Beiträge von Loka

    Liebe Aurora,

    danke für deine Denkanstöße .

    Ich versuche , die Sucht besser zu verstehen .

    Ja, es passiert im Gehirn, aber auch ein Süchtiger müsste mit einem starken Willen sein Gehirn so verändern können, das der Suchtgedanke in Gehirnareale verdrängt wird, wo diese Suchtgedanken keinen Schaden anrichten.

    Das ist wohl der Knackpunkt.

    Wie kann ich einem Süchtigen auf dem Weg geben, das er es ganz alleine in der Hand hat, seine Sucht zu besiegen?

    Liebe Grüße Loka

    Hallo Morgenrot,

    Ja, du hast recht, ich bin sehr verzweifelt.

    Ich kann nur nicht verstehen, wie ein geliebter Mensch, der aus meiner Sicht alles hat, alles immer wieder auf‘s Spiel setzt. Er hat einen guten Job, ist seit 40 Jahren im Bettieb, hat ein intaktes soziales Netz, keine Geldsorgen und trotzdem scheint es etwas zu geben, dass ihn zum Trinken treibt.

    In nüchterner Zeit sagt er, er will noch viel Erleben, Reisen, fremde Länder erkunden, wenn er so weiterlebt, wird er körperlich dazu nicht mehr in der Lage sein.

    Er war auch mal bei einer Selbsthilfegruppe, die war insofern kontraproduktiv , weil es ihn runterzog, wenn jemand aus der Gruppe seine einjährige Trockenheit feiern durfte.

    Es motivierte ihn nicht, sondern endete regelmäßig mit einem Rückschlag .

    Zur Zeit ist es so, wenn ich etwas alleine unternehme dann ist er zu 95% aller Fälle betrunken, wenn ich nach Hause komme. Da fällt es mir noch schwerer meinem Hobby: Theater spielen nach zu gehen.


    Trennen kann ich mich nicht, dafür ist die Liebe zu ihm einfach ( noch) zu groß.

    Und: Ich hoffe halt immer noch, das er die Kurve bekommen möge.

    Hallo Twizzler,

    länger als ein Jahr hat er es nie geschafft, trocken zu bleiben, dabei trinkt er dann tatsächlich nur einen Tag und dann geht es wieder.

    Er trinkt heimlich für sich alleine, es gibt sogar viele Personen im Bekanntenkreis, die gar nicht wissen, das er Alkoholiker ist.

    Ich kann dabei nur zu sehen, es ist aber so bitter.

    Nach den Aussagen meines Mannes möchte er nicht trinken, Hilfe sucht er sich nicht.

    Moin,

    mein Mann war ein trockener Alkoholiker, verfällt aber momentan wieder dem Bier, im August hatte er schon mal so eine Phase, es endete damit, dass er jeden Tag betrunken war.

    Teilweise kam er auch gar nicht nach Hause, wo er schlief? Wahrscheinlich in seinem Auto.

    Nun waren wir im Jahresurlaub, da war er trocken, wir sind seit 4 Wochen zu Hause, nun fängt die Trinkerei wieder an, erst nur einmal die Woche, dann alle 3 Tage, jetzt schon alle zwei..

    Manchmal wünsche ich mir, dass er sich einfach totsäuft.
    Im Urlaub war alles traumhaft schön , zu Hause auch, dann fängt er an unterwegs zu trinken.

    So , das musste ich mal loswerden, vielen Dank für‘s Lesen.

    VG Loka