Beiträge von Mariexy

    Hallo abc,

    Ich bin Oma ,arbeite selbst an meiner CO- Abhängikeit seit ca. 10 Jahren, lebe mit meinem Mann zusammen . Wir haben mehr oder weniger eine Wohngemeinschaft. Die ältesten Enkel sind 15 und die jüngste wurde jetzt 6. Habe 8 Enkel, einer Wohnt mit seinem Vater bei uns seit ca. 3 Jahren. Dieser Enkel ist es gewohnt viel selbstständig zu sein und wohnt oft bei seinen frühren und noch jetztigen Freunden allerdings bekommt er immer wieder nachts bestimmt was mit wenn mein Mann betrunken ist. Als er noch klein war habe ich ihn bei mir Zuhause betreut mein Mann war meißtens nie Zuhause und spätnachmittags wurde er wider abgeholt. Drei Enkel habe ich die sehen wir meißtens nur wenn sie geburtstag haben oder wir eine Feier haben , sie lieben ihren Opa aber ich passe alleine auf sie auf wenn zum beispiel Elternabend oder so ist. In letzter zeit blieb es aber nicht aus dass mein Mann einen davon so ca. zweimal von der Schule abholen musste weil der Krank war. Das habe ich mit schlechtem Gewissen gedultet . Die drei Enkel meiner Tochter betreue ich bei ihr Zuhause. Meine Tochter ist ein Papakind und hängt an ihrem Vater, er wurde ja erst zum Alkoholiker als sie schon ausgezogen war. Sie wohnt mit ihrer Familie in der Nähe. Ich könnte verstehen wenn meine Kinder sagen würden ich könnte meine Enkel nur bei ihnen betreuen wäre ihnen auch nicht böse da ich ja selbst schon a

    n mir arbeite und ich glaube wenn meine Kinder mir sagen würden dass ich mich doch entgültig trennen sollte wäre das mir eine Hilfe bei meinen Entscheidungen. Mein Mann ist tagsüber der liebe Opa und spielt mit ihnen, einer der Enkel hat ein Kartenspiel neu gelernt und da bin ich froh dass ich das an meinen Mann abgeben kann. Sie verstehen aber nicht dass Übernachtungen bei uns nicht so oft oder spontan mal möglich sind.

    Ich möchte Dir Mut machen dass du deiner Schwiegermutter sagst dass sie die Kinder gerne bei dir besuchen darf oder alleine mit ihnen was unternehmen kann. Vielleicht kannst du ihr auch eine Selbsthilfegruppe vor Ort aufzeigen. In unserer Gruppe sind auch schon Frauen gewesen die von ihren Töchtern gefahren wurden oder wir haben dann auch Fahrgemeinschaften gemacht.

    Mariexy

    Liebe Schokohase, ich drückte mich immer um eine Antwort, ich werde mir aus vielem nicht klar. Du schreibst du deine Muttersprache ist nicht deutsch, du bist ausgewandert, weiß nicht wie in dem Land der Staat für frauen und Kinder sorgt, was haben deine kinder für eine Staatsbürgerschaft , sind sie als die Kinder deines mannes rechtlich anerkannt ,steht ihnen in dem Land Kindergeld usw. zu. Bitte komme ins tun für deine Kinder gehe zu einem Anwalt der dich darüber beraten kann. Wenn er jetzt nicht viel verdient weil er nur kurz arbeitet woher versorgt ihr euch mit dem Nötigsten ? Auf was für eine Schule gehen deine Kinder ? Musst du dafür bezahlen ? Sollte dein Mann an der Alkoholkrankheit sterben wie seid ihr abgesichert ? Wenn " Geld " da ist wie ist das Erbe oder sind dann da andere Verwandte die die Kinder ausbooten würden dann ? Bitte werde stark für deine Kinder, vielleicht kommst du aus einem Kreis wo Frauen allgemein nicht viel gelten und es deshalb für dich so schwer wird zu reagieren, vielleicht gibt es ein Frauenzentrum wo du dich hinwenden kannst. Du hast dich schon auf den Weg gemacht und gehe bitte weiter jeder Schritt hilft zum stärker werden. Wenn du eine Tochter hast zeige ihr dass jede Frau wertvoll ist. Ich komme auch noch aus einer zeit wo die Väter relativ viel bestimmen durfte und habe erlebt wie frauen für bestimmte OP`s die Unterschrift ihres Ehemanns brauchten. Ein Jahr bevor ich arbeiten gehen musste durfte der Ehemann noch darüber bestimmen. Ich lerne auch jetzt erst im Alter mich für wertvoll zu halten aber ich habe sehr viele starke Frauen kennen gelernt und mich an ihnen orientiert. Im Moment kostest es für mich oft viel Mut Termine für mich alleine hinzufahren und Freunde oder Kinder zu fragen ob sie mich bei bestimmten Dinge wie z.B. ambulante OP begleiten.

