas und noch andere Patienten auf Station, mein Mann stand ja vor der Türe und meinte er schickt mich jetzt wieder nach Hause ( ihr Mann ist ja da) mit den Worten ich solle mir mit meinem Mann einen schönen Abend machen.
Ich war geschockt, unfassbar für mich! Ich war bereit mir Hilfe zu suchen, ich brauchte Hilfe und sie wurde mir verwehrt!
Mein Mann hat mich dann mit nach Hause genommen und der Zoff ging Zuhause weiter, ich war ausser mir.
Dann habe ich den größten Fehler meines Lebens gemacht. Ich bin ins Auto gestiegen und in meinen Laden gefahren, Mein Mann hat mich nicht aufgehalten, warum auch ist ja mein Problem. Dort habe ich dann noch ein Gläschen getrunken war total am Ende, habe mir in die Hosen gepinkelt und bin vollkkommen ausgerastet.
In Unterhosen mit und Mantel habe ich mich dann nach zwei Stunden wieder ins Auto gesetz und bin nach Hause gefahren. Mein Mann lag zu dieser Zeit ganz freidlich im Bett. Es swar ihm egal ws mit mir ist. Wie es das Schicksal wollte hat mich die Polizei erwischt und mich ins Krankhaus geschleppt, wo ich Stunden zuvor war, zum Alkoholtest. Ich war ausser Rand und Band und wollte ihn verweigern.
Es gab da auch niemanden der mich irgendwie runtergeholt hat, im Gegenteil ich wurde beschimpft und was weiß ich noch.
Fur die Beamten war ich irgendeine Besoffene die Auto gefahren ist, Ist ja auch Verständlich, sie machen ja nur ihren Job. Das mein Führerschein nun weg ist könnt ihr euch ja denken, Was mich für eine Strafe erwartet weiß ich nicht aber die MPU ist wohl sicher ich habe mich schon von einem Anwalt beraten lassen. Selber Schuld kann ich da nur sagen!!!
Sie haben dann meinen Mann aus dem Bett geklingelt der kam dann auch in die Klinik. Die Polizisten haben sich dann draussen beraten, weil der Arzt sie aus dem Behandlungszimmer geworfen hat, damit endlich Ruhe einkehrt und er den Test machen kann.
Sie haben beschlossen mich wieder in die Psychatrie zu fahren ( sie wusste ja nicht das ich das schon vor ein paar Stunden war) das wollte ich auf keinen Fall, nach dem was vorher da abgelaufen ist und habe mich geweigert. Sie haben mich daraufhin ins Auto gepackt zu dritt und mich dahin gefahren, da ich nicht einsichtig war haben sie mir Handschellen angelegt... der gleiche Arzt der mich vorher weggeschickt hat war auch da...
Was dann apssiert ist war so unglaublich.. ich bin dann mit reingelaufen, gebückt mit Handschellen und war ganz ruhig. Ich meine das war für mich so derart ernidrigend. Dort stand schon ein Bett bereit und sie meinten ich solle mich da hinlegen. Es standen sicher so an die 8 Menschen um mich rum. Also habe ich mich hingelegt, freiwillig ich habe mich nicht gewert, ich war wirklich bedient!! Das könnt ihr mir glauben.
Und dann haben sie mich Fixiert, 2 Stunden lang, an Armen, Beinen und Bauch eine fünf Punkt Fxierung wie man so schön sagt, ich habe auch das stillschweigend über mich ergehen bin aber lassen.währenddessen hat dieser Arzt mich beschimpft und das mein Mann einem ja leid tun könne usw.
Ich lag also angeschnallt auf diesem Bett und habe die Welt nicht mehr verstanden. Irgenwann bin ich dann ausgerastet und habe rumgebrüllt Eutanasie, hier wird verfahren wie im dritten Reich ( dafür war die Klinik früher bekannt) usw.
