Hallo Foxi,
muss oft an dich denken und getraue mir eigentlich nicht zu schreiben da ich dann oft das gefühl habe Ratschläge zu schreiben.
Zuerst ja ich habe mich selbst getroffen gefühlt als du geschrieben hast wegen dem testament und dass dein Sohn die Sorge für euch und deinen anderen Sohn übernehmen sollte. Ich wurde so aufgezogen und mir wurde mit psychischem und körperlichem Missbrauch die Fürsorge für meinen jüngeren in der Kindheit kränklichem Bruder übertragen. Mein Vater starb dann als ich 14 war und ich übernahm dann auch Fürsorge für meine Mutter die im hohen Alter auch Demenz hatte.
Hast du dich schon mit anderen Eltern ausgetauscht ? Mir sind hier mehrere familien bekannt mit Down Syndrom Kindern und jede versucht verschiedene Modelle.
Auch ich habe Erfahrung was es heißt Kinder loszulassen vor allem Enkelkinder. Vor ein paar Jahren war es besonders schlimm eine Enkeltochter los zu lassen. Die Umstände kann ich jetzt nicht schreiben aber es ging über ca. 2 Jahre mit extremen Vorkomnissen. In einer Reha versuchte ich zu Ruhe zu kommen oder Hilfe zu finden. Geholfen hat mir dann der Hilfesatz aus unserer Gruppe " Loslassen Gott Überlassen ". Obwohl ich gläubige Christin bin war das nicht einfach und muss öfters geübt werden. Es hilft mir wirklich die Verantwortung abgeben.
Dieses Jahr im Sommer musste ich das wieder extrem üben. Durch wegnahme Pflegeenkel bei einem meiner Kinder brach auch die Welt meines Sohnes zusammen . Ich verstand die Willkür der Welt nicht mehr und ich musste erneut üben los zulassen. Die Angst um meinen Sohn war vor allem nachts grenzenlos.
Foxi ich wünsche dir heute gute 24 Stunden.
Mariexy