    Vor kurzem musste ich angeben wer für mich Rezepte usw. abholen darf oder Schweigepflichtentbindung, da stand ich und wollte wie üblich meinen Mann angeben aber ich habe mich überwunden und meine Tochter angegeben. Sie hat schon Vorsorgevollmacht für mich. Auch in finanziellen Dingen habe ich es zuerst alleine probiert aber da ich mit meinem Mann nicht mehr darüber komunizieren kann habe ich sie mit ins Boot geholt.

    Mariexy

    Habe gelesen ,dass du ein Kind hast ,wie wäre eine kleine Fahrradtour zu einem speziellen Spielplatz, bei schlechtem wetter ein schönes hallenschwimmbad wo es es für euch zwei was geboten wird. Für dich ganz allein entdecke alte Hobbys wieder , ich kann mich z. B. im lesen entspannen oder habe früher etwas genäht. Auch gehe ich gerne in ein großes Gartencenter das einiges bietet mit Abschluss dort kaffee zu trinken.

    Bei uns gibt es jetzt in den Sommerferien Aktionen mit speziellen Waldpfaden die ich auch gerne alleine wandere. Stadtmässig kenne ich mich nicht so aus , aber ich denke es gibt Ausstellungen, Parks mit Cafe`s, Museen, Tiergarten/gehege.

    Ich habe auch schon alte bekanntschaften / Freunde angerufen die auch alleine sind entweder wußten die was so los ist oder die wußten was und wollten nicht alleine gehen.

    Viel Freude heute

    Mariexy

    Liebe Hope,

    Ich wohne auf dem Land und Sportverein ist halt die Gruppe die viel Angebote hat für jedes Alter. Gut ich wollte jetzt niemand kennen lernen aber ich habe viel beobachtet und gemerkt was die anderen für Probleme hatten . Während des umziehens vor allem danach habe ich mit bekommen was andere für Probleme hatten und wie sie damit umgingen. Es war nicht nur Tratsch. Die anderen hatten teilweise schon freundschaften miteinander. Ich bin auch auf private Treffen zu ner kleinen Feier sprich Advent, Weihnachtsfeier oder einfach so treffen gegangen. Habe mich oft gefühlt wie das 5te Rad am Wagen aber stückweiße ist bei mir immer wieder ein Stück Fremdheit weg gebrochen. Ich wurde aktzeptiert und konnte auch mal am Gespräch teilnehmen. Das ganze war mal intensiver dann mal weniger.

    Ich habe aber auch Freude mal im Alleinsei n, im Moment kaufe ich mir manchmal günstige Bücher oder schaue kostenlos am öffentlichen Bücherregal da gibt es immer wieder schöne Schätzchen. Ja ich bin auch wieder auf den Hund gekommen. Wir hatten zwei Hunde die immer an mir hängen blieben und ich wollte keinen mehr. Denn es ist schwer in unterzubringen wenn ich krank bin, verreisen möchte auch finanziel kann ich mir keinen mehr leisten aber er ist eine scheidungswaise durch meine Exschwiegertochter. Mein Sohn geht arbeiten, Enkel in der Schule und so teilen wir uns seine betreuung. Ja es tut mir gut denn morgens ist mein Part.

    Ich begegne dabei oft einer Gassigängerin die für Bekannte den Hund ausführt. Auch ehrenamtlich bei der Diakonie bin ich noch aber das schränke ich gerade aus gesundheitlichen Gründen sehr ein. Da wird nicht viel gefordert man ist aber sehr begehrt.

    Manchmal musste ich einfach losgehen aber dadurch kommt auch manches einfach dazu.