Sie haben mich in einen Gang geschoben und liegen lassen, wie ein Stück Dreck!! In deser ganzen Zeit gab es niemanden vorm Personal der sich um mich gekümmert hat.Irgendwann am späten vormittag haben sie mich in die Visite geholt, da saßen dann 8 wildfremde Menschen vor mir und der Oberarzt wollte das ich mich Nackt mache so nenn ich das , also schildere war mein Problem wäre.
Ich war da schon wieder ziemlich nüchtern und sagte ihm das ich das sicher nicht vor 8 wildfremden Menschen tun werde ich kam mir vor wie vor einem Tribunal, Daraufhin brüllte er mich an nd meinte wenn ich nicht kooperativ wäre, würde er darüber nachdenken mich länger hier einzuweisen. Ich sagte dann ganz ruhig zu ihm, das ich mir verbitte, das er in so einem Ton mit mir redet.
Sie haben mich dann in ein Einzelzimmer auf der Suchtabteilung verlegt, ich fand mich mach meiner eigenen Odysee in einer Abteiliung wieder, mit Junkies, Alkoholikern etc.
Psychologische Betreung kam keine , irgendwann auf mein Nachfragen kam eine Frau von der Sozialberatung und hat mir ein paar Zettel in die Hand gedrückt wo ich HIlfe bekomme. Da ich nach 24 Uhr eingeliefert wurde musst ich länger dort bleiben ergo sie dürfen einen 24 Stunden dort einweisen. Ich musste also noch dort eine Nacht verbringen.
Mein Sohn war informiert und ist sofort gekommen, mein Mann hat mir frische Klamotten gebracht . Ich wurde noch von einem Pfleger verabschiedet mit den Worten, also sie haben ja wirklich einen ganz lieben Mann! Zuhause angekommen, hat mein Mann sich gleich mal erstes Bier augemacht und tat sichtlich besorgt.... ich bin dann erst einmal mit zu meinem Sohn für ein paar Tage.
Natürlich haben das auch die Nachbarn mitbekommen, ich habe mich in Grund und Boden geschämt und mich bei meinem Kind, meiner Mutter und meinem Mann entschuldigt. Was wirkich bemerkenswert war war das mein Mann das Ganze ganz schnell abgetan hat und zur Tagesordnung übergegangen ist Meine Mutter wie auch mein Sohn haben mich richtig aufgefangen und mir gesagt das ich mir bloß keine Selbstvorwürfe machen soll, sie wundern sich schon die ganze Zeit das ich nicht schon vorher ausgeflippt bin.
Sie sagen mir auch schon sehr lange das ich da weg muss.
Ja und da hat es Klick gemacht bei mir. Abgesehen davon habe ich einen Brief an die Klinikleitung geschrieben und mich beschwert.
Sie haben mich sofort eingeladen zu einem Gespräch und sie haben mir gesagt, das da wohl einiges schief gelaufen ist und der Arzt nur leihweise dort war. Bringt mir im Nachhinein auch nichts.
Sie haben mir angeboten das ich dort in die Tagesklinik kann, sofort jederzeit. Das konnte ich aus beruflichen Gründen nicht und wenn dann möchte ich komplett in eine Psychosomatische Klinik, jeden Abend nach Hause kommen und meinen trinkenden Mann sehen ... nein, wenn dann brauche ich kompletten Abstand.
Seit dem sehe ich die Dinge klarer, was hier abläuft und habe es eingestellt meinen Mann bekehren zu wollen. Ich habe angefangen im Netz zu recherchieren und mir ist immer bewusster geworden, das ich Hilfe brauche und zwar schleunigst und das ich so nicht mehr weiter leben will.
Mein Mann macht weiter wie bisher, es ist nicht mehr mein Auftrag.
Was ich euch Co`s damit sagen will mit meiner Schock Geschichte, egal was mit euch passiert, euer Alkoholiker Partner wird sich nicht ändern. Vergesst es !!!
Bewegt euren Hintern,holt euch Hilfe von aussen, ansonsten werdet ihr leiden für den Rest eures Lebens!
lg
Mg