    Mariexy

    Hallo Hope 12,

    Ich konnte bei uns auch lange nicht Fuss fassen auch nicht über meine Kinder, war 50% beschäftigt ( auch lange nachts ) habe aber immer wieder solange es mir möglich war beim Sportverein an Gymnastik teilgenommen. Freundschaften sind so nicht entstanden aber gute Bekanntschaft.

    Ich galt lange als Frau von....... oder Schwiegertochter von......... Damals hat mein mann noch nicht getrunken aber es half mir weiter, auch hobbymässig habe ich Kurse bei der Volkshochschule besucht, habe mich an Sprachen versucht aber da hat mir dann doch die Zeit zum üben gefehlt.

    Es hat mich oft Überwindung gekostet irgendwo hin zu gehen, ich konnte für jeden sorgen nur nicht für mich. Auch heute sind keine Freundschaften entstanden aber ganz liebe Bekanntschaften. mit einigen wenigen sehr enge .

    Mariexy

    Habe lange gebraucht bis ich meinen Faden wieder gefunden habe. Im Moment bringt mir dieses Forum mehr als meine reale Gruppe. Meistens lese ich nur und nehme mir zu Herzen wenn eine Antwort auch mein akuelles Leben betrifft.

    Im Moment lese ich viel was die EKA`s betrifft da ich Kontakt mit jungen Menschen habe . Zwei sind Kinder die mich immer wieder besuchen ,wenn sie in der Gegend sind. Bei denen bin ich nur der Zuhörer und darf einwenig "Oma" sein wenn sie mal vorbei kommen. Sie stehen unter der Überwachung des Jugendamt`s und haben schon viel Hilfe im Alltag ,durch die trennung der Eltern und Wegzug sehe ich sie nur noch in den ferien wenn sie mich mal kurz besuchen. Ich bin nicht verwandt mit ihnen.

    Das andere ist ein junger Mann ,den ich schon als baby kenne ,auch mit seinen Eltern viel kontakt habe.

    Da merke ich auch selbst was sich bei mir schon alles verändert hat und ich in manchen Dingen im Leben klarer werden muß.

    Meine Frage gibt es Literatur oder spezielle Podcast für EKA`s ? Darf ich ihm dieses Forum für die EKA`s empfehlen ?

    Mariexy

    Mir wurde am Wochenende klar wie ein EKA leidet ohne dass es ihm bewußt war. Private Geburtstagsfeier wo er und sein vater eingeladen war. Ich kenne alle sehr gut, das ganze dorf kennt die Eskapaten des Vater`s, ich kenne seine "schöne " Seiten weiß aber um seine Alkoholsucht und ich weiß wie seine Ehefrau früher gelitten hat. Einige Frauen haben mit ihr schon früher gesprochen aber sie ist geblieben. Kurz und gut mir wurde samstagnacht so bewußt ,wie ich reagiert habe für mich in der Nacht bei meinem mann und er bei seinem Vater. Ich bin meinen Weg gegangen , habe zwar meinen mann mit nach Hause genommen ( nur gesagt wenn er mitfahren möchte muss er um diese zeit bereit sein sonst fahre ich ohne ihn und er weiß dass ich das durchziehe ). Der junge Mann konnte das nicht , da der Vater Zuhause randalierte wollte er zuerst die Mutter beschützen aber die Mutter hat dann zurück gestichelt mit Worten und es hat wohl Stunden gedauert bis Ruhe war. Der sohn hat kaum geschlafen ,er ist sehr angeschlagen mit großen Rückenproblemen und man kann ihm zuschauen und abwarten bis er zusammenbricht ein junger Kerl mit 33.

    Mariexy

    von Seite deines Mannes her gleicht sie dem meines Mannes. Er ist 2 Jahre älter. Ich distanziere mich täglich immer auf `s neue . Er hat meine sorgende Hilfe schon immer schlecht angenommen,ich wasche seine Wäsche ja mit und habe festgestellt dass seine socken sehr fadenscheinig werden und bin rückfällig im sorgen geworden und habe im Angebot neue gekauft. Aufräumen oder einräumen mache ich nicht , ich bekam nur eine unangenehme Ansprache also war es das letzte mal dass ich was für ihn kaufe. Ja es ist nicht leicht nichts zumachen und ecke da auch bei Bekannten an und bekomme durch die Blume oder direkt gesagt dass ich "Kalt" bin.

    Ich versuche respektvoll mit ihm umzugehen schaue aber dass ich bei mir bleibe . Ich habe aus der örtlichen Gruppe auch ein paar Freundinnen die ich dann anrufen kann ,vor allem eine davon die mich dann immer erdet. Du kannst jeden Tag neu etwas Machen für Dich. Wenn du dich in den Mittelpunkt stellst hast du genug zu tun. Da ich aus einem stark christlichem Umfeld komme kenne ich viele Argumente von anderen und deshalb ist meine persönliche Beziehung zu meiner höheren Macht wichtiger als die zu anderen egal was sie sagen.

    Auch hier im Forum lesen hat mir schon vieles an Erkenntnis gebracht und geholfen. Wir müssen uns nicht aufgeben nur weil der andere keinen Lebensmut mehr hat ,er kann Hilfe finden nur nicht bei uns da wir selber gesund werden müssen.

    Mariexy

    Tausch das Wort andere in SELBST um. Immer wenn du versucht bist für jemand anders was zu machen , selbst zu denken " das könnte dem andern gefallen " rigeros streichen und dir was gutes tun. Ein wenig passiert mir beim einkaufen was ähnliches, ich habe oft Geld dabei ausgegeben um für eine kleine Enkelin was zukaufen dabei auch wenn es im Angebot war denn dieser Enkelin ging es psychisch durch die trennung ihrer Eltern nicht gut und sie war wirklich auf meine Hilfe angewießen aber als vieles geklärt war , stehe ich oft vor Dingen z.B. heute vor Socken wo ich dachte ich könnte ihr wenn sie in den ferien kommt eine Freude machen. Meine Freundin die dabei war brauchte mich nur anschauen ( in der Zwischenzeit genügt nur anschauen ) und ich habe sie schnell zurück gelegt und für mich Socken gekauft die ich nicht nur brauchte auch mir gefielen.

    Mariexy

    Liebe Butterblume, vor einigen Jahren stand ich auch an dem Punkt wo du jetzt stehst , mir ging es auch körperlich schlecht da durch habe ich eine Heilpraktikerin kennen gelernt und es stellte sich heraus dass sie sich wegen Alkoholproblem ihres Mannes sich getrennt hatte und weit weg in der Nähe ihrer Tochter neu anzufangen. Auch sie war schon älter.

    Durch sie bekam ich ein buch über Co-Abhängigkeit ausgeliehen ,da wurde mir einiges klar. Ich dachte immer coabhängig ist gleich mit mittrinken aber ich lernte immer mehr dass es auch eine andere Co-abhängigkeit gibt.

    Ich hatte Angst vor Trennung und bin deshalb auch zuerst nicht in eine örtliche Alonymgruppe Angehöriger gegangen. Ja ich habe mir eingestanden nicht helfen zu können.

    Ich hatte eine liebe bekannte die aber schon lange in so einer Gruppe war ,die auch noch verheiratet war ihr mann aber trocken war und geblieben ist . Aber durch sie und die Gruppe dann konnte ich vieles erkennen und bei mir selbst anfangen mich zu ändern.

    Habe zuerst angefangen mich selbst wert zu schätzen, alleine was zu unternehmen und mich daran freuen, habe Freundinnen und liebe bekannte gefragt ob sie mich wohin begleiten bis ich mir zutraute alleine zu gehen. Habe finanzielle Dinge geregelt wie eigenes Konto , und mir vor allem über alles eine Übersicht zu machen. Gut ich muss zugeben dass ich dabei oft auf die Hilfe meiner Tochter angewiesen war. Ich habe mir immer mehr zugetraut. Das schaffen eines eigenen abgeschlossenen Zimmer hat am längsten gebraucht und war mit einer krassen Situation meines Mannes verbunden. Ich hatte nett mit ihm darüber gesprochen ,dachte er wäre nüchtern , ein paar tage ist er ohne dass ich was sagte oder wußte vom Schlafzimmer ausgezogen und er hatte sich in einem anderen Zimmer eingerichtet. Er wird merken wenn du dich veränderst ( er wußte am Anfang nicht dass ich in eine Gruppe ging ) hat dann viele Register gezogen um mich wieder " in die Spur zu bringen ".

    Durch die aufgebauten Freundschaften hatte er aber nicht mehr die Macht dazu. Ich hoffe immer noch dass er erkennt dass er Hilfe braucht bis jetzt sieht er das nur bei anderen aber ich überlasse es ihm ich habe ihn losgelassen an meine höhere macht abgegeben.

    Du musst aber losgehen, nicht zurückschauen, . Ich fühle mich in der zwischenzeit frei auch ungebunden, weiß dass ich auch alleine gut klar komme und ein für mich gutes Leben habe.

    Entschuldige wenn ich so viel geschrieben habe , aber wenn ich lese , wie du am Anfang zu einem neuen Leben geht mir das herz auf und ich merke mal wieder wie weit ich gekommen bin. Ich bin jetzt 70 Jahre alt geworden.

    Mariexy

    Auch mein mann hat es vor einigen jahren mal für fast ein halbes jahr geschafft von jetzt auf nachher eine Trinkpause einzulegen. Viele Jahre davor als er noch nicht trank, hatten wir auch mal eine Ehekrise weil er meinte er bräuchte jemand anderes, ja es kam dann zum "Neustart " in seinen Augen, ich war sehr coabhängig ( es gibt auch andere coabhängigkeit außer vom Alkohol und habe nur schwach den versuch gemacht um das vergangene aufzuarbeiten und uns Hilfe zusuchen z.B. Eheberatung. Ja ich bin geblieben und er hatte sich auch keine Hilfe gesucht. Eine Weile ging es gut bis er dann mit Alkohol anfing.

    Jetzt leben wir so zu sagen in einer WG. Ich dachte auch dass ich nichts haben werde da ich auch nur zu 40% gearbeitet habe, unser Haus ihm gehört , wir viele Schulden haben . Den gedanken hatte ich auch nur kurz die " Komfortzone " verlassen zu müssen. Aber es ist keine Komfortzone die es zu verlassen gilt. Komfortzone wirst du haben wenn du nach Hause in deine eigene Wohnung kommst ,wo dich niemand wertlos macht, was hast du von einem Komfortgarten wenn du abends vorgehalten bekommst dass du alles falsch machst, faul bist usw..

    Ich habe gerne gearbeitet und hätte gerne aufgestockt aber mein Körper hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich genieße meinen Freiraum den ich in meiner Wohnung habe merke aber auch wie schwierig es ist in einer gemeinsamen Wohnung. Ich habe immer noch Probleme mein Zimmer nach meinem Geschmack einzurichten. Auf der Arbeit hatte ich Kolleginen mit denen mich auch Freundschaft verband. Ich habe angefangen Dinge selbstständig zu unternehmen , ja manchmal ist es schwierig weil bei vielen Geld verbunden ist und wenn es nur Eintritt kostet aber es macht auch Spass sich umzuhören was es alles gibt mit wenig Geld oder keines.

    Ich darf lernen dass ich auch wertvoll bin und bin erstaunt wie oft ich das erleben darf.

    Mariexy

    Ich glaube ich muss meinen Namen in Mariewertvoll ändern. Denn ich bin keine xy mehr

    Hartmut du hast was angestosen bei mir mit den Gedanken. Ich bin ja nicht getrennt, habe meinen Mann nur sehr wenig am Anfang gedeckt die kinder damals schon aus dem Haus als es eskalierte. Aber jetzt wohnt ja seit ca.2 Jahren ein Enkel im Haus , da merke ich in letzter Zeit dass ich meine erwachsenen Kinder sehr beobachte wieviel sie trinken vor allem meine Tochter und ich sehr angespannt bin. Bei meinem Enkel bin ich versucht mehr zu beobachten da sein vater mit einer neuen Liebe sehr beschäftigt ist.

    Letzten Donnerstag hatte mein Enkel (15) ein Renegationsspiel beim Fußball gewonnen, er ist der Kapitän der mannschaft. Auf einem Video sieht man die freude und es gab auf dem Platz gleich einen "Stiefel" mit Cola. Bald wird die Zeit kommen da wird Bier darin sein. Ich konnte mich gar nicht mehr freuen am Video und meine Gedanken kreisen ständig um einen eventuellen späteren Alkoholmissbrauch.

    Ich bin jetzt keine Helikopteroma aber ich merke dass ich da schon hin tendiere.

    Mariexy

    Ich denke, dass ist mein großer Co-Anteil -alles alleine machen, für Andere die eigene Seele verkaufen, da ich mich sonst nicht wertvoll genug gefühlt habe. Und soll ich Euch was sagen, dass wurde

    Liebe Momo, bei diesem satz ging mir gerade ein ganzer Kronleuchter auf nach der Frage wo sich meine Co-Abhängigkeit am meisten zeigt. Danke mdein beitrag finde ich so gut.

    Umarme dich, Mariexy

    Liebe Deli,

    Ich habe auch für mich angefangen allein zu planen. Ich habe angefangen unsere finanziellen Dinge zu trennen, Geld auf die seite zu bringen hat leider nicht funktioniert ist aber wichtig wenn es geht . Eine alte Alonym freundin empfielt das auch immer.

    ich weiß noch wie stolz ich war für mich allein zu einem Versicherungsvertreter zu gehen und eine spezielle versicherung nur für mich abzuschließen. Ich bin noch nicht fertig und mein mann hat aber bemerkt dass ich mich verändere durch vermehrte Selbstständigkeit und das war auch eine gefahr denn er drohte wenn er betrunken war und er was entdeckt hat wo ich mich löse dass er einen erweiterten Selbstmord am liebsten machen würde z.B. mit dem Auto wo ich auch dabei wäre. In der zwischenzeit ist viel passiert bei mir geht es langsam, wir sind noch zusammen als WG. Ich lasse mich nicht einschüchtern und gehe meinen Weg,

    Ich habe auch "meine Habe " sortiert , ausgemistet, Koffer angeschafft einen davon gepackt . Habe ihm erzählt dass es mein krankenhauskoffer ist da ich schon einige Male schnell ins krankenhaus musste. Wenn ich gehen würde würde ich ihm nichts davor sagen.

    Mariexy

    Hallo Livia, vor ca. 15 Jahren fing ich an in eine örtliche angehörigengruppe zu gehen. Ich hatte immer Angst dass sie von trennung reden werden usw. habe deshalb mindestens 2 Jahre gewartet bis ich endlich mich aufmachte. Die Gruppe war gut und ich habe für mich viel erfahren aber geholfen hat mir dann ein paar Monate später bei einem gemeinsamen Weihnachtsmeeting der AA`s und Angehörigen das Gespräch mit einem AAler der mit mir so ähnlich wie Lebenskünstler gesprochen hat.

    Darauf habe ich dann erst angefangen zu handeln. Bei mir geht und ging es langsam aber es geht.

    Wir leben praktisch auch wie in einer AltersWG, Ich habe mir mein Leben gut eingerichtet wobei ich sagen muss hatte. Mein mann wird gesundheitlich schlechter und ich befürchte dass er schon eine leichte Demenz hat das nun wieder neue maßnahmen für mich erfordert.

    Mariexy

    Ich habe angefangen z.B. das alleinige Spazierengehen allein zu genießen und nicht mehr neidisch auf Paare zu sehen. Einkaufsbummel nur ansehen oder mal was anprobieren was ich mir nicht leisten konnte mich wohlwollend im Spiegel dazu betrachten. Mir meinen eigenen freundeskreis zu schaffen. Ich bin zur Sportgymnastik z.B., von der Kirche angebotenen Veranstaltungen z.B. Frauenfrühstück. Ich werde nicht auf meinen mann angesprochen wegen seines Alkoholproplems ,die kennen ihn alle . Ich werde bei den meißten wegen mir selbst anerkannt so habe ich mir mein eigenes Leben aufgebaut.

    Mariexy

    Hallo Ausszeit,

    Wir hatten unseren ersten Hund kurz bevor mein Mann anfing zu trinken und dieser Hund hat auch darunter gelitten den die Tiere können das unterschiedliche Verhalten nicht einordnen . Mal sagt der Betrunkene so und dann so , dann sollen sie plötzlich dieses Kommando beachten und wenn sie es nicht machen weil Hund in dem Moment nicht einsieht dass er Sitz machen soll weil der Betrunkene einfach beweisen will dass er Macht hat über das Tier usw.

    Es gab manche unschöne Dinge . Ich hatte zu der Zeit eine Hundetrainerin da und die bestätigte das. Sie hatte sich von ihrem Ehemann wegen Alkohol getrennt.

    Mariexy